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EUROPAUNION diskutierte mit Alexander Müller, MdB, über den Krieg in der Ukraine

Limburg. Zu einer öffentlichen Veranstaltung zum Ukrainekrieg und der Frage, welche Auswirkungen sich daraus für die Sicherheitspolitik in Deutschland und Europa ergeben, hatte die EUROPAUNION Kreisverband Limburg Mitglieder und Gäste eingeladen. Als Gastreferent des Abends begrüßte der Kreisvorsitzende der EUROPA-UNION, Herr Michael Borschel, den verteidigungspolitischen Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Herrn Alexander Müller. Alexander Müller MdB ging eingangs auf die Ausmaße und Dimensionen des russischen Überfalls auf die Ukraine ein, die seit dem Ende des 2. Weltkrieges 1945 einmalig sind und die für uns Europäer bislang nicht vorstellbar gewesen seien. Leugnung einer ukrainischen Identität, Gräueltaten an der ukrainischen Bevölkerung durch russische Soldaten, Unterdrückung der Wahrheit über den Krieg, der in der russischen Bevölkerung nicht als Krieg genannt werden darf ohne Repressalien zu befürchten – alles Merkmale einer Diktatur Putins, die jeglichen Werten unserer freien europäischen Kultur widersprechen. Insofern verteidigen die ukrai¬nischen Soldaten und das ukrainische Volk nicht nur ihr Land, sondern auch unsere europäischen Freiheiten und haben daher auch die völlige Unterstützung verdient, um sich gegen den Aggressor zu verteidigen. Die anschließende Aussprache und ausführliche Diskussion zeigten, dass dieses Thema alle Anwesenden emotional sehr berührt und die Angst vor einem Ausbreiten des Krieges wie auch die zunehmenden wirtschaftlichen Folgen auf die Menschen weltweit infolge Lebensmittelverteuerungen und Rohstoffpreiserhöhungen unübersehbar sind. Es ist kein regionaler Krieg, sondern mittlerweile ein Krieg, der weltweite Auswirkungen mit sich bringt und Gefahr läuft, dass ganze Länder und ihre Bevölkerung in die Not getrieben werden, woraus sich neue Unruhen ergeben könnten. Herr Borschel dankte im Auftrag des Kreisverbandes der EUROPA-UNION Limburg Herrn Müller MdB für die vielfältigenen und umfangreichen Informationen und den Anwesenden für die angeregte Diskussion. © Winfried Feige·EUROPAUNION Limburg e V.