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Europa in unserer Region

Mittelhessische LEADER-Regionen und EU-Informationszentrum im Regierungspräsidium Gießen stellen am 10. Mai EU-geförderte Projekte vor – Anmeldungen bis 9. Mai möglich

Gießen. Milliardenschwere EU-Fördertöpfe dienen oft Hochschulen, der Forschung oder der Landwirtschaft. Wie aber sieht es mit der finanziellen Unterstützung der ländlichen Regionen aus? Das LEADER-Programm ist eine der Möglichkeiten. Damit können unter anderem Ehrenamtsprojekte in Dörfern, Vermarkter regionaler Produkte oder die Entwicklung touristischer Dachmarken gefördert werden. Zur Europawoche stellen das EU-Informationszentrum im Regierungspräsidium Gießen und die im Bezirk gelegenen LEADER-Regionen Projekte vor, die zeigen, wie vielfältig das Programm ist und was Europa vor Ort bewirkt und bewegt.

Am Montag, 10. Mai, ab 17 Uhr gibt es dazu eine Online-Veranstaltung mit den Regionalmanagerinnen und Regionalmanagern aus Burgwald-Ederbergland, Gießener Land, Lahn-Dill-Bergland, Lahn-Dill-Wetzlar, Limburg-Weilburg, Marburger Land und Vogelsberg. Die Veranstalter stellen den LEADER-Ansatz und seine Möglichkeiten zur Förderung und Entwicklung ländlicher Regionen vor. Dazu werden einige LEADER-Akteure ihre Projekte vorstellen und aus der Praxis berichten, darunter das Kooperationsprojekt „Industriekultur Mittelhessen“. Mit Blick auf die neue Förderperiode, die 2023 startet, soll es auch einen Ausblick auf neue Schwerpunkte, Herausforderungen und Ziele für das Programm geben.

Das Angebot richtet sich an kommunale Amts- und Mandatsträger, Vereine, Verbände, örtliche Gewerbetreibende, Regionalvermarkter und die interessierte Öffentlichkeit. Ziele sind, die Möglichkeiten von LEADER aufzuzeigen und zu eigenen Projekten anzuregen sowie die Wirkung Europas in Mittelhessen deutlich zu machen.

Interessierte können sich bis Sonntag, 9. Mai, unter https://rp-giessen.hessen.de/Veranstaltungen anmelden. Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei. Die Angemeldeten erhalten vor der Veranstaltung den Veranstaltungslink zugesendet.

Hintergrund:

LEADER steht für „Liaison entre actions de développement de l'économie rurale“, was frei übersetzt „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“ bedeutet. Ziel ist es, die ländlichen Regionen Europas auf dem Weg zu einer eigenständigen Entwicklung zu unterstützen. Derzeit sind die ländlichen Kommunen in den fünf Landkreisen Mittelhessens in sieben LEADER-Regionen zusammengeschlossen, die teilweise auch über den Regierungsbezirk Mittelhessen hinausreichen. In den jeweiligen Lokalen Arbeitsgemeinschaften (LAG) entwickeln Vertreterinnen und Vertreter aus den Kommunen mit Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Vereinen und Verbänden gemeinsame Projekte. © RP-Gießen