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Erster Bewohner im Talbau des St. Vincenz: Hochmodernes CT ist eingezogen

Aufwendiger Einzug und logistische Meisterleistung: das tonnenschwere neue CT-Gerät musste über den Haupteingang angeliefert und über den Jungfernstieg in den neuen Talbau gebracht werden. Der Leitende Oberarzt der Radiologie, Dr. Kay Becker, begleitete den "Einzug". Zum Einsatz kommen wird das neue High-End-Gerät jedoch erst mit dem Einzug der Zentralen Notaufnahme im September.

Schnellste, hochpräzise Bildgebung mit einem Minimum an Strahlenbelastung

Der Talbau am St. Vincenz-Krankenhaus Limburg hat seinen ersten Bewohner: Der neue Computertomograph namens „Somatom Definition FLASH“ ist eingezogen. Nach einem mühevollen Transport vom Haupteingang über den alten Jungfernstieg bis hin zu seinem Bestimmungsort im Neubau muss er noch  präzise eingestellt und konfiguriert sowie  für den Realbetrieb vorbereitet werden. Definitiv zum Einsatz kommen wird die neue High-end-Technik allerdings erst im September, wenn die Zentrale Notaufnahme den Talbau bezogen hat.

Das neue Gerät legt sowohl in Sachen Geschwindigkeit als auch Dosis-Reduktion die Messlatte hoch: „Somatom Definition FLASH“ arbeitet Siemens zufolge mit schnellster Bildgebung und geringster Strahlendosis. Schneller als je zuvor nimmt das System selbst kleinste anatomische Details auf und benötigt dabei nur noch einen Bruchteil der Strahlendosis bisheriger Systeme, verspricht der Hersteller.

Gleich zwei Röntgenröhren rotieren in dem neuen Gerät gleichzeitig um den Körper und ermöglichen präzise Diagnosen auf allen Feldern der Radiologie - von der Kinderheilkunde oder Herzmedizin über Chirurgie, Krebsdiagnostik bis hin zur neurologischen Notfallmedizin. Ideale Voraussetzungen vor allem für die Arbeit des Traumazentrums am St. Vincenz-Krankenhaus. Die Scan-Geschwindigkeit von bis zu 43 Zentimeter pro Sekunde und eine zeitliche Auflösung von 75 Millisekunden erlauben beispielsweise komplette Thorax- und Herzuntersuchungen Aufnahmen in nur 0,6 Sekunden. Davon profitieren vor allem die Patienten: sie brauchen während vieler   Untersuchungen nicht mehr wie bisher den Atem anhalten. Die neue Technologie ermöglicht nun auch bei Atembewegungen präzise Aufnahmen. Gleichzeitig arbeitet der Somatom Definition FLASH mit einer extrem verminderten Strahlendosis. Die Leistung von zwei Strahlern erlaubt das blitzschnelle Untersuchen des Herzens. Das erlaubt die Reduktion der Strahlenbelastung auf ein absolutes Minimum. Zudem eröffnet die moderne Technik neue Anwendungen, wie das Bestimmen der Durchblutung von Tumoren. Damit können Aussagen über deren Gut- oder Bösartigkeit unterstützt werden.

„Hier kommt hochmoderne, zukunftsorientierte Technik dem Patienten direkt zugute. Dies ist eine  spürbare Qualitätssteigerung für unsere Patienten“, so Dr. Thomas Heß, Chefarzt der Radiologie, und sein Leitender Oberarzt Dr. Kay Becker, die sich gemeinsam mit dem gesamten Team der Radiologie auf den Beginn der Arbeit mit der zukunftsweisenden Medizintechnik freuen. Gleichzeitig werde die hochmoderne Technik leitlinienorientierte Entscheidungsprozesse deutlich optimieren. © Nicola von Spee, Krankenhausgesellschaft St. Vincenz mbH, Limburg