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Entwicklungskonzept Hünfelden·Wie entwickelt sich Hünfelden? Bürgerbeteiligung geht in die nächste Runde

Trotz der Corona bedingten Einschränkungen wird das kommunale Entwicklungskonzept für Hünfelden Schritt für Schritt vorangetrieben. Die projektbegleitende Steuerungsgruppe, in der engagierte Bürgerinnen und Bürger, die Kreisverwaltung sowie die Verwaltung und Vertreter:innen aus den Ortsteilen zusammenarbeiten, hat in ihrer Sitzung „grünes Licht“ für die weiteren Beteiligungsschritte gegeben. Für den 25. Januar sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum ersten IKEK-Forum eingeladen. In derselben Woche, am 27. und 28. Januar, findet ein Jugendaustausch statt. „Angesichts der Rahmenbedingungen haben wir uns in der Steuerungsgruppe für eine digitale Durchführung des IKEK-Forums entschieden“, so Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer.
Wesentliches Ziel des kommunalen Entwicklungskonzeptes, kurz IKEK, für Hünfelden ist, sowohl ein Leitbild und einen Handlungsrahmen für die zukünftige Entwicklung zu erarbeiten als auch Fördergebiete für private Modernisierungsmaßnahmen in allen Ortsteilen abzugrenzen.
Bürgerbefragung – 660 Rückantworten
Eine erste Grundlage für die Erarbeitung des Entwicklungskonzeptes bildet die durchgeführte Bürgerbefragung. „Sozialer Zusammenhalt, das Vereinsleben und der hochwertige Naturraum werden als wichtige Pluspunkte für Hünfelden genannt“, so Dr. Stefan Leuninger von der cima. „Der öffentliche Personennahverkehr, d.h. insbesondere die Anbindung der Ortsteile, sowie die wohnortnahe Nahversorgung bilden auf der anderen Seite ein wichtiges zu bearbeitendes Handlungsfeld“.
Beteiligung
Jetzt hat sich die projektbegleitende Steuerungsgruppe in ihrer letzten Sitzung dafür entschieden, im Januar ein Bürgerforum umzusetzen. Das wesentliche Ziel des Forums liegt darin, in drei konkreten Handlungsfeldern verschiedene Fokusthemen zu erörtern und hieraus gemeinsam Ideen und Handlungsansätze für Hünfelden zu entwickeln. „Nachdem es durch die Bürgerbefragung bereits eine gute Beteiligung mit einer Reihe von wertvollen Anregungen und Ideen gab, haben wir mit unserem Beteiligungskonzept angesichts der aktuellen Entwicklungen einen guten Weg eingeschlagen“, so Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer und Birgit Sucke vom Landratsamt.
Bürgerinnen und Bürger, die Interesse haben, sich aktiv im ersten IKEK-Forum zu beteiligen, können sich über einen Link auf der kommunalen Homepage oder per Mail an michaela.koenigstein@huenfelden.de anmelden. Informationen über den aktuellen Bearbeitungsstand erhalten alle Bürgerinnen und Bürger auf der Homepage www.huenfelden.de. „Für die Teilnahme am Forum ist keine Installation zusätzlicher Programme nötig, es wird lediglich ein Computer mit stabiler Internetverbindung sowie ein Mikrofon benötigt“ erklärt Tom Bremer vom Projektbüro cima die technischen Voraussetzungen zur Teilnahme.
Im Rahmen der Kinder- und Jugendbeteiligung wird am 27.01. und 28.01. Tom Bremer zudem an der Freiherr-vom-Stein Schule sein, um ins Gespräch mit den Kindern und Jugendlichen zu kommen und mehr über ihre Sicht auf die Gemeinde zu erfahren. Ergänzt wird die Beteiligungsform durch einen Online-Fragebogen, um auch Kindern und Jugendlichen, welche andere Schulen besuchen, die Möglichkeit zur Teilnahme zu ermöglichen.

Info-Box
Hünfelden wurde in das hessische Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen. Grundlage der weiteren Förderung ist die Erarbeitung eines integrierten kommunalen Entwicklungskonzeptes, in dem die Ziele und Maßnahmen der Kommunalentwicklung definiert werden. Betreut wird das Projekt vom Büro cima, Frankfurt/Stuttgart. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung ist für den 25. Januar 2022 ein Forum in digitaler Form vorgesehen. Projektinformationen sind unter www.huenfelden.de erhältlich. Projektleiterin auf Seiten der Kommune ist Frau Königstein, Telefon 06438-83868, michaela.koenigstein@huenfelden.de. © Gemeinde Hünfelden