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Entwicklungskonzept für Hünfelden biegt auf die Zielgerade ein – Ergebnisse des 2. IKEK-Forums veröffentlicht

Entwicklungskonzept Hünfelden

Obwohl ein weiterer Schritt der wichtigen Bürgerbeteiligungsformate corona-bedingt erneut digital stattfinden musste, fanden sich zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger online zusammen, um über die Zukunft von Hünfelden zu diskutieren und erste Projektideen zu sammeln. Die Themen Treffpunkte für alle, Klimaschutz, Nutzung von Leerständen, Barrierefreiheit und Tourismus sind dabei nur einige der von den Teilnehmer:innen vorgetragenen Ansätze für die Zukunft der Gemeinde.
Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer und Birgit Sucke von der zuständigen Fachbehörde im Landratsamt Limburg-Weilburg zeigen sich erfreut über die erneut sehr hohe Beteiligung und die jüngsten Ergebnisse der Bürgerbeteiligung: „Die von der cima moderierten digitalen Dialogformen für die Bürgerschaft haben eine Vielzahl von interessanten Ideen und Projektansätzen zum Ergebnis gehabt“. Zum Hintergrund: Mitte März fand das zweite öffentliche Bürgerforum im Rahmen des Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzepts (IKEK) statt. „Aufgrund der noch immer schwierigen pandemischen Lage und den entsprechenden Rahmenbedingungen haben wir uns erneut auf ein digitales Format geeinigt“, so Bürgermeistern Scheu-Menzer zur Durchführung der Veranstaltung.
Breites Interesse aus allen Ortsteilen am Forum
Mit rund 60 interessierten Bürgerinnen und Bürgern erzielte das zweite IKEK-Forum eine erneut sehr gute Resonanz. „Erfreulich war, dass viele Bürgerinnen und Bürger, die sich bereits in der ersten Diskussionsrund Ende Januar beteiligt hatten, auch jetzt wieder mit dabei waren“, zeigen sich die Projektverantwortlichen erfreut über das Projektinteresse. Ebenso ist man erfreut über die Teilnehmendenstruktur, als dass sowohl Bürger:innen aus allen Ortsteilen sowie verschiedener Altersgruppen anwesend waren. Die Ergebnisse des IKEK-Forums, welchem sich die Teilnehmenden in drei Kleingruppen aufteilten, sind auf der kommunalen Homepage www.huenfelden.de veröffentlicht. Zum einen sind die wesentlichen Strategien und Ziele in den Kleingruppen diskutiert worden, zum anderen ist eine umfassende Liste an Projektideen und Maßnahmenvorschlägen erarbeitet worden.
Hierbei wurden unter anderem sowohl gesamtkommunale Konzepte, netzwerkschaffende Maßnahmen oder auch räumlich konkrete Ideen zusammengetragen und diskutiert, welche gerne auch noch durch interessierte Bürgerinnen und Bürger ergänzt werden können. Für weitere Maßnahmenvorschläge wenden Sie sich bitte direkt an das Projektbüro cima, in Person von Tom Bremer (Mail: bremer@cima.de).
Und so geht es weiter: Als abschließendes Beteiligungsformat findet am 12. Mai 2022 Uhr ein Seniorendialog vor Ort in Hünfelden statt, zu welchem die Gemeinde einlädt, um auch die Ansichten, Meinungen und Ideen dieser Bevölkerungsgruppe direkt miteinzubeziehen. Folgend werden, nach einer internen Vorstellung der bisherigen Analyse- und Beteiligungsergebnisse an die fördermittelgebende WI-Bank im Rahmen eines sogenannten Controlling-Termin, sich die projektbegleitende Steuerungsgruppe, bestehend aus engagierten Bürgerinnen und Bürgern aus allen Ortsteilen sowie der Gemeindeverwaltung und Vertretern der Fraktionen, intensiv mit den bisherigen Ergebnissen auseinandersetzen, die Maßnahmen nochmals im Detail beleuchten und die weiteren Schritte planen.
Info
Hünfelden wurde in das hessische Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen. Grundlage der weiteren Förderung ist die Erarbeitung eines integrierten kommunalen Entwicklungskonzeptes, in dem die Ziele und Maßnahmen der Kommunalentwicklung definiert werden. Betreut wird das Projekt vom Büro cima, Frankfurt/Stuttgart. Projektinformationen sind unter www.huenfelden.de erhältlich. Projektleiterin auf Seiten der Kommune ist Frau Königstein, Telefon 06438-83868, michaela.koenigstein@huenfelden.de. © Gemeinde Hünfelden