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Entschuldigung des Landrats verdient Respekt

FDP sieht einen ersten Schritt der Aufklärung – weitere müssen aber folgen

Limburg-Weilburg – Landrat Michael Köberle (CDU) hat sich heute mit einem beeindruckendem persönlichen Statement bei den Bürgerinnen und Bürgern unseres Landkreises entschuldigt und die Verantwortung übernommen . Das ist ein wichtiger, erster Schritt in Richtung der von uns geforderten Aufklärung der „Impfaktion“. Dazu erklärt die Kreisvorsitzende der FDP Marion Schardt-Sauer: „Das Statement verdient Respekt, aber nun müssen unverzüglich die weiteren Schritte der Aufklärung der Vorgänge am 1. Januar - aber auch insgesamt des Umgangs mit Impfstoff in unserem Landkreis erfolgen. Die Aufarbeitung muss vor allem öffentlich erfolgen.“ In der Kreistagssitzung wurden Unterlagen zu einem Bericht über die 1.Impfwoche ausgelegt, der als vertraulich gekennzeichnet wurde. „Das ist nicht akzeptabel“, so gewinnen wir das Vertrauen der Menschen in die Politik nicht wieder zurück. Und die Information darf sich, so Schardt-Sauer, auch nicht auf die erste Impfwoche reduzieren. Umgang mit Impfstoff, wer wurde geimpft und wer nicht- warum!? Das sind zentrale Fragen, deren Aufklärung es unverzüglich bedarf. Der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion, Dr. Klaus Valeske, macht deutlich, dass die FDP-Fraktion die parlamentarische Aufklärung leisten will, die durch den Landrat und den Ersten Beigeordneten in der Kreistagssitzung zugesagt wurde. Man werde die vorliegenden Informationen auswerten und einen weiteren Fragenkatalog einreichen. Er kündigte an: „Die FDP würde einen Akteneinsichtsausschuss beantragen, sollten nicht alle erforderlichen Informationen transparent auf den Tisch kommen oder sich neue Unklarheiten ergeben.“ © Marion Schardt-Sauer (FDP/MdL)