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Ein besonderer Florianstag für die Brecher Wehren

Ganz anders als sonst in der Gemeinde Brechen, wo der Florianstag sonst mit einem feierlichen Gottesdienst und musikalischer Begleitung durch das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Niederbrechen begleitet wurde, fand er in diesem Jahr in Stille, kleinen Kreis und Abstand statt. Zugegen waren neben den Gemeindebrandinspektoren die Wehrführer/in und weitere Kameraden. 

Es ist wichtig auch und gerade in diesen Zeiten die bereits von uns gegangenen nicht zu vergessen, so Werschaus Wehrführerin Angelika Viehmann bei ihrer Ansprache. "In einer Zeit, in der nicht zu Unrecht über wachsenden Egoismus und nachlassende Opferbereitschaft geklagt wird, stellen sich immer wieder auch junge Menschen in den Dienst der Gemeinschaft und setzen sich für ihre Mitbürger ein".

Mit diesen deutlichen und dankbaren Worten zeigte die Wehrführerin auch klare Kante in diesen besonderen Zeiten. Der Leitspruch der Feuerwehr "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" erfährt damit auch heute seine leise Bestätigung. Mit Zuversicht und Optimismus schaue die Wehr an diesem besonderen Florianstag in die Zukunft und dankbar und gedenkend zurück. Gedacht wurde der gefallenen und gestorbenen Mitglieder der Feuerwehren der Gemeinde Brechen mit einem Moment der Stille und dem Niederstellen einer Blumenschale an der Kirche St. Georg in Werschau an der Tafel der Gefallenen. © Peter Ehrlich / FOTO-EHRLICH.de

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