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Eckert (SPD): Klares Bekenntnis zum Studierendenwohnheim „Windhof“ der Staatlichen Technikakademie Weilburg

Tobias Eckert (SPD): Klares Bekenntnis zum Studierendenwohnheim „Windhof“ der Staatlichen Technikakademie Weilburg

WEILBURG. Wohnen im ehemaligen Jagdschloss – in Weilburg ist das nicht nur wenigen Besserverdienenden vorbehalten, sondern auch für die Studierenden der Staatlichen Technikakademie möglich. Die Staatliche Fachschule Weilburg Hadamar verfügt am Standort Weilburg mit dem ehemaligen Jagdschloss „Windhof“ über ein eigenes Studierendenwohnheim mit rund 145 Einzelzimmern, welches sich im Eigentum des Landes Hessen befindet. Der heimische SPD Landtagsabgeordnete Tobias Eckert besuchte am Montag gemeinsam mit Schulleiter Holger Schmidt und Verwaltungsleiterin Iris Hintze-Weil das Windhofgelände, das neben den Unterkünften auch Sportanlagen, Gemeinschaftsräume und Einrichtungen des Studierendenrats beherbergt.

„Das Studierendenwohnheim im ehemaligen Jagdschloss Windhof ist ein absolut positives Alleinstellungsmerkmal und macht ein Studium an der Staatlichen Technikakademie in Weilburg noch attraktiver. Möglichkeiten des gemeinsamen Lernens in selbstorganisierten Kleingruppen, kollegiales Zusammenleben und verantwortliches Mitwirken bei der Lösung von Gemeinschaftsaufgaben ist ein gutes Training für die künftigen beruflichen Aufgaben der Absolventinnen und Absolventen. Das lässt sich in dieser Campus-Atmosphäre optimal verwirklichen. Das Studierendenwohnheim Windhof ist fest in das Konzept des Bildungsstandortes Weilburg integriert und soll als solches erhalten und weiterentwickelt werden“, erklärte Tobias Eckert.
Das sehe auch der hessische Kultusminister Alexander Lorz grundsätzlich so, der auf eine Kleine Anfrage von Tobias Eckert erklärte, dass nach wie vor ein Bedarf an Wohnheimplätzen in Weilburg bestehe. „Für mich ist klar, dass das Studierendenwohnheim Windhof im Eigentum des Landes und in seiner jetzigen Form erhalten bleiben muss. Es kommt definitiv nicht in Frage Gebäudeteile aus der Liegenschaft heraus zu lösen um sie anderweitig zu vermieten oder zu nutzen, etwa durch Landesbehörden als Kompensation für den Abzug des Weilburger Finanzamtes nach Limburg“, bekräftigte Eckert. Der Windhof gehöre als Ganzes zur Staatlichen Technikakademie. Daran dürfe sich auch zukünftig nichts ändern, so der SPD-Landtagsabgeordnete.

Thema des Ortstermins waren auch die Außenflächen des Windhofs sowie der nahegelegenen Staatlichen Technikakademie. Auf Initiative von Eckert nahm der Weilburger Wildbienen-Spezialist und Konradspreisträger Karsten Klenke an der Zusammenkunft teil. Klenke erörterte welche Möglichkeiten bestehen, um Grünflächen bienen- und insektenfreundlich zu gestalten. „Zahlreiche früher in der Region heimische Wildbienenarten können heute keinen Lebensraum und keine Nahrung mehr finden. Veränderungen bei der Pflege von Flächen, in der Landwirtschaft sowie Flächenversiegelungen haben für Wildbienen fatale Auswirkungen.“, bilanzierte Klenke. Durch eine veränderte Bewirtschaftung und den Anbau von Pflanzen die den Bienen als Nahrung dienten, könne man die Flächen biologisch aufwerten und die Biodiversität fördern.
„Artenvielfalt und Biodiversität sind uns ein wichtiges Anliegen. Die Staatliche Fachschule Weilburg Hadamar hat sich hier bereits engagiert und hilft im Rahmen ihrer Möglichkeiten gerne dabei mit die Situation von Bienen und Insekten zu verbessern.“, sagte Schulleiter Holger Schmidt. Gemeinsam mit dem Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen sowie den Dienstleistern sollen Möglichkeiten ausgelotet werden um die Bewirtschaftung und Pflege geeigneter Flächen zu optimieren.
„Vertreter der hessischen Landesregierung sprechen gerne abstrakt über die Biodiversitätsstrategie des Landes, die den Schutz von Lebensräumen und Arten zum Ziel hat. Wenn durch konkrete Schritte vor Ort bei der Bewirtschaftung von Flächen im Eigentum des Landes Fortschritte erzielt werden können, dann hilft das den Insekten am Ende mehr als alle Reden im Parlament. Die Technikakademie Weilburg kann so eine landesweite Vorreiterrolle einnehmen, wenn sie den Weg weiter beschreitet die vorhanden Flächen auch als Lebensraum für Bienen und Insekten zu gestalten.“, lobte Eckert die Sensibilität der Schulleitung für das wichtige Anliegen der biologischen Vielfalt. © T. Eckert (MdL)