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Die Sozialstiftung des Landkreises hilft, wenn gesetzliche Verpflichtungen nicht greifen

Landrat Michael Köberle freut sich über 3000 Euro von der Bauunternehmung Albert Weil AG für die gute Sache

Limburg-Weilburg. Einen Scheck in Höhe von 3000 Euro zu Gunsten der Sozialstiftung für Kinder und Jugendliche des Landkreises Limburg-Weilburg hat der Vorstandsvorsitzende der Bauunternehmung Albert Weil AG, Klaus Rohletter, an Landrat Michael Köberle übergeben. Die vom Kreistag installierte Sozialstiftung dient der Förderung von Kindern und Jugendlichen, die ihren Wohnsitz im Landkreis Limburg-Weilburg haben, und beinhaltet auch das Projekt „Schulbau in den ärmsten Regionen der Welt“. Der Kreistag hatte im Zuge dieses Projekts Gelder zum Bau eines Hostels für Schulkinder in Namibia zur Verfügung gestellt.
Michael Köberle, der den Vorstandsvorsitz der Stiftung innehat, dankte herzlich für die Spende. „Die jährliche gemeinsame Spende der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Unternehmensleitung ist eine wirklich tolle Tradition“, sagte der Landrat bei der Übergabe im Kreishaus in Limburg. Zum wiederholten Male spendete die Belegschaft des Unternehmens die Cent-Beträge ihrer Lohnabrechnungen für die gute Sache, die Unternehmensleitung hatte den Betrag anschließend aufgestockt. So kamen insgesamt 3000 Euro zusammen, die für die gute Sache gespendet wurden.
„Ein großes Dankeschön gilt unseren Mitarbeitern, die sich an der Aktion beteiligen und so Geld für den guten Zweck sammeln. Wir hoffen sehr, dass wir den bedürftigen Kindern und Jugendlichen mit dem Geld eine Freude bereiten können“, so Klaus Rohletter, Vorstandsvorsitzender der Bauunternehmung Albert Weil AG. Der Betriebsratsvorsitzende Michael Fischer ergänzte: „In diesem Jahr möchten wir unseren Mitarbeiter Thomas Pingitzer namentlich erwähnen, der neben den monatlichen Cent-Beträgen in diesem Jahr einen erheblichen Einzelbetrag an die Sozialstiftung gespendet hat. Herr Pingitzer hatte auf die Auszahlung einer Prämie, die ihm aus dem innerbetrieblichen Vorschlagswesen zugestanden hätte, verzichtet und diese an die Stiftung weitergegeben. Unsere Belegschaft hilft immer wieder gerne dort, wo es möglich ist. Auf dieses Engagement sind auch wir als Betriebsrat sehr stolz und danken allen Kollegen für ihr Mitwirken.“
„Wir fördern mit unserer Stiftung neben Kindern auch junge Menschen, die älter als 18 Jahre sind, über das Maß der gesetzlichen Verpflichtungen hinaus. Im Blick haben wir dabei Situationen, in denen gesetzliche Hilfen nicht ausreichend greifen und weitergehende Unterstützung vonnöten ist“, erläuterte Landrat Köberle.
Klaus Rohletter betonte, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Unternehmensleitung die Stiftung von Anfang an als wertvolle Aktivität des Landkreises unterstützt hätten. „Ich weiß diese Spendenbereitschaft von Belegschaft und Leitung der Bauunternehmung Albert Weil AG sehr zu schätzen“, sagte Michael Köberle. So könne der Landkreis schnell und unbürokratisch Hilfe leisten, wenn andere Mechanismen versagten. Geld für die gute Sache werde immer benötigt. Deshalb rief der Landrat abschließend auch zu weiteren Spenden auf. © Landkreis Limburg-Weilburg