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Die Mondfinsternis . . . in Niederbrechen auf dem Hochfeld

So schwach war der Mond anfänglich zu sehen, später wurde es dann etwas besser . . .

So gegen 21.30 zum Beginn der in den Medien groß angekündigten Mondfinsternis erreichte ich das Plateau auf dem Brecher Hochfeld und war begeistert - man war nicht allein. Sohn mit Mama hatte sich auf dem Premiumplatz der dortigen Bank gesichert und alles dabei, was man für einen Fernguck-Abend braucht. Mit Feldstecher, Teleskop, Kamera oder einfach dem bloßen Auge wurde Ausschau gehalten nach dem Blutmond über Brechen...

Weiter vorne im Bereich der Scheune säumten rund 20 weitere Lunar-begeisterte den Straßenverlauf, was später dann noch mehr wurde. Das Licht der vorbeifahrenden Fahrzeuge war immer etwas unangenehm, da das Auge einige Momente brauchte, bis es wieder den schwachen Umriss des Mondes am Firmament ca. über Oberbrechen erahnen konnte.

Das Netz war noch am Abend voll mit Bildern lunarbegeisterter SozialMedier/innnen

Anfänglich noch durch die Wolken der heraufziehenden Nacht verdeckt, kämpfte sich der Mond tapfer durch die Wolken. Von der Ortsmitte aus konnte man dann später noch etwas mehr sehen, was natürlich durch die Straßenlaternen etwas eingeschränkt war - doch: es gab auch den romantischen Moment, als nämlich mehrere Sternschuppen ihren Weg durch den Nachthimmel suchten und an diesem Abend bestimmt von viel mehr Menschen wahrgenommen wurden, als dies sonst der Fall gewesen wäre. . . .

Der Mond zu einem späteren Zeitpunkt

Das angereichte Bildmaterial verdanke ich einem treuen Blogleser - MERCI! Ansonsten wünsche ich allen ein schickes Wochenende und ... wir sehen uns dann in 105.000 Jahren wieder zur nächsten Mondfinsternis dieser Art. © Peter Ehrlich