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Der Hitze vorbeugen – Malteser geben Tipps für Senioren

Diözese Limburg. Auch wenn die ganz große Hitzewelle in diesem Sommer noch nicht angekommen ist, sollten sich vor allem ältere Menschen darauf vorbereiten, denn sie leiden am meisten unter hohen Temperaturen. „In den letzten beiden heißen Sommern, an denen die Temperaturen die 30-Grad-Marke überschritten haben, sind in unserer Hausnotrufzentrale über zehn Prozent mehr Notrufe eingegangen – dies erwarten wir auch in diesem Jahr“, sagt Stefan Bauer, Leiter des Malteser Hausnotrufdienstes in Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland.

„Flüssigkeitsmangel ist ein häufiger Grund für Kreislaufprobleme“, weiß Stephanie Haas, Referentin Seniorendienste des Malteser Hilfsdienstes in der Diözese Limburg. Anzeichen hier sind Müdigkeit, ein trockener Mund, Schwindel, Konzentrationsschwierigkeiten oder gar Verwirrtheit. „Sie können auch folgenden Test durchführen: Kneifen Sie die Haut am Unterarm zusammen. Bleibt sie stehen, haben Sie zu wenig getrunken“, so Haas.

Senioren sollten täglich mindestens 1,5 Liter trinken. Bei großer Hitze steigt der Bedarf und ist individuell unterschiedlich. Besonders zu empfehlen sind Mineralwasser, ungezuckerte Kräuter- und Früchtetees sowie Obst- und Gemüsesäfte. Letztere sollten mit Wasser verdünnt werden. Auch Kaffee kann zur Flüssigkeitsbilanz hinzugerechnet werden. Bis zu vier Tassen am Tag sind in Ordnung.

„Im Alter lässt das Durstgefühl nach und Senioren vergessen schlichtweg das Trinken“, sagt Haas und ergänzt: „Erinnern Sie sich daran: Stellen Sie an Orten in der Wohnung, an denen Sie sich häufig aufhalten, ein Getränk hin. Und auch wenn man früher gesagt hat, dass man beim Essen nicht trinkt: Trinken Sie etwas zu jeder Mahlzeit.“

Treten dennoch einmal Symptome wie Schwindel oder Verwirrtheit auf, sollten Senioren sich nicht scheuen, den Hausnotrufknopf zu drücken oder den Arzt anzurufen.

Kontakt für Interessierte:
• Malteser Hausnotruf: Telefon: 0800 9966006, E-Mail: hausnotruf@malteser.org, Internet: https://www.malteser.de/hausnotruf.html
• Stephanie Haas, Referentin Seniorendienste, Malteser Hilfsdienst e.V., Diözesangeschäftsstelle Limburg, Frankfurter Str. 9, 65549 Limburg, Tel.: (06431) 9488-530, E-Mail: stephanie.haas@malteser.org

Christlich und engagiert: Die Malteser setzen sich für Bedürftige ein. Hilfe für mehr als zwölf Millionen Menschen pro Jahr weltweit • 80.000 Engagierte in Ehren- und Hauptamt • an 700 Orten • 1 Mio. Förderer und Mitglieder. •

In der Diözese Limburg sind die Malteser vertreten an den Standorten Bad Homburg, Frankfurt, Landkreis Limburg-Weilburg, Kelkheim/Main-Taunus-Kreis, Rheingau, Rhein-Lahn-Kreis, Usingen/Weilrod, Wallmerod/Guckheim/Westerwaldkreis, Wetzlar/Lahn-Dill-Kreis, Wiesbaden. Das Angebot der Malteser in der Diözese Limburg umfasst sowohl Ausbildungen - Erste-Hilfe-Kurse, z.B. für Führerscheinanwärter*innen, Erste Hilfe bei Kindernotfällen und u.a. Aus- und Weiterbildungen mit Fokus Pflege als auch Leistungen wie z.B. die Auslandsarbeit, Besuchs- und Begleitungsdienst (mit und ohne Hund), Demenzdienste, Fahrdienste und Krankentransport, Häuslicher Entlastungsdienst, Hausnotruf, Integrationsdienste, Malteser Jugend, Katastrophenschutz/Sanitätsdienste, Menüservice, Rettungsdienst, Schulbegleitdienst, Schulsanitätsdienste, Seniorendienste.

Ob mit einem normalen Telefonanschluss oder über Mobilfunk: Jede Wohnung kann mit dem Hausnotruf der Malteser ausgestattet werden. Das Hausnotrufsystem besteht aus zwei Komponenten: dem Hausnotrufgerät sowie einem mobilen Funksender. Der Funksender kann wahlweise als Armband oder als Halskette getragen werden. Das Hausnotrufgerät wird einfach an die Strom- und Telefonsteckdose angeschlossen. Der Funksender ist über Funk mit diesem Gerät verbunden. So kann jederzeit von jedem Punkt der Wohnung Sprechkontakt mit unserer Hausnotrufzentrale hergestellt werden. Die Bedienung der Geräte ist sehr einfach und schnell zu erlernen. In einer persönlichen Einweisung erklären wir genau, wie die Geräte funktionieren. © Malteser.org