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Der Arbeitsmarkt im Agenturbezirk Limburg-Wetzlar: Schul- und Ausbildungsende lassen Jugendarbeitslosigkeit steigen

. Arbeitslosenquote steigt im Juli um 0,1 Prozentpunkte auf 4,8 Prozent im Gesamtbezirk . Im Vorjahresvergleich gab es im Agenturbezirk 529 Arbeitslose weniger . LDK: 124 Arbeitslose mehr als im Vormonat, 287 weniger als vor einem Jahr . Beschäftigung in beiden Landkreisen weiter gestiegen . Agenturchefin appelliert an Betriebe und Ausbildungsbewerber jetzt flexibler zu handeln

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar waren im Juli 2018 insgesamt 11.066 Personen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einer Quote von 4,8 Prozent, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen. Im Juni lag die Zahl der Arbeitslosen bei 10.846, die Arbeitslosenquote betrug 4,7 Prozent. Vor einem Jahr waren 11.595 Menschen im Bezirk ohne Beschäftigung -  die Quote lag seinerzeit bei 5,1 Prozent.

Von den insgesamt 11.066 arbeitslosen Personen waren 3.459 bei den Arbeitsagenturen in Limburg, Wetzlar und Dillenburg gemeldet. 2.410 Arbeitslose wurden beim Jobcenter Limburg-Weilburg gezählt. 5.197 Arbeitslose meldete das Kommunale Jobcenter des Lahn-Dill-Kreises.

"Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Juli ist saisontypisch und findet seine Ursachen insbesondere im Schuljahres- und Ausbildungsende junger Menschen", berichtete die Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar, Angelika Berbuir bei Vorlage der Arbeitsmarktdaten für den Juli 2018. Zudem belaste auch das Quartals- und Halbjahresende im Juli jeweils den Arbeitsmarkt, weil etliche Kündigungsfristen an diese Termine geknüpft seien. Erfahrungsgemäß werde sich die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen bis zum Herbst wieder deutlich reduzieren, da die meisten Schulabgänger in den kommenden Wochen eine Lehre, Schul- oder Hochschulausbildung aufnehmen werden. Zudem finde die überwiegende Anzahl der Ausbildungsabsolventen, die nach ihrer betrieblichen Ausbildung nicht übernommen wurden, zeitnah nach den Sommerferien einen beruflichen Erstansatz.

Die Agenturchefin warf noch einen Blick auf die Beschäftigungslage im Agenturbezirk. Mit einem Plus von 2,3 Prozent bei der Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten habe der Kreis Limburg-Weilburg zum Jahresende 2017, dessen Zahlen nunmehr vorliegen, einen deutlichen Arbeitsplatzgewinn ausgewiesen. Noch günstiger habe sich die Beschäftigungslage im gleichen Zeitraum im Lahn-Dill-Kreis entwickelt. Mit einem Arbeitsplatzzuwachs von 2,8 Prozent habe man hier über dem Hessenschnitt von 2,6 Prozent gelegen. Nehme man beide Landkreise zusammen, seien in der Region innerhalb eines Jahres 3.705 zusätzliche sozialversicherungspflichte Arbeitsplätze entstanden.

Mit Blick auf das am 1. August beginnende Ausbildungsjahr und die derzeit noch 943 unbesetzten Ausbildungsstellen im Agenturbezirk appellierte Berbuir an die Unternehmen, auch noch Jugendlichen eine Chance zu geben, die nicht ,zu einhundert Prozent' dem Anforderungsprofil entsprechen. Die Arbeitsagentur könne durch ausbildungsbegleitende Hilfen oder die assistierte Ausbildung helfen, entsprechende Defizite auszugleichen. An die noch unversorgten Jugendlichen in beiden Landkreisen richtete sie den Wunsch, sich spätestens jetzt hinsichtlich des Berufswunsches oder des Ausbildungsortes weiter zu flexibilisieren, um noch einen Ausbildungsplatz zu finden. Erfahrungsgemäß seien viele Unternehmen bereit, noch bis zum Oktober neue Ausbildungsverhältnisse einzugehen.

 

Kreis Limburg-Weilburg:

Die Arbeitslosenquote lag im Juli im Kreis Limburg-Weilburg bei 4,2 Prozent und somit um 0,1 Prozentpunkte höher als im Vormonat. Im Juli 2017 betrug die Quote 4,5 Prozent. In absoluten Zahlen: 3.861 Personen waren im letzten Monat als arbeitslos registriert. Das waren 96 mehr als im Juni (+2,5 Prozent) und 242 weniger als vor einem Jahr (-5,9 Prozent). Im Jahresdurchschnitt 2017 betrug die Arbeitslosenquote im Kreis Limburg-Weilburg 4,5 Prozent. 4.097 Personen waren 2017 durchschnittlich arbeitslos gemeldet.

Im aktuellen Monat wurden 37,6 Prozent (1.451 Personen) der gemeldeten Arbeitslosen von der Agentur für Arbeit betreut. Somit ist die Zahl der Arbeitslosen im Rechtskreis SGB III (Arbeitsagentur) innerhalb eines Monats um 82 Personen (+6,0 Prozent) gestiegen und im Vergleich zum Vorjahr um 84 Arbeitslose (-5,5 Prozent) gesunken. 62,4 Prozent (2.410 Personen) aller gemeldeten Arbeitslosen waren im Juli beim Jobcenter Limburg-Weilburg gemeldet. Das Jobcenter verzeichnet somit im Vormonatsvergleich einen Anstieg um 14 Arbeitslose (+0,6 Prozent). Gegenüber Juli 2017 hat sich die Arbeitslosigkeit hier um 6,2 Prozent (158 Personen) reduziert. Arbeitslose, die aufgrund einer vorherigen Beschäftigung Arbeitslosengeld I erhalten, werden von der Arbeitsagentur betreut. Gleiches gilt für Erwerbslose, die kein Arbeitslosengeld I beziehen, deren Lebensunterhalt jedoch anderweitig gesichert ist. Für Arbeitslose, die keinen Anspruch (mehr) auf Arbeitslosengeld I haben und auf Leistungen der Grundsicherung (Arbeitslosengeld II, umgangssprachlich ,Hartz IV') angewiesen sind, ist das Jobcenter zuständig. Im Schnitt des Jahres 2017 waren bei der Arbeitsagentur 1.508 Arbeitslose und beim Jobcenter 2.589 Arbeitslose gemeldet.

Die Zahl der arbeitslosen Männer ist im letzten Monat um 6 Betroffene (+0,3 Prozent) auf 2.105 Arbeitslose angestiegen. Bei den Frauen erhöhte sich die Arbeitslosenzahl im gleichen Zeitraum um 90 Personen auf 1.756 Betroffene (+5,4 Prozent). Im Vorjahresvergleich nahm die Arbeitslosigkeit bei den Männern um 80 Arbeitslose (-3,7 Prozent) und bei den Frauen um 167 Arbeitslose (-8,4 Prozent) ab. 2017 waren jahresdurchschnittlich 2.264 Männer und 1.833 Frauen arbeitslos gemeldet.

Die Jugendarbeitslosigkeit ist im Juli um 15,6 Prozent oder 61 Arbeitslose angestiegen. Aktuell sind 451 Arbeitslose jünger als 25 Jahre - 61 weniger als vor einem Jahr (-11,9 Prozent). Im Durchschnitt des Jahres 2017 waren 412 unter 25jährige von Arbeitslosigkeit betroffen.

Bei den älteren Arbeitslosen (50+) hat sich die Zahl im aktuellen Monat um 22 Betroffene (+1,9 Prozent) auf 1.199 Arbeitslose erhöht. Sie liegt damit um 21 Personen oder 1,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im Jahresdurchschnitt 2017 waren bei der Limburger Arbeitsagentur und dem Jobcenter Limburg-Weilburg 1.248 ältere Arbeitslose gemeldet.

Die Zahl der schwerbehinderten Arbeitslosen lag im Juli im Kreis Limburg-Weilburg bei 297 Personen und damit um eine Personen oder 0,3 Prozent unter dem Juni-Wert. Gegenüber Juli 2017 war ein Rückgang um 48 arbeitslose Schwerbehinderte zu verzeichnen (-13,9 Prozent). Im Jahr 2017 waren jahresdurchschnittlich 342 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet.

Im Berichtsmonat waren im Landkreis 1.079 Ausländer als arbeitslos registriert. Dies waren 25 arbeitslose Ausländer mehr als im Juni (+2,4 Prozent) und 19 mehr als vor Jahresfrist (+1,8 Prozent). Im Durchschnitt des Jahres 2017 waren 1.133 Ausländer von Arbeitslosigkeit betroffen.

Im Juli 2018 erteilten die Unternehmen und Verwaltungen den Arbeitgeberservices von Arbeitsagentur und Jobcenter 557 Vermittlungsaufträge. Dies waren 133 Stellen mehr als im Juli letzten Jahres (+31,4 Prozent). 2017 wurden insgesamt 5.206 Stellenangebote zur Besetzung gemeldet.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung:

Aktuell liegen die Daten des vierten Quartals 2017 vor. Zum 31. Dezember 2017 gab es im Kreis Limburg-Weilburg 53.013 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte am Arbeitsort. Dies waren 1.173 Beschäftigte mehr als im vierten Quartal 2016. Der Veränderungswert lag bei +2,3 Prozent. Hessenweit nahm die Beschäftigung im gleichen Zeitraum um 2,6 Prozent zu. Die höchsten Arbeitsplatzzuwächse kann das Baugewerbe verzeichnen. 431 zusätzliche Arbeitsplätze bedeuten im Vergleich zum Vorjahresquartal einen Anstieg von 9,0 Prozent der Beschäftigten dieser Branche. Weitere deutliche Beschäftigungsgewinne verbuchten vor allem der Bereich "Verkehr und Lagerei" (285 / +15,9 Prozent) sowie "Heime und Sozialwesen" (229 / +7,1 Prozent). Arbeitsplatzverluste weisen hingegen folgende Wirtschaftszweige aus: "Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen" (-198 / -14,0 Prozent), "Erziehung und Unterricht" (-162 / -8,2 Prozent) sowie "Bergbau, Energie und Wasserversorgung/Energiewirtschaft" (-113 / -11,5 Prozent) sowie die

Ausbildungsmarkt:

Von Oktober 2017 bis Juli 2018 meldeten sich im Landkreis Limburg-Weilburg 1.625 Ausbildungssuchende. Dies waren 53 oder 3,4 Prozent mehr, als in der vergleichbaren Vorjahresperiode. 341 dieser Jugendlichen sind derzeit noch unversorgt (Vorjahreswert: 255). Demgegenüber meldeten die heimischen Unternehmen und Verwaltungen bislang insgesamt 1.177 freie Ausbildungsstellen. Dies sind 113 Stellen bzw. 10,6 Prozent mehr, als vor einem Jahr. 433 dieser Lehrstellen sind bislang noch unbesetzt. Ende Juli 2017 waren noch 363 Ausbildungsstellen frei. Auf einen Ausbildungssuchenden kommen derzeit statistisch gesehen 0,72 gemeldete Ausbildungsstellen. Im Vorjahr waren es 0,68 Stellen.

Lahn-Dill-Kreis:

Im Lahn-Dill-Kreis lag die Arbeitslosenquote im Juli bei 5,2 Prozent und somit um 0,1 Prozentpunkte über dem Vormonatswert. Im Juli 2017 lag die Quote bei 5,5 Prozent. In absoluten Zahlen: 7.205 Personen waren im letzten Monat als arbeitslos registriert. Das waren 124 mehr als im Juni (+1,8 Prozent) und 287 weniger als vor einem Jahr (-3,8 Prozent). Im Jahresdurchschnitt 2017 betrug die Arbeitslosenquote im Lahn-Dill-Kreis 5,4 Prozent. 7.379 Personen waren 2017 durchschnittlich arbeitslos gemeldet.

Im aktuellen Monat wurden 27,9 Prozent (2.008 Personen) der gemeldeten Arbeitslosen von der Agentur für Arbeit betreut. Somit ist die Zahl der Arbeitslosen im Rechtskreis SGB III (Arbeitsagentur) innerhalb eines Monats um 208 Personen (+11,6 Prozent) gestiegen und im Vergleich zum Vorjahresmonat um 88 Arbeitslose (-4,2 Prozent) gesunken. 72,1 Prozent (5.197 Personen) aller Arbeitslosen waren im Juli beim kommunalen Jobcenter Lahn-Dill gemeldet. Das Jobcenter verzeichnet somit im Vormonatsvergleich einen Rückgang von 84 Arbeitslosen (-1,6 Prozent). Gegenüber Juli 2017 hat sich die Arbeitslosigkeit hier um 199 Personen reduziert (-3,7 Prozent).  Arbeitslose, die aufgrund einer vorherigen Beschäftigung Arbeitslosengeld I erhalten, werden von der Arbeitsagentur betreut. Gleiches gilt für Erwerbslose, die kein Arbeitslosengeld I beziehen, deren Lebensunterhalt jedoch anderweitig gesichert ist. Für Arbeitslose, die keinen Anspruch (mehr) auf Arbeitslosengeld I haben und auf Leistungen der Grundsicherung (Arbeitslosengeld II, umgangssprachlich ,Hartz IV') angewiesen sind, ist das Jobcenter zuständig.Im Schnitt des Jahres 2017 waren bei der Arbeitsagentur 2.009 Arbeitslose und beim Jobcenter 5.370 Arbeitslose gemeldet.

Die Anzahl arbeitsloser Männer stieg im Lahn-Dill-Kreis gegenüber dem Vormonat um 50 auf 3.805 Arbeitslose (+1,3 Prozent) an. Die Zahl arbeitsloser Frauen erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 74 Personen auf 3.400 Betroffene (+2,2 Prozent). Im Vorjahresvergleich nahm die Arbeitslosigkeit bei den Männern um 225 Arbeitslose (-5,6 Prozent) ab, bei den Frauen sank sie um 62 Arbeitslose (-1,8 Prozent). 2017 waren jahresdurchschnittlich 4.001 Männer und 3.378 Frauen arbeitslos gemeldet.

Die Jugendarbeitslosigkeit ist gegenüber dem Vormonat um 96 Personen oder 14,1 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Juli 2017 hat sie sich um 124 Personen (-13,8 Prozent) vermindert. Aktuell sind 777 Jugendliche unter 25 Jahren als Arbeitslose gemeldet. Im Durchschnitt des Jahres 2017 waren 759 unter 25jährige von Arbeitslosigkeit betroffen.

Bei den 50jährigen und älteren lag die Zahl der Arbeitslosen im abgelaufenen Monat bei 2.357 Personen und nahm damit im Vergleich zum Vormonat um 16 Personen (-0,7 Prozent) ab. Gegenüber Juli letzten Jahres ist bei diesem Personenkreis ein Rückgang um 103 ältere Arbeitslosen (-4,2 Prozent) festzustellen. Im Jahresdurchschnitt 2017 waren bei den Arbeitsagenturen in Wetzlar und Dillenburg sowie beim kommunalen Jobcenter des Lahn-Dill 2.494 ältere Arbeitslose gemeldet.

Die Zahl der schwerbehinderten Arbeitslosen lag im Juli im Lahn-Dill-Kreis bei 733 Personen und damit um 11 Betroffene oder 1,5 Prozent über dem Wert des Vormonats. Im Vergleich zum Juli 2017 war ein Rückgang von 64 arbeitslosen Schwerbehinderten zu verzeichnen (-8,0 Prozent). Im Jahr 2017 waren jahresdurchschnittlich 793 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet.

Im Berichtsmonat waren im Lahn-Dill-Kreis 2.374 Ausländer als arbeitslos registriert. Dies waren 16 arbeitslose Ausländer weniger als im Juni (-0,7 Prozent), jedoch 197 mehr (+9,0 Prozent) als im Juli 2017. Im Durchschnitt des Jahres 2017 waren 2.181 Ausländer von Arbeitslosigkeit betroffen.

Der Zugang gemeldeter Arbeitsstellen lag in diesem Monat auf dem Vorjahresniveau. 580 Vermittlungsaufträge bedeuten ein Minus von einer Stelle oder 0,2 Prozent gegenüber Juli 2017. 2017 wurden insgesamt 7.274 Stellenangebote zur Besetzung gemeldet.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung:

Aktuell liegen die Daten des vierten Quartals 2017 vor. Zum 31. Dezember 2016 gab es im Lahn-Dill-Kreis 93.906 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte am Arbeitsort. Dies waren 2.532 Beschäftigte mehr als im vierten Quartal 2016. Der Veränderungswert lag bei +2,8 Prozent. Hessenweit stieg die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im gleichen Zeitraum um 2,6 Prozent. Die höchsten Arbeitsplatzzuwächse kann der Handel verzeichnen. 610 zusätzliche Arbeitsplätze bedeuten im Vergleich zum Vorjahresquartal einen Anstieg von 5,0 Prozent der Beschäftigten dieser Branche. Weitere deutliche Beschäftigungsgewinne verbuchten vor allem die Wirtschaftszweige "Arbeitnehmerüberlassung" (405 / +19,2 Prozent) und "Heime und Sozialwesen" (401 / +6,0 Prozent). Arbeitsplatzverluste weisen hingegen folgende Wirtschaftszweige aus: "Sonstige Dienstleistungen, Private Haushalte" (-112 / -4,1 Prozent), die "Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen" (-55 / -2,7 Prozent) und "Bergbau, Energie und Wasserversorgung/Energiewirtschaft" (-26 / -2,5 Prozent).

Ausbildungsmarkt:        

Von Oktober 2017 bis Juli 2018 meldeten sich im Lahn-Dill-Kreis 1.844 Ausbildungssuchende. Dies waren 10 Jugendliche oder 0,8 Prozent mehr als in der vergleichbaren Vorjahresperiode. 322 dieser Jugendlichen sind derzeit noch unversorgt (Vorjahreswert: 354). Demgegenüber meldeten die heimischen Unternehmen und Verwaltungen bislang insgesamt 1.717 freie Ausbildungsstellen. Dies sind 212 Stellen bzw. 14,1 Prozent mehr, als vor einem Jahr. 510 dieser Lehrstellen sind bislang noch unbesetzt. Ende Juli 2017 waren noch 448 Ausbildungsstellen frei. Auf einen Ausbildungssuchenden kommen derzeit statistisch gesehen 0,93 gemeldete Ausbildungsstellen. Im Vorjahr waren es 0,82 Stellen. © Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar