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Der Arbeitsmarkt im Agenturbezirk Limburg-Wetzlar: Mildes Wetter und Kurzarbeit sorgen für ruhige Arbeitsmarktlage

Arbeitslosenquote verharrt im Dezember 2020 bei 5,1 Prozent . Im Vorjahresvergleich gab es im Agenturbezirk 1.739 Arbeitslose mehr . LDK: 78 Arbeitslose weniger als im Vormonat, 1.030 mehr als vor einem Jahr . LM-WEL: 118 Arbeitslose mehr als im November, 709 mehr als im Vorjahr . LDK: 2.830 Betriebe (44,9%) zeigten seit März für 42.300 Personen (44,2%) KUG an . LM-WEL: 2.187 Betriebe (46,1%) zeigten seit März für 22.615 Personen (40,9%) KUG an . Die tatsächliche Kurzarbeiterquote betrug im Juli im LDK 14,2 Prozent - in LM-WEL 7,2 Prozent . Im August befanden sich laut Hochrechnung im Gesamtbezirk 207 Betriebe weniger in Kurzarbeit, als im Juli. Die Zahl der Kurzarbeiter sank im gleichen Zeitraum um 2.018 Arbeitnehmer

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar waren im Dezember 2020 insgesamt 11.881 Personen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einer Quote von 5,1 Prozent, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen. Im November lag die Zahl der Arbeitslosen bei 11.841, die Arbeitslosenquote betrug ebenfalls 5,1 Prozent. Vor einem Jahr waren 10.142 Menschen im Bezirk ohne Beschäftigung - die Quote lag seinerzeit bei 4,3 Prozent. Von den insgesamt 11.881 arbeitslosen Personen waren 5.095 bei den Arbeitsagenturen in Limburg, Wetzlar und Dillenburg gemeldet. 2.262 Arbeitslose wurden beim Jobcenter Limburg-Weilburg gezählt. 4.524 Arbeitslose meldete das Kommunale Jobcenter des Lahn-Dill-Kreises.

"Die Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk Limburg-Wetzlar ist im Dezember gegenüber dem Vormonat nahezu gleichgeblieben, im Lahn-Dill-Kreis sogar etwas gesunken. Im Durchschnitt der letzten fünf Jahre war die Arbeitslosenzahl im Dezember gegenüber November jeweils gestiegen", berichtete die Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar, Angelika Berbuir, bei Vorlage der Arbeitsmarktzahlen für den abgelaufenen Monat. Erfreulich sei zudem, dass der Vorjahresabstand nunmehr im vierten Monat in Folge rückläufig sei. So sei der Aufwuchs der Arbeitslosigkeit gegenüber dem jeweiligen Vorjahresmonat im Agenturbezirk von 29,7 Prozent im August auf nunmehr 17,1 Prozent abgeschmolzen. Neben der Kurzarbeit habe in diesem Monat auch die relativ milde Witterung stabilisierend auf den Arbeitsmarkt gewirkt. Die Zugänge an Arbeitslosen bewegen sich im Dezember abermals unter dem Niveau der Vorjahre, sagte die Agenturchefin. Die Abgänge in Erwerbstätigkeit lagen im Dezember leicht über den Werten der Vorjahre. Mehr Abgänge und damit Arbeitsaufnahmen gab es insbesondere in den Verkehrs-, Logistik- und Fertigungsberufen. In Anbetracht der beträchtlichen Pandemiefolgen, könne man mit dem Jahresabschluss durchaus zufrieden sein, so Berbuir abschließend.

Nach Angaben der Arbeitsmarktexpertin ist die realisierte Kurzarbeit im Agenturbezirk Limburg-Wetzlar im August gegenüber dem Vormonat um 2.018 Kurzarbeiter und 207 kurzarbeitende Betriebe zurückgegangen. Aktuellere Daten zur tatsächlich in Anspruch genommenen Kurzarbeit liegen wegen der dreimonatigen Abrechnungsfrist noch nicht vor. Die beiden November- und Dezember-Lockdowns haben laut Berbuir zu insgesamt 523 neuerlichen Kurzarbeitsanzeigen für 4.585 Arbeitnehmer geführt. Da die Beschränkungen in aller Regel zu Komplettschließungen der betroffenen Branchen geführt hätten, sei davon auszugehen, dass ein Großteil dieser Anzeigen tatsächlich realisiert werde, sagte die Agenturchefin abschließend.


Kreis Limburg-Weilburg:

Die Arbeitslosenquote lag im Dezember im Kreis Limburg-Weilburg bei 4,6 Prozent und somit um 0,1 Prozentpunkte höher, als im Vormonat. Im Dezember 2019 betrug die Quote 3,8 Prozent. In absoluten Zahlen: 4.306 Personen waren im letzten Monat als arbeitslos registriert. Das waren 118 mehr als im November (+2,8 Prozent) und 709 mehr als vor einem Jahr (+19,7 Prozent). Im Jahresdurchschnitt 2020 betrug die Arbeitslosenquote im Kreis Limburg-Weilburg 4,8 Prozent. 4.459 Personen waren 2020 durchschnittlich arbeitslos gemeldet.

Im aktuellen Monat wurden 47,5 Prozent (2.044 Personen) der gemeldeten Arbeitslosen von der Agentur für Arbeit betreut. Somit ist die Zahl der Arbeitslosen im Rechtskreis SGB III (Arbeitsagentur) innerhalb eines Monats um 77 Personen (+3,9 Prozent) und im Vergleich zum Vorjahr um 486 Arbeitslose (+31,2 Prozent) gestiegen. 52,5 Prozent (2.262 Personen) aller gemeldeten Arbeitslosen waren im Dezember beim Jobcenter Limburg-Weilburg gemeldet. Das Jobcenter verzeichnet somit im Vormonatsvergleich einen Anstieg um 41 Arbeitslose (+1,8 Prozent). Gegenüber Dezember 2019 hat sich die Arbeitslosigkeit hier um 10,9 Prozent (223 Personen) erhöht. Arbeitslose, die aufgrund einer vorherigen Beschäftigung Arbeitslosengeld I erhalten, werden von der Arbeitsagentur betreut. Gleiches gilt für Erwerbslose, die kein Arbeitslosengeld I beziehen, deren Lebensunterhalt jedoch anderweitig gesichert ist. Für Arbeitslose, die keinen Anspruch (mehr) auf Arbeitslosengeld I haben und auf Leistungen der Grundsicherung (Arbeitslosengeld II, umgangssprachlich ,Hartz IV') angewiesen sind, ist das Jobcenter zuständig. Im Schnitt des Jahres 2020 waren bei der Arbeitsagentur 2.082 Arbeitslose und beim Jobcenter 2.376 Arbeitslose gemeldet.

Die Zahl der arbeitslosen Männer hat sich im letzten Monat um 118 Betroffene (+5,0 Prozent) auf 2.463 Arbeitslose erhöht. Bei den Frauen blieb die Arbeitslosenzahl im Dezember unverändert bei 1.843 Betroffenen. Im Vorjahresvergleich nahm die Arbeitslosigkeit bei den Männern um 388 Arbeitslose (+18,7 Prozent), bei den Frauen um 321 Arbeitslose (+21,1 Prozent) zu. 2020 waren jahresdurchschnittlich 2.552 Männer und 1.907 Frauen arbeitslos gemeldet.

Die Jugendarbeitslosigkeit ist im Dezember um 2,9 Prozent oder 12 Arbeitslose gesunken. Aktuell sind 399 Arbeitslose jünger als 25 Jahre: 58 mehr, als vor einem Jahr (+17,0 Prozent). Im Durchschnitt des Jahres 2020 waren 463 unter 25jährige von Arbeitslosigkeit betroffen.

Bei den älteren Arbeitslosen (50+) hat sich die Zahl im aktuellen Monat um 62 Betroffene (+4,6 Prozent) auf 1.402 Arbeitslose erhöht. Sie liegt damit um 281 Personen oder 25,1 Prozent über dem Vorjahreswert. Im Jahresdurchschnitt 2020 waren bei der Limburger Arbeitsagentur und dem Jobcenter Limburg-Weilburg 1.356 ältere Arbeitslose gemeldet.

Die Zahl der schwerbehinderten Arbeitslosen lag im Kreis Limburg-Weilburg im Dezember bei 333 Personen. Damit war ein arbeitsloser Schwerbehinderter weniger zu verzeichnen, als im Vormonat (-0,3 Prozent). Gegenüber Dezember 2019 war ein Anstieg um 46 arbeitslose Schwerbehinderte zu verzeichnen (+16,0 Prozent). Im Jahr 2020 waren jahresdurchschnittlich 323 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet.

Im Berichtsmonat waren im Landkreis 1.408 Ausländer als arbeitslos registriert. Dies waren 85 arbeitslose Ausländer mehr als im November (+6,4 Prozent) sowie 241 (+20,7 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Im Durchschnitt des Jahres 2020 waren 1.450 Ausländer von Arbeitslosigkeit betroffen.

Im Dezember 2020 erteilten die Unternehmen und Verwaltungen den Arbeitgeberservices von Arbeitsagentur und Jobcenter 316 Vermittlungsaufträge. Dies waren 13 Stellen weniger als im Dezember letzten Jahres (-4,0 Prozent). 2020 wurden insgesamt 3.369 Stellenangebote zur Besetzung gemeldet, 1.849 oder 35,4 Prozent weniger, als im Jahr zuvor.

Kurzarbeit:
Im Dezember 2020 gingen nach vorläufigen Erhebungen bei der Arbeitsagentur Kurzarbeitsanzeigen von 133 Betrieben aus dem Landkreis Limburg-Weilburg für 753 Arbeitnehmer ein. Somit liegt die Gesamtzahl der Anzeigen seit Beginn der Corona-Krise im Landkreis bei 2.187, die Zahl der angezeigten Arbeitnehmer bei 22.615. Damit haben seit Beginn der Corona-Pandemie 46,1 Prozent aller anspruchsberechtigten Betriebe Kurzarbeit für 40,9 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze angezeigt. Aktuell gibt es für den Juli 2020 eine Hochrechnung zur realisierten Kurzarbeit auf Kreisebene. Demnach arbeiteten im Landkreis Limburg-Weilburg im genannten Monat 3.989 Arbeitnehmer in 611 Betrieben kurz (Kurzarbeiterquote 7,2 Prozent). Das waren 1.709 Kurzarbeiter weniger, als im Monat zuvor (-30,0 Prozent). Die Zahl der kurzarbeitenden Betriebe ging binnen Monatsfrist um 197 zurück (-24,4 Prozent) zurück. Für den Agenturbezirk Limburg-Wetzlar liegt zudem die Hochrechnung für den August vor, nach der seinerzeit 15.377 Arbeitnehmer in 1.413 Betrieben tatsächlich von Kurzarbeit betroffen waren. Dies entsprach 10,3 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in 12,8 Prozent aller anspruchsberechtigten Betriebe. Demnach haben im August 207 Betriebe weniger kurzgearbeitet, als noch im Juli. Die Zahl der Kurzarbeiter sank im gleichen Zeitraum um 2.018 Arbeitnehmer.


Lahn-Dill-Kreis:

Im Lahn-Dill-Kreis lag die Arbeitslosenquote im Dezember bei 5,4 Prozent und somit um 0,1 Prozentpunkte niedriger, als im Vormonat. Im Dezember 2019 betrug die Quote 4,7 Prozent. In absoluten Zahlen: 7.575 Personen waren im letzten Monat als arbeitslos registriert. Das waren 78 weniger als im November (-1,0 Prozent) und 1.030 mehr als vor einem Jahr (+15,7 Prozent). Im Jahresdurchschnitt 2020 betrug die Arbeitslosenquote im Lahn-Dill-Kreis 5,5 Prozent. 7.734 Personen waren 2020 durchschnittlich arbeitslos gemeldet.

Im aktuellen Monat wurden 40,3 Prozent (3.051 Personen) der gemeldeten Arbeitslosen von der Agentur für Arbeit betreut. Somit ist die Zahl der Arbeitslosen im Rechtskreis SGB III (Arbeitsagentur) innerhalb eines Monats um 34 Personen (-1,1 Prozent) zurückgegangen und im Vergleich zum Vorjahr um 750 Arbeitslose (+32,6 Prozent) gestiegen. 59,7 Prozent (4.524 Personen) aller Arbeitslosen waren im Dezember beim kommunalen Jobcenter Lahn-Dill gemeldet. Das Jobcenter verzeichnet somit im Vormonatsvergleich einen Rückgang um 44 Arbeitslose (-1,0 Prozent). Gegenüber Dezember 2019 hat sich die Arbeitslosigkeit hier um 280 Personen erhöht (+6,6 Prozent). Arbeitslose, die aufgrund einer vorherigen Beschäftigung Arbeitslosengeld I erhalten, werden von der Arbeitsagentur betreut. Gleiches gilt für Erwerbslose, die kein Arbeitslosengeld I beziehen, deren Lebensunterhalt jedoch anderweitig gesichert ist. Für Arbeitslose, die keinen Anspruch (mehr) auf Arbeitslosengeld I haben und auf Leistungen der Grundsicherung (Arbeitslosengeld II, umgangssprachlich ,Hartz IV') angewiesen sind, ist das Jobcenter zuständig. Im Schnitt des Jahres 2020 waren bei der Arbeitsagentur 3.075 Arbeitslose und beim Jobcenter 4.659 Arbeitslose gemeldet.

Die Anzahl arbeitsloser Männer sank im Lahn-Dill-Kreis gegenüber dem Vormonat um 52 auf 4.334 Arbeitslose (-1,2 Prozent). Die Zahl arbeitsloser Frauen reduzierte sich im gleichen Zeitraum um 26 auf 3.241 Betroffene (-0,8 Prozent). Im Vorjahresvergleich nahm die Arbeitslosigkeit bei den Männern um 634 Arbeitslose (+17,1 Prozent) zu, bei den Frauen stieg sie um 396 Arbeitslose (+13,9 Prozent) an. 2020 waren jahresdurchschnittlich 4.437 Männer und 3.666 Frauen arbeitslos gemeldet.

Die Jugendarbeitslosigkeit ist gegenüber dem Vormonat um 47 Personen oder 7,0 Prozent zurückgegangen. Im Vergleich zum Dezember 2019 hat sie sich um 44 Personen (+7,5 Prozent) erhöht. Aktuell sind 629 Jugendliche unter 25 Jahren als Arbeitslose gemeldet. Im Durchschnitt des Jahres 2020 waren 782 unter 25jährige von Arbeitslosigkeit betroffen.

Bei den 50jährigen und älteren lag die Zahl der Arbeitslosen im abgelaufenen Monat bei 2.529 Personen und nahm damit im Vergleich zum Vormonat um 3 Personen (-0,1 Prozent) ab. Gegenüber Dezember letzten Jahres ist bei diesem Personenkreis ein Anstieg um 356 ältere Arbeitslosen (+16,4 Prozent) festzustellen. Im Jahresdurchschnitt 2020 waren bei den Arbeitsagenturen in Wetzlar und Dillenburg sowie beim kommunalen Jobcenter des Lahn-Dill 2.489 ältere Arbeitslose gemeldet.

Die Zahl der schwerbehinderten Arbeitslosen lag im Dezember im Lahn-Dill-Kreis bei 707 Personen und damit um 20 Betroffene oder 2,8 Prozent unter dem Wert des Vormonats. Im Vergleich zum Dezember 2019 war ein Anstieg von 41 arbeitslosen Schwerbehinderten zu verzeichnen (+6,2 Prozent). Im Jahr 2020 waren jahresdurchschnittlich 708 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet.

Im Berichtsmonat waren im Lahn-Dill-Kreis 2.473 Ausländer als arbeitslos registriert. Dies waren 29 arbeitslose Ausländer weniger als im November (-1,2 Prozent) sowie 361 mehr als im Dezember letzten Jahres (+17,1 Prozent). Im Durchschnitt des Jahres 2020 waren 2.517 Ausländer von Arbeitslosigkeit betroffen.

Der Zugang gemeldeter Arbeitsstellen lag in diesem Monat abermals unter dem Vorjahresniveau. 324 Vermittlungsaufträge bedeuten ein Minus von 80 Stellen oder 19,8 Prozent gegenüber Dezember 2019. 2020 wurden insgesamt 3.779 Stellenangebote zur Besetzung gemeldet, 1.826 oder 32,6 Prozent weniger, als im Jahr zuvor.

Kurzarbeit:
Im Dezember 2020 gingen nach vorläufigen Erhebungen bei der Arbeitsagentur Kurzarbeitsanzeigen von 139 Betrieben aus dem Lahn-Dill-Kreis für 1.078 Arbeitnehmer ein Somit liegt die Gesamtzahl der Anzeigen seit Beginn der Corona-Krise im Landkreis bei 3.008, die Zahl der angezeigten Arbeitnehmer bei 43.615. Damit haben seit Beginn der Corona-Pandemie 47,7 Prozent aller anspruchsberechtigten Betriebe Kurzarbeit für 46,3 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze angezeigt. Erstmals gibt es für den Juli 2020 eine Hochrechnung zur realisierten Kurzarbeit auf Kreisebene. Demnach arbeiteten im Lahn-Dill-Kreis im genannten Monat 13.405 Arbeitnehmer in 1.009 Betrieben kurz (Kurzarbeiterquote 14,2 Prozent). Das waren 4.179 Kurzarbeiter weniger, als im Monat zuvor (-23,8 Prozent). Die Zahl der kurzarbeitenden Betriebe ging binnen Monatsfrist um 241 zurück (-19,3 Prozent). Für den Agenturbezirk Limburg-Wetzlar liegt zudem die Hochrechnung für den August vor, nach der seinerzeit 15.377 Arbeitnehmer in 1.413 Betrieben tatsächlich von Kurzarbeit betroffen waren. Dies entsprach 10,3 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in 12,8 Prozent aller anspruchsberechtigten Betriebe. Demnach haben im August 207 Betriebe weniger kurzgearbeitet, als noch im Juli. Die Zahl der Kurzarbeiter sank im gleichen Zeitraum um 2.018 Arbeitnehmer. © Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar