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Corona-Soforthilfe-Programm: Über 131 Millionen Euro für die Wirtschaft in der Region Mittelhessen

Corona-Soforthilfe-Programm: Regierungspräsident Ullrich stellt Zahlen für die fünf Landkreise im RP-Bezirk vor - Innenminister Beuth lobt Einsatz von RP-Beschäftigten

Gießen. Die Corona-Pandemie und der sogenannte Shutdown im März hat die Wirtschaft hart getroffen. Der Bund und das Land Hessen haben in den vergangenen drei Monaten mit dem Corona-Soforthilfe-Programm dafür Verantwortung gezeigt. Selbstständige, Gewerbetreibende, Freiberufler sowie Unternehmen mit maximal 50 Mitarbeitenden hatten die Möglichkeit, unbürokratisch und schnell Hilfe zu beantragen. Nun zieht Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich für die Region Mittelhessen Bilanz. Innerhalb kürzester Zeit konnten in den fünf Landkreisen im RP-Bezirk insgesamt rund 131.515.000 Euro im Rahmen des Programms ausgezahlt werden. Für das Gebiet des Regierungspräsidiums Gießen wurden insgesamt 18.614 Anträge gestellt.

"Zunächst wünsche ich allen betroffenen Unternehmen, und das sind viele, dass sie mit Zuversicht und Schaffenskraft wieder gut aus der Coronakrise herauskommen", sagt Regierungspräsident Ullrich. "Das Corona-Soforthilfe-Programm war vor allem deshalb ein Erfolg, weil es so unbürokratisch wie möglich geholfen hat, die ersten Konsequenzen der Coronakrise abzumildern." Zwar war das RP Kassel in dem Verfahren federführend, da es über viel Erfahrung mit Massenverfahren verfügt. Da die Bearbeitung aber besonders schnell gehen musste, haben auch Beschäftigte vom RP Gießen freiwillig personell unterstützt. "120 Kolleginnen und Kollegen arbeiteten neben ihrer normalen Tätigkeit die Anträge ab und haben mit dazu beigetragen, dass die hessischen Betriebe eine schnelle finanzielle Hilfe erhielten." Dafür bedanke ich mich ausdrücklich, denn die Hilfe war dringend notwendig.

Dass die Unterstützung auch hier in Mittelhessen angekommen ist, ist an der heute veröffentlichten Statistik zu erkennen. Exakt 131.514.699 Euro sind als Soforthilfe ausgezahlt worden. Am meisten floss in den Landkreis Gießen (rund 35.556.000 Euro), gefolgt von den Landkreisen Lahn-Dill (30.658.000 Euro), Marburg-Biedenkopf (27.370.000 Euro), Limburg-Weilburg (25.425.000 Euro) und Vogelsberg (12.506.000 Euro). Nach den höchsten fünf Branchen aufgegliedert, wurden im mittelhessischen RP-Bezirk unterstützt: Dienstleistungen (rund 38.396.000 Euro), Gastgewerbe und Gastronomie (21.776.000 Euro), Handel und Konsumgüter (14.557.000 Euro), Bau (11.079.000 Euro) sowie Gesundheit, Medizin und Pharma (9.422.000 Euro).

"Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Regierungspräsidien haben gute Arbeit geleistet und in den vergangenen Wochen mit beeindruckendem Tempo dafür gesorgt, dass die Hilfen schnell ausgezahlt werden konnten", sagt Innenminister Peter Beuth. "Die Soforthilfe hat ihrem Namen alle Ehre gemacht und ich bin allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr dankbar, dass sie die zusätzliche Arbeit übernommen haben, um den Schaden für Selbstständige und Unternehmer in Folge der Corona-Krise durch schnelle Hilfe abzufedern." © RP-Gießen