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Corona-Pandemie: 1.800 ehrenamtliche Malteser im Bistum Limburg im Einsatz

Nah am Menschen: Einkaufshilfen, Besuchsdienst per Telefon oder Chat

Corona-Pandemie: 1.800 ehrenamtliche Malteser im Bistum Limburg im Einsatz 

Limburg: In der Corona-Pandemie gibt es viele Herausforderungen mit ganz neuer Dimension: Bedarf an medizinischem und sanitätsdienstlichem Personal, die Betreuung und Versorgung älterer oder isolierter Menschen sowie logistische Leistungen für das Gesundheitssystem unter den verschärften Bedingungen der Kontaktsperre. Dabei helfen deutschlandweit derzeit allein 6.000 ehrenamtliche Frauen und Männer der Malteser – unterstützt von hauptamtlichen Kräften. Auch im Bistum Limburg sind die Malteser im Einsatz.

1.800 ehrenamtliche Malteser an 11 Standorten im Bistum Limburg

Im Bistum Limburg kümmern sich rund 840 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 16 Standorten in Rettungswagen, im Krankentransport, im Menüservice, im Hausnotruf oder in Leitungs- und Beratungsstäben der Behörden um die bestmögliche Versorgung von Gesunden, Kranken oder möglicherweise mit dem Corona-Virus infizierten Menschen. Weitere 1.800 ehrenamtliche Malteser sorgen sich an 11 Standorten um die zu treffenden Vorbereitungen im Katastrophenschutz und um die sozialen Belange vor allem der Älteren und Kranken, die sonst durch die Besuchs- und Begleitungsdienste betreut werden: rufen sie per Telefon oder Chat an, hören zu und bleiben nahe bei den Menschen, die auch in normalen Zeiten auf ihren Besuch warten und jetzt umso mehr Hilfe gegen Einsamkeit benötigen. Mit Einkaufshilfen, die Lebensmittel oder Medikamente bis an die Haustür liefern, bieten ebenso Hilfe an, auch wenn diese Dienste gerade erst neu entstehen.

Der Geschäftsführer der Malteser in der Diözese Limburg, Gregor Goetz: „Malteser stehen verlässlich zur Verfügung, um im Fall der Not Hilfe zu leisten. Das ist unser Auftrag und unser Versprechen als große Hilfsorganisation in Deutschland. Unsere ehren- wie hauptamtlichen Kräfte sind auf ihre jeweiligen Einsatzgebiete hin geschult und qualifiziert. Es zeigt sich, wie nötig diese Reserve immer wieder ist: ob beim Hochwasser, bei einem schweren Unglück oder in dieser Pandemie.“

Besonders wichtig ist den Maltesern jetzt „die Umstellung auf virtuelle Wege, um nicht die Nähe zum Menschen zu verlieren“. Das klappt in weiten Teilen sehr gut. „Ein besonderes Beispiel dafür sind unsere Besuchsdienste, die nun auf Telefon und Chat umgestellt haben, um die Senioren nicht allein zu lassen, die jetzt noch einmal mehr zur Risikogruppe gehören.“

© Malteser.org