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CDU Mittelhessen empfiehlt interkommunale Gewerbegebiete

Bei der Neuaufstellung des Regionalen Raumordnungsplanes Mittelhessen strebt die Regionalversammlung die Ausweisung weiterer Gewerbegebiete an und empfiehlt dabei benachbarten Kommunen solche Flächen gemeinsam zu entwickeln.


Grund genug für die regionale CDU-Fraktion, sich gemeinsam mit Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich vor Ort über ein bewährtes interkommunales Gewerbegebiet in Gladenbach zu informieren. Hier haben sich die Gemeinden Bad Endbach, Lohra und die Stadt Gladenbach zusammen getan und unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ bereits im Jahre 1995 einen Zweckverband gegründet. Dem schlossen sich die Bauleitplanung auf einem Gelände in der Gemarkung Mornshausen an.
Nach Auffassung des Regierungspräsidenten und des Fraktionsvorsitzenden Martin Richard könnte dies auch ein Modell für einige Gemeinden im Landkreis Limburg-Weilburg sein.
In Gladenbach habe man eine Partnerschaft auf Augenhöhe hinbekommen. Die Zahllasten und Einnahmen erfolgten nach einem festgelegten Schlüssel.
Nach Auffassung der beiden heimischen CDU-Vertreter in der Regionalversammlung, Thomas Scholz und Martin Richard zeigt dieses Beispiel, dass die Regionalversammlung mit der Empfehlung für interkommunale Gewerbegebiete auf dem richtigen Weg ist. Besonders Gemeinden mit schlechter Anbindung an überregionale Straßen könne man nur empfehlen, sich mit Gemeinden an Autobahnen und Bundesstraßen zusammenzuschließen. Man bekomme einen Bonus bei der Größe des Gewerbegebietes und partizipiere an den Gewebesteuereinnahmen. Gleichzeitig werde der eigene Ort nicht über Gebühr mit Schwerverkehr belastet.

(C) Martin Richard