Springe zum Inhalt

CDU Brechen beantragt Gesamtkonzept „Klimakommune“ mit Präventionsmaßnahmen zu Wasserversorgung/Trockenheit, Hochwasserschutz, Hitzeprävention und Starkregen

Seit Herbst 2020 ist die Gemeinde Brechen Mitglied der Klima-Kommunen Hessen. Hauptziel dieser Mitgliedschaft ist es, die Klimaschutzziele des Landes zu unterstützen und bis 2050 klimaneutral zu werden. „Gerade in diesen Zeiten zeigt sich, dass auch eine Kommune wie Brechen alle Kräfte dafür einsetzen muss, diese energiepolitischen Ziele zu erreichen,“ so der CDU Fraktionsvorsitzende Sebastian Frei.

Die Ziele der Klima-Kommunen Hessen sind dabei aber deutlich weiter gefasst, als „nur“ die Erzielung einer klimaneutralen Energieversorgung: „Hochwasserschutz, Starkregen- und Hitzeprävention sowie Präventionsmaßnahmen gegen Trockenheit sind Themen, die auch uns als Kommune direkt betreffen werden und mit denen wir uns auseinandersetzen müssen,“ so Frei weiter.

Bereits vor einigen Monaten hat die Gemeinde Brechen dazu erste Maßnahmen ergriffen. So wurde ein Gutachten zum Thema Hochwasserprävention am Laubusbach und, auf Antrag der CDU Brechen, auch eine Studie zur Wasserversorgung in der Gemeinde auf den Weg gebracht. Letztere soll den Gremien demnächst vorgestellt werden.

Aus Sicht der CDU Fraktion wurde bei allen zuletzt ergriffenen Maßnahmen das Thema „Hitzeprävention“ zu wenig beachtet. So hatte die Fraktion bereits im letzten März 2022 einen Antrag gestellt, dass dieses Thema zukünftig mit betrachtet und in ein Gesamtkonzept für Präventionsmaßnahmen mit aufgenommen werden soll.

In der vergangen Sitzungsrunde der gemeindlichen Gremien Ende Juni wurde nun dazu von der Klimaschutzbeauftragte des Landkreises Limburg-Weilburg, Frau Nijssen, im Bau- und Umweltausschuss bereits erste Ideen und Vorschläge präsentiert. Das vorgestellte Konzept soll nun in den Fraktionen weiter beraten und später dann erste Maßnahmen auf den Weg gebracht werden.

„Gerade auch die letzten heißen Tage haben uns gezeigt, dass auch wir als Kommune uns mit dem Thema Hitzeentwicklung und Trockenheit sowie mit weiteren Klima-Präventionsmaßnahmen intensiv beschäftigen müssen,“ so CDU Geschäftsführerin Yvonne Schermuly. Einen ersten Schritt habe man mit dem CDU-Antrag und dem von der Klimaschutzbeauftragten des Landkreises Limburg-Weilburg vorgestellten Konzept nun gemacht. Weitere werden in den nächsten Monaten und Jahren sicherlich noch folgen. Dazu gehören auch die bisher gestarteten Maßnahmen zur Wasserversorgung/Trockenheit sowie zum Hochwasserschutz. Ergänzt durch die Themen Hitze- und Starkregenprävention sollen diese dann letztlich zu einem Gesamtkonzept zusammengefasst werden. (C) Sebastian Frei