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BPOLD-KO: Ursache war ein technischer Defekt

Koblenz, Dierdorf (ots) - Ursache für den Brand, der am 12.10.2018
im ICE 511, auf der Schnellfahrstrecke Köln - Frankfurt in der 
Ortslage Dierdorf / Rheinland-Pfalz ausgebrochen ist, war ein 
technischer Defekt. Wie die Bundespolizei, gemeinsam mit dem 
Brandsachverständigen noch in der Nacht feststellte, kann eine 
Fremdeinwirkung ausgeschlossen werden. Wie es in diesem konkreten 
Fall zu dem Brand kommen konnte, müssen weitere Untersuchungen 
klären. Unter anderem werden einzelne Komponenten im Labor 
untersucht. Insofern werden die gemeinsamen Ermittlungen von 
Bundespolizei und Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung sicher
noch mehrere Wochen andauern. Die Bundespolizei gab den Zug 
zwischenzeitlich frei, sodass die Deutsche Bahn AG noch in der Nacht 
mit den Abschlepp- und Reparaturarbeiten beginnen konnte. Die 
Streckensperrung wird sicher noch das gesamte Wochenende andauern.

C: Bundespolizeidirektion Koblenz

Ausstellung zum Thema „Die Gemeinde Brechen im 1. Weltkrieg“ am Sonntag im Heimatmuseum Oberbrechen

Der von 1952 bis 1969 in Niederbrechen wirkende Pfarrer Karl Bernhardt (vorne mit Brille) nahm als junger Soldat an den Schlachten bei Verdun teil. Seine damaligen Kriegserlebnisse und -erfahrungen haben ihn tief geprägt. Viele Niederbrechener erinnern sich noch heute, wie er in seinen Predigten und Erzählungen sowie mit seinem Einsatz für eine deutsch-französische Aussöhnung die damals gewonnene pazifistische Haltung zum Ausdruck brachte (Foto: Gemeindearchiv Brechen)

Das Heimatmuseum Brechen in der „Alten Schule“ in Oberbrechen ist nach der Sommerpause am Sonntag, 30. September 2018, von 14 bis 17 Uhr wieder geöffnet. Während der Öffnungszeit ist erstmals die Informationsausstellung „Die Gemeinde Brechen im 1. Weltkrieg“ zu sehen. Der Eintritt ins Museum und in die Ausstellung ist frei; es wird aber um eine kleine Spende gebeten.

 

Die Mitglieder des Arbeitskreises Historisches Brechen haben in diesem Jahr schwerpunktmäßig Material über die Zeit des 1. Weltkrieges in Verbindung mit den drei Ortsteilen der Gemeinde Brechen zusammengetragen. Neben Auswertungen der lokalen Zeitungen sowie der Pfarr- und Schulchroniken aus der damaligen Zeit konnten mit Hilfe vieler Einwohner persönliche Feldpostbriefe/-karten, Fotos, Sterbebildchen und andere private Schriftstücke bis hin zu Tagebucheintragungen gesichtet und ausgewertet werden. Großen Raum nahmen Recherchen zu den Gefallenen und Vermissten ein, da sich herausstellte, dass die vorliegenden Gefallenenlisten teilweise unvollständig oder widersprüchlich waren.

Aus diesen aufwändigen Recherchen und Auswertungen konnte eine interessante und aufschlussreiche Informations-Ausstellung zusammengestellt werden; darüber hinaus sind zwei Themenhefte der „Schriftenreihe des Gemeindearchivs Brechen“ in Vorbereitung, die im November erscheinen sollen.

 

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen zum einen persönliche Eindrücke und Stimmungsbilder der Chronisten oder Zeitzeugen zum Kriegseintritt, zum Kriegsgeschehen und zum Kriegsende, aber auch die persönlichen Erlebnisse der Kriegsteilnehmer an der Front und das Geschehen und die Ereignisse zwischen 1914 und 1918 in Niederbrechen, Oberbrechen und Werschau. Aufgezeigt werden die wirtschaftlichen Veränderungen und Entbehrungen in der Heimat wie z. B. die fehlenden Arbeitskräfte, steigende Preise, Abgabe von Lebensmitteln, der Umgang mit den sich steigenden Gefallenenmeldungen etc. Um möglichst nah an der Authentizität der damaligen Zeit zu sein, werden Chronikpassagen und Feldpost- und Tagebuchausschnitte eingesetzt. So wird deutlich, dass der anfängliche Optimismus in den Briefen der Kriegsteilnehmer im Verlaufe des Krieges angesichts der mörderischen Gefahren, der Strapazen und des Sterbens schnell schwindet.

Erschreckend lang sind die Listen der Kriegsteilnehmer und der Gefallenen und Vermissten. Der Blutzoll, den der 1. Weltkrieg unter den Brechener Soldaten forderte, war hoch: Aus Niederbrechen wurden rund 350 Männer eingezogen, von denen 77 nicht wieder nach Hause kamen. Die Oberbrechener Schulchronik verzeichnet 294 Namen von Soldaten; insgesamt gelten 71 als gefallen oder vermisst. Von den 67 Werschauer Soldaten sind 14 als gefallen oder vermisst registriert.

 

Anhand von einigen Kriegsteilnehmern, zu denen mehr Material überliefert worden ist, werden interessante Lebenswege während dieser leidvollen Zeit nachgezeichnet – Wege führten tief in den Balkan, nach Palästina oder nach Russland. Die Mehrzahl hat jedoch die Schrecken der Schlachten im Westen erlebt oder musste dort ihr Leben lassen.

 

Die Ausstellung, die über 25 Informationstafeln umfasst, ist auch am 11.11.2018 in Werschau (Pfarrsaal), am 17./18.11.2018 im Rahmen der Hobbyausstellung in Oberbrechen (Emstalhalle) sowie am 25.11.2018 in Niederbrechen (Pfarrer-Herlth-Haus zusammen mit der Buchausstellung der Bücherei Niederbrechen) zu sehen.

(C) Gregor Beinrucker

Steioff: „Konnte leider die Leitung der MPS nicht übernehmen!“

Eigentlich pfiffen es die Spatzen in den letzten Wochen schon von den Dächern, dass Bernd Steioff, der Leiter der Schule im Emsbachtal, die Leitung der Mittelpunktschule in Niederselters übernehmen würde. Alles schien klar und die Aufgabe war auch klar, wie der Rektor aus Niederbrechen auf Anfrage  bestätigte. Aber da wichtige Voraussetzungen nicht geschaffen ...weiterlesen "Steioff: „Konnte leider die Leitung der MPS nicht übernehmen"

Dienstjubiläen in der Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar

. Drei Mitarbeiterinnen begannen vor 25 Jahren Ihren Dienst
. Ralf Fischer blickt auf 40 Beschäftigungsjahre in der Arbeitsverwaltung zurück

Angelika Berbuir, Chefin der Wetzlarer Arbeitsagentur, hat jetzt vier Mitarbeitern zu ihren Dienstjubiläen gratuliert. In einer kleinen Feierstunde bedankte sich Berbuir bei Daniela Max (Arbeitsvermittlerin), Sonja Großmann (Reha-Beraterin) und ...weiterlesen "Dienstjubiläen in der Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar"

"Authentisch auftreten" lernen Frauen am Donnerstag, 13. September, 18 Uhr, im Mehrgenerationenhaus Löhnberg, Am Berg 3a. An der dreistündigen Veranstaltung können Frauen aller Alters- und Berufsgruppen, die erwerbstätig sind oder werden wollen, teilnehmen. Kyra Naudascher-Jankowski vom Institut für strukturiertes Lernen (OLE) fordert die Teilnehmerinnen im Seminar auf, mit den Klischees der souveränen, eleganten und vermeintlich sicheren Frau zu brechen. ...weiterlesen "Authentisch auftreten · Expertin fordert Frauen auf, mit Klischees zu brechen . Abendveranstaltung für Frauen am 13. September in Löhnberg"

Sachbeschädigung an mehreren Pkw
Tatort: Villmar, Straße 'Am Lahnufer', hinter dem Marmormuseum  Tatzeit: bis 31.08.2018

   Auf dem Grundstück einer durch die DLRG angemieteten Halle wurden durch ...weiterlesen "Sachbeschädigung an mehreren Pkw, Beschädigte Reifen durch verlorene Ladung, Dieseldiebstahl durch Anbohren des Kraftstofftanks, Trunkenheitsfahrt in Dauborn&LM"

Wann: 21. August 2018 von 09:00 – 16:00 Uhr
Wo: IHK Limburg, Walderdorffstraße 7
Die duale Berufsausbildung ermöglicht jungen Menschen den Einstieg in ein erfülltes
Berufsleben und sichert den Unternehmen zukünftige Fachkräfte. Am Tag der Tag der Ausbildung#Deine Chance am Dienstag, 21. August, haben Schüler und deren Eltern die Möglichkeit, sich in der Industrie- und Handelskammer Limburg zur beruflichen
Ausbildung beraten zu lassen und sich über die Ausbildungsunternehmen in unserer Region zu informieren. ...weiterlesen "FOTO-EHRLICH ist heute bei der IHK: Tag der Ausbildung # Deine Chance"

B8 Bürgerinitiative lädt ein zum Bürgergespräch

Die Bürgeriniative lädt am Dienstag 28.08.2018 (18.00 Uhr) zu einem Bürgergespräch in der Kulturhalle Niederbrechen ein. Unter dem Motto "die Ortsumgehung ist uns nicht wurscht" sind 

Joachim Veyhelmann (CDU), Viktoria Spiegelberg-Kames (SPD), Marion Schardt-Sauer (FDP) und Dr.Sebastian Schaub (Grüne) als Gäste eingeladen um Fragen rund um die Ortsumgehung Niederbrechen  zu beantworten.  © Heiko Ewald

www.Buergerinitiative-Ortsumgehung-Niederbrechen.de