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Limburg (ots) - Der vermisste 67-jährige aus Niederbrechen wurde nach intensiven Fahndungsmaßnahmen am späten Nachmittag des 17.12.2018 durch Einsatzkräfte der Polizeidirektion Limburg-Weilburg aufgefunden. Er wurde in ein Krankenhaus zur ärztlichen Versorgung verbracht. Er befindet sich nicht in Lebensgefahr.

©    PD Limburg-Weilburg - Polizeipräsidium Westhessen

Wie die Polizei gerade auf Nachfrage bestätigte, ist die vermisste Person angetroffen worden und wird derzeit der medizinischen Versorgung zugeführt. DANKE an alle, die sich hier an der Suche beteiligt haben und die Daumen gedrückt haben !!!!

-bitte nehmt dann die Teilungen/Bilder wieder raus- dankeschön

 Sonntag, 16.12.2018, 20.00 Uhr

   (si)Drei verletzte Personen und ein hoher Sachschaden sind das Ergebnis eines Unfalles auf der Bundesstraße 8 in Höhe des Bahnüberganges in Niederbrechen. Eine 25 Jahre alte Skoda-Fahrerin befuhr die Bundesstraße in Fahrtrichtung Brechen, als ein 28-jähriger Mann mit seinem Audi von der Landesstraße 3022 auf die Bundesstraße auffahren wollte. Dabei übersah der Fahrer augenscheinlich den vorfahrtsberechtigten Skoda und stieß mit diesem zusammen. Sowohl die 25-jährige Autofahrerin, als auch ihre 25 und 26 Jahre alten Mitfahrerinnen wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Bei der Unfallaufnahme stellte sich dann heraus, dass der Audi-Fahrer zum Zeitpunkt des Unfalls unter dem Einfluss von Alkohol stand. Ein vorläufiger Atemalkoholtest ergab einen Wert von mindestens 1,3 Promille, weshalb der 28-Jährige die Streife für eine Blutentnahme auf die Polizeistation nach Limburg begleiten musste. Sowohl der Audi als auch der Skoda wurden bei dem Zusammenstoß erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 20.000 Euro geschätzt. © PD Limburg-Weilburg - Polizeipräsidium Westhessen

Mit 24.500 Euro unterstützt das Land Hessen den Landkreis Limburg-Weilburg bei der Durchführung eines Nahmobilitäts-Checks. Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Montag in Wiesbaden mit. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 36.000 Euro. 

Der Nahmobilitäts-Check ist ein vom Land zertifiziertes Planungsverfahren zur Stärkung des Fuß- und Radverkehrs. Dafür setzen sich interessierte Bürgerinnen und Bürger, politische Vertreter sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachverwaltungen in mehreren Workshops zusammen. Für die anschließende Aufarbeitung wird ein Planungsbüro beauftragt, das zum Schluss alle erarbeiteten Ergebnisse und Maßnahmen in einem Nahmobilitätsplan zusammenführt. 

Beim Nahmobilitäts-Check für Limburg-Weilburg geht es um die Stärkung des Fuß- und Radverkehrs vor allem auf den alltäglichen Wegen. Die Ergebnisse des Checks sollen in ein Radverkehrskonzept für den Landkreis einfließen.   

© Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

Umfangreiches Internetangebot rund um Ausbildung und Beruf

Am 24. Dezember beginnen in Hessen die Weihnachtsferien. Die Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar weist darauf hin, dass die Berufsinformationszentren (BiZ) in Limburg und Wetzlar während der gesamten Ferienzeit geöffnet sind.

Die Berufsberater empfehlen, einen der Ferientage ausgiebig zu nutzen, um sich gezielt über Ausbildungsberufe, Studiengänge oder noch offene Ausbildungsstellen zu informieren. Speziell Schulabgänger des nächsten Jahres sowie deren Eltern sollten die Gelegenheit nutzen und sich Informationen über die bevorstehende Berufswahl verschaffen. Viele Unternehmen erwarten, dass sich die Jugendlichen schon vor der Bewerbung intensiv mit dem Berufsbild und dem Unternehmen auseinandergesetzt haben, heißt es bei der Arbeitsagentur weiter. © Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar

 

Auch wer sich für Weiterbildung interessiert oder beruflich verändern möchte, findet im BiZ vielfältige Informationen über Weiterbildungsmöglichkeiten oder Alternativen zur bisherigen Berufstätigkeit. Bildschirmarbeitsplätze mit Zugang zur Jobbörse der Arbeitsagentur und anderen Internetangeboten runden das Online-Angebot ab. Neben den Selbstinformationseinrichtungen stehen Mitarbeiter bereit, um offene Fragen zu beantworten. 

 

Rennerod. Unmittelbar nach der Abfahrt B 255 / L 318, Höhe Montabaur, geriet der Pkw aus bislang ungeklärter Ursache auf nasser Fahrbahn ins Schleudern, überfuhr den dort vorhandenen Fahrbahnteiler und stieß mit dem auf der Gegenfahrspur in Fahrtrichtung Koblenz fahrenden Pkw zusammen. Ein dritter Pkw, der ebenfalls in Fahrtrichtung Koblenz fuhr, wurde durch den unkontrolliert herumschleudernden Pkw des Unfallverursachers leicht touchiert. Der Unfallverursacher und die Beifahrerin verstarben an der Unfallstelle. Der Fahrer des zweiten Pkw, sowie eine Mitfahrerin wurden verletzt und in die umliegenden Krankenhäuser verbracht. Der Fahrer des dritten Pkw blieb unverletzt. Es waren insgesamt 40 Feuerwehr-Kräfte der Einheiten Montabaur, Nentershausen, Horressen und Elgendorf, sowie 15 Rettungskräfte und sechs Polizeikräfte im Einsatz. Die Bundesstraße 255 war von 18:30 - 21:50 Uhr komplett gesperrt. Die Ermittlungen bezüglich der Unfallursache dauern an. © Polizeiinspektion Montabaur

Oli König hat den Blick auf's Wetter · "It's cool to be a chaser" ist sein Motto!
Zu seiner Seite geht's hier: https://www.facebook.com/StormChaserHessenLimburgWeilburg/
Wilsenroth/Brechen. Während sich in der überwiegend landwirtschaftlichen Region unseres Landkreises früher nahezu jeder mit dem Wetter auskannte, hat sich das mit den Jahren drastisch geändert. Handy und Computer mit entsprechenden Apps scheinen uns die Fähigkeiten der Wetterkunde vollkommen aus der Hand zu nehmen, bedauert Oli König.

Der heute 32jährige Wahl-Wilsenröther ist dem Wetter seit frühester Kindheit verbunden. Geboren und aufgewachsen im Bereich Runkel-Steeden faszinierten ihn die Wetter und vor allem die Unwetterlagen seiner Heimat.
 
Er zählte schon als Kind nicht nur die Sekunden vom Blitz bis zum Donner, wie es vielleicht noch einige kennen, um mit durch Multiplikation mit 330 (der Geschwindigkeit des Schalls in m/s) die Entfernung zum Gewitter bestimmen zu können, nein, er verglich die unterschiedlichen Gewitterereignisse und startete seine ersten Beobachtungen.

Der Wetterbericht am Ende der Nachrichtensendung wurde vom "kleinen Oli" mit Spannung erwartet. Später dann, als das Internet die Wetterkarten auch nach Hause oder noch später auf's mobile Endgerät brachte, war Oli in seinem Element.
 
Wolken lesen können, das war sein Wunsch und so lernte er die unterschiedlichen Wolkenarten und alles, was "Wetter" eben ausmacht und dazugehört. Er fing an, eigene Wetterbeobachtungen über Temperatur, Luftfeuchtigkeit und -druck durchzuführen und zu analysieren. Daraus machte er dann eigene Vorhersagen für seine Region - eben unsere Region.
 
Wetter ist einerseits etwas, was nicht in/über einem Ort passiert, es entsteht über dem Atlantik, den Bergen, in Wetterzellen, die hunderte Kilometer groß sein können. Es ist nicht die einzelne Wolke am Himmel über uns - das wird klar, wenn man die Wetterkarten im Internet anschaut und dort dann noch die Animationen, die mit bewegten Bildern verdeutlichen, wie groß die Zellen sind, die das Wetter bei uns machen - alles eingefügt im globalen Wettergeschehen.
 
Hiervon geht eine unglaubliche Faszination für Oli aus - aber es ist eben auch ein Problem: Während nämlich Bojen in den Weltmeeren, Satelliten in geostationären Umlaufbahnen, Wetterballone, unbemannte Wetterflugzeuge und viele weitere Sensoren und Netzwerke eine schier unglaubliche Anzahl an Daten für die Wetterprognose liefern, die das gesamte Geschehen im Blick haben und recht genau sagen können, wie das Wetter werden wird, gibt es aber nix für den eigenen Garten: Bei uns in der Region gibt es nur in Runkel/Ennerich ein Element des Wetternetzwerkes, welches Daten liefern kann. Daraus resultiert, dass die präzise Vorhersage für einzelne Orte aufgrund der großen Entfernungen der Messtationen in unserer -trotz der ländlichen Struktur - dicht besiedelten Fläche einfach nicht möglich ist.

In der heutigen Zeit kann es passieren, dass Mikrowetterlagen die eine Straßenseite unter Wasser setzen, während auf der anderen die Sonne scheint. Kleine heftige Unwetterereignisse lassen sich nicht präzise vorhersagen, betont Oli, aber durch die Beobachtung und Auswertung der vorliegenden Daten ist es möglich relativ genaue Warnungen auszugeben - keine UNWETTER-Warnungen, denn diese stehen nur dem Deutschen Wetterdienst zu.
 
Aber zu wissen, dass die Wahrscheinlichkeit für z.B. Starkregenereignisse oder Gewitterzellen vor der eigenen Haustüre oder dem momentanen Aufenthaltsort enorm hoch ist, lässt uns Vorkehrungen treffen, ohne unnötig in Panik zu verfallen, das ist Oli wichtig. 

Das genaue Zustandekommen einer Gewitterzelle ist auch für Oli König nicht präzise vorhersehbar, auch nicht, was und ob sich etwas aus einer solchen Wolkenkonstellation ergibt. Doch das Lesen der Wolkenformationen, deren Zugrichtung, Ausprägung oder Höhe der Wolken trägt entscheidend zu seiner Vorhersagezuverlässigkeit bei.
 
"Guten Abend ihr liebe Leut'", so heißt es auf seiner Seite im großen weltweiten Netzwerk mit dem er seine derzeit 3.760 Follower(innen/divers) und 3.963 Abonnenten(innen/divers) begrüßt. Seine Wetterhinweise sind beliebt, präzise, einfach und verständlich und werden oft mit eigenen Aufnahmen interessanter Wettermomente begleitet. 
 
Seine Sinne, ein internetfähiges Tablett, einen Windmesser sowie einen präzisen Temperaturfühler sind die Quellen für seine Vorhersagen. Wetter interessiert den industrialisierten und zivilisierten Menschen heute nur noch, wenn es ihn in seinem modernen Leben einschränkt durch Hochwasser, Blitzeinschläge, Strassensperrungen nach Erdrutschen oder gar durch Stromausfall - das war früher anders... statt aus dem Fenster zu schauen, wie das Wetter wird, schaut man auf die Posts in den sozialen Netzwerken oder in eine Wetterapp. 
 
Wetter ist eine Sache, die Warnung vor Wetterunbillen und wahrhaften Wettergefahren ist ihm ein großes Anliegen. Katastrophenschutzapps wie KatWarn, Nina oder ähnliche Angebote haben ihren Sinn und ihre Berechtigung, doch sie reichen nicht aus, um die Bevölkerung großflächig und rechtzeitig zu warnen. Oli König denkt hierbei an Laufbänder auf den Fernsehkanälen, die aktuell informieren, wie dies z.B. in anderen Ländern der Fall ist und bei uns eher selten.

So ist es sein Wunsch, berichtet er mit einem Funkeln in den Augen, seine Stormchasing-Kollegen in den USA während der Tornadosaison zu begleiten. Übrigens ist "Windhose" eine gefährliche Verniedlichung für Tornados, von denen wir auch in Deutschland reichlich haben. In diesem Fall dank der Handys können solche Ereignisse dokumentiert werden und erleichtern die spätere Einordnung und Bestätigung solcher Sturmereignisse. 
 
Wetter fasziniert ihn - das merkt man, wenn man ihn kennen lernt. Oli, seit diesem Jahr verheiratet, arbeitet in einem Fachhandel für Werkzeug und Maschinen und ist gerne draußen. In diesen Tagen ist er daher im Nadelgehölzverkauf tätig und bringt damit Wettergeschichte in die heimischen Wohnzimmer dieser Region. . . die Region, für die er regelmäßig über das Wetter berichtet.
 
Er freut sich über Feedback zu seinen Berichten im Netz, die beliebteste Frage in diesen Tagen ist natürlich "Weisse oder grüne Weihnachten", doch diese wird er erst in Kürze beantworten - so genau wie es eben das Wetter zu lässt - für unsere Region.
 
Zu seiner Seite geht's hier: https://www.facebook.com/StormChaserHessenLimburgWeilburg/
 
Sein Wahlspruch: "It's cool to be a chaser"
 
(Peter Ehrlich/FOTO-EHRLICH.de)
 
 

Festplatzbebaumung geschnitten

Der Festplatz war die letzten beiden Tage gesperrt und naja, warum, wenn keine Kirmes ist ? weil Baumkirmes war - die Festplatzbebaumung sieht jetzt ein BISSCHEN anders aus . . . es wäre jetzt aufgrund der frischen Temperaturen Zeit für eine Baumbestrickungsaktion, dass die Bäume nicht frieren ; - ) 

Ausführlich angekündigt sollte der heutige Sirenenalarm niemanden wirklich überraschen - dennoch - überrascht waren die beiden Gemeindebrandinspektoren, die von Ortsteil zu Ortsteil verlegten und Ohrenzeugen sein wollten.

Doch nicht alle vorgesehenen Sirenenstandorte spielten beide Signale.

Der Feueralarm (1. Tonfolge) ging in Niederbrechen auf dem alten Rathaus, genauso wie die Bevölkerungswarnung (2.Tonfolge).

Die Sirene neben dem Feuerwehrhaus in der Runkler Straße auf dem Bild blieb stumm.

In Oberbrechen liefen beide Folgen durch bei der Sirene an der Emstalhalle, doch die Sirene auf der alten Schule wollte nur die erste Folge "Feueralarm" abspielen.

Ähnlich in Werschau auch dort lief nur die 1. Tonfolge. Die Bevölkerungswarnung blieb aus.  

Genau das ist der Grund, betonten beide Gemeindebrandinspektoren, warum diese Tests so wichtig sind, um im Ernstfall rechtzeitig und effektiv warnen zu können. Entsprechende Nachbesserungen und Überprüfungen werden in Kürze erfolgen. 

Allen Bürgerinnen und Bürgern schon jetzt vielen Dank für Ihre aufmerksamen Hinweise, denn längst nicht in allen Bereichen der Gemeinde waren die Signale zu hören und machen deutlich, wie wichtig diese Test sind, und jetzt ist Winter, wo das Signal originär noch etwas weiter trägt, denn im Sommer. 

Während das erste Signal noch hinlänglich bekannt war und wenig Aufregung verursachte, war das zweite Signal des auf- und abschwellenden Heultons schon eher in der Lage, Besorgnis zu stiften - in diesem Fall: Wissen Sie ja jetzt, was zu tun ist: 

 „Warnung der Bevölkerung“ dies ist ein einminütiger an- und abschwellender Heulton. Sollten Sie diesen Ton hören, ist dies die Warnung der Bevölkerung vor besonderen Gefahren. Als Verhaltenshinweis ist zu beachten, dass umgehend Gebäude aufzusuchen und Türen und Fenster zu schließen sind. Kinder und im Freien befindliche Personen mögen ins Haus geholt werden.

Schalten Sie das Rundfunkgerät ein und achten Sie auf Durchsagen auf den jeweiligen Regionalsendern –Durchsagen kommen einige Zeit nach den Alarmierungen. Lüftungs- / Klimaanlagen mit Außenluftbeschickung sind auszuschalten.

Mehr Informationen auch bei Ihren Feuerwehren oder anderen Hilfsorganisationen in Ihrer Nähe !

www.Feuerwehr-Niederbrechen.de

www.Feuerwehr-Oberbrechen.de

www.Feuerwehr-Werschau.de 

 

Über Monate war die Zufahrt hoch zum Dom nur über den steilen Mühlberg möglich. Diese Phase ist vorbei. Ab Freitagnachmittag, 14. Dezember, steht die Nonnenmauer dem Kraftfahrzeugverkehr wieder zur Verfügung.

Die letzten Pflastersteine sind verlegt, die Fugen mit Sand gefüllt und die Absperrschilder entfernt, die Straße „Nonnenmauer“ steht ab Freitagnachmittag, 14. Dezember, all denen wieder zur Verfügung, die hoch zum Dom wollen oder in umgekehrte Richtung unterwegs sind. „Wir sind froh darüber, dass wir die Baustelle noch vor den Weihnachtstagen abschließen konnten und die ganze Baustellenphase ohne Unfälle ablief“, zeigt sich der Erste Stadtrat Michael Stanke zufrieden.

Über 100.000 Pflastersteine aus Basalt sind auf einer Fläche von rund 2000 qm verlegt worden, Treppen verschwanden, Versorgungsleitungen wurden erneuert und den Anliegern auf dem Domberg zugemutet, über mehrere Monate über den steilen Mühlberg zu fahren. Allen Unkenrufen zum Trotz hat es funktioniert. Die Fahrt über den Mühlberg soll künftig nicht mehr möglich sein, zwei Pfosten werden in der kommenden Woche aufgestellt. In Notfällen lassen sie sich umklappen, der Mühlberg kann dann als Notzufahrt dienen.

Ursprünglich war geplant, die Arbeiten Ende November abzuschließen. Aufgrund von archäologischen Untersuchungen im Bereich der Nonnenmauer gab es allerdings einen Baustopp von vier Wochen, so dass sich das Ende der Arbeiten in den Dezember verlagerte. Trotz Baustelle wurde der Domplatz als Veranstaltungsfläche genutzt, sowohl bei der Operngala als auch beim Altstadtfest oder bei zwei Aufführungen der Weilburger Schlosskonzerte und nicht zuletzt beim Limburger Lichtfestival Ende November, Anfang Dezember.

„Die Arbeiten sind gut verlaufen, das ist dem guten Miteinander der beteiligten Firmen zu verdanken. Ganz herzlich bedanken möchte ich mich bei den Anliegern, die alles mit Geduld und Verständnis ertragen haben“, verdeutlicht Stanke. Die Arbeiten waren in drei große Abschnitte aufgeteilt: Mühlberg, Domplatz mit Domstraße sowie Nonnenmauer. Der kalkulierte Kostenrahmen mit einer Summe von rund 1,13 Millionen Euro wird nach dem jetzigen Stand eingehalten. Beteiligt waren die Firmen Seelbach aus Cramberg, Weil und Ökostein-Jung aus Limburg sowie die EVL mit der Firma Spie.

Am 9. Februar begannen die Arbeiten in der Straße Mühlberg. Der Weg musste ertüchtigt werden, um ihn befahren zu können. Deshalb wurde eine Treppenanlage im oberen Bereich entfernt. „Wir werden die Treppe nicht wieder aufbauen, gleichzeitig müssen wir jedoch ein Befahren des Mühlbergs verhindern“, verdeutlicht Martin Uphues als Leiter des Tiefbauamts. Das soll mit dem Einbau von herausnehmbaren Pfosten erreicht werden.

Nach den Arbeiten am Mühlberg folgte die Erneuerung der Domstraße, dort wurden auch schon Versorgungsleitungen mit verlegt. Mit den Arbeiten am Übergang zur Straße Nonnenmauer wurde am 4. Juni die Zufahrt auf den Mühlberg verlegt. Eine Baustellenampel regelte den Verkehr auf dem Steilstück, das nach einer kurzen Erfahrungszeit für Fußgänger gesperrt wurde.

„Die Nonnenmauer war die größte Baustelle, dies war von Anfang an klar“, erklärt Harald Diehl vom Tiefbauamt. Im Bereich der Straße waren alle Ver- und Entsorgungsleitungen neu zu verlegen. Und viel Platz gibt es dort nicht für den Einsatz von Maschinen. Während der Bauphase blieb die Straße für Fußgänger fast durchgehend passierbar, allerdings waren die Häuser nicht mit dem Auto zu erreichen.

Das neue Pflaster aus Naturstein ersetzt in der Nonnenmauer ein Betonpflaster, das in den 1960er Jahren verlegt worden ist. Um die Begehbarkeit des Natursteinpflasters vor allem für mobilitätseingeschränkte Personen zu verbessern, gibt es einen sogenannten Komfortstreifen, der knapp 1,30 Meter breit ist und ebenfalls aus Natursteinpflaster besteht, jedoch mit einer gesägten und damit ebenen Oberfläche.

Während der Bauphase standen im Schlosshof ein Sanitätsfahrzeug sowie zwei Feuerwehrfahrzeuge, davon eine Drehleiter, um für einen Einsatz am Dom oder auf dem Domberg gewappnet zu sein. Die Fahrzeuge mussten nicht ausrücken und werden nun aus dem Schlosshof abgezogen.

© Stadt Limburg