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Mehr als 30 Kommunen sind bei der zweiten Ausschreibung für das EU-Programm „WiFi4EU“ erfolgreich / Europaministerin Lucia Puttrich: „Hier lohnt es sich, gut informiert und schnell zu sein“ 

WIESBADEN. Zahlreiche weitere Städte und Gemeinden aus Hessen erhalten Fördermittel der Europäischen Union, um kostenlose Internet-Hotspots einzurichten. ...weiterlesen "EU fördert wieder kostenlose WLAN-Hotspots in Hessen"

Ab Samstag, 25. Mai, saniert Hessen Mobil die Landesstraße 3030 zwischen Hünfelden-Dauborn und der A 3 auf insgesamt rund 4 Kilometern unter Vollsperrung. Die L 3030 weist auf der gesamten Strecke starke Schäden in Form von Verdrückungen, Netzrissen sowie Ausbrüchen und Flickstellen auf. Die Sanierung ist in drei Bauabschnitte aufgeteilt. ...weiterlesen "L 3030, Sanierung von Hünfelden-Dauborn bis zur A 3 unter Vollsperrung"

Innenminister Peter Beuth:

„Gut aufgestellt für den Wettbewerb um die klügsten Köpfe“

Innenminister Peter Beuth zu Gast bei parlamentarischem Abend des dbb

Wiesbaden. Hessens Innenminister Peter Beuth hat auf dem parlamentarischen Abend des Deutschen Beamtenbundes (dbb) in Wiesbaden die gemeinsamen Bemühungen zur Nachwuchs- und Fachkräftegewinnung für das Land herausgestellt und die erzielte Tarifeinigung gelobt. ...weiterlesen "„Gut aufgestellt für den Wettbewerb um die klügsten Köpfe“"

Viele Vorschläge für Limburgs mobile Zukunft

Masterplan Mobilität wartet mit 120 Vorschlägen und Maßnahmen auf

Es ist der rote Faden für die Mobilitätsentwicklung in Limburg bis zum Jahr 2030, der Masterplan Mobilität. Seit rund drei Jahren wird an und für ihn gearbeitet, diskutiert und beraten. ...weiterlesen "Masterplan Mobilität wartet mit 120 Vorschlägen und Maßnahmen auf"

Mit rund 103.000 Euro unterstützt das Land Hessen die Kreisstadt Limburg an der Lahn beim Umbau der Kreuzung Blumenröder Straße / Galmerstraße / Hochstraße. Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Montag in Wiesbaden mit. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 175.000 Euro. 

Die Kreuzung wird täglich von rund 2.500 Fußgängern überquert, die Blumenröder Straße ist zudem ein stark genutzter Schulweg. Außerdem befinden sich zwei Altenwohnanlagen in der Nähe. Die jetzige Situation an der Kreuzung ist geprägt von einer großen Fahrbahnfläche, die Autofahrer zu schnellen Abbiegevorgängen verleitet.

Um die Verkehrssituation für Fußgänger zu verbessert und sicherer zu gestalten, werden die Gehwege beim Kreuzungsumbau verbreitert und die Fahrbahnen verengt. Durch ein Blindenleitsystem und Bordabsenkungen wird der Knotenpunkt barrierefrei und kann von Menschen mit Behinderungen genutzt werden.

Mit den Bauarbeiten soll im Mai begonnen werden, der Umbau wird voraussichtlich nach vier Monaten beendet sein.

Die Zuwendung erfolgt nach der Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der Nahmobilität, die seit August 2017 gilt. Nach dieser können neben investiven Maßnahmen zur Stärkung des Fuß- und Fahrradverkehrs auch entsprechende Planungen und Konzepte und sogar Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit Zuschüsse erhalten. © Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

Die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstraße lädt am kommenden Sonntag, 26. Mai, zum „Tag des Fachwerks“ ein. In Limburg mit seiner beeindruckenden Altstadt bietet der Verschönerungsverein an diesem Tag Führungen an, die den Blick auf das Fachwerk lenken.

...weiterlesen "Führungen zum „Tag des Fachwerks“ in Limburg"

Die P+R-Anlage in Oberbrechen wird nur von wenigen Pendlern genutzt und in der Regel sind viele Stellplätze frei und ungenutzt. Ein Grund dafür könnte die Tatsache sein, dass der Bahnhof Oberbrechen kein Eilzug-Haltepunkt ist.

Dennoch ist im Gegenzug festzustellen, dass zahlreiche Pendlerfahrzeuge zum Leidwesen der Anlieger ganztags vor allem im vorderen Teil der Frankfurter Straße (alte B8) abgestellt werden, um scheinbar damit das gebührenpflichtige Parken auf der Anlage zu umgehen.

Um diesem Umstand entgegenzuwirken und die betroffenen Ortsstraßen möglichst zu entlasten, hat der Gemeindevorstand beschlossen, dass das Parken auf der P+R-Anlage zunächst probeweise gebührenfrei werden soll.

Diese Regelung soll ab dem 01. Juni bis 31. Dezember 2019 gelten. Sollte die Maßnahme Wirkung zeigen, wird der Gemeindevorstand rechtzeitig über eine mögliche Fortsetzung der Gebührenfreiheit entscheiden. © Gemeinde Brechen

Der Bad Camberger Kneipp-Kurpark wird am Sonntag, 16. Juni 2019 wieder zum großen Kneipp-Erlebnispark. Zum 13. Mal stellt das älteste Hessische Kneippheilbad den Begründer des Naturheilverfahrens, Sebastian Kneipp, an diesem Tag in den Mittelpunkt und alle Beteiligten haben ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet:

...weiterlesen "Kneipperlebnistag mit Kräutermarkt am 16. Juni 2019 in Bad Camberg"

Landrat Michael Köberle freut sich im Bagger über den Startschuss für die Erneuerung der Ortsdurchfahrt von Mensfelden. Auch Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer (unten, Fünfte von links) schaut gemeinsam mit Mandatsträgern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreis- und Gemeindeverwaltung optimistisch auf die Maßnahme.

Zwei Millionen Euro für neue Straßen 

Limburg-Weilburg. Hünfeldens Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer und Landrat Michael Köberle haben mit dem symbolischen ersten Spatenstich den Startschuss für die Sanierung der Ortsdurchfahrt von Mensfelden gegeben. In einer kommunalen Gemeinschaftsmaßnahme des Landkreises Limburg-Weilburg und der Gemeinde Hünfelden werden auf einem rund 520 Meter langen Abschnitt der Hehnerstraße und der Sonntagsstraße die Fahrbahn, die Rinne, die Gehwege einschließlich der Bordsteine, die Wasserleitung, die Hausanschlüsse sowie ein Teil des Kanals komplett erneuert. Die Baumaßnahme beginnt an der Einmündung Hehnerstraße/Unterstraße, verläuft weiter durch den alten Ortskern und endet im Einmündungsbereich Sonntagsstraße/Diezer Weg.

...weiterlesen "Landrat Michael Köberle startet die Erneuerung der Ortsdurchfahrt von Mensfelden"

Stadt beantragt Verkehrsversuch beim Hessischen Verkehrsministerium

Die Stadt Limburg sagt zu lauten Autos den Kampf an und will in einem ersten Schritt diese aus der Innenstadt verbannen. Der 1. Stadtrat Michael Stanke hat deshalb beim Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landwirtschaft einen Verkehrsversuch beantragt. Dabei sollen in der Zeit von 22 bis 6 Uhr alle Kraftfahrzeuge, die im Standgeräusch lauter sind als 75 dB, aus der Innenstadt verbannt werden.

Es gibt „Rundstrecken“ in der Limburger Innenstadt, die sind beliebt bei Menschen, die am Steuer von Kraftfahrzeugen mit viel Leistung sitzen. Wer so unterwegs ist, will nicht nur gesehen, sondern auch gehört werden. Lautstärke ist Trumpf, auch wenn es die Stadt und ihre Bewohner gerne leiser hätten. „Wir reduzieren nachts die Geschwindigkeit auf einigen Straßen auf 30 km/h oder überwachen die Geschwindigkeit, um dem Lärmschutz Rechnung zu tragen. Und dann sind uns und auch der kontrollierenden Polizei in anderen Bereichen die Hände gebunden, um wirklich laute Fahrzeuge aus dem Verkehr zu ziehen oder unsere Bürger davor zu schützen“, weist der 1. Stadtrat Michael Stanke auf das Dilemma hin. Er hat nun beim Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landwirtschaft einen Verkehrsversuch beantragt.

Innerhalb dieses Versuchs, der über zwei Jahre laufen soll, ist es vorgesehen, die lauten Kraftfahrzeuge zum Schutz der Anwohner in den Abend- und Nachtstunden aus der Innenstadt zu verbannen. Auf das Verbot der Ein- und Durchfahrt sollen entsprechende Schilder aufmerksam machen. Der Kraftfahrzeugverkehr soll entsprechend umgeleitet werden. In seiner Begründung verweist der 1. Stadtrat auf den Lärmaktionsplan Hessen und auf eine große Anzahl von Beschwerden von Anwohnern aus der Innenstadt über den Verkehrslärm vor allem in den Nachtstunden.

Nach Einschätzung von Michael Stanke kann die Straßenverkehrsbehörde die Benutzung bestimmter Straßen oder Straßenabschnitte aus Gründen der Sicherheit und Ordnung des Verkehrs beschränken oder verbieten und den Verkehr umleiten. Dieses Recht bestehe auch, um die Anlieger vor Lärm und Abgasen zu schützen. In seiner Begründung zitiert der 1. Stadtrat den Lärmaktionsplan, in dem die Auswirkungen von Lärm beschrieben werden, vor allem wenn dadurch der Schlaf unterbrochen oder gestört wird.

Der Verkehrsversuch soll Aufschluss darüber geben, ob die Verbannung von lauten Fahrzeugen dazu geeignet ist, den Lärm vor allem in den Abend- und Nachtstunden zu reduzieren. Stanke stellt sich vor, dass der Verkehrsversuch durch das Ministerium bzw. durch entsprechende Fachbehörden für die Dauer eines Jahres fachlich begleiten zu lassen, um dann nach Ablauf des ersten Jahres die dadurch gewonnenen Erkenntnisse zu dokumentieren und zu bewerten. Sollte der Versuch positiv verlaufen, ist eine Ausweitung der Maßnahme auf andere Bereiche der Stadt und der Stadtteile zu prüfen.

„Es ist ein absoluter Widerspruch und nicht zu vermitteln, wenn wir zum Beispiel auf der Diezer Straße in den Abend- und Nachtstunden das Tempo auf 30 km/h begrenzen oder in Lindenholzhausen die Geschwindigkeit überwachen, um die Anwohner vor Lärm zu schützen – und dann gibt es Fahrten mit Autos, die teilweise Standgeräusche von über 105 dB erreichen“, macht Stanke deutlich. Wegen der zum Teil sehr lauten Fahrzeuge hatte sich der 1. Stadtrat vor über zwei Jahren bereits einmal an das Bundesverkehrsministerium sowie das Landesverkehrsministerium gewandt und sich darüber beklagt, dass polizeiliche Kontrollen von getunten und technisch veränderten Autos oft ohne Wirkung sind, wenn die Halter auf durch das Kraftfahrzeugbundesamt zugelassene Einzelteile verweisen können. Eine Änderung der Rechtslage gab es leider nicht. © Stadt Limburg