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So schwach war der Mond anfänglich zu sehen, später wurde es dann etwas besser . . .

So gegen 21.30 zum Beginn der in den Medien groß angekündigten Mondfinsternis erreichte ich das Plateau auf dem Brecher Hochfeld und war begeistert - man war nicht allein. Sohn mit Mama hatte sich auf dem Premiumplatz der dortigen Bank gesichert und alles dabei, was man für einen Fernguck-Abend braucht. Mit Feldstecher, Teleskop, Kamera oder einfach dem bloßen Auge wurde Ausschau gehalten nach dem Blutmond über Brechen...

Weiter vorne im Bereich der Scheune säumten rund 20 weitere Lunar-begeisterte den Straßenverlauf, was später dann noch mehr wurde. Das Licht der vorbeifahrenden Fahrzeuge war immer etwas unangenehm, da das Auge einige Momente brauchte, bis es wieder den schwachen Umriss des Mondes am Firmament ca. über Oberbrechen erahnen konnte.

Das Netz war noch am Abend voll mit Bildern lunarbegeisterter SozialMedier/innnen

Anfänglich noch durch die Wolken der heraufziehenden Nacht verdeckt, kämpfte sich der Mond tapfer durch die Wolken. Von der Ortsmitte aus konnte man dann später noch etwas mehr sehen, was natürlich durch die Straßenlaternen etwas eingeschränkt war - doch: es gab auch den romantischen Moment, als nämlich mehrere Sternschuppen ihren Weg durch den Nachthimmel suchten und an diesem Abend bestimmt von viel mehr Menschen wahrgenommen wurden, als dies sonst der Fall gewesen wäre. . . .

Der Mond zu einem späteren Zeitpunkt

Das angereichte Bildmaterial verdanke ich einem treuen Blogleser - MERCI! Ansonsten wünsche ich allen ein schickes Wochenende und ... wir sehen uns dann in 105.000 Jahren wieder zur nächsten Mondfinsternis dieser Art. © Peter Ehrlich

v.l.n.r.: Bernd Borchert (Öffentlichkeitsarbeit), Werner Hain, Heidemarie Hain, André Geier (Außenstellenleiter), Gudrun Beckmann, Claudia Flören, Peter Ehrlich (stellv. Außenstellenleiter) / Aufnahme: WEISSER RING e.V. / Udo Garzinsky

Limburg. Zusammen sind sie über 3.640 Tage für den WEISSEN RING e.V. in der Außenstelle Limburg-Weilburg unterwegs. Gudrun Beckmann und Peter Ehrlich wurden von Außenstellenleiter André Geier dieser Tage mit der Auszeichnung für fünf Jahre ehrenamtliche Tätigkeit für den WEISSEN RING ausgezeichnet mit einer Anstecknadel mit Gravur sowie der Urkunde mit Dank und Unterschrift der Bundesvorsitzenden Roswitha Müller-Piepenkötter. (Die Urkunde trägt den Text: „Der WEISSE RING dankt …für 5 Jahre ehrenamtliche Mitarbeit und beispielhaften Einsatz bei der Linderung der Not von Kriminalitätsopfern.“). Beide sind zum WEISSEN RING e.V. gekommen, um sich für die Arbeit des Vereins zu engagieren. Das Hauptziel besteht darin, sich für Kriminalitätsopfer einzusetzen. Die Hilfe kann hierbei unterschiedlich sein, sie reicht von der immateriellen Hilfe, dem "Zuhören" nach erlebten Ereignissen über das gemeinsame Erarbeiten weiterer Vorgehensweisen und Aufzeigen von Hilfsangeboten bis zu materiellen Unterstützungen oder der Begleitung bei Behördengängen.

Der WEISSE RING wurde 1976 in Mainz gegründet als „Gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten e. V.“. Er ist Deutschlands größte Hilfsorganisation für Opfer von Kriminalität. Der Verein unterhält ein Netz von über 3.000 ehrenamtlichen, professionell ausgebildeten Opferhelfern in bundesweit 420 Außenstellen. Der WEISSE RING hat über 100.000 Förderer und ist in 18 Landesverbände gegliedert. Er ist ein sachkundiger und anerkannter Ansprechpartner für Politik, Justiz, Verwaltung, Wissenschaft und Medien in allen Fragen der Opferhilfe. Der Verein finanziert seine Tätigkeit aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden, testamentarischen Zuwendungen sowie von Gerichten und Staatsanwaltschaften verhängten Geldbußen. Mehr Informationen zur Arbeit und den Angeboten des WEISSEN RING unter www.WEISSER-RING.de  
© Peter Ehrlich/WEISSER RING-Außenstelle Limburg-Weilburg 

Einen Tischtennis-Aktionstag bot der TTC Oberbrechen anlässlich der Brecher Ferienspiele an. Und sehr zur Freude der Verantwortlichen nahmen 31 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren dieses Angebot an und waren trotz des schönen Sommerwetters mit Eifer bei der „Tischtennis-Olympiade“ in der Emstalhalle dabei. An den acht aufgebauten Stationen traten die Jungen und Mädchen in 4 Gruppen, nach alter gestaffelt, mit- und gegeneinander an. ...weiterlesen "Tischtennis-Aktionstag des TTC Oberbrechen"

Betriebsleiter Bernhard Höhler (links) erläutert den FDP-Politiker Valeske, Müller, Kress, Schardt-Sauer die Herausforderungen an die moderne Milchviehhaltung.

Beim Besuch des Lindenhofs der Familie Höhler in Niederbrechen bekräftigen die FDP-Landtagskandidatin Marion Schardt-Sauer und der FDP-Landratskandidat Dr. Klaus Valeske, dass eine starke und regionale Landwirtschaft für unsere Region ein wichtiges Fundament ist. Bernhard Höhler stellte gemeinsam mit seiner Frau und seinem Sohn der FDP-Delegation seinen Lindenhof vor. Der Milchviehbetrieb beherbergt bis zu 350 Milchkühe und bewirtschaftet 260 ha Fläche. ...weiterlesen "FDP: Regionale Landwirtschaft stärken und von Bürokratie und Vorschriften entlasten"

Auch wenn das Wetter in der ersten Woche der Ferien-Betreuung des Fördervereins der Schule Niederbrechen erstmal kein Schwimmbad-Wetter verhieß, so hatten die Kinder trotzdem mächtig Freude am gemeinsamen Miteinander und vor allem auch daran, wieder künstlerisch tätig sein zu können. Das Aquarellmalen auf Leinwänden unter Anleitung von Mitarbeiterin Iris Kramm sowie ein kreatives Töpferangebot zusammen mit einer hierzu eingeladenen Gast-Pädagogin setzte die schöpferischen Kräfte bei den Kindern frei. So entstanden sowohl kleine Mal-Kunstwerke als auch wundervolle Tier-Figuren und kleine Gefäße – sogenannte „Daumen-Schälchen“ – aus Ton. ...weiterlesen "„Schöpferisches Gestalten“ gepaart mit großem „Wasser-Spaß“ in der Kinder-Ferien-Betreuung in Niederbrechen"

Foto: Der Direktor des AG Michael Meier (rechts) und Bürgermeister Frank Groos mit den Schiedspersonen aus Brechen. Uwe Weise (Bildmitte), Gottlieb Schmitt (2. Von links) und Wolfgang Feiler (mit Entlassungsurkunde)

Limburg/Brechen. Eine besondere Auszeichnung wurde Uwe Weise aus Werschau am Freitag, den 20.7.2018  in den Räumen des Amtsgerichts Limburg zuteil. Dort wurde er von Michael Meier, dem Direktor des AG Limburg, für seine 25 jährige Tätigkeit im Schiedsamt Brechen geehrt und im Beisein von Bürgermeister Frank Groos und seinem bisherigen und dem neuen Stellvertreter ausgezeichnet. ...weiterlesen "Jubiläum und Wechsel im Schiedsamt Brechen"

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Bürgermeister Frank Groos (rechts) mit Petra und Tobias Königstein vor der Werkstatt am Werschberg.

*WERBUNG·Beitrag enthält Nennung eines Gewerbebetriebes* Bürgermeister Frank Groos ist auf Sommertour 2018 und nach dem Besuch bei der Bäckerei und dem Frisör im vergangenen Jahr, ging es diesmal dahin, wo richtig zugepackt wird und es etwas ölig werden kann - in die KfZ-Meisterwerkstatt zu CarTec-Königstein. 

Die Grundidee seiner Besuche ist es, sich einen Einblick in die einheimischen Gewerbebetriebe zu verschaffen. So lernt er mehr über das gewerbliche Engagement vor Ort. Er informiert sich über den jeweiligen Betrieb und schaut so in verschiedenen Gewerke und Branchen hinter die Kulissen - und packt auch gerne selbst tatkräftig mit an, um die Prozesse und Abläufe besser zu verstehen. 

Tobias Königstein ist seit ca. 15 Jahren am Start und seit 13 Jahren am bekannten Standort "Am Werschberg" - aus Dorfsicht hinter den Bahngleisen, wo man auch den großen Reifencontainer sehen kann. Neben dem Chef, KfZ-Meister Tobias Königstein gibt es zwei Gesellen, einen Azubi und eine Bürokraft. Die Eltern von Tobi unterstützen ihren Sohn, so dass man wirklich von einem echten Familienbetrieb reden kann.

CarTec Königstein bietet alles an, was man sich in einer KfZ-Werkstatt denken kann. Vom Reifenwechsel, Inspektion, Reparatur, TÜV bis hin zum Neu- bzw. Gebrauchtwagenkauf und Mietautos sowie Abschleppdienst. Bedient werden hierbei alle Marken mit viel Erfahrung. Die vielen Stammkunden wissen den netten und guten Service sehr zu schätzen.

"Ich freue mich sehr darüber, dass ein echter Brecher Familienbetrieb sich schon seit so langer Zeit etabliert und dabei stetig expandiert", so Groos am Ende des Besuches. In Kürze ist der Bau einer neuen Halle im Gewerbegebiet Flachsau geplant, die das bisherige Spektrum von CarTec Königstein noch erweitert und die Firma so noch breiter und auch zukunftsorientiert aufgestellt ist.

Groos lobte auch das Engagement des Betriebes für die Zukunft: "Ich finde es auch toll, dass Tobias, oder Tobi, wie er von den meisten genannt wird,  ausbildet und so jungen Leuten den Einstieg in das Arbeitsleben ermöglicht und dadurch auch etwas für die Zukunft der Branche leistet - und das vor Ort in Brechen.

Für mich war der Blick hinter die Kulissen sehr interessant.  Insbesondere weil heute der TÜV im Hause war und beim Fahrzeug der gemeindlichen Wasserversorgung die nächste HU anstand. Ich konnte die Prüfung des Sachverständigen nicht nur begleiten, sondern mich auch vom einwandfreien Zustand des gemeindeeigenen Fahrzeuges überzeugen", so Frank Groos. 

Angepackt hat er kräftig: Reifenwechsel, -auswuchten und Waschen gingen ihm gut von der Hand. Der Service von CarTec liefert fertige Fahrzeuge bis nach Hause und tut somit alles für die Mobiliät der Kunden. Wer hat es sich nicht schon mal gewünscht, einem TÜV-Prüfer über die Schulter schauen zu dürfen. Für Frank Groos wurde dieser Wunsch heute Realität: Er konnte den Prüfer der HU's, der Hauptuntersuchung begleiten und erfuhr, worauf dieser besonders Wert legt und, was man als Fahrzeughalter immer im Auge haben sollte. Da der Führerscheinerwerb unseres Bürgermeisters schon ein zwei Tage länger her ist, freute er sich über den TechnikCrashkurs, denn in's Auto setzen und losfahren ist ihm zu wenig gewesen, er wollte wissen, wie's funktioniert. Und so weiß er jetzt, wie ABS funktioniert, wie Bremsscheiben arbeiten, warum der Ölwechsel wichtig ist und worauf so generell zu achten ist am Auto. 

Tobias hatte ihn dabei stets aufmerksam im Blick und gab weitere Tipp's, wie man auch präventiv arbeitet, um z.B. Rückenschäden beim Reifenwechseln vorzubeugen.

Groos dankte CarTec-Königstein bei dieser Gelegenheit für seine stete Bereitschaft zur Unterstützung der Brecher Feuerwehren, am "richtigen Auto" üben zu können und somit die in der Theorie vermittelten Kenntnisse in die Praxis umsetzen zu können. 

Für Frank Groos war es ein erlebnisreicher Tag - er dankte Tobias für die Möglichkeit, den Betrieb und seine Mitarbeiter kennen zu lernen und dankte für die Geduld mit ihm als Praktikant. ( Peter Ehrlich / FOTO-EHRLICH.de )

Der Bahnübergang BÜ 59,409 ist seit dieser Woche technisch fertiggestellt und in Betrieb genommen worden. Er wurde an die örtlichen Gegebenheiten angepasst. Eine weithin sichtbare Änderung ist die Einführung von Halbschranken auf der Anfahrtspur sowie die Lichtzeichenanlage, die das klassische Andreaskreuz unterstützt. Die noch sichtbaren Elemente der bisherigen provisorischen Sicherung werden in Kürze rückgebaut und abtransportiert. Es folgen weitere Bahnübergänge: Niederselters, Idstein, Wörsdorf und zwischen Lorsbach und Hofheim. 

Doch, was heißt das nun für die querenden Verkehrsteilnehmer zu Fuß, zu Rad, zu Huf, zu Pfote oder wie auch immer ? 

Bürgermeister Frank Groos zur Fertigstellung: „Ich bin heilfroh, dass der Bahnübergang an dem gut frequentierten Fernradweg R8 nach langer Bauzeit wieder regulär (und sicher)  in Betrieb ist. Der Übergang an der Schafsbrücke ist für Radfahrer und Spaziergänger eine markante Stelle und war in den letzten Monaten  ein Nadelöhr, welches die Geduld der Wartenden arg strapazierte. Auch für die Landwirtschaft wird sich die Situation nun hoffentlich wieder verbessern und gerade in der Erntezeit deutlich entspannen.“

Hierzu auch weiterführende Informationen mit freundlicher Kooperation mit der BAHN.de: 

Wo sich Schiene und Straße kreuzen: Bahnübergänge
Leichtsinn, Unaufmerksamkeit und Unkenntnis von Autofahrern sind häufigste Unfallursache bei Bahnübergangsunfällen 

Bund, Bahn und Straßenbaulastträger gemeinsam gefordert

Immer wieder kommt es an Bahnübergängen der Deutschen Bahn zu Unfällen - 171 waren es allein im letzten Jahr. Hauptursachen für die oft folgenschweren Kollisionen sind in erster Linie Leichtsinn, Unaufmerksamkeit oder Unkenntnis der Verkehrsteilnehmer. Umfragen haben ergeben, dass immer noch nicht alle sicher sind, wie sie sich verhalten müssen.

Daher haben Bahn, ADAC, Bundespolizei und zwei Unfallversicherungen die Infokampagne "sicher drüber" ins Leben gerufen. Mit klaren Worten und Bildern zeigt sie unmittelbar vor Ort, worum es geht: Aufmerksam sein und am Andreaskreuz stoppen. Wenn am technisch gesicherten Bahnübergang das rote Licht bllinkt, ebenfalls sofort anhalten. Und geschlossene Schranken auf keinen Fall umfahren. 

Der Grund für diese klaren Regeln: Züge können nicht ausweichen! Ein Personenzug, der mit Tempo 100 unterwegs ist, braucht fast einen Kilometer bis er steht. Daher hat die der Zug am Bahnübergang immer Vorrang.

 

Charakteristik und Besonderheiten von Bahnübergängen

Am Bahnübergang kreuzen sich zwei verschiedene Verkehrsarten mit den ihren jeweiligen Besonderheiten. Züge haben am Bahnübergang immer Vorrang vor dem Straßenverkehr. Dafür steht das Andreaskreuz als Verkehrszeichen. Der Grund hierfür ist ebenso einfach wie einleuchtend: Züge haben wegen ihrer großen Masse und der oft hohen Geschwindigkeiten einen deutlich längeren Bremsweg als beispielsweise ein Pkw. Ein Personenzug, der mit 100 Stundenkilometern unterwegs ist, braucht bis zu 1.000 Meter, bis er bei einer Vollbremsung schließlich zum Stehen kommt. Da der Zug auf der Schiene fährt, kann er einem Hindernis auf der Strecke auch nicht ausweichen. Daher ist an Bahnübergängen immer besondere Vorsicht geboten.

Infografik: Verkehrszeichen am Bahnübergang
Infografik: Verkehrszeichen am Bahnübergang © Bahn.de

Die Sicherung eines Bahnübergangs hängt unter anderem von der Art der Bahnstrecke (Hauptbahn / Nebenbahn), der Geschwindigkeit des Zuges sowie der Verkehrsstärke auf der kreuzenden Straße ab. Im § 11 der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO) in Verbindung mit der DB-Richtlinie 815 ist die Sicherung festgelegt.

An Hauptbahnen ist eine technische Sicherung grundsätzlich für alle Bahnübergänge vorgesehen. Bahnübergänge ohne technische Sicherung kommen fast ausschließlich an verkehrsarmen Strecken vor. Der Straßenverkehrsteilnehmer muss sich hier vor Überqueren am Andreaskreuz Übersicht auf die Bahn­strecke verschaffen und auch auf hörbare Signale der Eisenbahnfahrzeuge achten.

Von den rund 16.871 Bahnübergängen der DB AG sind etwa 61 Prozent technisch gesichert – circa 23 Prozent mit Vollschranken, rund 68 Prozent mit Halbschranken sowie 9 Prozent mit Blinklicht- oder Lichtzeichenanlagen (ohne Schranken). Alle nicht technisch gesicherten BÜ werden routinemäßig dreimal pro Jahr genau in Augenschein genommen, die technisch gesicherten unterliegen zweimal jährlich einer strengen Inspektion.

Infografik: Sicherungsarten am Bahnübergang
Infografik: Sicherungsarten am Bahnübergang © 

Da Bahnübergänge Straße und Schiene gleichermaßen berühren, sind sie Gemeinschaftsaufgabe. Sollen etwa Änderungen an bestehenden Anlagen vorgenommen werden, müssen Bahn, Bund und Straßenbaulastträger – also der Eigentümer der Straße – dies vereinbaren.

Diese Gemeinschaftsaufgabe wird auch bei der Kostenverteilung deutlich. So schreibt der Gesetzgeber im § 3 des Eisenbahnkreuzungsgesetzes (EKrG) vor, dass die Kreuzungspartner Kosten für Maßnahmen, die aus Gründen der Sicherheit oder Abwicklung des Verkehrs an BÜ erforderlich sind, zu je einem Drittel tragen müssen.

Um festzustellen, ob die am Bahnübergang vorhandene Beschilderung und / oder Technik in ihrem Zustand noch ausreichend ist bzw. ob sie erneuert werden muss, finden turnusmäßig alle zwei Jahre bzw. bei Änderungen der Rahmenbedingungen (z.B. wenn in der Nähe des Bahnübergangs ein Wohngebiet entsteht, das ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auf der Straße nach sich zieht) so genannte Verkehrsschauen statt.

 

Wussten Sie schon, dass…
  • … sich die Zahl der Bahnübergänge im Netz der Deutschen Bahn seit 1950 mehr als halbiert hat?
  • … die heute noch vorhandenen 16.871 Bahnübergänge der niedrigste Wert in der Geschichte der DB AG sind?
  • … dass Bahn, Gemeinde und Eigentümer der Straße gemeinsam über die Beseitigung von Bahnübergängen entscheiden?
  • …  jährlich mehrere Millionen Euro in technische Ausrüstung und Beseitigung von Bahnübergängen fließen?
  • … über 61 Prozent der Bahnübergänge bei der Deutschen Bahn technisch gesichert sind mit Blinklicht, Lichtzeichen sowie Voll- oder Halbschranken?
  • … die Sicherung eines Bahnübergangs davon abhängt, wie hoch die Geschwindigkeit sowie Verkehrsdichte auf der Schiene und der kreuzenden Straße ist?
  • … auf Bahnstrecken, bei denen Züge mit mehr als 160 Stundenkilometern unterwegs sind, Bahnübergänge nicht erlaubt sind?
  • … alle zwei Jahre Verkehrsschauen an den Bahnübergängen stattfinden, bei denen Gemeinden, Ordnungsbehörden und DB zusammen prüfen, ob die Ausstattung der Anlage noch ausreichend ist?
  • …  die Bahn bei der technischen Ausrüstung von Bahnübergängen neben konventionellen Methoden auch innovative Techniken erprobt?
  • …  die meisten Unfälle am Bahnübergang wegen Leichtsinn, Ungeduld und Unkenntnis über die Bedeutung des Andreaskreuzes und der  technischen Sicherung passieren?
  • …  die Zahl der Bahnübergangsunfälle seit 1995 durch kontinuierliche Aufklärung und Beseitigung der Anlagen um gut drei Viertel gesunken ist (von 603 auf 140)?
  • … sich 2016 auf deutschen Straßen über 2,5 Millionen Unfälle ereignet haben, an Bahnübergängen der Deutschen Bahn im gleichen Zeitraum 140? Das sind 0,005 Prozent.

© Bahn.de 

Stadtführung mal anders · Arbeitskreis Historisches Brechen besichtigte Limburg

Eine gelungene Stadtführung machten die Mitglieder des Arbeitskreises Historisches Brechen, die der "Brecher Bub" und ehemalige Limburger Bürgermeister Martin Richard durchführte.

So gab der Stadtführer seinen "Landsleuten" neben den üblichen Chronikdaten auch interessante Hintergrundinformationen zur Baugeschichte der Stadt, war er doch selber an einigen Entscheidungen maßgeblich beteiligt.

Beim gemütlichen Ausklang in einem Restaurant in der WerkStadt konnten die Teilnehmer/innen noch viele interessante Informationen und Geschichten von Brechen und Limburg mit Martin Richard austauschen.

Der Arbeitskreis bereitet trotz Sommerzeit aktuell eine Ausstellung "Brechen im 1. Weltkrieg" vor. Wer etwas hierzu beisteuern kann, möge sich bitte in Verbindung setzten mit

Gregor Beinrucker, Limburger Str. 38, Tel. 06438 / 920 436

Doris Hecker, Hinter Hahn 37, Tel. 06483 / 6276

Ullrich Jung, Hessenstr. 4, Tel. 06438 / 920 888. © Ullrich Jung

  1. Fahrt unter Drogeneinfluss, Bad Camberg, Camberg, Beuerbacher Landstraße, Freitag, 20.07.2018, 02:30 Uhr

   (fs)Bei einer Fahrzeugkontrolle in der Beuerbacher Landstraße fanden Beamte der Polizeistation Limburg bei einem 23-jährigen Mann Drogen sowie einen Teleskopschlagstock. Der Mann war mit seinem Pkw unterwegs, als er einer Kontrolle unterzogen wurde. Dabei stellte sich heraus, dass der Fahrer unter Drogeneinfluss stand. Dies veranlasste die Beamten das Fahrzeug zu durchsuchen, wobei sie die Gegenstände auffanden und sicherstellten. Der 23-Jährige muss sich nun wegen eines Verkehrsdeliktes, wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz verantworten.

 

  1. Mehrere Ortstafeln entwendet, Landkreis Limburg-Weilburg, 07.06.2018 bis 18.07.2018

   (fs)In der Zeit vom 07.06.2018 bis 18.07.2018 haben bislang unbekannte Täter mehrere Ortstafeln entwendet. Dadurch entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 3.000 Euro. Bei dem Diebesgut handelt es sich um die Ortstafel Menfelden (Kreisstraße 502), Tatzeit 07.06.2018 bis 11.06.2018, die Ortstafel Neesbach (Kreisstraße 508), Tatzeit 12.07.2018 bis 15.07.2018 und die Ortstafel Nauheim (Kreisstraße 503), Tatzeit 12.07.2018 bis 18.07.2018. Die Polizeistation Limburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer 06431 / 9140 - 0 zu melden. ...weiterlesen "Hünfeldener Ortstafeln entwendet, Fahrt unter Drogeneinfluß, Fahrzeug aufgebrochen, Kraftstoff gestohlen, Blitzer in Werschau (nächste Woche)"