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Wehrführer Ralf Stahl (li) und sein Stellvertreter Martin Arnold am Feuerwehrauto mit den auszuliefernden Materialien

Niederbrechen. Die Feuerwehr hilft wo sie kann, auch und gerade in diesen besonderen Tagen wird jede Hand gebraucht. Wehrführer Ralf Stahl und seinen Stellvertreter Martin Arnold wurden schon sehnsüchtig erwartet und das sowohl am Seniorenzentrum "Mutter-Teresa-Haus" wie auch bei der Diakoniestation. Beide Empfänger durften sich freuen über FFP2-Masken, Einmalhandschuhe und Desinfektionsmittel - existentiell wichtige Materialien, um sowohl Bewohner, Patienten als auch natürlich das Personal bei ihrer täglichen Arbeit zu schützen. Im Mutter-Teresa-Haus zeigten sich die stellvertretende Haus- und Pflegedienstleitung Michaela Nickolay und Pflegefachkraft Susanne Küppers sehr dankbar, gestaltet sich doch die Beschaffung dieser Materialien nach wie vor schwierig. Auch Verwaltungsangestellte Evelyn Fremdt und Pflegedienstleitung Christine Lieber sind dankbar für diese Unterstützung, die der Landkreis Limburg-Weilburg an dieser Stelle darstellt.

Seitens des hessischen Ministeriums für Soziales und Integration wurden für alle Landkreise und kreisfreien Städte Materialien bereit gestellt. Diese wurden nach einer Bedarfsabfrage durch das Gesundheitsamt des Landkreises Limburg-Weilburg den Bedarfsträgern durch die Feuerwehren zur Verfügung gestellt. Hierzu zählen: Altenheime, Pflegedienste, Eingliederungs- und Wohnungslosen Hilfen sowie der Rettungsdienst. Hierbei wurden landkreisweit verteilt: 14.600 FFP2-Masken, 52 Visiere, 1.250 normaler Mundschutz, 300 Brillen, 5.000 Flaschen 0,5 Liter Desinfektionsmittel, 500 Flaschen 1 Liter Desinfektionsmittel, 79 5Liter-Kanister Flächendesinfektionsmittel, 175 5Liter Handdesinfektionskanister und 270.000 Einmalhandschuhe. Danke an alle, die sich hierfür engagieren und damit dafür sorgen, dass hilfsbedürftige Menschen die notwendige Hilfe auch in diesen besonderen Zeiten erfahren dürfen.

v.l.n.r. Pflegefachkraft Susanne Küppers, Wehrfüher Ralf Stahl, Stellvertretender Wehrführer Martin Arnold und Stellvertretende Haus- und Pflegedienstleitung Michaela Nickolay bei der Übergabe der Materialien am Seniorenzentrum Mutter-Teresa-Haus in Niederbrechen
v.l.n.r.: Verwaltungsfachkraft Evelyn Fremdt, Pflegedienstleitung Christine Lieber, Wehrfüher Ralf Stahl, Stellvertretender Wehrführer Martin Arnold

Wie der Energieversorger Syna auf Nachfrage von BrachinaImagePress.de bestätigte, wurden heute im Laufe des Vormittags Wartungsarbeiten durchgeführt, zu diesem Zwecke konnten wir uns auch bei herrlichem Sonnenschein an den Straßenlaternen im Dorfkern (und anderen Bereichen) erfreuen - DANKE, dass Ihr für uns da seid und dafür sorgt, dass wir auch nachts sicher illuminiert nach Hause kommen.

Der Schutz der Bevölkerung und der Einsatzkräfte steht für die Freiwillige Feuerwehr Werschau an oberster Stelle. Aufgrund der aktuell vorherrschenden Pandemie muss daher das Oktoberfest (geplant war der 4.10.) in diesem Jahr leider ausfallen. ...weiterlesen "Absage Oktoberfest Feuerwehr Werschau"

Zur Bildergalerie: https://www.oberlahn.de/Bildergalerie/?gal=10416

Mit einer kleinen Abordnung des Blasorchesters des Turnvereins Niederbrechen gelang es bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr auf der "Grünen Bühne" des Mutter-Teresa-Hauses in Niederbrechen Freude zu bereiten.

Bei bedecktem Himmel gestartet, freute sich die Sonne jedoch so sehr mit über die Klänge aus Niederbrechen, dass sie alles gab und schon bald hochsommerliche Temperaturen herrschten. Dankbar nahmen die Musikanten daher die angebotenen Getränke an. Dirigent Michael Steiner freute sich, mit diesem Auftritt den Menschen im Mutter-Teresa-Haus im Herzen Niederbrechens den Sommer ein Stück schöner zu machen.

Musik, gerade die Schlager und Evergreens, die Märsche und Polkas erreichen das Herz der Bewohner/innen im Seniorenzentrum, die höchst textsicher sind. Auch die Passanten, die vom Wegesrand dem Spiel der Musiker/innen lautschen waren erfreut und zogen sich dankbar in den Schatten zurück - die Sonne war doch sehr präsent. Die "Grüne Bühne" ist das Sommerhighlight am Seniorenzentrum, schon viele Künstler haben sich hier präsentiert. Danke heute an das Blasorchester des Turnvereins ! © Peter Ehrlich / FOTO-EHRLICH.de

Zahlenräume erspielen an der Schule im Emsbachtal – Sportliche Straßenspiele warten auf die Kinder

Niederbrechen. Wenn aus einer Idee etwas wunderbar Buntes wird, dann haben Menschen sich zusammen Gedanken gemacht und diese farbenfroh in auf den Schulhof gebracht. So auch an der Schule im Emsbachtal. Die Kinder dürfen sich spätestens nach den Ferien auf drei neue Attraktionen auf dem unteren Schulhof freuen. Die Projektinitiative ging von der Schulsozialarbeit aus und Hand in Hand ging es an die Umsetzung. In Coronazeiten Farbakzente für die Schulgemeinde setzen, das war die Grundidee. Zusammen mit Anna Krmek, Kerstin Janoszka und Stefan Eichhorn fand Schulsozialarbeiterin Madlen Wagner verlässliche Partner, die als „Macher/in“ zupacken und eigeninitiativ die Ursprungsidee mit hohem Engagement fortentwickelt und in die Tat umgesetzt haben.

So entstand auf dem unteren Schulhof an der Schule im Emsbachtal ein Hindernisparcour, der zum Spielen genauso einlädt, wie auch das Spielfeld mit Farbpunkten. Für die spielerische Erarbeitung des Zahlenraumes von 1-10 wurde zusätzlich in kreativer Zusammenarbeit mit Scid&Harti Design eine „Monsterwand“ erschaffen, die schon in Kürze fertig gestellt den Kindern eine ballaktive Bilderwand sein wird. Für den Betrachter sind es sicherlich „nur“ Farbpunkte oder „bunte Bilder“, doch, damit wird richtig was bewegt, freut sich das Team um Madlen Wagner.

Spielerisch und fast unbemerkt werden hier alle Sinne trainiert: Reaktion, Bewegung, Hand-Auge-Koordination, Motorik, Geschicklichkeit, Teamfähigkeit, Konzentration, Farbenlehre, Zahlenlernen, Sprache, Fremdsprache und und und – ein Spiel wird lebendig und erlebbar mit der unendlichen Phantasie der Kinder. Die Beschriftung in Deutsch oder Englisch – im Rahmen der Partizipation der Kinder an wichtigen Entscheidungen, wurde sich für die englische Beschriftung entschieden, denn schon ab der 3. Klasse gehört Englisch zum Unterrichtsangebot an der Schule im Emsbachtal. Nach Anleitung durch die unterstützende Firma Swarco Limburger Lackfabrik GmbH, die sonst für flüssige Fahrbahnmarkierungsmaterialien zuständig zeichnet, wurden die Farbakzente gesetzt. Nach intensiver Reinigung des Untergrundes konnten die thermoplastischen Farben auf eine Grundierung aufgebracht werden – die Haltbarkeit wird mit rund 20 Jahren angegeben, so dass hier auch ein nachhaltiges Spielvergnügen für mehrere Jahrgänge entstand. Die Finanzierung des Projektes erfolgte aus Fördergeldern, wofür ein herzliches Danke ausgesprochen wurde. Lebendige und erlebbare Schulsozialarbeit mit Integration der Schulgemeinde, das ist es, was die Schule im Emsbachtal auszeichnet und so bunt und spannend macht. Mehr Informationen zur Schule unter www.Schule-im-Emsbachtal.de.

Oberbrechen. Auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Oberbrechen wurde die besondere Zeit überbrückt mit Schulungen und Treffen, die virtuell abgehalten wurden, lediglich bei Einsätzen traf man sich persönlich. Die Arbeit bei der Feuerwehr ist vielfältig, ein wichtiger Bereich ist in jedem Fall auch die Verbringung von Einsatzkräften, Wasser und Material zum jeweiligen Einsatzort. Dass dies bei den hiesigen landschaftlichen und baulichen Situationen sowie Park- und Straßensituationen nicht immer einfach ist, das wird spätestens dann klar, wenn man die Anfahrt zu einem Einsatzort miterlebt hat. Ein Fahrzeug mit dem Gewicht von über 10 PKWs (bis zu 13.000kg) und nicht gerade unauffälligen Außenausmaßen von über  7 Metern und über 2,5 Meter Breite sowie einer Höhe von mehr als 3 Metern will sicher beherrscht und schadfrei zum Einsatzort navigiert werden. Die Kontrolle über einen PKW zu halten ist schon manchmal schwer, da die Ausmaße unterschätzt werden, wieviel schwerer ist dies bei einem Feuerwehrauto, bei dem zusätzlich die Beladung besondere fahrphysikalische Anforderungen stellt ? 

Neben den Einweisungsfahrten für neue Fahrer und den Fahrsicherheitstrainings gehören aber auch zusätzliche Trainings in den Gemeinden für die Maschinisten – wie die Fahrer der Feuerwehrautos funktionell bezeichnet werden – mit dazu. Die Sonderausbildung in den Sommerferien bei der Freiwilligen Feuerwehr Oberbrechen erfolgt in Kleingruppen mit Abstand, doch Wehrführer Markus Reh ist froh, seine Kamerad/innen wieder persönlich zu sehen, es ist eben doch etwas anderes als eine online-basierte Ausbildung vor dem Monitor.

Zusammen mit dem Corona-Ausbilder-Team hatte er für seine Kameraden mehrere Aufgaben vorbereitet: Bei einer dieser Aufgaben galt es in einem mit Pylonen gekennzeichneten Bereich , das Feuerwehrfahrzeug nur mittels Einweiser in den Bereich einzufahren. Das Gefühl für die Ausmaße des großen Fahrzeugs zu bekommen und zu spüren, wie es sich bei den unterschiedlichen Fahrmanövern und Geschwindigkeiten verhält ist das, was es zu vermitteln galt, so Reh am Rande der Übung. Natürlich haben die neueren Fahrzeuge zwischenzeitlich eine Rückfahrkamera verbaut, doch auch damit bekommt man nicht überall alles mit – somit ist der Einsatz einer zweiten Person, die den rückwärtigen Bereich einer Fahrt sichert unabdingbar, sich auf den Kameraden nahezu „blind“ verlassen zu können ebenfalls. In einem zweiten Übungsteil ging es um das Handling bei langsamer und zügiger Kurvenfahrt um Pylone, die in zweifacher Fahrzeuglänge auseinander aufgestellt waren. Wie schnell 20 km/h dabei sein können, wie viele schnelle Lenkbewegungen erforderlich sind und inwieweit sich das eigene Verhalten der Automatikschaltung dabei auf das Fahren ausüben . . .  das sind Erfahrungen, die man spüren muss, um sie entsprechend bei diesen Übungen vermittelt bekommt.

Noch die ganzen restlichen Ferien wird die Sonderausbildung für Maschinisten stattfinden, so dass sowohl den Coronaauflagen Rechnung getragen werden als auch der Übungsbetrieb kontrolliert wieder starten kann. Schon bald werden weitere Ausbildungselemente dazu kommen, die sich dann um die Wasserentnahme, -förderung aus offenem Gewässer sowie Bedienung der Pumpen und Aggregate kümmern werden.  Nach den Sommerferien werden dann wieder alle Aktiven der Feuerwehr Oberbrechen in Kleingruppen den Übungsbetrieb aufnehmen.  Mehr Informationen zur Arbeit der Feuerwehr Oberbrechen unter www.Feuerwehr-Oberbrechen.de © Peter Ehrlich / FOTO-EHRLICH.de

Alle Mitglieder und Freunde des Verschönerungsvereins Oberbrechen sind zur Jahreshauptversammlung am Freitag, den 21.08.2020 um 20:00 Uhr in die Emstalhalle Oberbrechen "Freizeitraum" eingeladen.

Die Tagesordnung kann dem Aushang entnommen werden. In diesem Jahr steht die Neuwahl des Vorstandes an. Der VVO freut sich über eine rege Teilnahme und über Ihr Interesse. © Magda Sabel

 

Ölgemälde meines Großvaters Adam Ehrlich

Heute vor 54 Jahren ereignete sich eines der schwersten Busunglücke in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Ein belgischer Reisebus mit Kindern und Erwachsenen besetzt, kam gegen 5:10 Uhr von der Fahrbahn ab und stürzte die 12 Meter hohe Autobahnbrücken zwischen Niederbrechen und Werschau herunter. Der Bus blieb auf dem Dach liegen. Mitarbeiter der naheliegender Ziegelei hörten den Unfall, alarmierten die Einsatzkräfte und leisteten erste Hilfe. Die Rettung der Insassen aus dem völlig zerstörten Bus erwies sich als sehr schwierig, da die damalige technische Ausrüstung der Einsatzkräfte an ihre Grenzen kam. Mit Hilfe eines Kranwagens konnten auch die letzten Personen befreit werden. 17 Personen konnten nur Tod geborgen werden, die 26 anderen Personen wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert. Von den 43 Personen an Bord des Busses kamen 33 ums Leben, darunter 28 Kinder. © Feuerwehr Niederbrechen

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Nach 52 Jahren am Unfallort zurück, den er überlebte, sein Bruder und viele andere nicht – Bewegende Augenblicke in Brechen

Die Atemschutzüberwachung überwacht die eingesetzten PA-Träger/innen

Brechen. Die Feuerwehrleute, die ganz nah am Geschehen sind und für die Brandbekämpfung oder Menschenrettung unter Atemschutz eingesetzt werden, müssen nicht nur besonders geschützt, sondern auch speziell ausgebildet sein. Doch eine einmalige Ausbildung reicht hierbei nicht aus. Jährliche Fortbildungen und regelmäßige Gesundheitsuntersuchungen sind ebenfalls erforderlich.

Anleitern mit Steckleiter am Gebäude - in diesem Fall der zweite Rettungsweg

Um die persönliche, psychische und körperliche Eignung jederzeit zu gewährleisten, müssen im Rahmen der jährlichen Fortbildung neben einer theoretischen Unterweisung mindestens zwei Übungen innerhalb von zwölf Monaten durchgeführt werden, so schreibt es auch die FwDV 7 (Feuerwehr-Dienstvorschrift) vor.

Pressluftatemflaschen

Bei der Belastungsübung müssen in einer speziellen Atemschutz-Übungsanlage verschiedene Tätigkeiten verrichtet werden, die eine gewisse körperliche Fitness des Feuerwehrangehörigen voraussetzen. Hierbei muss auch die Atemschutzstrecke „durchkrochen“ werden. Hierbei handelt es sich um sich immer wieder ändernde Szenarien mit der Einspielung von Geräuschen, Rauch, Wärme und besonderen Herausforderungen in engen Käfigwegen. Hinzu kommen das Besteigen der Endlosleiter oder der Lauf auf einem Ergometer-Laufband zum Check der gesundheitlichen Parameter.

Gegenseitiges Sichern beim Auf-/Abstieg an der angestellten Steckleiter

Die zweite Übung soll unter Einsatzbedingungen in einem dafür geeigneten Objekt durchgeführt werden. Bei diesen Übungen soll der Atemschutzgeräteträger einsatztypische Tätigkeiten ausführen; beispielsweise das Retten von Personen, durchführen von Notfallübungen, vornehmen von Strahlrohren mit Schlauchleitungen unter Druck, öffnen von Türen, absuchen von Räumen mit unterschiedlichen Rückwegsicherungen, kennzeichnen von Räumen, besteigen von Leitern, einsteigen in Fensteröffnungen, in Stellung bringen von Ausrüstungsgegenständen, bergen von Gegenständen, verrichten von handwerklichen Arbeiten.

Das Mitführen des wassergefüllten Schlauchs ist eine zusätzliche Herausforderung

Da jedoch in den Zeiten der Corona-Pandemie die Atemschutzstrecke nicht genutzt werden konnte, und Übungen nicht im gewohnten Umfang stattfinden können, wurde nun durch die Feuerwehr Brechen eine gemeindeeinheitliche Übungsmöglichkeit für PA-Träger geschaffen. In einem Übungsobjekt wurden entsprechende Szenarien geschaffen, die von allen Atemschutzgeräteträgern der Gemeinde abgearbeitet werden müssen.

Die Wasserversorgung vor dem Gebäude

Nach dem Zutritt zum Gebäude über eine zu sichernde Steckleiter und den Balkon gilt es, die Räumlichkeiten im Kriechgang unter simulierter "Null-Sicht" abzusuchen. Im Zweierteam eines Atemschutztrupps gilt es hierbei ständigen Kontakt zum Einheitsführer im Freien zu halten, um die erkundeten Situationen zu melden. So kann ein detailliertes Lagebild entstehen, welches im Fall einer Rettung aus dem Gebäude bei Verschlechterung eines Einsatzgeschehens wertvolle Zeit bringt, die einen Rettungstrupp schnell zum Einsatzort im Gebäude geleitet.

Blick durch eine Atemschutzmaske - der Sichtbereich ist stark eingeschränkt

Wenn man einen Raum betritt, kann man sich sofort ein Bild machen, was alles zu finden ist, welche Gefahren lauern oder natürlich auch, wo der Verletztendarsteller "Kurt" auf seine Retter wartet. Wenn man sich das durch die Atemschutzmaske schon massiv eingeschränkte Sichtfeld vorstellt, und dann noch vorstellt, der Raum ist verraucht UND es ist dunkel und man erkennt im Schein der Helmlampen nur Schemen und muss sich durch den Raum auf den Knien fortbewegend orientieren, den Kameraden tastbar in der Nähe haben, ein ständiger Austausch über Funk untereinander und mit dem Einheitsführer halten und dann den Rückweg tastbar über eine Rettungsleine sichern . . . . das sind schon spannende Umstände.

Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz - anschließend wird alles geprüft und gereinigt, um schnellstmöglich die Einsatzbereitschaft wieder herstellen zu können - DANKE an alle Gerätewarte/innen, sie sind das Rückgrat der PA-Träger/innen

Kommt dann noch der tatsächliche psychische Druck der Menschenrettung, der Beachtung möglicher Gefahren wie der Entdeckung von zusätzlichen Brandlasten wie Gefahrstoffe oder einstürzende Gebäudeteile oder verstellte Wege hinzu - dann kann man den Feuerwehrleuten, die all dies freiwillig auf sich nehmen allergrößten Respekt zollen. Und genau für solche Fälle wird in diesen Tagen trainiert, um im Einsatzfall fit zu sein und alles geben zu können.

Sieht leicht aus, aber heben Sie mal einen solchen Schlauch und....

Das Mitführen eines wassergefüllten Schlauches wurde natürlich ebenso in dem Übungsszenario berücksichtigt, wie die umsichtige und vorsichtige Herangehensweise bei vermuteten Brandräumen, denn "Tür auf und hinein" kann bei einem brennenden Raum eine tödliche Situation heraufbeschwören, wo auch die plötzliche Sauerstoffzufuhr das Feuer zum berüchtigten "Flashover" oder ähnlichem führen kann.

...führen diesen durch enge Treppenhäuser mit sich ...

In der anschließenden Nachbesprechung konnten sich die Kameraden austauschen, die Besonderheiten besprechen und natürlich immer wieder Verbesserungsmöglichkeiten in allen Bereichen entdecken. Einsatztaktik, einst gelehrt, muss aktualisiert und an die vorgefundenen Begebenheiten angepasst werden, Kommunikation mit Helm-, Kehlkopf- oder normalen Funkgeräten hat immer noch besondere Tücken, die man berücksichtigen muss und natürlich muss die Ausrüstung intakt sein, um die Feuerwehrleute richtig zu schützen. Der gegenseitige Kontrollblick ist hier unter Umständen lebensrettend. Feuerwehr ist eine Gemeinschaftsleistung - so gelingt es.

Der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Michael Gläser ist dankbar für die durch die „Arbeitsgruppe Atemschutz“ neu geschaffene Möglichkeit zu üben, denn so haben die KameradInnen der Brecher Wehren eine Option bekommen, ihre Tauglichkeit auch in diesen besonderen Zeiten aufrecht zu erhalten.


Mehr Informationen zur Arbeit Ihrer Feuerwehren in Brechen unter:

www.Feuerwehr-Niederbrechen.de
www.Feuerwehr-Oberbrechen.de
www.Feuerwehr-Werschau.de

Durch die Corona-Krise haben sich die persönlichen Kontakte zu den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Brechen spürbar reduziert. Auch wenn eine Vorsprache im Rathaus nach vorheriger Terminvereinbarung möglich ist, sind die Begegnungen mit den Menschen in der Gemeinde seltener als vor der Corona-Krise. ...weiterlesen "Bürgermeister Frank Groos bietet „Open Air-Sprechstunde“ im Hydepark an – diesen Samstag . . ."