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Der Blick von der Berger Kirche Richtung Lindenholzhausen

Es geht aufwärts!
Christi Himmelfahrt am 26.05.2022 in der Berger Kirche.
An diesem Feiertag ist die Berger Kirche mit einem Impuls von 10.00 bis 18.00 Uhr
für die Besucher geöffnet.
Jesus Christus verlässt unsere Menschenwelt und kehrt heim zu seinem Vater.
Abschied! Weg ist ER!
ER verlässt unsere Zeit, unseren Raum, auch unsere Wirklichkeit!?
Wir bleiben verlassen zurück!?
Unser sehnsüchtiger Blick zum Himmel hinauf macht uns oft ratlos und unsicher.
Hat dieser Feiertag etwas mit mir zu tun?
Es geht aufwärts! Der Impuls lädt ein, sich Gedanken zu machen, wo und mit was der Himmel beginnt.
Jesus hat uns vorgelebt, wie es besser gehen kann im zwischenmenschlichen Bereich.
Mit all den Gottgegebenen Talenten, die wir alle geschenkt bekommen, können wir jetzt in unserer Menschenwelt einiges bewegen, besser machen!
Aufwärts! Lasst uns anfangen. © Team "Gottesdienst anders"

„Es ist einfach klasse, wieder vor Publikum spielen zu können“, war einhellig die Meinung der Musiker auf der Open-Air-Bühne im Atrium des PeeZ in Niederbrechen. Die rund 220 Besucher des Kimmste-Rum-Festivals haben es bei bestem Freiluftwetter und bester Stimmung ebenso genossen und den Organisatoren der KjG u.a. die Fassbiervorräte geleert. ...weiterlesen "Kimmste-Rum-Festival im PeeZ-Atrium"

Bürgermeister Frank Groos, FCA-Vorsitzender Klaus Stillger und Investor Max Stillger (von links) vor der neuen Hinweistafel im Max Global Sportpark. Foto: Privat

Der FC Alemannia Niederbrechen steht seit 1911 für Fußball mit Tradition – und geht jetzt auch bei der Vermarktung einen modernen Weg. Der Verein verkauft die Namensrechte der Sportanlage für zunächst fünf Jahre an einen von der Firma des „Niederbrechener Bubs“ Markus „Max“ Stillger gemanagten Investmentfonds: Das Gelände am Mittelweg heißt ab sofort Max Global Sportpark.

Vorsitzender Klaus Stillger und Max Stillger enthüllten am Freitagabend vor der Jahreshauptversammlung im Beisein von Bürgermeister Frank Groos (parteilos) eine Tafel mit dieser Aufschrift. „Wir freuen uns über diese neue Einnahmequelle“, sagte der FCA-Chef. „Ich bin froh, dass mein Heimatverein diese Idee umgesetzt hat“, erläuterte der Investor. Aufgrund einer weiteren Vereinbarung mit Max Stillger kann die Alemannia die Restschulden aus dem Neubau des Vereinsheims komplett abbauen; vor zehn Jahren benötigte sie dafür ein Darlehen in Höhe von 120.000 Euro. Frank Groos zeigte sich entspannt, weil der Finanzdienstleister gleichzeitig eine dafür hinterlegte Bürgschaft der Gemeinde abgelöst hat. „Der FCA ist nicht nur wirtschaftlich hervorragend aufgestellt. Wir können stolz sein, einen solchen Verein in unserer Gemeinde zu haben“, sagte der Bürgermeister.

Die Pacht richtet sich nach dem Volumen des Max-Global, in dem auch viele Mitglieder des FCA investiert sind: Jährlich 0,015 Prozent; bei einem Fondsvolumen von derzeit 33,5 Millionen Euro sind das rund 5000 Euro im Jahr. Max Stillger äußerte sich optimistisch, dass diese Summe kontinuierlich steigen wird und dann für die Jugendarbeit verwendet werden kann. „Das Fondsvolumen hat sich in den vergangenen drei Jahren – nicht zuletzt aufgrund der sehr guten Wertentwicklung - verdoppelt. Wenn das weiter anhält, könnte die Pacht sich in den kommenden Jahren auf rund 10.000 Euro verdoppeln“, so der 59-Jährige. Laut Stillger „ein innovatives Modell, das in Deutschland seinesgleichen sucht“.

Er verwies auf eine aktuelle Rangliste im Anlagemagazin „Rendite“ der Börsen-Zeitung: Danach belegt der Max Global in seiner Kategorie („Mischfonds Global flexibel“) Platz zwei von 1.657 Fonds. „Auf diese Entwicklung sind wir sehr stolz“, sagte der Unternehmer. Auch in anderen Ranglisten stehe der Max Global als vermögensverwaltender Fonds im Performancevergleich auf Sicht von einem, drei, fünf oder zehn Jahren im Spitzenbereich.

In der anschließenden Jahreshauptversammlung zeichnete der Verein Max Stillger mit coranabedingter Verspätung für 50-jährige Mitgliedschaft aus. Mit 8 Jahren hatte er beim FCA begonnen und bis zur A-Jugend in allen Nachwuchsteams gespielt; nach Jahren der „Wanderschaft“, die ihn nach Eisbachtal, Elz, Löhnberg und Villmar führten, kehrte er Ende der 80er Jahre zum FCA zurück, mit dem er auch nach seiner aktiven Zeit stets eng verbunden blieb.  © Joachim Heidersdorf

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur diesjährigen Jahreshauptversammlung laden wir Dich/Sie für
Montag, den 23.Mai 2022 um 19:30 Uhr, in das Dorfgemeinschaftshaus Werschau recht herzlich ein.

Folgende Tagesordnungspunkte haben wir für die Versammlung vorgesehen. ...weiterlesen "Einladung zur Jahreshauptversammlung 2022 des OGV-Werschau"

Das nächste Großereignis im Veranstaltungsreigen zu den 1250Jahr-Feiern von Niederbrechen und Oberbrechen steht vor der Tür.

Am Samstag, 28. Mai 2022 entsteht ab 19:00 Uhr auf dem Radweg R8 eine große Picknick-Meile zwischen den beiden Brecher Ortsteilen. Dutzende weiß gedeckte Tische werden sich entlang des gesperrten Radwegs aneinanderreihen und einen besonderen Ort für spannende Begegnungen, anregende Gespräche und köstliche Gaumenfreuden entstehen lassen. Alle Gäste bringen ihre Verpflegung (Essen, Getränke, Geschirr und Tischdekoration) für den Abend selbst mit und genießen das nette Zusammensein im außergewöhnlichen Rahmen. Mit Einbruch der Dunkelheit gegen 22:00 Uhr krönt ein prächtiges Feuerwerk - musikalisch untermalt - den stimmungsvollen Abend. Um 23:00 Uhr endet die Veranstaltung.

Das Interesse an der "Lange Tafel" ist überwältigend, die Kapazitäten mussten zwischendurch immer wieder angepasst werden. Mit 150 Tischen und über 1.400 Teilnehmern ist die Höchstzahl erreicht. Eine Warteliste für weitere Interessierte wurde eingerichtet - um eventuellen Nachrückern ebenfalls die Teilnahme zu ermöglichen, bitten die Organisatoren, nicht benötigte Plätze dem Organisationsteam zu melden. Eine Bestätigung mit der reservierten Tischnummer und der angemeldeten Zahl der Gäste wurde an alle Teilnehmer versandt.

Am Abend der Veranstaltung werden alle reservierten Plätze an der „Langen Tafel“ bis 20:00 Uhr freigehalten, danach werden sie für kurzfristig entschlossene Besucher freigegeben.

Wer die Veranstaltung besucht, sollte gut zu Fuß sein, denn eine Anfahrt mit dem PKW ist nicht möglich. Für den Nachhauseweg ist das Mitbringen einer Taschenlampe empfehlenswert.

Bei schlechten Witterungsbedingungen muss die Veranstaltung leider ersatzlos entfallen. Aktuelle Hinweise dazu gibt es auf der Homepage der Gemeinde Brechen www.gemeinde-brechen.de/1250-jahre

Die Gemeinde gibt bekannt, dass der Radweg R8 für Radfahrer ab Samstag, 28. Mai 2022, 10:00 Uhr bis Sonntag, 29.Mai 2022 10:00 Uhr zwischen Niederbrechen und Oberbrechen gesperrt ist. Eine Umleitung ist ausgeschildert. © Dagmar Schmitt-Merkl

Der TTC-Oberbrechen lädt ein: 

"Tischtennis – Spiel mit & bleib fit!

Tischtennis kann jeder spielen und zusammen macht es viel mehr Spaß. Wir haben für jeden das passende Training.

Ziel ist es Leute für unseren Sport zu begeistern und
neue Spielerinnen und Spieler für den Spielbetrieb in den Damen-, Herren- und Jugendmannschaften zu gewinnen.

Eine Trainingsgruppe für Neu- und Wiedereinsteiger hat sich seit einigen Monaten in unserem Verein etabliert, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Alle die Lust haben mitzuspielen sind hier herzlich willkommen. ...weiterlesen "Tischtennis – Spiel mit und bleib fit beim deutschen Breitensportpreis-Gewinner 2021 TTC Oberbrechen"

Lange gab es keine Konzerte mehr. Corona hatte das Vereinsleben total verändert. Insbesondere die Chorgruppen und Gesangvereine hatten unter den massiven Einschränkungen in den vergangenen beiden Jahren zu leiden. Auch die Concordia Niederbrechen musste den Probebetrieb in den verschiedenen Chorgruppen einschränken, dann ganz aussetzen und später auf ein „online-Format“ umgestalten. Traditionelle Veranstaltungen, wie das Frühjahrskonzert des Männerchores, die Kappensitzungen oder das Eckensingen und das Jahresabschlusskonzert von Doppelterz in der Berger Kirche mussten abgesagt werden. ...weiterlesen "Concordia Niederbrechen lädt zur unterhaltsamen Stunde mit ihren Chorgruppen ein"

 

Die letzten beide Jahre musste die traditionsreiche Fußwallfahrt wegen Corona ausfallen. Gleichwohl haben aber einige Pilger die Tradition dieser Fußwallfahrt, die seit dem 17. Jahrhundert ununterbrochen aus Köln kommt, individuell aufrechterhalten, indem sie ganz oder in Teilen alleine den Weg nach Walldürn gegangen sind.
Nach intensiver Beratung haben sich die Verantwortlichen des neu gegründeten Vereins der Bruderschaft vom Kostbaren Blut Köln-Porz-Urbach e.V. entschlossen, zur Normalität des Pilgerns zurückzukehren und die Wallfahrt vom 7. bis 14. Juni 2022 mit dem Leitgedanken „Herr, wohin sollen wir gehen?“ durchzuführen. Dabei sind bestimmte Maßnahmen und Hygienebestimmungen einzuhalten, Information hierzu sind auf www.wallfahrt-koeln-wallduern.de einsehbar, Anmeldungen sind bis 20. Mai 2022 möglich.
Am Freitag, den 10. Juni 2022, führt der Weg durch den Goldenen Grund, um 7.15 Uhr findet in Lindenholzhausen die Pilgermesse statt, in Niederbrechen (etwa kurz vor 10.00 Uhr) werden die Wallfahrer am Hyde-Park durch Freunde der Wallfahrt mit Getränken gestärkt, ebenso auf ihrem Weg zur Kirche in Oberbrechen, wo um 10.30 Uhr eine kurze Andacht stattfindet.

Die Wallfahrer freuen sich über rege Anteilnahme der Bevölkerung auf ihrem Weg, die auch ein Teil des Pilgerns ist. © Christel Kremer

Beachten Sie weitere Artikel und Bildergalerien zum Thema . . . 

Pilger machen sich nicht auf den Weg von Köln nach Walldürn

262 km – Wallfahrt von Porz-Urbach nach Walldürn kommt durch den Goldenen Grund

https://www.oberlahn.de/Bildergalerie/?gal=8133

https://www.oberlahn.de/Bildergalerie/?gal=9998

Brechen. Bereits am Vorabend ist am Anfang der Amtmann-Finger-Straße den Bewohnern der erhöhte Flugbetrieb aufgefallen, doch erst am späten Montagnachmittag wurde der Handlungsauftrag klar. Mehrere tausend Apis mellifera carnica konzentrierten sich auf einen der beiden Robinien-Bäume am Eingang der gerade wegen Bauarbeiten durchfahrtseingeschränkten Amtmann-Finger-Straße. Es war ein wundervolles Schauspiel, den Bienen im Gegenlicht der tiefstehenden Abendsonne bei ihrem Treiben so nah zu sein. Denn fürwahr, bereiten Bienen oder auch deren größeren Artgenossen vielen Menschen sorgenvolle Gedanken und natürlich ist – mit Rücksicht auf mögliche allergische Reaktionen – auch Vorsicht, jedoch viel mehr Umsicht, geboten.

Die Carnica-Biene ist auch bei uns die meist verbreitetste Biene. Sie wird als sanftmütig und fleißig beschrieben und sie ist auch unter dem Namen Kärtner-Biene bekannt. Die Bienenvölker haben jetzt ihre aktivste Zeit, beschreibt Imker Johannes Okon aus Selters das beeindruckende Treiben der kleinen gelb-schwarzen Insekten.

Das Schwärmen eines Bienenvolkes findet, je nach Wetterlage, ab Mitte April statt. Im alten Bienenstock schlüpft bald die neue Königin, die dann den Staat fortführt, während die alte Königin ausschwärmt, um eine neue Bleibe für sich und den Schwarm zu finden, so Achim Okon, der seinen Sohn aufmerksam begleitet. Die Begeisterung ist in der Familie schon in der 2. Generation vorhanden und wird liebevoll weitergegeben. Erfreulich ist laut Johannes Okon, dass die Bestände sich seit einigen Jahren wieder erhöhen, was auch an der dem sorgfältigeren Umgang mit der Natur aller Beteiligten liegt.

„Kundschafter-Bienen“ hatten im Fall des aktuellen Schwarms den oberen Ast einer Robinie für geeignet empfunden, sich mit der Bienenkönigin dort niederzulassen, wobei die Duftstoffe der Königin, die sogenannten Pheromone, für das Niederlassen der restlichen Bienen sorgte. Bereits kurz nach Ankunft der Bienen fingen diese mit dem Bauen an, was an vorhandenen Wachsteilchen schon zu erkennen war.

Das rief die Kräfte der Feuerwehr Niederbrechen auf den Plan, da die Bienen aus dem in unmittelbarer Wohnhausnähe befindlichen Ast in einen Ablegerkasten des hinzugerufenen Imkes geleitet werden mussten.
Während Passanten unbehelligt den „Tatort“ passieren konnten, galt es natürlich für die unmittelbar beteiligten Personen, Ruhe zu bewahren. Die Schwarmtendenz wurde durch das Abschütteln eines Teils des Bienenschwarms in einen sogenannten Hobbock-Eimer unterstützt und dadurch konnte eine erste größere Menge von Bienen bereits in den Ablegerkasten abgekehrt werden, denen die restlichen Bienen dann folgten. Hier war Geduld gefordert, da dieser Vorgang schon eine gewisse Zeit erfordert.

Sollte Ihnen in den nächsten Wochen ein Schwarm auffallen, informieren Sie bitte den nächstgelegenen Imker, so Johannes Okon. Damit ist gewährleistet, dass die Bienen eine neue Behausung mit entsprechender Pflege erhalten und auch in der Bestand in der Region gefördert wird.

Die Produktion des süßen Honigs ist, neben der enormen Bestäubungsleistung der kleinen Tierchen, hierbei natürlich ein positiver Nebeneffekt – noch regionaler kann Natur nicht sein.

Gemeindebrandinspektor Michael Gläser, Wehrführer Ralf Stahl und der stellvertretende Wehrführer und Biologe aus Oberbrechen, Dr. Gunther Roth unterstützten daher gerne diesen Einsatz – ganz ruhig, unaufgeregt, aber hochinteressiert – denn es ist nicht oft, dass man dieses Naturschauspiel beobachten darf. © FOTO-EHRLICH.de/Peter Ehrlich

 

Zur Bildergalerie: https://www.oberlahn.de/Bildergalerie/?gal=10919