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Niederbrechen. Der Einladung der Freiwilligen Feuerwehr Niederbrechen zum Sommerfest an die Sport- und Kulturhalle sind nicht nur viele Bürgerinnen und Bürger aus dem Ort sondern auch viele benachbarte Feuerwehrkameradinnen und Kameraden gerne gefolgt.

Bei herrlichem Sommerwetter konnte man sich lukullisch verwöhnen lassen, der Musik des Blasorchesters der Freiwilligen Feuerwehr Niederbrechen lauschen, Freunde treffen und sich die Vorführung “Technische Hilfeleistung-Verkehrsunfall” (Kurz TH-VU) anschauen. Die Feuerwehr hatte hierfür ein Fahrzeug einer örtlichen KfZ-Werkstatt bereitgestellt bekommen.

Nachdem vorher die Fahrzeugschau der ausgestellten Fahrzeuge zum Austausch, Fachsimpeln aber auch Kennenlernen einluden, wurde der Ablauf einer technischen Hilfeleistung im Rahmen z.B. eines Unfallgeschehens vorgeführt. Bewusst verlangsamt und unter fachkundiger Moderation des ehemaligen stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Dieter Martin.

Ist es für die Passanten oder anderen Verkehrsteilnehmer “ein Unfall” geht die Feuerwehrfrau/der Feuerwehrmann schon auf der Anfahrt das in vielen Seminaren und Schulungen erarbeitete Wissen im Kopf durch, um dann den für die aktuelle Situation passende -unter Abstimmung mit den anderen Helfern- bestmöglichen Weg zur Hilfeleistung umzusetzen.

Die räumliche Enge ist für einen Fahrzeuginsassen eine Sache, Feuerwehrleute tragen jedoch ihre umfangreiche Schutzausrüstung, die die Enge verstärkt. Der Bereitstellungsraum in unmittelbarer Nähe stellt einerseits einen möglichen Aufenthaltsort für die zur Verfügung stehenden Kräfte und er dient andererseits als Geräteablageplatz, um auch die Rettungsmittel vor Beschädigung oder Verschmutzung zu schützen und den Überblick zu bewahren. Parallel dazu stellte ein weiterer Kamerad den Brandschutz an der Unfallstelle sicher.

Bei truppweiser Annäherung an das Fahrzeug wurden die Aufgaben eingeteilt, die im Folgenden abgearbeitet wurden. Hierzu gehörten z.B. die Schaffung eines Zugangs zum Betroffenen und für den inneren Retter, das Anlegen des Schutzes für die Halswirbelsäule, Bereitstellung eines Helms für den Patienten, Sicherung des Fahrzeugs durch Unterbauen gegen Wegrollen und das Abdecken des Patienten gegen herumfliegende Splitter mittels Folie. Das, was uns als Fahrzeuginsasse bei einem Unfall schützen und vor schwereren Verletzungen bewahren soll, ist im Rettungsfall für die Feuerwehr eine Gefahr.

Aufgrund umfangreicher Sachkenntnisse und Erfahrung wird das Fahrzeug nach Airbags in den betroffenen Arealen abgesucht und die Schnittpunkte für die späteren Ansatzpunkte von Schere sowie Spreizer markiert. Beim Glasmanagement wurden dann die Glasscheiben in Patientennähe oder im Gefahrenbereich sicher durch die Einsatzkräfte entfernt, bevor dann die A- und B-Säule durchtrennt wurden. Schon vorher konnte nach Entfernen der B-Säule durch die somit geschaffene seitliche Öffnung des Fahrzeugs der Betroffene mittels Rettungsbrett aus dem Gefahrenbereich verbracht und der weiteren Versorgung zugeführt werden.

Die Auftrennung des Daches erfolgte in diesem Fall zu Demonstrationszwecken. Die Feuerwehr ist freiwillig und so gilt ein besonderer Dank all jenen, die sich zu diesem Beitrag an der Bevölkerung engagieren. Auch Sie sind herzlich eingeladen, sich bei ihren örtlichen Katastrophenschutzeinheiten, Freiwilligen Feuerwehren oder den Hilfsorganisationen zu engagieren und neben enormem Fachwissen eine tragende Kameradschaft und Hilfsbereitschaft zu erfahren, die weit über die Übungsabende auch international hinausragt. Mehr Informationen zu Ihrer Feuerwehr auch unter www.Feuerwehr-Niederbrechen.de

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Voll gefüllte Reihen am Denkmalplatz in Oberbrechen

Oberbrechen. In Oberbrechen auf dem Denkmalplatz erlebte das Kreisfeuerwehrmusikfest des Kreisfeuerwehrverbandes Limburg-Weilburg e.V. seine nunmehr vierte Auflage. Unter Federführung des örtlichen Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Oberbrechen erklangen bekannte und beliebte Weisen aus den Bereichen der Spielmannszüge, sinfonischer und traditioneller Blasmusik.

Leiter des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Oberbrechen, Andreas Lindemaier, führte durch das Programm des Abends

Petrus muss ein Musiker sein, freute sich Musikzugführer Andreas Lindemaier bei seiner Begrüßung, dass er solch herrliches Wetter für die Musiker präsentieren konnte. Nach dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Oberbrechen, spielte das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Ellar, gefolgt vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Wilsenroth.

Der Fanfarenzug der Freiwilligen Feuerwehr Mengerskirchen intonierte schon den Beginn der Veranstaltung, doch sein eigentlicher Auftritt folgte vor Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Villmar. Der ehemalige Kreisstabführer Walter Geis wurde mit dem silbernen Ehrenkreuz am Bande des Nassauischen Feuerwehrverbandes aus den Händen von Verbandsvorsitzendem Thomas Schmidt und seinem Nachfolger Benedikt Ibel für seine Verdienste ausgezeichnet. Der Fanfarenzug Langenbach setzte das musikalische Reigen klanggewaltig fort, bevor Die Blasorchester Haintchen, Dehrn und Niederbrechen zum großen Finale überleiteten. Schon bald findet das 125jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Oberbrechen statt mit der Verbandsversammlung am 30.5.201220, der Mega Hüttengaudi in der dann neu renovierten Emstalhalle und dem großen Festumzug. (Peter Ehrlich)

Fanfarenzug Mengerskirchen unter Leitung von Kai Tobisch

der Veranstaltung, doch sein eigentlicher Auftritt folgte vor Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Villmar.

Bürgermeister Frank Groos unterstützte im Villmarer Ensemble

Der ehemalige Kreisstabführer Walter Geis wurde mit dem silbernen Ehrenkreuz am Bande des Nassauischen Feuerwehrverbandes aus den Händen von Verbandsvorsitzendem Thomas Schmidt und seinem Nachfolger Benedikt Ibel für seine Verdienste ausgezeichnet.

Verbandsvorsitzender Thomas Schmidt mit Walter Geis und seinem Nachfolger als Kreisstabführer Benedikt Ibel nach der Ehrung

Der Fanfarenzug Langenbach setzte das musikalische Reigen klanggewaltig fort, bevor Die Blasorchester Haintchen, Dehrn und Niederbrechen zum großen Finale überleiteten.

Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Dehrn

Schon bald findet das 125jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Oberbrechen statt mit der Verbandsversammlung am 30.5.2020, der Mega Hüttengaudi in der dann neu renovierten Emstalhalle und dem großen Festumzug. (Peter Ehrlich)

Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Niederbrechen

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Urbach/Brechen/Walldürn. Unter dem Leitgedanken “Den Weg finden” steht in diesem Jahr die Wallfahrt von Porz-Urbach bei Köln bis nach Walldürn in den Odenwald. Die Sorgen und Nöte hinter sich lassen, im Gespräch mit Gott und den Mitwallfahrern Zeit für Gespräche finden.

Der Ursprung der Wallfahrt in Walldürn liegt nun schon über 670 Jahre zurück. Dort hat im Jahr 1330 der Priester Heinrich Otto während der heiligen Messe den Altarkelch mit dem geweihten Wein versehentlich umgestoßen. Der Wein ergoss sich auf das Altartuch; auf diesem zeichnete sich daraufhin die Gestalt des gekreuzigten Christus ab. Einer über 400-jährigen Tradition folgend macht sich jedes Jahr unsere Pilgergruppe vom Kölner Raum aus auf den Weg in den Odenwald, beschreibt der Flyer zur Wallfahrt die Geschichte.

Mit rund 37,5 km - Durschnittswegstrecke pro Tag ist diese Wallfahrt jedoch auch körperlich fordernd, was jedoch den mehr als 400 Personen, die an der Wallfahrt über die gesamte Zeit teilnehmen durch die Natur der unterschiedlichen Regionen auch Freude bereitet. Etwa 140 gehören dabei zum Kern, die die ganze Strecke laufen, rund 250 gehen Streckenteile mit. So auch in Niederbrechen, wo die Wallfahrer am vierten Tag, dem Freitag nach Pfingsten vorbei kommen und herzlich empfangen werden von den Bürgern im Ort. Glockengeläut von der Pfarrkirche St. Maximin empfängt die Gläubigen, nachdem auf Bergen die Berger Kirche den ersten Heimatpunkt für die Teilnehmer/innen aus Brechen markiert. Es ging früh los: um 5.00 Uhr in Elz gestartet, ging es über Lindenholzhausen mit einer Messe und dem Frühstück weiter nach Oberbrechen, Niederselters, Erbach, Esch bis weiter nach Schlossborn, wo nach dem Abendsegen die Nachtruhe in Schlossborn, Glashüten und Königstein verbracht wird. Mit 44 Kilometer ist diese Tagesettappe die längste an der Wallfahrt. Wer nicht mehr kann, nimmt den Begleitbus, um sich auszuruhen und trotzdem dabei zu sein und das oft schon seit vielen Jahren. Alleine vier vierzigjährige Jubiläen wurden für dieses Jahr angekündigt und auch der Nachwuchs ist schon tapfer dabei, schon 10 Jahre dabei sind bereits drei Wanderer.

Die Anstrengung sieht man den Pilgern nur bedingt an - werden sie doch mit offenen Herzen an ihren Passageorten empfangen und bringen den Segen aus der herrlichen Natur mit, die sie in diesen Sommertagen durchwandern - in der Schöpfung des Herrn.

Es ist ein Angebot, was jung und alt anspricht und verbindet - mit sich selbst und mit Gott. Am Hydepark, dem Verpflegungspunkt in Brechen, warteten viele Helfer/innen mit Getränken und Snacks, die gerne angenommen wurden - mit einem “sehr zum Segen”.

Die Passage der Wallfahrer dauert nur wenige Minuten, in denen sie vorbeikommen, doch auch Bürgermeister Frank Groos freute sich über diese ganz besonderen Gäste, die den Segen auch nach Niederbrechen brachten. Zurück bleibt ein dankbares Gefühl, dass es Menschen gibt, die diese Tradition bis heute aufrecht erhalten.

Mehr Informationen unter: https://www.wallduernwallfahrt.de/wallduern/

© Peter Ehrlich / FOTO-EHRLICH.de


Beim nächsten Treffen vom Werschauer Gesprächskreis am Dienstag, 18.06. um 19:00 Uhr im Pfarrsaal soll noch einmal das Wirken vom kürzlich verstorbenen Gerhard Jung erinnert werden.
Gerhard Jung war seit 2004 an dabei bei fast jedem der über 130 Treffen vom Gesprächsreis und hat sein umfangreichen Wissen oft eingebracht. Auch hat er den Arbeitskreis Historisches Brechen, den Männergesangverein Frohsinn sowie weitere Werschauer Vereine tatkräftig unterstützt.
Über zahlreichen Besuch freut sich der Werschauer Gesprächskreis.

© U. Jung

54 Kinder und ihre Gruppenleiter vor den komplett belegten
neuen Rundzelten auf der PeeZ-Wiese bei gutem Wetter und bester Laune

Der Teilnehmerrekord von 54 Kindern im Alter von 8 bis 12 Jahren
ließ es wuselig und laut werden beim Pfingstzeltlager auf der PeeZ-Wiese
und im Jugendzentrum. Die sechs neuen Rundzelte waren somit voll belegt
und haben sich bewährt. Alle neun Gruppenleiter plus die Küchenteamer
und zu besonderen Programmpunkten weiteren 6 Betreuer hatten alle Hände voll zu tun. Viele Spiele wie „New-Games“, ein Taktik-Such-und-Fang-Spiel,eine Sport-Olympiade mit dem Namen „17-Meter“, Wasserspiele und die nächtliche Geister-Stafette bildeten das Hauptprogramm.

Das Wetter spielte mit und so kam auch das Lagerfeuer mit Stockbrot
am Abend gut an. Gekocht, gegrillt und die Malzeiten wurden im PeeZ
organisiert und zu sich genommen. Den Kindern hat es gefallen und
vielleicht hat so mancher Teilnehmer noch Lust auf die Sommerfreizeitfahrt bekommen. Hier sind noch ein paar Plätze frei.
Infos und Kontakt: www.kjg-niederbrechen.de

© Volker Heider · KJG-Niederbrechen

Eine lange Essenstafel im PeeZ war notwendig um alle 54 Kinder und
deren Gruppenleiter zu verköstigen.

Ein bewegender Moment für die, die's live miterleben durften, für alle anderen hier ein Video von Blogleser Matthias Roth aus Oberbrechen, was er heute Morgen gegen 10.35 Uhr aufgenommen hat. 

Die Bilder vom Wochenende noch vor Augen, die Geschichte im Kopf . . . Gänsehautfeeling pur. 

DANKBAR für den Frieden in unserem Land  ! #peace

 

Die DB Netz AG führt umfangreiche Arbeiten an den Weichen durch. Daher kann es im Bereich des Bahnhofs Niederbrechen in nachfolgenden Zeiträumen zu erhöhtem Lärm durch Bauarbeiten kommen:
vom 10.Juni (7 Uhr) bis 27.Juni 2019 (17 Uhr) – durchgehend
Wir sind bemüht, die von den Bauarbeiten ausgehenden Störungen so gering wie möglich zu halten. Trotzdem lassen sich Beeinträchtigungen im Bauablauf nicht gänzlich ausschließen. Dafür bitten wir um Verständnis.
© Deutsche Bahn