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Fleißig wurde in den letzten Monaten zu Hause geübt. Monatlich bekamen alle Löschzwerge neues Übungsmaterial, um sich gut auf die Tatzen-Abnahme vorzubereiten. Knoten wurden geübt, Feuerwehrgegenstände kennengelernt und auch das Sportliche und Kreative kam nicht zu kurz.

Am vergangenen Samstag war es dann soweit. Endlich konnten wir wieder zur Feuerwehr kommen und in Kleingruppen haben die Jungs und Mädels im Alter von 6-10 Jahren ihre Tatzen-Abnahme absolviert und alle hielten am Ende stolz ihr Urkunde und Anstecker in der Hand.

Nach den Sommerferien geht es dann voller Vorfreude weiter. Wir freuen uns immer auf neue feuerwehrbegeisterte Kids ab 6 Jahren. © Kristina Dehbashi

„Kinderfeuerwehr Hünfelden- aber sicher“ lautete der Titel des Beitrags, den die Kinderfeuerwehren aus Hünfelden gemeinsam beim diesjährigen Kinderfeuerwehr-Wettbewerb der Unfallkasse Hessen einreichten. Trotz der erschwerten Bedingen durch die Corona Pandemie wurde gemeinsam ein kreatives und lehrreiches Videoprojekt auf die Beine gestellt. In verschiedenen kurzen Szenen wurde dargestellt wie sich die Kinder sicher bei der Übungsstunde, im Feuerwehrauto oder im Verkehr verhalten sollen. Das Besondere: nicht die Kinder standen vor der Kamera, sondern Spielfiguren, Puppenhäuser oder Spielautos. Es gab kein Drehbuch oder Regieanweisungen, jede Szene wurde von den Kindern eigenständig entwickelt und anschließend dargestellt. ...weiterlesen "Kinderfeuerwehr Hünfelden- aber sicher"

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Spenden ermöglichen Neuanschaffungen

Hünfelden. 14 Brände, 30 Hilfeleistungen, 5 Fehlalarme und 3 Dienstleistungen, 2.219 Stunden Einsatzzeit, zwei Menschenleben gerettet und eine verletzte Person versorgt. Die Ortsteilwehren der sieben Hünfeldener Ortsteilwehren waren im vergangenen Berichtsjahr meist tagsüber alarmiert. 846 Stunden weniger als im Vorjahr, doch pandemiebedingt konnten auch Ausbildungsveranstaltungen auf Orts-, Kreis- und Landesebene nicht in gewohnten Umfang oder meist gar nicht stattfinden. Der technische Prüfdienst war zu Gast und prüfte mit der Unfallkasse Hessen alle 19 Fahrzeuge sieben Häuser und Gerätschaften. Die Mängelbeseitigung ist weitestgehend abgeschlossen. Mit dem MLF für Kirberg, dem TSF-W in Neesbach und dem GWL-1 in Dauborn konnten erfreulicherweise gleich drei Fahrzeuge im Vorjahr plangerecht ersetzt werden. Der bestehende und aus Mittel des Fördervereins der Feuerwehr Dauborn finanzierte KLKW wurde der Wehr Kirberg zur Verfügung gestellt, weitere Fahrzeuge werden folgen – aktuell sind dies ein TSW-W (Nauheim) und der ELW1, der im Spätsommer nächsten Jahres erwartet wird. Pandemiebedingt konnten die Einweihungen, Übergaben und Indienststellungen jedoch auch nur im kleinen Rahmen erfolgen.

In Dauborn wurde der Umbau des Feuerwehrhauses Anfang 2020 fertiggestellt. Es wurde eine weitere Fahrzeugbox und die Werkstatt angebaut. Die Umkleiden wurden nach Geschlechtern getrennt und die TEL und FEZ getrennt. Die Absauganlage wird in 2021 noch realisiert. In Summe wurden ca. 500 Stunden Eigenleistung von der Mannschaft erbracht. In Mensfelden erschwerte die Pandemie ebenso die Bauarbeiten am Feuerwehrhaus. Dennoch ist das Feuerwehrhaus nun in den Endzügen des Umbaus. Man kann feststellen, dass der Umbau sich gelohnt hat. Wir erfüllen damit nun die gesetzlichen Vorgaben und man hat ein Feuerwehrhaus geschaffen, mit sich die Mannschaft identifiziert.
In Summe wurde dabei bis dato 1.700 Stunden Eigenleistung von Mannschaft erbracht.

Aus Vereins- und Spendenmitteln konnten zusätzliche Anschaffungen im Wert von rund 18.000 Euro realisiert werden. Die vorgeschriebenen regelmäßigen Ausbildungsdurchgänge in der Atemschutzstrecke in Limburg konnten nicht stattfinden, dafür wurden Alternativen gefunden und somit die Fitness und Einsatzfähigkeit der Atemschutzgeräteträger/innen erhalten bleiben.

Auch die Kinder- und Jugendfeuerwehren konnten nur bedingt ihren Übungsbetrieb durchführen. Zur damaligen Lockerung wurde ein Video mit Peter Ehrlich produziert, welches kindgerecht von und mit Kindern die Hygienemaßnahmen veranschaulichte und kreisweit als Vorlage an alle anderen Kinder- und Jugendfeuerwehren angeboten wurde. Die Kinderfeuerwehren von Hünfelden und Bad Camberg haben hier hervorragend zusammengearbeitet und durften sich über einen Sonderpreis der Unfallkasse Hessen in Höhe von 500 Euro freuen. Die Jüngsten und Jüngeren der zukünftigen Wehrleute wurden über die ganze Zeit aufmerksam von ihren Betreuerinnen und Betreuern im Kontakt gehalten, online, offline, persönlich mit Überraschungen, Aufgaben und Videos. Im Bereich der Jugendfeuerwehren kamen später auch Onlineübungen hinzu, die von allen Jugendfeuerwehrwarten der Ortsteile abwechselnd durchgeführt wurden.

Was bleibt zurück zum aktuellen Stand der Pandemie? Sicherlich der persönliche Kontakt, der gerade im Ehrenamt spätestens jedoch im Einsatzgeschehen so vertrauensvoll wichtig ist, bedauert Gemeindebrandinspektor Mario Bauer, doch er freut sich, dass die Wehren von den Kleinsten bis zu den Einsatzabteilungen die Situation wahrgenommen und nachhaltig innovative und vor allem kreative – nicht nur technikgestützte - Lösungen erarbeitet haben, in Kontakt zu bleiben. Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer dankte an dieser Stelle allen, die so tapfer und fleißig waren und sind, hier die Kontakte zu pflegen, sich um die Kameradinnen zu kümmern, denn gerade in diesen Zeiten gilt es aufmerksam zu sein und nach seinen Mitmenschen zu schauen.


Satzungsgemäß konnte Diethard Hofmann nicht mehr als stellvertretender Gemeindebrandinspektor antreten. Er tritt nach über vier Jahrzehnten als Ehrenbeamter nun etwas zurück.

Diethard Hofmann wurde in einer ausführlichen Laudatio vom Gemeindebrandinspektor und der Bürgermeisterin verabschiedet. Er war 40 Jahre im Wehrführerausschuss und Ehrenbeamter. Davon war er 21 Jahre stellv. Gemeindebrandinspektor. Aus Altersgründen kann er nicht mehr zur Wahl stehen.
Mit langen stehenden Ovationen würdigten die Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden die wertvolle Arbeit von Diethard Hofmann.
In einer bewegenden Rede verabschiedete er sich von dem Amt und versprach dabei zu bleiben. Er dürfe noch bis 65 bei der Feuerwehr aktiv sein und das werde er auch.
Er ist bis jetzt aktiver Atemschutzgeräteträger und stolz darauf. Die Altersgrenzen sind für ihn nicht mehr zeitgemäß und ermutigte auch die jüngeren Kameraden durch Fitness und Engagement bis in s Alter aktiv dabeizubleiben.

Durch die turnusmäßigen Neuwahlen der Gemeindebrandinspektoren konnten Mario Bauer in seiner zweiten Amtszeit bestätigt werden. Thorsten Müller wurde in seiner vierten Amtsperiode bestätigt und Daniel Wagner wurde als zweiter Gemeindebrandinspektor ins Amt gewählt.


Die Anerkennungsprämien für langjährige Feuerwehrleute gingen für 10 Jahre an: Natalie Barwig, Rainer Brestel, Michaela Formanski – Knoth, Mike Heublein, Maike Jäger, Lukas Kilian und Bianca Lang. Für 20 Jahre wurden geehrt: Julia Höfle, Matthias Klimmek, Alexander Roth und Lisa Anna Viehmann. Drei Jahrzehnte bereits dabei und geehrt wurden Thomas Heimann, Jörg Pfaff und Holger Reichert. Roger Kuhlisch und Jörg Schumann sind vierzig Jahre dabei.

Zum Hauptbrandmeister befördert wurden Kai Krebs, Christan Mayer und Daniel Wagner

Das silberne Brandschutz-Ehrenzeichen für besondere Verdienste erhielten Dirk Knoth, Julia Höfle, Jürgen Satony, Florian Wecker, Steffen Bremser, Jan Barwig, Lothar Kopp und Kristina Hannappel


Mit dem goldenen Brandschutz-Ehrenzeichen ausgezeichnet wurden Arndt Preußer, Hartmut Paulus, Rainer Schmidt, Matthias Losert, Uwe Nemetz, Martin Schüler und Andreas Weilnau

Da im letzten Jahr keine Jahreshauptversammlungen stattfinden konnten, wurden die Beförderungen, Auszeichnungen und Ehrungen in diesem Jahr nachgeholt.

Für ihren Einsatz im Katastrophenschutz wurden mit der Katastrophenschutzmedaille geehrt: Tim Kaiser, Hennrich Schöffler, Michael-Martin Seel, Christoph Viehmann, Sebastian Wagner und Tilmann Wies.

Durch Kreisjugendfeuerwehrleiterin Brigitte wurden Marlen Kübeler und Kintscher Christoph Spang mit der Hessischen Jugendfeuerwehrspange in Silber ausgezeichnet. Verabschiedet wurden nach mindestens 20 Jahren Feuerwehrdienst: Manfred Viehmann

Heringens Wehrführer Tobias Dörner sowie Thomas Speth als stellvertretener Wehrführer in Ohren wurden verabschiedet.

Der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Diethard Hofmann verabschiedet. Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer und Gemeindebrandinspektor Mario Bauer dankten allen geehrten und verabschiedeten Kameradinnen und Kameraden für ihren unermüdlichen Einsatz für das Wohl der Gemeinde Hünfelden und weit darüber hinaus.

Turnusgemäß wurde das Führungsteam der Gemeindebrandinspektoren gewählt. Im Amt bestätigt wurde Gemeindebrandinspektor Mario Bauer und der erste stellvertretender Gemeindebrandinspektor Thorsten Müller. Als Nachfolger für Diethard Hofmann wurde Daniel Wagner neu als zweiter stellvertretender Gemeindebrandinspektor ins Amt gewählt.

Folgende Wehrführer und deren Stellvertreter wurden von der Bürgermeisterin zu Ihrem Amt, nach vorherige Wahl im jeweiligen Jahreshauptversammlungen der Ortswehren, ernannt.

Steffen Kübeler (Wehrführer Heringen), Tim Schmidt (Stellv. Wehrführer Heringen), Jürgen Lang (Wehrführer Kirberg), Jan Barwig (Stellv. Wehrführer Kirberg), Lars Schmidt (Wehrführer Neesbach), Stefan Preußer (stv. Wehrführer Neesbach), Jörg Schumann (Wehrführer Mensfelden), Christof Hofbauer (Stv. Wehrführer Mensfelden), Dirk Knoth (Wehrführer Nauheim), Thorsten Müller (Stv. Wehrführer Nauheim), Matthias Klimmek (Wehrführer Ohren), Tim Arthen (stv. Wehrführer Ohren).


Der unermüdliche und weitsichtige sowie stets aufmerksam sorgende Einsatz von Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer über in der Gemeinde Hünfelden und dem Landkreis Limburg-Weilburg fand nun Ausdruck in der Auszeichnung mit der Deutschen Feuerwehr Ehrenmedaille, die jährlich nur einmal pro Landkreis vergeben wird. Sie setzt sich für die Feuerwehr Hünfelden immer ein und ist auch in diversen Arbeitskreisen im Landkreis für die Feuerwehr aktiv.
Die Bürgermeisterin war nach der Ehrung sichtlich sprachlos und gerührt. Sie setzt Ihren Kurs mit der Feuerwehr so fort und bedankte sich vielmals für die Auszeichnung. Es ist für die erste Auszeichnung überhaupt.

Landrat Michael Köberle resümierte dankbar über die Unterstützung der Hünfeldener Wehren bei der Bewältigung der Corona Pandemie bis zum heutigen Tage. Ohne die Hilfsorganisationen und der fast täglich Kontakt und Austausch mit den Kommunen, dem Landkreis und der Brandschutzaufsicht, wäre die Lage nicht so professionell behandelt worden.

Mit dem tollen Ambiente an der Jahreshauptversammlung durch eindrucksvolle Dekoration und Lichttechnik konnte ein motivierender Rahmen für die Wiederaufnahme des aktiven Feuerwehrlebens gefunden werden.

Die Feuerwehr Hünfelden ist weiterhin auch dankbar für Quereinsteiger und Interessierte Bürgerinnen und Bürger und lädt zu Informationen über die vielen Möglichkeiten, die sieben Ortswehren unter www.Feuerwehr-Huenfelden.de ein.

© FOTO-EHRLICH.de/Peter Ehrlich

Einladung zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Brechen OT Niederbrechen am Freitag, 23. Juli 2021, um 20.00 Uhr in der Kulturhalle in Niederbrechen

Dies ist gleichzeitig auch die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Brechen, Ortsteil Niederbrechen.

Die Feuerwehr weiter: "Gleichzeitig laden wir vorsorglich gemäß § 17 der Satzung der Freiwillige Feuerwehr Niederbrechen zu einer weiteren Versammlung am Freitag, 23. Juli 2021 um 20:30 Uhr ein. Diese Sitzung findet nur dann statt, wenn in der regulären Jahreshauptversammlung um 20:00 Uhr keine Beschlussfähigkeit gegeben ist. Diese ist nach der Satzung der FF Niederbrechen dann auf jeden Fall, unabhängig von der Teilnehmerzahl, beschlussfähig. ...weiterlesen "Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Brechen OT Niederbrechen"

Brechen. Die Feuerwehrleute, die ganz nah am Geschehen sind und für die Brandbekämpfung oder Menschenrettung unter Atemschutz eingesetzt werden, müssen nicht nur besonders geschützt, sondern auch speziell ausgebildet sein. Doch eine einmalige Ausbildung reicht hierbei nicht aus. Jährliche Fortbildungen und regelmäßige Gesundheitsuntersuchungen sind ebenfalls erforderlich, um die persönliche, psychische und körperliche Eignung jederzeit zu gewährleisten. So müssen jedes Jahr neben einer theoretischen Unterweisung und einer Belastungsübung auch eine Übung unter Einsatzbedingungen absolviert werden, so schreibt es die FwDV 7 (Feuerwehr-Dienstvorschrift) vor. Die Unterweisungen wurden bereits im Rahmen von Online-Schulungen absolviert und die Belastungsübungen starten demnächst wieder in der Atemschutzübungsanlage in Limburg. Somit müssen die Kameradinnen und Kameraden noch die Einsatzübungen durchlaufen, die nach dem großen Erfolg im letzten Jahr auch diesmal wieder zentral durchgeführt werden.

Fast genau ein Jahr ist es her, als die Feuerwehr Brechen auf dem Gelände der ehemaligen Straßenmeisterei ihre letzten Durchläufe starten konnte. Leider ist dieses Objekt zwischenzeitlich dem Bagger zum Opfer gefallen, sodass in diesem Jahr eine alternative Übungsmöglichkeit in Form eines leerstehenden Wohnhauses genutzt werden konnte.

Die Übungsleiter der Arbeitsgruppe „Atemschutz“ haben in diesem Jahr den Schwerpunkt der Einsatzübung auf die Personenrettung und Brandbekämpfung bei einem Kellerbrand gelegt. Gerade die Enge, die stark eingeschränkten Belüftungsmöglichkeiten und die fehlenden Rettungswege durch Fenster stellen bei dieser Art von Einsätzen die Retter vor besondere Herausforderungen. Die Ausbilder hatten wie gewohnt wieder einen herausfordernden Parcours ausgearbeitet, der tastend unter sogenannter "Nullsicht" also bei dichtestem Nebel und nahezu völliger Dunkelheit abgesucht werden musste. Auch "Kurt", der schweigsame und überaus geduldige Verletztendarsteller der Wehr war mit dabei und konnte zügig gefunden und gerettet werden. Gemeindebrandinspektor Michael Gläser zeigte sich dankbar, zusammen mit seinen Ausbildern und den Kameraden diese Übungsmöglichkeit erhalten zu haben und somit die geltenden Anforderungen an die Tauglichkeitsprüfung erfüllen zu können. Denn auch in Zeiten einer Pandemie halten sich die Feuerwehrleute privat fit und die Handgriffe müssen sitzen, um im Ernstfall Leben retten zu können.

Mehr Informationen zur Arbeit der Wehr unter www.Feuerwehr-Niederbrechen.de, www.Feuerwehr-Oberbrechen.de, www.Feuerwehr-Werschau.de

Die Masken sind gereinigt, geprüft und vorbereitet für die Übungen
Atemschutzgeräteträger/innen (PA-Träger/innen) sind am PUNK auf dem Helm zu erkennen
Dichter Nebel bedeutet Tasten, um seinen Weg und die vermissten Personen zu finden
Manchmal hilft die Technik weiter - hier eine Wärmebildkamera

Der erste Notruf erreichte die Zentrale Leitstelle gegen 18:30 Uhr. Ein aufgeregter Anrufer teilte dem Disponenten der Leitstelle mit, dass Personen im Main sind und diese zu ertrinken drohen. Der Meldende konnte vor Aufregung kaum weitere Angaben machen, so dass der gesprächsführende Disponent den Standort des Notrufenden mittels der in der Leitstelle Frankfurt eingesetzten Technologie "Advanced Mobile Location" orten und dadurch ohne weitere Verzögerung Rettungskräfte zum Unfallort senden konnten. Danach gingen weitere Notrufe mit Hinweisen darauf, dass ein Schlauchboot vom Oberwasser kommend über die Schleusenwalze gefahren und mehrere Meter abgestürzt sei, bei der Leitstelle ein. Einsatzleiter Michael Müller sagte nach dem Einsatz: "Eine für die Verunfallten lebensgefährliche Situation, die auch dank dem entschlossenen Eingreifen von Passanten, die eine Person durch das Zuwerfen von einem Rettungsring vor dem Ertrinken retten konnten, ein gutes Ende nahm. Insgesamt drei Personen, ein älterer und ein jüngerer Mann sowie eine junge Frau befanden sich in dem Schlauchboot. Zwei dieser Personen konnten mit Hilfe von Passanten selbstständig aus dem Wasser klettern. Die dritte Person konnte sich bis zum Eintreffen vom ersten Rettungsboot, das nur wenige Minuten nach der Alarmierung bereits vor Ort war, an einem Rettungsring festklammern. Alle drei Personen wurden beim Absturz verletzt, zwei davon schwer, und mussten zur weiteren Behandlung vom Rettungsdienst ins Krankenhaus transportiert werden. Am Einsatz waren rund 35 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und der DLRG, die mit ihrem Rettungsschnellboot als erste vor Ort waren, beteiligt. Wie es zu diesem Unfall kommen konnte ist nicht bekannt. Einsatzende war gegen 19:45 Uhr. 

Informationen zum Advanced Mobile Location gibt es hier: http://www.feuerwehr-frankfurt.de/index.php/item/1961-schnellere-hilfe-im-notfall-dank-genauerer-standortdaten

(C) Feuerwehr Frankfurt

Zum Einsatzbericht der Feuerwehr: https://www.feuerwehr-huenfelden.de/alle-einsaetze/einsatzbericht/476.html

 

Dauborn. Am späten Nachmittag gab es Großalarm für die Feuerwehr zu einem Wohnhausbrand in Dauborn. Ein Brandgeschehen auf der Terrasse griff über auf das Dachgeschoss. Zwei im Gebäude befindliche Personen konnten sich selbst in Sicherheit bringen. Die 79 Einsatzkräfte der Feuerwehren Dauborn, Kirberg, Neesbach, Nauheim, Heringen und Mensfelden waren im Einsatz und wurden unterstützt durch die Drehleiter der Feuerwehr Niederselters. Neben dem Gerätewagen Atemschutz aus Limburg war der Rettungsdienst und die Polizei vor Ort. Der Brand wurde von Außen und innen bekämpft, die Dachhaut wurde eröffnet und das Dach halb entfernt, um den Brand im Spitzboden zu bekämpfen. 17 Atemschutzgeräteträger waren im Einsatz. Das Haus ist derzeit unbewohnbar, die Bewohner konnten jedoch anderweitig unterkommen. Die Brandwache verbleibt vor Ort. Danke an die Feuerwehren, die bei sommerlichen Temperaturen auch körperlich gefordert waren.

Tatzeit: Sonntag, 06.06.2021, gg. 09:30 h Schadensort: 35792 Löhnberg, Vorderstraße

Durch Anwohner wurde am Sonntag Rauchentwicklung aus einem Mehrfamilienhaus in der Löhnberger Vorderstraße gemeldet und Notrufe abgesetzt. Bei Eintreffen der Rettungskräfte konnten diese ein Feuer im Bereich der Dachgeschosswohnung des Brandobjektes lokalisieren. Alle neun Bewohner hatten das Wohnhaus bereits eigenständig verlassen. Zwei der Hausbewohner wurden mit Verdacht auf Rauchgasverletzung der ambulanten Versorgung einem Krankenhaus zugeführt. ...weiterlesen "Wohnhausbrand in Löhnberg durch fahrlässige Brandstiftung"

In Hünfelden zog heute Abend ein größeres Unwetter über das Gemeindegebiet.

(C) Feuerwehr Hünfelden

Heftiges Gewitter und Regen sorgen für einen unruhigen Abend für die Einsatzkräfte.

In Ohren war der Markplatz in der Dorfmitte ca. 40 cm unterspült. Auch wurden Kanaldeckel hochgedrückt und in der Bausubstanz unterspült und beschädigt.

Ebenso in Ohren war ein Keller unter Wasser. Auf der B417 kippte ein Baum um und in Mensfelden schlug ein Blitz in ein Gebäude ein.

Es kam zu einer kurzen Rauchentwicklung und einem größeren Schaden in der Elektroverteilung und Wand/ Deckenverkleidung.

Die Feuerwehr Hünfelden war mit 74 Einsatzkräften von 17:45 bis 19:50 Uhr im Einsatz und wurde von dem Hünfeldener Lagezentraum aus koordiniert. (c) Feuerwehr Hünfelden