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Das alte Kühlhaus in Nauheim, Eigentum der Freiwilligen Feuerwehr, grenzt mit einer Wand an den Spielplatz und sah nicht sehr schön aus. Da hatte der stellvertretende Wehrführer, Thorsten Müller die Idee, einen Workshop für das VGN Zeltlager anzubieten. Kinder bemalen die Wand und tragen dadurch zur Verschönerung des Spielplatzes bei. Alles war gerichtet. Die Wand war vorgestrichen, die Motive vorgemalt und die Farbe gekauft, doch durch die hohen Temperaturen in der Zeltlagerwoche konnte das Projekt nicht verwirklicht werden und musste auf Tage mit niedrigeren Temperaturen verschoben werden.

Am Wochenende war es dann soweit. Alle, die mitmachen wollten, standen an den Farbtöpfen. Es wurde fleißig gemalt und gestrichen. Nach zwei Tagen konnten alle ihre fertige Wand stolz bewundern. Sie ist wirklich toll geworden.
Danke an Thorsten, für die gute Idee sowie an alle fleißigen Maler. Ein besonderer Dank an Andreas für das Vorstreichen der Wand und an Nils, für das Vorzeichnen der Motive. © Michaela Knoth-Formanski

 

Das Wetter spielte mit und so konnten rund 60 zukünftige Feuerwehrmänner und – frauen am zweiten Hünfeldener Kinderfeuerwehrtag einen tollen Nachmittag genießen!

Gestartet wurde mit einer gemeinsamen Wanderung vom Feuerwehrhaus in Kirberg zum Grillplatz in Ohren. Nach der offiziellen Begrüßung durch Gemeindebrandinspektor Mario Bauer und der Gemeinde-Kinderfeuerwehrwartin Lisa Viehmann ging es los mit den verschiedenen Aktionsständen. Hier konnten die Kids basteln, spielen, ihr Feuerwehrwissen testen oder mit dem Schlauch am Brandhaus üben. Bei einer Runde Riesen-Twister überzeugte sich die Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer persönlich,  wie fit die Kids sind. ...weiterlesen "Hünfeldener Feuerwehrnachwuchs in Aktion"

Wenn die Feuerwehr ohne Blaulicht kommt...

Brechen/Werschau. Luftlinie rund drei Kilometer von Werschau entfernt, absolut außer Sichtweite und ganz kurz vor den Toren Lindenholzhausens liegt die größte Biogasanlage der Gemeinde Brechen. Die Liegenschaft von Bernhard Höhler befindet sich im „Berger Feld“, welches zur Gemarkung der Gemeinde Brechen gehört. Dass zur Arbeit der Feuerwehr eben nicht nur gehört, dann zu kommen, wenn’s brennt, sondern auch proaktiv zu informieren, das unterstützte der Betreiber der Anlage gerne. Der Vorteil der gerade laufenden Revisionsarbeiten war, dass man einen Blick in den Fermenter erhaschen konnte. Eine Biogasanlage besteht aus verschiedenen Teilen und dient der Verwertung von Biomasse zur Erzeugung von Gas, welches zum Generieren von Strom oder Wärme verwendet werden kann.

Dieter Martin

Dass der Betrieb einer solchen Anlage besondere Gefahren mit sich bringt und die volle Aufmerksamkeit der Wehrleute bereits auf der Anfahrt erfordert, darüber berichtete Dieter Martin, der ehemalige stellvertretende Gemeindebrandinspektor. Er hat auch beruflich damit zu tun und konnte so auch über die Unterschiede und Besonderheiten der verschiedenen Anlagen informieren. Wie auch bei anderen Firmen im Ort kommen die interessierten Besuche der Feuerwehr ohne Blaulicht gut an – auf beiden Seiten. Man kann viel von einander lernen und hat im Fall des Falles durch die Ortskenntnisse erhebliche Vorteile.  Das Leben auf dem Land, seit Jahrhunderten im Goldenen Grund ist eng mit der Landwirtschaft, dem Ertrag und der effektiven Nutzung der Landflächen verbunden – aber eben auch mit möglichen Gefahren. Mehr Informationen zur Arbeit der Feuerwehr auch unter www.Feuerwehr-Werschau.de (Peter Ehrlich/FOTO-EHRLICH.de)

Deutscher Feuerwehrverband dankt für Einsatzbereitschaft im Sommer

Berlin – Nicht nur die Natur ist von der monatelangen Hitze geschafft und freut sich auf eine kurze Atempause: „Wir danken den zahllosen Feuerwehrangehörigen, die in diesem Sommer mit großer Anstrengung die vielen Brandeinsätze in Wälder, Wiesen und Feldern bewältigt haben“, erklärt Hartmut Ziebs, Präsident des ...weiterlesen "Hitze: Kurze Atempause für Feuerwehrkräfte"

Auf der A3-Raststätte Limburg-Ost kam es am heutigen Donnerstagnachmittag, 16.08.2018, gegen 15:20 Uhr zu einem PKW-Vollbrand. Auslaufender brennender Kraftstoff lief über die Fahrbahn in Richtung weiterer PKW. Ausserdem wurde die angrenzende Böschung in Brand gesetzt. Die fünf Insassen aus Frankreich konnten sich noch rechtzeitig aus dem bereits brennenden PKW retten. Die Rauchwolke war kilometerweit zu sehen und lies wohl aus der Ferne auf einen Gebäudebrand schließen. 

Die Feuerwehr Limburg war mit 4 Einsatzfahrzeugen und 18 Einsatzkräften vor Ort.  © Feuerwehr-Limburg.de

Zu einem Einsatz für die Feuerwehr Werschau wurde am Mittag alarmiert. An einer am Hang gelegenen Wiese in Richtung Nauheim kam es zu einem Flächenbrand, der sich schnell ausbreitete aber durch die noch schnellere Feuerwehr Werschau zum Glück schnell eingedämmt und somit Schlimmeres verhindert werden konnte. 

An dieser Stelle NOCHMALS der nachdrückliche Hinweis auf die nach wie vor hohe Waldbrandgefahr in unserer Region - offenes Feuer ist nach wie vor VERBOTEN!

Die Alarmstufe A der Waldbrandgefahr bleibt weiter bestehen

Um den Anforderungen immer gewachsen zu sein, müssen die Feuerwehren immer wieder kommunenübergreifend zusammenarbeiten. Denn nur durch Übung lassen sich die Szenarien die tagtäglich vorkommen können besser bewältigen. Deshalb kommt es am Montag wieder einmal zu einer Großübung mit den Wehren Bad Camberg und Dauborn. Die Feuerwehr der Kernstadt war mit sieben Fahrzeugen und die Feuerwehr Dauborn mit vier Fahrzeugen beteiligt. ...weiterlesen "Gemeinsame Großübung der Feuerwehren Bad Camberg und Dauborn: „H 1 Chemikalien-Alarm „Stadt Bad Camberg / Lahnstraße 12 am Bauhof“"

14 strahlende Jugendfeuerwehrmitglieder dürfen sich nun das erste Abzeichen der Jugendflamme tragen © Katharina Walther

Auch in den Ferien allzeit bereit - so hatten sich die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Kirberg auch in den Sommerferien regelmäßig zusammengefunden, um die wichtigsten Grundkenntnisse der Jugendfeuerwehr aufzufrischen. Denn zum Ferienende stand die Abnahme der Jugendflamme Stufe I auf dem Programm. ...weiterlesen "Erfolgreiche Abnahme der Jugendflamme (Stufe I) bei der Jugendfeuerwehr Kirberg"

Berlin – Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) begrüßt die aktuell geäußerten Anregungen, das System der Freiwilligen Feuerwehren zum immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe erklären zu lassen: „Diese Idee gibt es bereits seit einiger Zeit. ...weiterlesen "Freiwillige Feuerwehr soll Weltkulturerbe werden . . . Deutscher Feuerwehrverband prüft Bedingungen für UNESCO-Kandidatur"

Spaß und Ausbildung standen beim Jubiläum im Mittelpunkt
Ausbildung, Spaß und gemeinsame Erfahrungen prägten den Jubiläumstag zum dreißigjährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Oberbrechen. An einem solchen Tag lädt man gemeinhin Gäste ein. Die Gäste der JugendfeuerwehrOberbrechen waren die Nachbarjugendfeuerwehren aus Weyer und Werschau, mit welchen man zum besseren Kennenlernen gemeinsam einen Tag und eine Nacht mit praktischen Übungen und Workshops verbrachte.
Nach einer offiziellen Feierstunde am Vormittag stand die Gemeinschaftsübung der drei Jungendfeuerwehren auf dem zentralen Denkmalplatz auf dem Plan. Hier galt es den Brand eines auf einem LKW befindlichen Schuttcontainers zu bekämpfen, die Ausbreitung auf ein weiteres Fahrzeug zu unterbinden und den Fahrer zu retten.
Neben den Amtsträgern, wie Bürgermeister Frank Groß, Landrat Manfred Michel, der Kreisjugendfeuerwehrwartin Brigitte Kintscher , dem stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Michael Gläser und Gemeindejugendfeuerwehrwart Patrick Druck, welche durch ihren Besuch die Anerkennung der örtlichen Jugendarbeit ausdrückten konnten sich auch die Bürger Oberbrechens von einem guten Ausbildungsstand der Jugendfeuerwehren ein Bild machen.
Im Anschluss fanden weitere Übungen wie Seilbahnbau, eine Ausbildungseinheit mit dem Kennenlernen eines Rettungswagens des Malteser Hilfsdiensts, eine Stationsausbildung im Ortskern, eine Schaumübung und ein Bastelworkshop statt. In der Nacht mussten die Jugendlichen dann noch einmal zu einer Personensuche auf einen Wirtschaftsweg ausrücken und konnten die Möglichkeiten moderner Wärmebildkameras kennenlernen.
Dementsprechend noch ein wenig müde aber glücklich trennte man sich dann nach einem gemeinsamen Frühstück am folgenden Sonntagmorgen. Im Rahmen dieses Jubiläums wurden die beiden aktuellen Jugendfeuerwehrwarte Oberbrechens Stefan Marx und Gunther Roth für die nun vierjährige Arbeit mit der Floriansmedaille der Hessischen Jugendfeuerwehren in Bronze ausgezeichnet. (C) Gunther Roth