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Die Mannschaft Werschau I vor dem Wettkampf

Wochenlange Vorbereitungen zur Bestform auf den Punkt genau für rund fünf Minuten Übungsszenariopräsentation. Um was geht es ? 

Die Feuerwehrleistungsübungen für den Landkreis Limburg-Weilburg in Villmar an der Johann-Christian-Senckenberg-Schule in Villmar. um 6.30 ging es los mit dem Eintreffen und der Einweisung der Helfer/innen/es. Ab 7.00 Uhr wurde die Startreihenfolge ausgelost, nach der die Mannschaften Werschau I auf Startplatz 7 und Werschau II auf Startplatz 17 kamen. Schlag auf Schlag ging es weiter 7.15 Uhr Begrüßung und Verpflichtung der Schiedsrichter, bevor schon eine Viertelstunde später das theoretische Wissen der Wehrleute abgefordert wurde, die sich zum Ausfüllen der Fragebögen angemeldet hatten oder sich sogar anschickten, die Zusatzfragebögen zur Qualifikation in Silber, Bronze oder Gold zu bezwingen. Vor dem Beginn des praktischen Teils ab 9.00 Uhr stand die Besprechung mit den Schiedsrichtern und Einheitsführern. 

Die Leibchen kennzeichnen die Funktionen während des Wettkampfes

Der Veranstalter der Übungen auf Kreisebene ist die Brandschutzaufsicht des Landkreises Limburg-Weilburg (Kreisbrandinspektor und Kreisbrandmeister) und der Kreisfeuerwehrverband Limburg-Weilburg. Die praktischen Übungen werden auf zwei Bahnen unter Bewertung von zwei Schiedsrichterteams (Landkreis Gießen und Main-Kinzig-Kreis) durchgeführt.

Die Schiedsrichter prüfen und entscheiden über die Punkte -
hier beim Anlegen von Knoten und Stichen

Feuerwehr ist Familie, denn wenn Mama und Papa oder die Geschwister das Handy zücken, um die Leistungen ihrer Sprösslinginnen und Sprösslinge festzuhalten, dann spürt man das Fieber "Feuerwehr", welchem oftmals viele Generationen erliegen.

So ist auch schon der ein oder andere Opa dabei, der nicht selten früher selbst oft führende Funktionen innehatte. Feuerwehr begeistert, auch die vielen Wählerinnen und Wähler, die heute den Weg zum Wahllokal in der Schule suchten und gerne einen Moment verweilten und sich informierten, was denn da so vor sich ginge. 

Die Dienstherren der Feuerwehren sind die Bürgermeister und so konnte man nicht nur "seinen" Bürgermeister begrüßen, sondern auch die anderer Kommunen - immer wieder schön! Zur Siegerehrung stoßen dann noch MdLs und oft auch MdBs dazu. 

Ob die Rocker nach Hessen kommen, entscheidet nun ein Publikumsvoting unter https://www.feuerwehrmagazin.de/video-contest/dorfrocker-konzert-gewinnspiel-jetzt-mit-abstimmen

Mit einem selbstgedrehten und lustigen Kurzvideo stehen die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Neesbach im Finale des Dorfrocker-Konzert-Gewinnspiels. Der Preis ist heiß, denn gemeinsam mit den Party-Rockern wollen die Kameraden ihr neues Feuerwehrauto gebührend in Empfang nehmen.
Ob die Rocker nach Neesbach oder zu den zwei anderen Finalisten kommen, können sie unter www.feuerwehrmagazin.de entscheiden. Bis zum 30. Mail 2019 können sie pro Tag eine Stimme abgeben.
Wer gewonnen hat und bald die Dorfrocker zu einem exklusiven Konzert vor Ort begrüßen darf, wird am 31. Mai 2019 auf feuerwehrmagazin.de und dorfrocker.de bekannt gegeben werden. © Lisa Viehmann 

Am Freitag gegen 0:15 Uhr wurde die Feuerwehr Bad Camberg zu einem schweren Unfall auf die Autobahn A3 in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert.

Ein PKW war unter einen Lastwagen geraten, der Fahrer eingeklemmt in seinem Fahrzeug.

Trotz der Versorgungsmaßnahmen des Rettungsdienstes verstarb der Mann noch im Auto. Der Feuerwehr blieb die traurige Pflicht, den Toten aus dem Wrack zu bergen. Weiterhin haben die Einsatzkräfte die Einsatzstelle abgesichert und den Brandschutz sichergestellt.

Vor Ort war das DRK Bad Camberg und der Limburger Stadtbrandinspektor, denn in Rahmen eines Pilotversuchs sendet dieser aus seinem Einsatzfahrzeug Verkehrswarnungen in mehreren Sprachen an die Verkehrsteilnehmer. © Feuerwehr Bad Camberg

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Haintchen/Münster/Niederselters/Eisenbach. Die Jugendwarte hatten ein spannendes und abwechslungsreiches Programm für die teilnehmenden 30 Kinder aus allen vier Ortswehren der Gemeinde Selters vorbereitet.

Von einem Verkehrsunfall in Münster über einen Scheunenbrand mit Menschenrettung über einen Baum auf der Straße im Bereich Haintchen und der Personensuche waren dies Standardanforderungen an die freiwilligen Wehren.

Doch auch ein Feuer darf bei einer Übung nicht fehlen… Die Jugendfeuerwehrmitglieder/innen stellten hierbei jedoch fest, dass hinfahren und löschen nicht die einzige Aufgabe ist, sondern, dass solche Herausforderungen auch einsatztaktisches Vorgehen erfordert.

Die Feuerwehr hat zwar über 1.000 Liter Wasser auf dem Fahrzeug, doch, wenn dieses aus mehreren Strahlrohren auf das Feuer abgegeben wird, ist der Tank doch schnell leer. Wohl dem, der dann bereits auf der Anfahrt weitere Kräfte alarmiert hat.

Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz und so galt es nach den Einsätzen Mensch und Gerät wieder in einen einsatzfähigen Zustand zu versetzen. Fahrzeugwartung und Pflege durfte dabei genauso wenig fehlen wie die Ordnung und Sauberkeit auch in der Unterkunft.

Brandmeldeanlagenalarme störten die einsatzfreien Zeiten, in denen die Kinder gespielt oder sich anderweitig beschäftigt hatten - neben den Ausbildungselementen dieses Wochenendes. So führte ein BMA-Alarm in Eisenbach an die Schutzhütte oder in Niederselters als Fehlalarm zurück zur Wache. Denn auch dies gehört zum Feuerwehralltag dazu.

Das gesellige Miteinander und die Kameradschaft wurde auch bei gemeinsamen Mahlzeiten gepflegt.

Die gemeinsame Abschlussübung fand am Einkaufsmarkt an der B8 statt. Angenommen wurde hierbei ein Flächenbrand neben dem Gebäude, der drohte, auf den Markt überzugreifen.

Einzelne PKW auf dem Parkplatz standen - so das Übungsszenario weiter - bereits in Flammen und mussten gelöscht werden. Die Wasserentnahme erfolgte mittels eines Überflurhydranten. Die Aufgaben wurden verteilt und so konnte die Riegelstellung zum Gebäude durch Haintchen gewährleistet werden. Münster bekämpfte den Flächenbrand und Niederselters und Eisenbach kümmerten sich um die Fahrzeuge.

Bürgermeister Bernd Hartmann und viele weitere Schaulustige wohnten der Übung bei und waren begeistert von der Einsatzleistung der Jugendfeuerwehrler/innen. Müde und zufrieden wurden die Kinder am Sonntagmittag nach dem gemeinsamen Abschlussgrillen voller Eindrücke von ihren Eltern abgeholt.

Wer sich für die Arbeit der Jugendfeuerwehr interessiert, ist herzlich eingeladen mit zu tun. Nähere Informationen hierzu bei den jeweiligen Jugendwarten der Ortsteile. http://www.feuerwehr-selters.de/

Am Samstag gegen 6:30 Uhr musste die Bad Camberger Feuerwehr zu einem brennenden PKW auf die Autobahn Richtung Frankfurt ausrücken. Eine schwarze Rauchsäule war weit zu sehen. Die Standortangabe seitens der Leitstelle lautete „Raststätte Camberg-West“, was aber nicht zutreffend war, tatsächlich stand das brennende Fahrzeug am Hinweisschild vor der Raststätte, also eigentlich im Zuständigkeitsbereich der Feuerwehr Brechen.

...weiterlesen "PKW brennt auf der Autobahn A3"

Niederselters. 1958 begann die damalige Bundesregierung auf Basis der Feuerwehren den Zivilschutz zu gründen - die Wehrmänner aus Niederselters waren dazu bereit- nicht zuletzt wurde ja auch ein neues Löschfahrzeug in Aussicht gestellt. 1963 erhielt die Feuerwehr das LF16/TS - ein Magirus Merkur, welches bis 1984 seinen Dienst versah, bevor es nach Eisenbach abgegeben und später -noch immer diensttauglich- nach Brasilien verschenkt wurde. Im Februar 1999 hat der Bund das LF16/TS für die obligatorische “Mark” an die Gemeinde verkauft, da aufgrund geänderter Gesamtbedingungen der Zivilschutz in den Landesbereich überging. Dort wurde nun reagiert und aus Frankfurt-Sachenhausen ein gleichwertiges Fahrzeug abgezogen, da dieses in Niederselters stationiert werden musste. Seit Beginn an waren Kameraden im 1. Katastrophenschutzzug des Landkreises Limburg-Weilburg tätig, der in der Zusammenarbeit mit anderen Kameraden immer wieder Neu- und Umstrukturierungen durchlief.

Ab dem 1.1.2006 stellt die Stadt Bad Camberg einen komplett eigenen Katastrophenschutzzug auf, in den Niederselters integriert wurde. Zwei Kameraden unterstützten die Abordnung des Landkreises mit dem LF16/TS bei der Flutkatastrophe in Dresden - die gute Pflege und treue Sorge um das Fahrzeug machten sich nicht zuletzt bei diesem harten Dauereinsatz bezahlt. Im Sommer 2015 hatte der technische Prüfdienst das bundeseigene Fahrzeug wegen anstehender Reparaturen und anstehender Neubereifung ausgesondert - das Ende der Ära der Bundeseinheit des Katastrophenschutzes in Niederselters.

Der Bund zog sich weiter zurück und überließ das Thema den Ländern - die sich nun um den Vorhalt für die neuen Gefahren wappnen: Naturkatastrophen und Terrorlagen. Die Gemeinde Selters und das Land Hessen haben jetzt das neue Fahrzeug bereitgestellt:

Das LF 10 Kats Land Hessen: Das Fahrzeug kommt auch bei überörtlichen Einsätzen der Stützpunktwehr zum Einsatz. Aufgebaut wurde das Fahrzeug von Ziegler auf einem Mercedes Benz Atego 1323 AF 4x4  Euro 6. Mit einem automatisiertem Schaltgetriebe Power Shift 3. Der Aufbau besteht aus einer Alpas Bauweise von Ziegler. Mit einer angeflanschten Mannschaftskabine  Ziegler Z-Cab für Gruppenbesatzung. Zur Löschwasserförderung dient eine FPN 10-1000, als Löschmittel steht ein Tank mit 1200 Liter Wasser zur Verfügung und 120 Liter Schaummittel. Zur Beladung gehört ein Waldbrandset vom Land Hessen. Eine TS 16/8 ZS von Ziegler, ein Beladungsmodul Wasserschaden, ein 10.000 Liter Faltbehälter und ein Elektro -Lüfter. Das Fahrzeug verfügt über einen pneumatischen Lichtmasten mit 2x 1000 Watt Strahler und einen Stromerzeuger 13 kVA von Eisemann. In der Ziegler Z-Cab stehen für einen Trupp zwei Atemschutzgeräte zur Verfügung, die während der Anfahrt angelegt werden können. Als Schnellangriff dient ein C- Schlauch  in Buchten.

Pfarrer Joachim Wichmann und Diakon Dr. Walter Simon übernahmen nach der Begrüßung durch Wehrführer und 2.Vorsitzenden der Wehr, Theo Neckermann, die Einsegnung des neuen Fahrzeuges. Diakon Dr. Walter Simon, selbst bei der Feuerwehr, freut sich über diese Technik, auf die man sich verlassen können muss - einerseits, doch andererseits berichtete auch er von Situationen in denen man Grenzen aufgezeigt bekommt. Er lud ein, dann Vertrauen zu finden in dem, der keine Grenzen kennt.

Als 1. Kreisbeigeordneter des Landkreises Limburg Weilburg überbrachte Jörg Sauer die Grüße des Landkreises. Er wies auch auf die organisatorischen Änderungen in der Gesellschaft hin, die eine Tageseinsatzstärke durch lange Wege zwischen Job und Familie belastet, bei gleichzeitig gestiegenen Anforderungen.

Kreisbrandinspektor Georg Hauch bedankte sich bei der Gemeinde, die die Anschaffung mit ermöglicht hat - und damit auch in den Schutz der Gemeinde investiert hat. “Theo bleib dran”, damit ermunterte er den Wehrführer Theo Neckermann.

Thomas Schmidt in seiner Funktion als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes hob die “weichen Komponenten” hervor. Denn es ist ein besonderes Ereignis für einen Feuerwehrkameraden/in, eine solche Indienststellung miterleben zu dürfen. Motivation und Anreiz sieht er in der zeitgemäßen Technik, die hier bereitgestellt wurde. Sicherheit für die Feuerwehrangehörigen durch die Umsetzung aktueller Einrichtungsnormen sind ein wichtiger zusätzlicher Aspekt.

Bürgermeister Bernd Hartmann berichtete, dass das Fahrzeug 234.000 € gekostet hat. Hiervon wurden durch einen Landeszuschuss in Höhe von 99.000 € getragen und die Gemeinde übernahm den Eigenanteil in Höhe von 135.000 €.

Für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit konnte Patrick Pauly und für 50 Jahre Norbert Eufinger nach der offiziellen Schlüsselübergabe geehrt werden. Mehr Informationen zur Arbeit der Wehr unter www.Feuerwehr-Niederselters.de © Peter Ehrlich

Schon mal gaaaaaaaaaaanz unauffällig fotografiert bei der letzten Übung (Zum Bericht geht's hier:
https://brachinaimagepress.de/%EF%BB%BFdreifache-patientenorientierte-rettungsuebung-bei-der-freiwilligen-feuerwehr-niederselters )
- freut Euch auf ein tolles neues Feuerwehrfahrzeug im Goldenen Grund und seid bei der Indienststellung am kommenden Samstag, 17 Uhr bei der Feuerwehr Niederselters dabei ! Ist es einerseits die Faszination eines neuen Fahrzeuges, die das Herz einer jeden Feuerwehrfrau oder eines jeden Feuerwehrmannes höher schlagen läßt, so ist es andererseits eben ein in hohem Maße zuverlässiges Fahrzeug mit Material, welches geschaffen ist, um Menschenleben zu retten oder Natur sowie Kulturwerte zu schützen. Die Feuerwehr Niederselters freut sich über interessierte Bürgerinnen und Bürger, die dabei sein möchten, wenn die Fahrzeugflotte der Wehr offiziell das neue Fahrzeug aufnimmt. © Peter Ehrlich

Und hier noch ein paar technische Details zum Fahrzeug:

Ein LF 10 Kats Land Hessen Das Fahrzeug kommt auch bei überörtlichen Einsätzen der Stützpunktwehr zum Einsatz. Aufgebaut wurde das Fahrzeug von Ziegler auf einem Mercedes Benz Atego 1323 AF 4x4  Euro 6. Mit einem automatisiertem Schaltgetriebe Power Shift 3. Der Aufbau besteht aus einer Alpas Bauweise von Ziegler. Mit einer angeflanschten Mannschaftskabine  Ziegler Z-Cab für Gruppenbesatzung. Zur Löschwasserförderung dient eine FPN 10-1000, als Löschmittel steht ein Tank mit 1200 Liter Wasser zur Verfügung und 120 Liter Schaummittel. Zur Beladung gehört ein Waldbrandset vom Land Hessen. Eine TS 16/8 ZS von Ziegler, ein Beladungsmodul Wasserschaden, ein 10.000 Liter Faltbehälter und ein Elektro -Lüfter. Das Fahrzeug verfügt über einen pneumatischen Lichtmasten mit 2x 1000 Watt Strahler und einen Stromerzeuger 13 kVA von Eisemann. In der Ziegler Z-Cab stehen für einen Trupp zwei Atemschutzgeräte zur Verfügung, die während der Anfahrt angelegt werden können. Als Schnellangriff dient ein C- Schlauch  in Buchten.

© Feuerwehr Niederselters