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Sehr enge Verhältnisse herrschen im Innern des Kirchturms. Verletze auf Tragen müssen von vielen zupackenden Händen über die Geschosse hinuntergereicht werden.

Eine Gemeinschaftsübung der Feuerwehren Bad Camberg und Erbach mit dem DRK Bad Camberg forderte von allen Beteiligten hohen Einsatz bei großer körperlicher Belastung. Die angenommene Lage, realitätsnah und authentisch unter der Übungsleitung von Michael Pabst, Sven Held und Marius Meister inszeniert, hatte zum Inhalt, dass während der Bauarbeiten am Dachstuhl des derzeit eingerüsteten Kirchturms bei Umgang mit offenem Feuer eine Verpuffung entstand, die einen Brand nach sich zog. Im Innern des Turmes besichtigte während dessen eine Gruppe Messdiener eine Begehung. ...weiterlesen "Bad Camberg: Feuer im Turm der Pfarrkirche, mehrere Verletzte und Vermisste (Gemeinschaftsübung)"

Hünfelden-Dauborn. Eine gut ausgebildete und motivierte Mannschaft der Hünfeldener Feuerwehren freute sich, das Löschgruppenfahrzeug "LF 10 KatS" am Abend in Dienst stellen zu dürfen. Durch eine terminliche Verzögerung konnte es nicht, wie ursprünglich geplant im Rahmen des seinerzeit stattgefundenen Sommerfestes überreicht werden, was aber der Freude keinen Abbruch tat. 

Nahezu romantisch im Schein von Mars und Mond unter herrlichem Spätherbst-Sternenhimmel freute sich Bürgermeisterin und Dienstherrin der Feuerwehren, Silvia Scheu-Menzer mit der Wehr, das neue Fahrzeug offiziell übergeben zu dürfen. 

235.000 € Gesamtkosten für das neue Fahrzeug setzen sich zusammen aus dem Fahrgestell mit 66.000 €, dem Aufbau mit 122.000 € und der Beladung sowie eigener Ausstattung mit 47.000 € Euro. Hiervon hat das Land Hessen ca. 99.000 € übernommen. Es ersetzt damit nach drei Jahrzehnten das "Löschgruppenfahrzeug LF 8". Das neue Fahrzeug mit dem Funkrufnahmen "Florian Hünfelden 1/43" hatte jedoch schon kaum zwei Stunden nach seiner Ankunft am Standort in Dauborn seinen ersten Einsatz.

Gemeindebrandinspektor Mario Bauer

Der Gemeindebrandinspektor Mario Bauer bemerkte, das die Zahl "2" eine besondere Bedeutung zu haben scheint im Zusammenhang mit dem Fahrzeug: So habe vor zwei Jahren alles begonnen, im Februar - also dem zweiten Monat des Jahres 2016 - trat die Wehrführung Dauborns an die Bürgermeisterin heran und machte auf den Bedarf für ein Nachfolgefahrzeug aufmerksam. Der erste Einsatz war nach 20 Minuten um 22.12 Uhr zuende und es durfte einrücken. "Zwei" steht desweiteren, so Mario Bauer weiter, für die Verbindung von "Willen und Wissen" und da hat er bei der Wehr keinerlei Bedenken - hochmotiviert und engagiert ist sie in Hünfelden bei der Sache. Zusammen mit Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer dankten beide dem Land Hessen, den Gemeindegremien sowie den vielen bei der Planung und Durchführung verantwortlichen Kameradinnen und Kameraden.

Joachim Veyhelmann (MdL)

Joachim Veyhelmann (MdL) in seiner Funktion als erster Kreistagsvorsitzender und selbst Hünfeldener Bürger freute sich mit über die so dringend benötigte Indienststellung, denn gute Arbeit ist nur mit guter Ausstattung möglich - mit einer kleinen Zuwendung für den geselligen Teil der Kameradschaft bedankte er sich. Mario Bauer übergab daher zwei liebevoll gestaltete Lebkuchenherzen mit dem Funkrufnamen des neuen Fahrzeuges.

Anmerkung: In Hünfelden ist es ein Brauch zum Jahreswechsel, von Haus zu Haus zu ziehen - nur mit einem -oftmals liebevoll gestalteten- Löffel in der Tasche. In den Häusern wird dann aus kleinstgeschnittenen Würfelchen Lebkuchen die Brockselsuppe angesetzt. Der Lebkuchen wird dazu schon einige Zeit vorher in einem Gemisch aus Schnaps und Wasser eingelegt und löffelweise genossen. 

Zu den technischen Daten informierte Wehrführer Daniel Wagner: Das Fahrgestell ist ein Mercedes Atego 1323 mit Allradantrieb, 170 KW Motorleistung und einem automatisierten Schaltgetriebe. 1.200 Liter Löschwasser fasst der eingebaute Löschwassertank. Die fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe mit 2000l/min Förderleistung sowie eine herausnehmbare tragbare Pumpe mit 1000l/min stehen für die Wasserförderung zur Verfügung. In der integrierten Mannschaftskabine haben neun Einsatzkräfte Platz. Weitere 38 Ausrüstungsgegenstände mussten zusätzlich zu den aus dem LF 8 übernommenen beschafft werden, um die Norm zu erfüllen. 

Genannt seien hierbei z.B. ein neuer Stromerzeuger, Hohlstrahlrohre sowie eine Atemschutznotfalltasche. Über die umfangreiche Normbeladung hinaus konnten noch weitere sinnvolle Zusatzausstattungen realisiert werden, wie die gelb-rote Konturmarkierung und das Heckwarnsystem zu Erhöhung der Wahrnehmbarkeit und frühzeitigen Warnung anderer Verkehrsteilnehmer, der Einbau von zwei Ladekonvertern zur Erhaltungsladung der Starterbatterien der Tragkraftspritze und des Stromerzeugers für einen schnellen Start der Geräte, eine elektrische Verstellbarkeit des eingebauten Lichtmastes, um die Unfallgefahr beim Betreten des Daches zu vermeiden sowie Manövrierscheinwerfer an den Außenspiegeln - auch dies dient der Minimierung der Unfallgefahren speziell beim Rückwärtsfahren. 

Pfarrer Wolfgang Plodek und Diakon Heinz Gemeinder segneten das Fahrzeug ein. Heinz Gemeinder ergänzte, dass der Dienst der Wehren auch eine Art "Gottes Dienst" sei und dankte zusammen mit Wolfgang Plodek für die unermüdliche und oft gefährliche Arbeit der Wehrleute. 

Kreisbrandinspektor Georg Hauch

Kreisbrandinspektor Georg Hauch freute sich über die Einsegnung, denn auch die Notfallseelsorge Limburg-Weilburg ist ein treuer Begleiter für die Einsatzkräfte nach schweren und belastenden Einsätzen. Die Einsatzzahlen im Kreis erfuhren allein am heutigen Tage eine drastische Steigerung, alleine durch z.B. vier Einsätze innerhalb einer Stunde für die Feuerwehr Limburg sowie vieler weiterer Einsätze im gesamten Kreisgebiet, was die Notwendigkeit einer guten Ausstattung für die Wehren unterstreicht.

Allzeit eine unfallfreie und gesunde Rückkehr aus den Einsätzen das wünschte Silvia Scheu-Menzer bei der abschließenden Schlüsselübergabe, bevor die Wehr zu einem kleinen Imbiss lud. (Peter Ehrlich/FOTO-EHRLICH.de)

die Feuerwehr Limburg musste heute nachmittag, Montag, 15.10.18,  innerhalb einer Stunde nacheinander zu vier Brandeinsätzen ausrücken. 

  1. Brand eines Mülleimers auf dem Bahnhofsvorplatz
  2. Brand einer Maschine in der Schreinerei der Friedrich-Dessauer-Schule, hier waren auch die Feuerwehren von Linter und Lindenholzhausen mit im Einsatz
  3. Brand einer 25m langen Hecke im Offheimer Weg
  4. PKW-Brand auf dem Parkplatz der Werkstadt

© Holger Goebel / Feuerwehr Limburg

Dachstuhlbrand mit Menschenrettung in Hünfelden - Heringen

Am Freitagabend um 19:06 Uhr wurden die Feuerwehren Heringen, Mensfelden, Nauheim sowie die Führungsgruppe von Hünfelden durch die Leitstelle Limburg-Weilburg zu einem Dachstuhlbrand F2Y nach Heringen alarmiert. Tobias Dörner (Wehrführer Heringen) hatte im Vorfeld eine größere Alarmübung geplant und vorbereitet. ...weiterlesen "Wehren aus Hessen und Rheinland-Pfalz arbeiten zukünftig zusammen"

Werschau. Zum 25. Oktoberfest der Freiwilligen Feuerwehr Werschau begrüßte der 1. Vorsitzende Andreas Eufinger zusammen mit Wehrführerin Angelika Viehmann und dem stellvertretenden Wehrführer Florian Huston die Gäste vor dem Gerätehaus. Die Feuerwehr war parat, denn das lukullische Angebot ließ keine Wünsche offen, selbst einen „Fladerbraten“ gab es neben vielen anderen bayerischen Spezialitäten bei dazu passendem Hopfensaft und anderen Getränken. Der Schutzpatron der Feuerwehren, der Hl. Florian und Petrus hatten ihren Spaß, denn bei herrlichem Wetter wurde bis in den frühen Abend hinein im, am und um das Feuerwehrhaus gefeiert. ...weiterlesen "Spannende Feuerwehrhistorik zum Anfassen und Mitfeiern – 7. Fladertreffen und 25. Oktoberfest der Freiwilligen Feuerwehr Werschau"

Beim 7. Fladertreffen im Kreis Limburg-Weilburg, welches zusammen mit dem 25. Oktoberfest der Feuerwehr in Werschau stattfand,waren wieder viele Feuerwehrfreunde begeistert, stellen die dort ausgestellten Geräte doch einen Querschnitt der letzten 90 Jahre durch das Feuerlöschwesen dar.

So könnten die Geräte einiges über ihre Geschichte erzählen: z.B. die vielen Einsätze, die Ablösung durch neuere Technik oder die Restaurierung und Wertschätzung ihrer Technik.

Es bestand die Möglichkeit, Pumpen im Betrieb zu sehen oder Erfahrungen auszutauschen. www.Feuerwehr-Werschau.de

Mehr Bilder vom Tage gibt's auf Oberlahn.de: https://www.oberlahn.de/Bildergalerie/?gal=9689

 

Beim 7. Fladertreffen im Kreis Limburg-Weilburg, welches am kommenden Sonntag zusammen mit dem 25. Oktoberfest der Feuerwehr in Werschau stattfindet, werden wieder viele Feuerwehrfreunde  begeistert sein: Stellen die dort ausgestellten Geräte doch einen Querschnitt der letzten 90 Jahre durch das Feuerlöschwesen dar.

So könnten die Geräte einiges über ihre Geschichte erzählen: z.B. die vielen Einsätze, die Ablösung durch neuere Technik oder die Restaurierung und Wertschätzung ihrer Technik.

Es besteht die Möglichkeit, Pumpen im Betrieb zu sehen oder Erfahrungen auszutauschen, außerdem ist für Essen und Trinken gesorgt.

Wer diese langjährige Feuerwehrgeschichte erleben will, sollte sich am Sonntag ab 11:00 Uhr am Werschauer Dorfgemeinschaftshaus einfinden. 

www.Feuerwehr-Werschau.de

© Ullrich Jung

Werschau. Die Kenntnisse der Feuerwehrleute sind vielfältig und die Aufgaben interessant - und manche Kenntnisse kann man auch im "zivilen" Leben durchaus als nützlich erachten.

In der heutigen computerisierten Zeit verlassen wir uns allzu oft und allzu leichtfertig auf die zahlreichen Gadgets, die uns täglich und überall umgeben, doch wer kann heute noch mittels Land- / Straßenkarte den Weg zum Ziel finden ?

Nicht zuletzt, da die Einsatzorte der Feuerwehren und anderer Einsatzkräfte nicht immer in der Nähe von auf Straßenkarten klar erkennbaren Punkten zu finden sind, gilt es, sich auch auf topographischen Karten einen Überblick verschaffen zu können.

Markante Geländepunkte können so per Funk zur Leitstelle oder der Einsatzleitung vor Ort gemeldet, verzeichnet und zur weiteren Navigation verwendet werden. Umgekehrt - und genau dieser Teil wurde geübt, kann die Einsatzleitung mittels des UTM-Koordinatensystems Einsatzstellen klar definiert übermitteln, die dann von den Einsatzkräften abgearbeitet werden können. 

Ein interessantes Verfahren, welches auch die internationale Zusammenarbeit im Fall des Falles ermöglicht, denn wie schon geschehen, werden Einsatzkräfte auch immer mehr Landkreis- oder Landes-übergreifend tätig und so kann den anrückenden Einsatzkräften mitgeteilt werden, wo man sich sammeln oder eben Einsatzstellen abzuarbeiten hat. 

Wer sich dafür interessiert, findet in den einschlägigen Nachschlagewerken unter "UTM-Kartenkunde" reichlich bebildert und bewegt illustrierte Informationen. 

Parallel zur Kartenkunde wurde der Übungsabend auch dazu genutzt, den Umgang im BOS-Digitalfunk zu üben. Denn die Nutzung des Digitalfunks ist etwas anderes, als einfach "zu Telefonieren". 

Sowohl Kartenkunde als auch die BOS-Nutzung dienen landesweit dazu, sich normiert miteinander verständigen und orientieren zu können.

Die jeweiligen Ortswehren kennen ihre "Reviere" meistens, doch schon im Nachbarkreis ist es hilfreich, wenn bei größeren Schadenslagen entsprechende Kommunikation Fehlanfahrten mit dem verbundenen Zeitverlust verhindert und eine schnelle Zuführung der Hilfskräfte ermöglicht werden kann. 

Mehr Information zur Arbeit der Feuerwehr Werschau auch unter: 

www.Feuerwehr-Werschau.de

Schon jetzt zum Vormerken, Hinkommen und Weitersagen:
Das 25. OKTOBERFEST mit dem 7. FLADER-Treffen am nächsten Wochenende am und um das Dorfgemeinschaftshaus in Werschau in der Hessenstraße! 

Mehr Infos : https://brachinaimagepress.de/25-oktoberfest-der-freiwilligen-feuerwehr-werschau-e-v-mit-dem-7-fladertreffen-im-landkreis-limburg-weilburg-am-07-10-2018

 

Die meisten Brände löscht die Feuerwehr mit Wasser. Doch wo kommt das Wasser eigentlich her? Manche Feuerwehrfahrzeuge sind zwar mit einem großen Wassertank ausgestattet, doch auch der ist beim Löschen in wenigen Minuten verbraucht.

Unterflurhydrant

In besiedelten Gebieten entnimmt die Feuerwehr daher das Wasser meist über Unterflurhydranten aus dem Trinkwassernetz.

Die Unterflurhydranten sind über einen Deckel in Straße oder Gehweg zu erreichen.

 

 

Hydrantenschild, Titel: Dieser Hydrant befindet sich 3,9 m vor und 1,5 m links von dem Schild.

Um diese schnell aufzufinden, sind in Reichweite eckige, rot umrahmte Schilder positioniert, die auf die Lage des Hydranten hinweisen.

In etwa alle 120 Meter sind solche Unterflurhydranten in Wohngebieten zu finden. Das Schlauchmaterial, was die Feuerwehr auf ihren Fahrzeugen mitführt, reicht aus, um eine Wasserleitung auf dieser Wegstrecke vom nächstmöglichen Hydranten zum Einsatzobjekt zu verlegen.

Doch was passiert, wenn der Hydrant nicht aufzufinden, zugewachsen oder zugeparkt ist?

Nutzung_Unterflurhydrant, Titel: Dieser Hydrant ist im Rahmen einer Wegbegradigung unter der Erde verschwunden.

Wertvolle Minuten kostet es die Feuerwehr, den nächsten Hydranten zu suchen und eine noch längere Schlauchleitung dort hin zu verlegen. Zeit, in denen der Schaden an einem brennenden Haus enorm vergrößert werden oder die Menschen in Notlage das Leben kosten kann.

Helfen Sie daher Ihrer Feuerwehr und machen den Weg frei. Achten Sie beim Parken immer darauf, nicht über einem Unterflurhydranten zu stehen. Sollte sich ein Unterflurhydrant in Ihrer Grundstücksnähe befinden, so sorgen Sie auch dafür, dass die Schilder zu lesen und die Hydrantendeckel frei von beispielsweise Laub, Schnee und Eis sind. Damit helfen Sie der Feuerwehr, wertvolle Zeit beim Einsatz zu gewinnen…

Mehr Informationen zur Arbeit der Feuerwehr vor Ort oder unter www.Feuerwehr-Huenfelden.de.

© Maike Jäger & Lisa Viehmann, Fachbereich "Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (FB KÖ)" der Feuerwehr der Gemeinde Hünfelden

 

Feuerwehr Hünfelden informiert

Gruppenfoto

Das Vorgehen im Innenangriff in 600 bis 800 Grad heißen Räumen mit realem Feuer üben, sich während eines Flashovers im Raum befinden, ein Hohlstrahlrohr-Training und wichtige theoretische Inhalte zum Innenangriff – all das durften 14 Atemschutzgeräteträger aus Hünfelden bei der Heißausbildung in Gießen lernen und erleben.

Groß war das Interesse an dem Angebot in dem Trainingszentrum Mittelhessen. 14 Atemschutzgeräteträger aus den Hünfeldener Ortsteilen durften letztlich an der Ausbildung nahe Gießen teilnehmen. Zunächst wurden im Rahmen eines Theorieblocks wichtige Informationen zum Umgang mit dem Holstrahlrohr, zum zeitlichen Ablauf der Brandausbreitung und Rauchgasdurchzündung (Flashover) und zu Taktiken im Innenangriff zusammengefasst. ...weiterlesen "Feuer und Flamme – wertvolle Heißausbildung für Hünfeldener Feuerwehrkräfte"