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Dachstuhlbrand mit Menschenrettung in Hünfelden - Heringen

Am Freitagabend um 19:06 Uhr wurden die Feuerwehren Heringen, Mensfelden, Nauheim sowie die Führungsgruppe von Hünfelden durch die Leitstelle Limburg-Weilburg zu einem Dachstuhlbrand F2Y nach Heringen alarmiert. Tobias Dörner (Wehrführer Heringen) hatte im Vorfeld eine größere Alarmübung geplant und vorbereitet. ...weiterlesen "Wehren aus Hessen und Rheinland-Pfalz arbeiten zukünftig zusammen"

Werschau. Zum 25. Oktoberfest der Freiwilligen Feuerwehr Werschau begrüßte der 1. Vorsitzende Andreas Eufinger zusammen mit Wehrführerin Angelika Viehmann und dem stellvertretenden Wehrführer Florian Huston die Gäste vor dem Gerätehaus. Die Feuerwehr war parat, denn das lukullische Angebot ließ keine Wünsche offen, selbst einen „Fladerbraten“ gab es neben vielen anderen bayerischen Spezialitäten bei dazu passendem Hopfensaft und anderen Getränken. Der Schutzpatron der Feuerwehren, der Hl. Florian und Petrus hatten ihren Spaß, denn bei herrlichem Wetter wurde bis in den frühen Abend hinein im, am und um das Feuerwehrhaus gefeiert. ...weiterlesen "Spannende Feuerwehrhistorik zum Anfassen und Mitfeiern – 7. Fladertreffen und 25. Oktoberfest der Freiwilligen Feuerwehr Werschau"

Beim 7. Fladertreffen im Kreis Limburg-Weilburg, welches zusammen mit dem 25. Oktoberfest der Feuerwehr in Werschau stattfand,waren wieder viele Feuerwehrfreunde begeistert, stellen die dort ausgestellten Geräte doch einen Querschnitt der letzten 90 Jahre durch das Feuerlöschwesen dar.

So könnten die Geräte einiges über ihre Geschichte erzählen: z.B. die vielen Einsätze, die Ablösung durch neuere Technik oder die Restaurierung und Wertschätzung ihrer Technik.

Es bestand die Möglichkeit, Pumpen im Betrieb zu sehen oder Erfahrungen auszutauschen. www.Feuerwehr-Werschau.de

Mehr Bilder vom Tage gibt's auf Oberlahn.de: https://www.oberlahn.de/Bildergalerie/?gal=9689

 

Beim 7. Fladertreffen im Kreis Limburg-Weilburg, welches am kommenden Sonntag zusammen mit dem 25. Oktoberfest der Feuerwehr in Werschau stattfindet, werden wieder viele Feuerwehrfreunde  begeistert sein: Stellen die dort ausgestellten Geräte doch einen Querschnitt der letzten 90 Jahre durch das Feuerlöschwesen dar.

So könnten die Geräte einiges über ihre Geschichte erzählen: z.B. die vielen Einsätze, die Ablösung durch neuere Technik oder die Restaurierung und Wertschätzung ihrer Technik.

Es besteht die Möglichkeit, Pumpen im Betrieb zu sehen oder Erfahrungen auszutauschen, außerdem ist für Essen und Trinken gesorgt.

Wer diese langjährige Feuerwehrgeschichte erleben will, sollte sich am Sonntag ab 11:00 Uhr am Werschauer Dorfgemeinschaftshaus einfinden. 

www.Feuerwehr-Werschau.de

© Ullrich Jung

Werschau. Die Kenntnisse der Feuerwehrleute sind vielfältig und die Aufgaben interessant - und manche Kenntnisse kann man auch im "zivilen" Leben durchaus als nützlich erachten.

In der heutigen computerisierten Zeit verlassen wir uns allzu oft und allzu leichtfertig auf die zahlreichen Gadgets, die uns täglich und überall umgeben, doch wer kann heute noch mittels Land- / Straßenkarte den Weg zum Ziel finden ?

Nicht zuletzt, da die Einsatzorte der Feuerwehren und anderer Einsatzkräfte nicht immer in der Nähe von auf Straßenkarten klar erkennbaren Punkten zu finden sind, gilt es, sich auch auf topographischen Karten einen Überblick verschaffen zu können.

Markante Geländepunkte können so per Funk zur Leitstelle oder der Einsatzleitung vor Ort gemeldet, verzeichnet und zur weiteren Navigation verwendet werden. Umgekehrt - und genau dieser Teil wurde geübt, kann die Einsatzleitung mittels des UTM-Koordinatensystems Einsatzstellen klar definiert übermitteln, die dann von den Einsatzkräften abgearbeitet werden können. 

Ein interessantes Verfahren, welches auch die internationale Zusammenarbeit im Fall des Falles ermöglicht, denn wie schon geschehen, werden Einsatzkräfte auch immer mehr Landkreis- oder Landes-übergreifend tätig und so kann den anrückenden Einsatzkräften mitgeteilt werden, wo man sich sammeln oder eben Einsatzstellen abzuarbeiten hat. 

Wer sich dafür interessiert, findet in den einschlägigen Nachschlagewerken unter "UTM-Kartenkunde" reichlich bebildert und bewegt illustrierte Informationen. 

Parallel zur Kartenkunde wurde der Übungsabend auch dazu genutzt, den Umgang im BOS-Digitalfunk zu üben. Denn die Nutzung des Digitalfunks ist etwas anderes, als einfach "zu Telefonieren". 

Sowohl Kartenkunde als auch die BOS-Nutzung dienen landesweit dazu, sich normiert miteinander verständigen und orientieren zu können.

Die jeweiligen Ortswehren kennen ihre "Reviere" meistens, doch schon im Nachbarkreis ist es hilfreich, wenn bei größeren Schadenslagen entsprechende Kommunikation Fehlanfahrten mit dem verbundenen Zeitverlust verhindert und eine schnelle Zuführung der Hilfskräfte ermöglicht werden kann. 

Mehr Information zur Arbeit der Feuerwehr Werschau auch unter: 

www.Feuerwehr-Werschau.de

Schon jetzt zum Vormerken, Hinkommen und Weitersagen:
Das 25. OKTOBERFEST mit dem 7. FLADER-Treffen am nächsten Wochenende am und um das Dorfgemeinschaftshaus in Werschau in der Hessenstraße! 

Mehr Infos : https://brachinaimagepress.de/25-oktoberfest-der-freiwilligen-feuerwehr-werschau-e-v-mit-dem-7-fladertreffen-im-landkreis-limburg-weilburg-am-07-10-2018

 

Die meisten Brände löscht die Feuerwehr mit Wasser. Doch wo kommt das Wasser eigentlich her? Manche Feuerwehrfahrzeuge sind zwar mit einem großen Wassertank ausgestattet, doch auch der ist beim Löschen in wenigen Minuten verbraucht.

Unterflurhydrant

In besiedelten Gebieten entnimmt die Feuerwehr daher das Wasser meist über Unterflurhydranten aus dem Trinkwassernetz.

Die Unterflurhydranten sind über einen Deckel in Straße oder Gehweg zu erreichen.

 

 

Hydrantenschild, Titel: Dieser Hydrant befindet sich 3,9 m vor und 1,5 m links von dem Schild.

Um diese schnell aufzufinden, sind in Reichweite eckige, rot umrahmte Schilder positioniert, die auf die Lage des Hydranten hinweisen.

In etwa alle 120 Meter sind solche Unterflurhydranten in Wohngebieten zu finden. Das Schlauchmaterial, was die Feuerwehr auf ihren Fahrzeugen mitführt, reicht aus, um eine Wasserleitung auf dieser Wegstrecke vom nächstmöglichen Hydranten zum Einsatzobjekt zu verlegen.

Doch was passiert, wenn der Hydrant nicht aufzufinden, zugewachsen oder zugeparkt ist?

Nutzung_Unterflurhydrant, Titel: Dieser Hydrant ist im Rahmen einer Wegbegradigung unter der Erde verschwunden.

Wertvolle Minuten kostet es die Feuerwehr, den nächsten Hydranten zu suchen und eine noch längere Schlauchleitung dort hin zu verlegen. Zeit, in denen der Schaden an einem brennenden Haus enorm vergrößert werden oder die Menschen in Notlage das Leben kosten kann.

Helfen Sie daher Ihrer Feuerwehr und machen den Weg frei. Achten Sie beim Parken immer darauf, nicht über einem Unterflurhydranten zu stehen. Sollte sich ein Unterflurhydrant in Ihrer Grundstücksnähe befinden, so sorgen Sie auch dafür, dass die Schilder zu lesen und die Hydrantendeckel frei von beispielsweise Laub, Schnee und Eis sind. Damit helfen Sie der Feuerwehr, wertvolle Zeit beim Einsatz zu gewinnen…

Mehr Informationen zur Arbeit der Feuerwehr vor Ort oder unter www.Feuerwehr-Huenfelden.de.

© Maike Jäger & Lisa Viehmann, Fachbereich "Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (FB KÖ)" der Feuerwehr der Gemeinde Hünfelden

 

Feuerwehr Hünfelden informiert

Gruppenfoto

Das Vorgehen im Innenangriff in 600 bis 800 Grad heißen Räumen mit realem Feuer üben, sich während eines Flashovers im Raum befinden, ein Hohlstrahlrohr-Training und wichtige theoretische Inhalte zum Innenangriff – all das durften 14 Atemschutzgeräteträger aus Hünfelden bei der Heißausbildung in Gießen lernen und erleben.

Groß war das Interesse an dem Angebot in dem Trainingszentrum Mittelhessen. 14 Atemschutzgeräteträger aus den Hünfeldener Ortsteilen durften letztlich an der Ausbildung nahe Gießen teilnehmen. Zunächst wurden im Rahmen eines Theorieblocks wichtige Informationen zum Umgang mit dem Holstrahlrohr, zum zeitlichen Ablauf der Brandausbreitung und Rauchgasdurchzündung (Flashover) und zu Taktiken im Innenangriff zusammengefasst. ...weiterlesen "Feuer und Flamme – wertvolle Heißausbildung für Hünfeldener Feuerwehrkräfte"

Rauch stieg bereits aus den Fenstern des Zwei-Parteien-Hauses in der Neesbacher Straße auf. Kurz darauf ertönte das Martinshorn aus verschiedenen Richtungen und auch Blaulicht war schnell zu sehen. Rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Kirberg, Ohren, Dauborn, Neesbach und der technischen Einsatzleitung (TEL) kamen zur Gemeinschaftsübung in Dauborn zusammen.

Angenommen wurde ein Kellerbrand im Bereich der Sauna, mehrere Personen galten als vermisst. Somit gab es einiges zu tun für die Einsatzkräfte in und um das vollständig verrauchte Haus:
Die Feuerwehrleute aus Dauborn konnten bereits von ihrem Feuerwehrhaus aus das Szenario erkennen und waren schnell vor Ort. So begannen sie gleich eine Löschwasserversorgung aufzubauen, um unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung im Keller des betroffenen Gebäudes vorzugehen. Die Brandbekämpfung von außen, Straße absperren und die Einsatzstelle ausleuchten zählten ebenfalls zu den Aufgaben. Unterstützt wurden die Dauborner Kameraden dabei von den kurz darauf eintreffenden Neesbacher Feuerwehrleuten.

Ausgestattet mit Schlauch, Atemschutzgerät und vielem mehr ging es in den Innenangriff

Die anrückenden Kräfte aus Kirberg und Ohren nahmen sich direkt die Rückseite des Gebäudes vor. Schnell stand fest, dass nur der Einstieg über den Balkon zum Erreichen des Erd- und Obergeschosses in Frage kam. Während einige Trupps eine zweite Löschwasserversorgung hinter dem Haus aufbauten, wurde die Steckleiter an dem Balkon angebracht.

Nur über die Leiter war der Zugang zu den oberen Etagen möglich

Drei Trupps konnten so unter Atemschutz die oberen Stockwerke des Hauses nach vermissten Personen absuchen – keine leichte Aufgabe in einem vollkommen verrauchten, unbekannten Gebäude. Die insgesamt sechs vermissten Personen konnten jedoch schnell entdeckt, ins Freie gebracht und von den Feuerwehrsanitätern erstversorgt und betreut werden.

 

 

 

Die geretteten Personen wurden unmittelbar erstversorgt

Die Leitung des Einsatzes übernahm der stellvertretende Gemeindebrandinspektor aus Dauborn. Er wies den ankommenden Feuerwehrleuten Aufgaben und Abschnitte zu, damit diese direkt wussten, was zu tun ist. Innerhalb der Abschnitte konnten die Abschnittsleiter dann Aufgaben an ihre Kräfte vergeben und koordinieren. Zur Unterstützung des Einsatzleiters und Dokumentation des Einsatzes wurde das Einsatzleitfahrzeug aus Heringen in Stellung gebracht. Dort saßen Mitglieder der Hünfeldener Führungsgruppe (TEL) am Funk und gaben aktuelle Meldungen zum Einsatz weiter.

Die TEL war im Einsatzleitfahrzeug am Werk.)

Nach etwa einer Stunde war die Meldung „Einsatz beendet – zum Abbau fertig!“ dem Funk zu entnehmen. Alle Personen waren gerettet und der Löschangriff konnte erfolgreich beendet werden. Nun wurde alles an Material für den nächsten Einsatz wieder fachgerecht in den Fahrzeugen verstaut, bevor es zur Abschlussbesprechung in das Dauborner Feuerwehrhaus ging. Dort fanden die Einsatzkräfte zur Stärkung auch einen kleinen Imbiss vor, den der Vorsitzende des Dauborner Feuerwehrvereins für die fleißigen Einsatzkräfte bereitgestellt hatte.
Die Bilanz des Abends: Die Herausforderung der Koordination einer solchen Anzahl von Einsatzkräften bei einem angenommenen Großeinsatz wurde erfolgreich gemeistert.

© Maike Jäger, Fachbereich "Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (FB KÖ)" der Feuerwehr der Gemeinde Hünfelden

www.feuerwehr-huenfelden.de

Delegierte beschließen Resolution „Unsere Einsatzkräfte – unsere Sicherheit“
Berlin/Erfurt – Die 65. Delegiertenversammlung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) hat heute in Erfurt (Thüringen) die Resolution „Unsere Einsatzkräfte – unsere Sicherheit! Nein zur Gewalt gegen Feuerwehrangehörige“ beschlossen. „Der Respekt und die Unterstützung der Einsatzkräfte der Feuerwehren und Rettungsdienste haben in den letzten Jahren immer mehr nachgelassen. Einsatzkräfte werden häufiger bei der sachgerechten Ausübung ihrer Tätigkeit behindert und sogar verbal und körperlich angegriffen“, verdeutlichen die 170 Delegierten aus ganz Deutschland. „Wir fordern daher die Gesellschaft, insbesondere Politik, Justiz, Bevölkerung und Medien, dazu auf, sich ihrer Verantwortung zu stellen und uns vor Gewalt zu schützen“, so die Forderung. ...weiterlesen "Feuerwehr fordert: „Schützen Sie uns vor Gewalt“"

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Feuerwehrübung mit anschließender Objektbegehung an der neuen "Seniorenresidenz" Niederbrechen

In Niederbrechen in der Gartenstraße entsteht derzeit an der Stelle der ehemaligen Schreinerei die "Seniorenresidenz Niederbrechen". Wie bereits bei anderen Objekten auch, verschafft sich die Feuerwehr gerne vorab einen Einblick in neue Gelände- und Gebäudegegebenheiten. Aus diesem Grunde wurde im Rahmen des montäglichen Übungsabends die Feuerwehrübung in die Garten- und Kaiserstraße verlegt. Je besser die Gegebenheiten bei der Wehr bekannt sind, desto effektiver, taktisch optimierter und dadurch eben auch schneller kann im Fall des Falles geholfen werden. 

Aufgrund der innerörtlichen räumlich begrenzten Bebauung sind die von Übungsleiter Dieter Martin gesteckten Ziele der Übung mit Erfolg erreicht worden: Die taktisch optimierte Fahrzeugaufstellung von zwei Seiten hat sich bei diesem Dämmerungs-/Nachteinsatz bewährt. So konnte durch die fahrzeugseitig verlasteten Beleuchtungseinrichtungen direkt eine zügige Ausleuchtung der Einsatzstelle erreicht werden, was im Räumungsfall die Wege in gesicherte Bereiche auch bei Nacht sicherer gestaltet. 

Die Löschwasserversorgung wurde in diesem Zusammenhang im direkten Umfeld ebenfalls in Augenschein genommen.

Anlass zu deutlicher Verbesserung bietet jedoch das Parkverhalten der Fahrzeugführer im Umfeld des Objekts. Denn dort, wo ein Fußgänger, Zweirad- oder auch PKW-Fahrer "gerade noch" durch kommen würde, ist für ein Feuerwehrfahrzeug oder jegliche andere Rettungsfahrzeuge speziell in den Kurvenbereichen ganz klar das Ende der Möglichkeiten aufgezeigt worden. 

Hier appelliert Dieter Martin bereits jetzt ausdrücklich an die Vernunft und Einsicht der Einwohner, Besucher und Pendler, die speziell im Unterdorf immer wieder für kritische Parksituationen sorgen, die im Ernstfall über Leben und Tod entscheiden können, weil -ähnlich wie bei der Einrichtung und Durchführung der Rettungsgasse - über die schnelle Zuführung von Rettungsmitteln zum Einsatzort entscheidet. 

Die diesem ersten Abschnitt des Übungsabends folgende Begehung des Gebäudes, die dankenswerterweise in kooperativer Zusammenarbeit mit Repräsentanten der bauausführenden Firma Abid GmbH ermöglicht wurde, konnten sich die Wehrleute einen Eindruck verschaffen. 

Die hierbei gewonnen Erkenntnisse wurden in der Nachbesprechung weiter ausgewertet. 

Mehr Informationen zur Arbeit der Wehr unter: www.Feuerwehr-Niederbrechen.de

© Peter Ehrlich / FOTO-EHRLICH.de