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Zum Einsatzbericht der Feuerwehr: https://www.feuerwehr-huenfelden.de/alle-einsaetze/einsatzbericht/476.html

 

Dauborn. Am späten Nachmittag gab es Großalarm für die Feuerwehr zu einem Wohnhausbrand in Dauborn. Ein Brandgeschehen auf der Terrasse griff über auf das Dachgeschoss. Zwei im Gebäude befindliche Personen konnten sich selbst in Sicherheit bringen. Die 79 Einsatzkräfte der Feuerwehren Dauborn, Kirberg, Neesbach, Nauheim, Heringen und Mensfelden waren im Einsatz und wurden unterstützt durch die Drehleiter der Feuerwehr Niederselters. Neben dem Gerätewagen Atemschutz aus Limburg war der Rettungsdienst und die Polizei vor Ort. Der Brand wurde von Außen und innen bekämpft, die Dachhaut wurde eröffnet und das Dach halb entfernt, um den Brand im Spitzboden zu bekämpfen. 17 Atemschutzgeräteträger waren im Einsatz. Das Haus ist derzeit unbewohnbar, die Bewohner konnten jedoch anderweitig unterkommen. Die Brandwache verbleibt vor Ort. Danke an die Feuerwehren, die bei sommerlichen Temperaturen auch körperlich gefordert waren.

Tatzeit: Sonntag, 06.06.2021, gg. 09:30 h Schadensort: 35792 Löhnberg, Vorderstraße

Durch Anwohner wurde am Sonntag Rauchentwicklung aus einem Mehrfamilienhaus in der Löhnberger Vorderstraße gemeldet und Notrufe abgesetzt. Bei Eintreffen der Rettungskräfte konnten diese ein Feuer im Bereich der Dachgeschosswohnung des Brandobjektes lokalisieren. Alle neun Bewohner hatten das Wohnhaus bereits eigenständig verlassen. Zwei der Hausbewohner wurden mit Verdacht auf Rauchgasverletzung der ambulanten Versorgung einem Krankenhaus zugeführt. ...weiterlesen "Wohnhausbrand in Löhnberg durch fahrlässige Brandstiftung"

In Hünfelden zog heute Abend ein größeres Unwetter über das Gemeindegebiet.

(C) Feuerwehr Hünfelden

Heftiges Gewitter und Regen sorgen für einen unruhigen Abend für die Einsatzkräfte.

In Ohren war der Markplatz in der Dorfmitte ca. 40 cm unterspült. Auch wurden Kanaldeckel hochgedrückt und in der Bausubstanz unterspült und beschädigt.

Ebenso in Ohren war ein Keller unter Wasser. Auf der B417 kippte ein Baum um und in Mensfelden schlug ein Blitz in ein Gebäude ein.

Es kam zu einer kurzen Rauchentwicklung und einem größeren Schaden in der Elektroverteilung und Wand/ Deckenverkleidung.

Die Feuerwehr Hünfelden war mit 74 Einsatzkräften von 17:45 bis 19:50 Uhr im Einsatz und wurde von dem Hünfeldener Lagezentraum aus koordiniert. (c) Feuerwehr Hünfelden

Oberbrechen. Man „hört“ zwar im Moment vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Oberbrechen leider nicht viel in Form von Konzerten oder anderen Auftritten, dennoch wird im Hintergrund fleißig gearbeitet. Die Kreativität der Musikschaffenden ruht niemals – mit einem Lied auf den Lippen durch den Tag, könnte man sagen. Und so wurde der Notenschrank auf Vordermann gebracht von der neuen Dirigentin Laura Freimuth. Für Musiker/innen ist das Sortieren von Notenblättern nicht einfach ein Papier in die Hand zu nehmen, im Geiste erklingen die Partituren, man sieht Auftritte vor vollen Sälen und auf herrlichen Plätzen vor sich, freut sich Laura Freimuth. Und auch die Abteilungsarbeit läuft im Hintergrund weiter – ein neues Outfit ist geplant und die aktuellen Entwicklungen lassen hoffen, vielleicht im Herbst doch das Jahreskonzert zu Gehör bringen zu können – eigentlich ja ein Doppel-Jahreskonzert, denn auch im vergangenen Jahr klappte es nicht. Für die Geselligkeit ist ein Wandertag im September geplant, freut sich Jens Arthen, der neue Abteilungsleiter des Musikzuges. Online gingen die Flötenkurse via Skype weiter – ohne Unterbrechung, hier werden nach den Sommerferien neue Kurse starten, wer mitflöten will, ist herzlich eingeladen, sich schon jetzt bei Laura Freimuth zu melden: laura.freimuth@t-online.de. Auch die Einzelunterrichte für verschiedene Instrumente werden erfolgreich weiter fortgeführt – doch alle hoffen inständig und höchst ungeduldig auf die baldige Wiederaufnahme des Probenbetriebes, ob draußen, ob drin – Hauptsache zusammen, denn es ist die Gemeinschaft, die einen Musikzug trägt und letztendlich das Werk zum Klingen bringt. Mehr Informationen zur vielfältigen musikalischen Arbeit des Musikzuges unter www.Feuerwehr-Oberbrechen.de. © Peter Ehrlich

Andrea, Laura und Jens vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Oberbrechen freuen sich über die sortierten Notenblätter im Notenarchiv und auf die hoffentlich bald startenden Proben und Auftritte © FOTO-EHRLICH.de

Die Freiwillige Feuerwehr Idstein erhält ein neues Katastrophenschutz-Löschgruppenfahrzeug. Das Fahrzeug soll die örtliche Feuerwehr verstärken und erreicht die Idsteiner Feuerwehr über das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sowie das Hessische Innenministerium. Dies teilt der heimische CDU-Bundestagabgeordnete Klaus-Peter Willsch mit. ...weiterlesen "Neues Katastrophenschutz-Löschgruppenfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Stadt Idstein"

Die damalige Wettkampfgruppe beim Kreisleistungswettkampf im Jahr 1973. Foto: Alois Hofer

Die Wettkampfgruppe der Werschauer Feuerwehr würde in diesem Jahr eigentlich ihr 50-jähriges Jubiläum feiern. Doch auch 2021 ist immer noch alles anders. Normalerweise treffen sich die Wettkämpfer ab Ostermontag jeden Sonntag zum gemeinsamen üben am Gerätehaus, um in der Regel Ende Mai in Villmar bei den Kreisleistungsübungen an den Start zu gehen.
Seit Beginn der COVID-19 Pandemie im März 2020 ist aber wie überall, auch bei der Feuerwehr leider alles anders. Die Wettkämpfe fallen aus, der Übungsbetrieb wurde zum Großteil in Onlineschulungen abgehalten, die Fahrzeugbesatzungen im Einsatzfall wurden minimiert und Versammlungen sowie Veranstaltungen abgesagt.
Eine Kameradschaftspflege wie man sie vor der Pandemie kannte, war plötzlich nicht mehr möglich, ersetzt doch das donnerstägliche Onlinetreffen ein persönliches zusammenkommen zu Übungen oder Gesprächen im Schulungsraum der Feuerwehr nicht.
Seit 17.10.1971 stellt die Werschauer Feuerwehr fast jährlich mindestens eine Mannschaft, die sich bei den Leistungsübungen mit anderen Feuerwehren misst. Die Leidenschaft an den Feuerwehrleistungsübungen erstreckte sich hier in manchen Familien sogar über mehrere Generationen.
In den letzten fünfzig Jahren waren diese Mannschaften immer sehr erfolgreich und erreichten gute Platzierungen auf 47 Kreis-, 29 Bezirks- und 16 Landesentscheiden aber auch bei zahlreichen Pokalwettkämpfen nahmen die Gruppen teil. Die beiden Werschauer Gruppen gingen bisher insgesamt 120-mal an den Start und wurden hierbei meistens von einem eigenen Fanclub begleitet. Auch waren in den vergangenen Jahren immer wieder Mitglieder der Feuerwehr Niederbrechen in die Werschauer Wettkampfgruppe integriert.
In den vergangenen 50. Jahren erreichte die Wettkampfgruppe 22-mal den ersten Platz auf Kreiseben (zuletzt 2019) sowie 5-mal den ersten Platz auf Bezirkseben (zuletzt 2015). Auf Landesebene war bisher ein fünfter Platz im Jahr 1993 die beste Platzierung der Werschauer. Diese guten Ergebnisse waren meistens mit unvergessenen Siegesfeiern der Wettkämpfer und Schlachtenbummler mit der ein oder anderen Wassertaufe im Wörsbach verbunden. Zu den Schlachtenbummlern zählte auch immer der amtierende Bürgermeister der Gemeinde Brechen.
Die Wettkampfgruppe der Werschauer Feuerwehr nahm am 29.08.1981 erstmals am Landeswettkampf teil und wurde bei 9 teilnehmenden Mannschaften mit 869 Punkten 7. Landessieger in Fulda.
Für die Teilnahme an den Feuerwehrleistungsübungen können die Teilnehmer die Leistungsabzeichen in Eisern, Bronze, Silber, Gold, Gold 5 und Gold 10 durch einen Zusatzfragebogen erreichen.
Aber nicht nur als Teilnehmer bei den Leistungsübungen im eigenen Landkreis, sondern auch als Schiedsrichter in anderen Landkreisen, sind die Werschauer Wehrmänner schon viele Jahre aktiv beteiligt.
Die meisten Teilnahmen an Feuerwehrleistungsübungen haben bisher die Kameradinnen und Kameraden Markus Schütz (65-mal), Karl-Heinz Losert (54-mal), Angelika Viehmann (48-mal), Werner Kaufmann (41-mal), Florian Huston und Patrick Druck (beide 37-mal) absolviert.
Im Jahr 1987 erhielten die damaligen Wettkämpfer eine Medaille der Gemeinde für ihre guten Leistungen. Außerdem wurde der Wettkampfgruppe im Jahr 2013 in Anerkennung ihrer hervorragenden Leistungen und besonderen Verdienste sowie für besondere sportliche Leistungen die Ehrenurkunde der Gemeinde Brechen durch den Bürgermeister verliehen.
Das Jubiläum selbst kann in der aktuellen Zeit leider nicht gefeiert werden, wird aber wenn es die Lage zulässt, zu einem späteren Zeitpunkt im kleinen Rahmen nachgeholt.
Die Wettkämpfer hoffen alle sehr, dass sie im nächsten Jahr wieder in gewohnter Art und Weise an den Leistungswettkämpfen teilnehmen können, sofern es der weitere Pandemieverlauf zulässt. © Marcel Auth / Feuerwehr Werschau

Grillen zum 40-jährigen Bestehen im Jahr 2011 der Werschauer Wettkampfgruppe mit den damaligen aktiven Wettkämpfern
sowie Wettkämpfern der letzten 40 Jahre. Foto: Holger Asmussen
Die beiden Werschauer Wettkampfgruppen nach ihren letzten Kreisleistungsübungen in Villmar im Jahr 2019. Foto: Hannah Viehmann

Die Erleichterung war groß, als in der Nacht nicht nur die Sprengung der 500-Kilo-Weltkriegsbombe erfolgt war, sondern nach ersten Erkundungen auch die Nachricht kam: Es hat keine erkennbaren Schäden an Gebäuden oder Infrastruktur gegeben. Alle von der umfangreichen Evakuierung betroffenen Anwohner konnten noch vor ein Uhr nachts den Weg nach Hause antreten. Für viele Einsatzkräfte ging wenige Stunden später auch ein langer Tag zu Ende. 

Rund 25.000 Anwohner hatten zuvor mit nur wenigen Stunden Vorlauf eine vom Kampfmittelräumdienst Hessen (Regierungspräsidium Darmstadt) festgelegte Gefahrenzone verlassen müssen. Und die allermeisten betroffenen Frankfurterinnen und Frankfurter taten dies einmal mehr sehr verantwortungsvoll. Aufgrund von Bauart und Zustand der Bombe hatten die Sicherheitsbehörden dieses Mal äußerst schnell reagieren müssen und auch mit möglichen Schäden gerechnet. 

Eine Betreuungsstelle in der Eissporthalle wurde von insgesamt rund 600 Menschen aus dem Gebiet aufgesucht. Dort konnten sie sich aufhalten und wurden verpflegt. Auch ein spezieller Bereich für Corona-Infizierte war dort eingerichtet worden. Rund 1.000 Anrufe wurden vom seit dem Nachmittag geschalteten Bürgertelefon entgegengenommen und beantwortet. 

Hilfsorganisationen und Feuerwehr fuhren mehr als 200 Menschen, die den Evakuierungsbereich nicht selbständig verlassen konnten, in die Betreuungsstelle oder an einen anderen gewünschten sicheren Ort innerhalb Frankfurts - und auch wieder nach Hause. Krankenhauspatienten mussten in andere Krankenhäuser verlegt und zurücktransportiert werden. 

Auch der Aufwand an der Fundstelle zur Absicherung der kontrollierten Explosion war dieses Mal enorm: Neben den Vorkehrungen des Kampmittelräumdienstes zur Vorbereitung der Sprengung, wurden innerhalb der Abendstunden fast 50 LKW-Ladungen Sand auf dem Gebiet unmittelbar an der Bombe abgeladen. Dieser bewirkte letztlich, dass keine nennenswerten Schäden durch den immensen Druck bei der Umsetzung der Bombe entstehen konnten. 

An der gesamten Aktion waren der Kampfmittelräumdienst vom RP Darmstadt, das Frankfurter Ordnungsamt mit der Stadtpolizei und das Frankfurter Gesundheitsamt beteiligt, außerdem die Feuerwehr Frankfurt mit insgesamt 340 haupt- und ehrenamtlichen Kräften und die Frankfurter (Landes-)Polizei ebenso mit zahlreichen Einsatzkräften. Die Hilfsorganisationen DRK, ASB, Johanniter Unfallhilfe und der Malteser Hilfsdienst waren aktiv am Erfolg der großen Operation beteiligt, sowie rund 50 ehrenamtliche Helfer aus Nachbarlandkreisen und nicht zuletzt eine beachtliche Zahl von LKW-Fahrern. (C) Feuerwehr Frankfurt

Die Evakuierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der vorgesehenen Sprengung einer Weltkriegsbombe im Frankfurter Stadtteil Nordend werden heute Abend voraussichtlich über die Sperrstunde von 22:00 Uhr hinausgehen. Laut Ordnungsamt und Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt ist die Ausgangssperre in dem entsprechenden Bereich aufgrund der Lage vorübergehend ausgesetzt, damit Anwohnerinnen und Anwohner nach Beendigung aller Maßnahmen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren können. 

Für von einer Covid-19-Infektion akut betroffene Menschen oder deren Kontaktpersonen im Evakuierungsbereich mit einer Absonderungs- bzw. Quarantäneverfügung gilt: Aufgrund der Lage dürfen diese ihre Wohnung verlassen, um eine gesonderte Unterbringungsmöglichkeit aufzusuchen. Diese wurde innerhalb der Betreuungsstelle an der Eissporthalle Frankfurt eingerichtet. Das Gesundheitsamt ruft alle Betroffenen telefonisch an. Alle, die die Eissporthalle eigenständig (zu Fuß oder mit eigenem Fahrzeug) erreichen können, können sich ab sofort dorthin begeben und werden dort versorgt. Diejenigen, die sich nicht in der Lage sehen, eigenständig dorthin zu kommen, können sich über das eingerichtete Bürgertelefon 069 / 212 111 melden und erhalten Transporthilfe. (C) Feuerwehr Frankfurt

Ein 500-Kilo-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg wurde am Nachmittag im Frankfurter Stadtteil Nordend gefunden und muss aufgrund von Bauart und Zustand unverzüglich, also noch heute, unschädlich gemacht werden. Nach der Beurteilung durch den Kampfmittelräumdienst des Landes Hessen (RP Darmstadt), wurden von allen involvierten Behörden und Organisationen notwendige Maßnahmen sowie ein Evakuierungsbereich von 700 Metern Radius um die Bombe festgelegt. Betroffen sind laut Einwohnermeldezahlen bis zu 25.000 Anwohnerinnen und Anwohner, die aufgefordert sind, ihre Wohnungen in diesem Fall schnellstmöglich zu verlassen. ...weiterlesen "FW-F: Weltkriegsbombe im Frankfurter Nordend gefunden // Kontrollierte Sprengung wird vorbereitet"

Das Unwetter am gestrigen Montagabend beschäftigte die Feuerwehr Frankfurt am Main anders als erwartet. Diesmal traf es nicht die Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr, die nach einem Unwetter häufig Keller auspumpen und umgestürzte Bäume beseitigen müssen, sondern die Techniker der Fachabteilung "Nachrichtentechnik und Gefahrenmeldeanlagen". Infolge eines Blitzeinschlags, liefen zeitgleich rund 50 Störungsmeldungen des Brandmeldeleitungsnetzes in der Zentralen Leitstelle der Feuerwehr Frankfurt ein. ...weiterlesen "FW-F: Arbeitsreicher Abend für die Nachrichtentechniker der Branddirektion Frankfurt am Main"