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Niederbrechen/Oberbrechen/Werschau. Gemeindebrandinspektor Markus Schütz konnte neben den Feuerwehren der drei Ortsteile auch Landrat Michael Köberle, Thomas Schmidt als Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes sowie Ralf Schmidt für die Brandschutzaufsicht begrüßen.

Nach dem Gedenken der im Vorjahr verstorbenen Kameraden folgte die Mitgliederstatistik, die sich mit 106 Mitgliedern in der Einsatzabteilung sehr erfreulich darstellt. Von den 91 männlichen und 15 weiblichen Mitgliedern entfallen 45 (vier Frauen) auf die Feuerwehr Niederbrechen, 24 (drei Frauen) auf Oberbrechen und 38 (mit acht Frauen) auf Werschau, die sich in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Nach den bereits erfolgten einzelnen Jahreshauptversammlungen in den Ortsteilen konnte nun gemeindeweit resümiert werden: 42 Brandeinsätze, 61 Hilfeleistungen, vier Brandsicherheitsdienste sowie 18 Fehlalarme alarmierten die Wehren und lagen damit knapp hinter den Zahlen des Vorjahres von insgesamt 132 zu aktuell 125 Einsätzen.

Die Tätigkeitsberichte des Gemeindejugendfeuerwehrwartes, des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors, sowie der Musikzüge und der Kinderfeuerwehr rundeten die Berichte des Abends ab.

Der ehemalige Wehrführer von Niederbrechen Dietmar Giesen wurde in diesem Rahmen nochmals verabschiedet und durfte sich über ein Präsent freuen. Ferner wurde ihm das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze überreicht.

Martin Arnold wurde als neuer stellvertretender Wehrführer vor versammelter Mannschaft feierlich vereidigt und Bürgermeister Frank Groos bekam am Rande der Veranstaltung seine Feuerwehrdienstjacke mit der Aufschrift „Bürgermeister“ überreicht, die ihn bei entsprechenden Einsätzen in seiner Funktion klar kennzeichnet.

Die markantesten Termine der Wehren in den nächsten Monaten schon jetzt zum Vormerken:

30.03.2019 das Jahreskonzert des Blasorchesters der Freiwilligen Feuerwehr Niederbrechen in der Turnhalle in der Jahnstraße, 04.05.2019 der Florianstag, der in diesem Jahr in Niederbrechen stattfindet, das Sommerfest der Feuerwehr Niederbrechen am 16.6.2019 an der Kulturhalle, das Jahreskonzert des Musikzuges der Feuerwehr Oberbrechen am 02.11.2019 in der Sport- und Kulturhalle Niederbrechen sowie das Weihnachtskonzert am 2. Weihnachtsfeiertag. Ein musikalisches Highlight wird am 15.06.2019 in Oberbrechen am Brunnenplatz mit dem Kreisfeuerwehrmusikfest geboten. Erstmals in diesem Jahr präsentieren sich dort alle 13 Orchester und Musikzüge der Landkreiswehren. Am 6. Oktober 2019 lädt die Feuerwehr Werschau zum Oktoberfest ein.

Zahlreiche Ehrungen, Beförderungen und Auszeichnungen standen an diesem Abend an – im Einzelnen:

Silbernes Brandschutzehrenzeichen

Christoph Druck

Oliver Jung

Goldenes Brandschutzehrenzeichen

Ralf Trost

Markus Schütz

Ehrenmedaille des Nass. Feuerwehrverbandes in Gold:

Jens Bitterer

Sascha Jung

Markus Reh

Andreas Weil

Eisernes Feuerwehr-Leistungsabzeichen:

Johannes Heidemann, Anna-Lena Losert

Bronzenes Feuerwehr-Leistungsabzeichen:

Paul Roth

Goldenes Feuerwehr-Leistungsabzeichen Stufe 5:

Niklas Auth, Johannes Enk

Goldenes Feuerwehr-Leistungsabzeichen Stufe 10:

Marcel Auth, Andreas Eufinger

Anerkennungsprämie Land 10 Jahre:

Homan Dehbashi

Michael Heidemann

Christian Lässig

Anerkennungsprämie Land 20 Jahre:

Martin Arnold

Florian Roth

Anerkennungsprämie Land 30 Jahre:

Ralf Stahl

Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze:

Dietmar Giesen

22.01.1999 – Februar 2019

Beförderungen:

Martin Arnold zum Brandmeister

Neu in der Gemeinde Brechen ist die Einführung einer Anerkennungsprämie für langjährige Tätigkeit in der Feuerwehr.

Anerkennungsprämie Gemeinde Brechen
2019
Nr. Name Feuerwehr Dienstzeit Eintritt Prämie
1 Preßler, Lukas Niederbrechen 5 Jahre 09.09.2013 100,00 €
2 Rosbach, Jonas Niederbrechen 5 Jahre 01.02.2013 100,00 €
3 Auth, Niklas Werschau 5 Jahre 01.01.2013 100,00 €
4 Auth, Kathrin Werschau 15 Jahre 01.01.2004 250,00 €
5 Schäfer, Daniel Oberbrechen 15 Jahre 2002 - 2015, 2017 - 250,00 €
6 Unkelbach, Michael Niederbrechen 15 Jahre 26.01.2004 250,00 €
7 Hirschhäuser, Corinne Werschau 15 Jahre 24.01.2003 250,00 €
8 Druck, Christoph Werschau 25 Jahre 07.01.1994 400,00 €
9 Kahlheber, Timo Oberbrechen 25 Jahre 15.01.1994 400,00 €
10 Mengen, Mirco Oberbrechen 25 Jahre 15.01.1994 400,00 €
11 Weil, Micha Werschau 25 Jahre 15.01.1993 400,00 €
12 Wingenbach, Harald Niederbrechen 25 Jahre 01.01.1993 400,00 €
13 Roth, Jürgen Niederbrechen 35 Jahre 01.07.1983 600,00 €
14 Rosbach, Christoph Niederbrechen 35 Jahre 01.01.1983 600,00 €
15 Viehmann, Angelika Werschau 35 Jahre 01.01.1983 600,00 €
16          
Summe:   5.100,00 €

Mehr Informationen zur Arbeit der Wehren unter: www.Feuerwehr-Niederbrechen.de · www.Feuerwehr-Oberbrechen.de · www.Feuerwehr-Werschau.de © Peter Ehrlich / FOTO-EHRLICH.de

Was wenn es brennt und keiner macht auf?

Rauch quillt aus den Fenstern, piepsende Rauchmelder tönen durch die Straße – ein Fall für die Feuerwehr! In nur wenigen Minuten steht sie ausgerüstet für den Löschangriff mit der ganzen Mannschaft vor der Tür. Doch was nun, wenn keiner aufmacht? Oder wenn keiner mehr aufmachen kann?

Nicht immer werden die Feuerwehrleute mit offenen Toren empfangen. Sei es ein technischer Defekt, der tagsüber im Hinterzimmer einen Brand auslöst, während alle Bewohner arbeiten sind oder aber eine Person in Notlage, die auf den Rettungsdienst wartet, der an der verschlossenen Tür scheitert. In jedem Fall muss die Tür geöffnet werden und das möglichst schnell. Genau für diese Situation wurden an zwei Samstagen insgesamt 12 Feuerwehrleute aus Kirberg im Rahmen eines Seminars zur Notfalltüröffnung ausgebildet.

Einbruchsichere Haustüren, Sicherheitsglas bei einfach zugänglichen Fenstern und Terassentüren – heutzutage ist es alles andere als einfach, in ein geschlossenes Gebäude zu gelangen. Denn natürlich wünscht sich keiner unerwarteten Besuch. Doch im Notfall ist man froh, wenn Feuerwehr und Rettungsdienst schnell zur Hilfe kommen können.

Daher beschäftigten sich die Feuerwehrleute, überwiegend Führungskräfte, mit dieser Problematik. Denn im Falle eines solchen Einsatzes tragen sie die Verantwortung und müssen sich mit ihrem Handeln im Rahmen des gesetzlich Erlaubten bewegen. Denn wem und wann das Eindringen in Wohnungen auf welche Weise gestattet ist, ist in unseren Gesetzen und Verordnungen sehr genau geregelt. Gemäß Artikel 13 des Grundgesetzes dürfen „Eingriffe […] nur zur Abwehr einer gemeinen Gefahr oder einer Lebensgefahr für einzelne Personen, auf Grund eines Gesetzes auch zur Verhütung dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung […] vorgenommen werden“. Im Anschluss an die rechtliche Einführung wurden Grundlagen zur Schloss- und Sicherheitstechnik für Eingangstüren und Fenster vermittelt.

Denn die Funktionsweise von Schließzylindern und die mechanischen Vorgänge sind für das Verständnis zu Öffnungstechniken von großer Bedeutung. Schließlich kam die Theorie natürlich auch zur Anwendung: Bei der praktischen Ausbildung mit verschiedenen Werkzeugen und Hilfsmitteln war auch handwerkliches Geschick von Vorteil. An Fenstern und Türen konnten so die erlernten Techniken unter fachmännischer Anleitung ausprobiert und geübt werden.

In der Hoffnung, dass das nächste Objekt nicht die eigene Haustür ist, sind die Feuerwehrleute doch für den Fall der Fälle gerüstet…

© Maike Jäger · Pressewartin - Freiwillige Feuerwehr Kirberg e. V. -

Wahlspruch der Feuerwehren ist seine Maxime

Der Beselicher Gemeindebrandinspektor Marco Hofmann, Beselichs Bürgermeister Michael Franz, Manfred Hofmann und Landrat Michael Köberle (von links) bei der Übergabe des Landesehrenbriefs im Bürgerhaus in Heckholzhausen.

Limburg-Weilburg. Landrat Michael Köberle hat Manfred Hofmann im Rahmen der gemeinsamen Jahreshauptversammlung aller Beselicher Feuerwehren den Ehrenbrief des Landes Hessen überreicht. Sichtlich gerührt und überrascht nahm der 70-Jährige die hohe Ehrung im Bürgerhaus in Heckholzhausen entgegen.

...weiterlesen "Landrat Michael Köberle überreicht Manfred Hofmann den Landesehrenbrief"

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Haintchen/Niederselters/Münster/Eisenbach. Kameradschaft kennen und leben, das lernen die 58 Mitgliederinnen und Mitglieder der Jugendfeuerwehren der Gemeinde Selters schon früh. In den vier Ortsteilen Niederselters, Münster, Eisenbach und Haintchen treffen sich die 16 Mädchen und 42 Jungs in den Jugendfeuerwehren der jeweiligen Ortsteilwehren wöchentlich in den Gruppenstunden im Feuerwehrhaus.

Bei der gemeinsamen Jahreshauptversammlung aller Jugendfeuerwehren trafen sich die Kinder und Jugendlichen in diesem Jahr in Haintchen. Gestärkt ging es in das neue Jahr, waren doch im Vorjahr bedingt unter anderem durch Übernahmen in die Einsatzabteilungen die Zahlen etwas rückläufig, freute sich Gemeindejugendfeuerwehrwart Michael Groß ganz besonders über die erfreuliche Entwicklung.

In der Gemeinde Selters gibt es eine gemeinsame Kinderfeuerwehr, in der die 22 Kinder im Alter von 6-10 Jahren die ersten Feuerwehrkenntnisse mit viel Spaß kennenlernen dürfen. Ab 10 Jahren kommt es zum Übertritt in die Jugendfeuerwehr, wo bis zur Übernahme meist im Alter ab 17 Jahren der Eintritt in die Einsatzabteilung der jeweiligen Wehren erfolgt. Die Aktivitäten der Jugendfeuerwehren erfolgen meist ortsbezogen, doch kommt es bei verschiedenen Veranstaltungen auch zu ortsübergreifenden Aktivitäten, wie dem Kreisjugendfeuerwehrlager. Brigitte Kintscher, die Leiterin der Kreisjugendfeuerwehr, lud die Kinder schon jetzt ein in diesem Jahr, sogar die Landesgrenzen nach Rheinland-Pfalz zu überwinden und dort das Zeltlager in Niederneisen zu "rocken".

Das Einsammeln der Weihnachtsbäume in den Straßen der Gemeinden gewinnen die Jugendfeuerwehrler/innen nicht nur einen guten Eindruck über die Ausmaße ihrer Heimatgemeinde und leisten einen enormen Beitrag zum vorbeugenden Brandschutz, sondern sie bekommen auch herzlichen Kontakt zur Bevölkerung. Über den Jahresverlauf wird in den Gruppenstunden in der feuerwehrtechnischen Ausbildung viel Wissen vermittelt. Wissen, was auch die Grundlage für den späteren Dienst in der Einsatzabteilung darstellt. Bei Übungen sind sie im gesamten Gemeindegebiet anzutreffen. Den Höhepunkt stellt die gemeinsame 24 Stundenübung aller Jugendfeuerwehren der Gemeinde dar, bei der unter realistischen Bedingungen Einsätze abgearbeitet werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an Leistungswettkämpfen - neben der Prüfungsabnahme zur Jugendflamme (oder bei der Kinderfeuerwehr das Abzeichen "Tatze") - wichtige Stationen in der Jugendfeuerwehr. Ein Tagesausflug, wie im Vorjahr in einen Freizeitpark, rundet das Gemeinschaftserleben ab.

Begeistert und lautstark wurde Laura Kohl und Nele Schneevogt von der Kinderfeuerwehr zu ihrem Übertritt gratuliert und Jonas Pinkel zu seiner Neuaufnahme in die Jugendfeuerwehr - eben richtiger "Alarm" im Feuerwehrhaus.

Günter Zwirner, I. Beigeordneter der Gemeinde Selters, überbrachte die Grüße des Bürgermeisters Bernd Hartmann, der stolz ist auf eine so große Zahl aktiver Jugendfeuerwehrler. Der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Björn Schulz zeigte sich hoffnungsvoll ob der intensiven Nachwuchsarbeit, sich keine großen Sorgen um die Zukunft der Einsatzabteilung machen zu müssen. Die Leiterin der Kinderfeuerwehr "Löschküken", Janine Dobbrick-Dettmann, freut sich ebenfalls durch die gute Zusammenarbeit in den Wehren für "Nachschub" sorgen zu können. Insgesamt war allen Jugendfeuerwehrleitern der Ortsteile der Dank wichtig bei ihren Berichten. Der Dank den Kindern für eine tolle Mitarbeit, den Familien für die gute Unterstützung bei der Jugendarbeit als auch den Einsatzabteilungen und der Gemeinde, dass diese wertvolle Nachwuchsarbeit so erfolgreich geleistet werden kann.

Die Übungsabende finden meist im Wochenrhythmus statt, und interessierte Kinder und Jugendliche sind herzlich zum Mitmachen eingeladen. Neben dem Gemeindejugendfeuerwehrwart Michael Groß sind Manuel Clemenz in Niederselters, Dominik Schambök in Haintchen, Jürgen Lohr in Münster und Holger Barownik in Eisenbach sowie deren Vertreter jederzeit für Fragen und Anregungen bereit. Mehr Informationen auch im Internet: http://www.feuerwehr-selters.de/. (Peter Ehrlich, FOTO-EHRLICH.de)

Die Löschzwerge der Kinderfeuerwehr Neesbach hatten im Februar einen ganz besonderen Ausflug auf dem Dienstplan. Nachdem sie bereits im Januar das Thema Atemschutz besprochen hatten, konnten sie sich nun die Atemschutzübungsstrecke in Limburg anschauen.

In Limburg angekommen, wurden 23 neugierige Kids von Uwe Zimmermann und Andreas Müller, beides erfahrende Feuerwehrmänner und Ausbilder für Atemschutzgeräteträger, herzlich begrüßt. Gemeinsam ging es in den Schulungsraum, wo die Löschzwerge erstmal die Ohren spitzten.

...weiterlesen "Kleine Feuerwehrleute ganz groß in der Atemschutzübungsstrecke"

Berlin – Deutschlands Jecken starten durch: Vor allem im Rheinland, aber auch in anderen Regionen reiht sich aktuell Sitzung an Sitzung; den Höhepunkt findet die närrische Saison dann mit den großen Umzügen an den „tollen Tagen“.

...weiterlesen "Deutscher Feuerwehrverband rät zur Umsicht in der närrischen Saison"

Fast jede Woche ging der Melder …
Emotional war's gewesen ! Gleich zwei Führungskräfte schieden aus ihren Ämtern aus und spätestens beim Verlesen der letzten Zeilen der letzten Berichte der zwei, konnte jeder die Gefühle erahnen, die wohl in den Herzen der zwei Achterbahn fuhren.

1. Reihe: Rolf Steul, Bürgermeister Frank Groos (Dahinter), Ralf Stahl (neuer Wehrführer), Birgit Willems (neue 1. Vorsitzende), Martin Arnold (neuer Stellvertr. Wehrführer), Pascal Stahl , Gregor Quoika, Matthias Bittorf, Dietmar Giesen (ehm. Wehrführer), Klaus Höhler (ehem. 1. Vorsitzender), Michael Gläser (Stellvertretender Gemeindebrandinspektor)
2. Reihe: oder Mittlere Reihe, Kurosh Davari, Daniel Zohner, Philipp Schupp,
Reihe: Richard Unkelbach (Stellvertr. Vorsitzender), Jan Heun, Holger Keller, Daniel Arnold

Sind es doch bei Klaus Höhler mit acht Jahren fast ein und bei Dietmar Giesen zwei Jahrzehnte, die sie in ihren Ämtern vorstanden. Klaus Höhler war bis dahin der erste Vorsitzende des Vereins der Freiwilligen Feuerwehr Niederbrechen e.V. und Dietmar Giesen der Wehrführer der Einsatzabteilung der öffentlich-rechtlichen Feuerwehr Niederbrechen. Ein umfangreicher Artikel ist hierzu bereits erschienen:

Deshalb sind sie unter den Kameraden so geschätzt und respektiert, der eine wie auch der andere, die sich beide am Ende ihrer Vorträge ein persönliches Wort zustanden. Beide sind direkt heraus und unnachgiebig in der Sache, doch im Herzen und der Kameradschaft intensiv verbunden und dies weit über die Wehr hinaus. Die Zuverlässigkeit beider verschaffte ihnen hohe Anerkennung, Wertschätzung und Vertrauen über viele Jahre - und das ist es, was diese beiden auszeichnet. Dietmar Giesen bleibt als Beisitzer im Vereinsvorstand als Ratgeber mit profundem Wissen neugewählt erhalten und ersetzt dort Martin Arnold, der jetzt stellvertretender Wehrführer ist. Klaus Höhler kann im Feuerwehrorchester die musikalische Seite der Wehr zum Klingen bringen und bringt sich dort weiterhin ein.

Mit Dietmar Giesen hat Frank Groos geballte Feuerwehrkompetenz kennenlernen dürfen, seit er als Bürgermeister im Amt ist. Er erlebte Dietmar stets unaufgeregt in der Sache und konzentriert im Job.
Der ausdrückliche Dank der Kameradinnen und Kameraden war - auch unausgesprochen - im Raum zum Greifen. Es ist das, was Feuerwehr ausmacht - schöne und auch andere Momente miteinander zu erleben, zu teilen und mitzufühlen - füreinander da zu sein!

Ralf Stahl zum ersten Mal in seiner Dienstweste als Wehrfüher . ..

Die Wahlen des Abends wurden mit Spannung erwartet und ergaben: Ralf Stahl ist neuer Wehrführer, sein Stellvertreter wurde Martin Arnold, der in geheimer Wahl gewählt wurde.

Die Sensation des Abends: Der Feuerwehrverein der Freiwilligen Feuerwehr Niederbrechen übertrug den Vereinsvorsitz per geheimer Wahl auf Birgit Willems. Bürgermeister und Dienstherr der Wehren der Gemeinde Brechen freut sich über soviel Frauenpower - Werschau hat eine WehrführerIN (Angelika Viehmann) und Niederbrechen nun Birgit als 1. Vorsitzende des Vereins - eine Vorreiterrolle, die gerne Schule machen kann.
Es ist auch hier ein großes Vertrauen, welches die Vereinsmitglieder für den Feuerwehrverein als auch die Einsatzabteilungsmitglieder andererseits ihren Führungskräften hier entgegenbringen. Ein Vertrauen, welches im Falle der Wehrführer eben auch eine immens hohe Verantwortung für Leib, Leben und Material anhaftet.

Das neue Führungsgespann: Ralf Stahl (Wehrführer) und Martin Arnold (Stellvertretender Wehrführer)

Es folgten weitere Wahlen: Willi Kremer, der über drei Jahrzehnte als Vereinsdiener aktiv war, scheidet aus. Es folgt Kurosh Davari, der sich nun zusammen mit Manfred Martin diese Arbeit teilt. Erfreulich ist die Wahl von Heinz Schupp zum Vertreter der Alters- und Ehrenabteilung, der in dieser Funktion Willi Roth folgt, da diese Stelle im Vorjahr noch nicht neu besetzt werden konnte.
Jonas Rosbach und Pascal Stahl wurden zu Kassenprüfern erkoren und Daniel Arnold wurde Beisitzer ohne Stimmrecht im Feuerwehrverein.

Stellvertretender Gemeindebrandinspektor Michael Gläser

Der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Michael Gläser bedankte sich "Das ist Dietmar - es hat Spaß gemacht" - unter dem Tagesordnungspunkt "Verschiedenes" wusste Dietmar stets etwas anzumerken, wofür er geschätzt und geliebt wurde. Die Feuerwehr ist gut aufgestellt, lobte er die Arbeit seiner Kameraden. Die hohe Bereitschaft der Lehrgangsteilnahme sind ein gutes Abbild für Weiterbildung in den verschiedensten Orts-, Kreis- oder gar Landeslehrgängen. Wichtig auch die Thematik der Klasse-C-Führerscheine zum Erhalt der Einsatzbereitschaft auch für die Großfahrzeuge - die Unterstützung der Gemeinde wurde hier dankend erwähnt.

Richard Unkelbach (li), 2. Vorsitzender zusammen mit dem scheidenden Klaus Höhler an der Spitze des Feuerwehrvereins.

Vor den Wahlen standen die Protokollverlesung und die Berichte, so auch der Bericht des Wehrführers, der über die 64 Einsätze und sonstige Tätigkeiten des Vorjahres berichtete, hiervon 17 Brandeinsätze, sieben technische und 20 sonstige Hilfeleistungen sowie sieben Fehlalarme und 13 sonstige Tätigkeiten. Fast jede Woche ging der Melder, so wurde in 42 Fällen über den Funkmeldeempfänger alarmiert. Nach Abschluss des Testbetriebes konnten 33 Pager an die Einsatzabteilung ausgegeben werden. Die noch im Umlauf befindlichen analogen Melder werden soweit erforderlich an Einsatzkräfte ohne Digitalmelder ausgegeben. Neben neuen gezielten Alarmierungsmöglichkeiten ist auf allen Pagern die Möglichkeit der Alarmierung für den „Kleinalarm“ im monatlichen Wechsel gegeben, hier werden aktuell noch Praxiserfahrungen gesammelt.

Durchschnittlich 13,5 Kameradinnen und Kameraden haben an den Brandeinsätzen und Hilfeleistungen teilgenommen. Hierbei ergibt sich das Mittel aus 3-25 Personen. 22 Alarmierungen erfolgten an normalen Wochenarbeitstagen in der Zeit von 6-18 Uhr, die restlichen in der übrigen Zeit. Die Alarmierungen mit eingeschränkter Verfügbarkeit und uneingeschränkter Verfügbarkeit halten sich somit in etwa die Waage. Die Jugendarbeit wird in Kooperation mit der Jugendfeuerwehr Werschau betrieben – die derzeit bis zu vier Jugendlichen sind in der Werschauer Wehr eingegliedert. Corinne Hirschhäuser berichtete über die zahlreichen spannenden Aktivitäten der Jugendfeuerwehrler – alleine in Niederbrechen sind für die Betreuung und Unterstützung rund 142 Stunden angefallen.

Ausbildungen und Übungen, das sind die Tätigkeiten, die die Wehrleute auf den Wissens- und Kenntnisstand bringen, der sie zur Dienstausübung befähigt und die Praxis das Wissen vertiefen soll. Der zeitliche Aufwand, den die Mitglieder hierfür einsetzen ist enorm: über 450 Stunden Übungszeit an 38 Übungsmontagen und 14 offiziellen Übungen, die von durchschnittlich 22,2 Personen besucht wurden. Zusätzlich werden neben der Ausbildungen und den Übungen auch noch Lehrgänge und Seminare auf Kreis- und Landesebene und Unterweisungen besucht.

Die 25 Atemschutzgeräteträger wenden darüber hinaus nochmal 62,5 Stunden für die jährlich wiederkehrenden Durchgänge auf der Atemschutzübungsstrecke auf. Insgesamt sind es 1.071 Stunden. Im Vergleich zum Vorjahr fast eine Verdopplung.
4.523,87 Stunden wurden somit von der Wehr in Summe aufgebracht, was umgerechnet rund 12,5 Tage. All die geleisteten Gegenstunden ergeben, den gesetzlichen Mindestlohn zugrunde legend, rund 48.800 €.

Der scheidende Wehrführer Dietmar Giesen hat zum Ende seiner Amtszeit Zahlen zusammen getragen, die den Umfang auch der administrativen Arbeit in der Feuerwehr griffiger machen, so sind mit rund 23.900 Dateien, 92,5 Gigabyte Daten zusammen gekommen, hinzu kommen noch 14.600 Emails, die gelesen oder geschrieben wurden – das alles ist eben auch Feuerwehr. Die Vorbereitung von Übungen und Lehrgängen kommen mit rund 3.130 Stunden hinzu und Besprechungen, Administration, Versammlungen etc. mit 3500 Stunden in 20 Jahren. Dietmar bedankte sich bei seinen Kameradinnen und Kameraden „Es war ihm eine Ehre, der 5. Gewählte Wehrführer in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Niederbrechen sein zu dürfen. Es sei nicht nur eine Pflicht gewesen, sondern habe auch Spaß gemacht – und … er werde es vermissen“.
Willi Kremer überbrachte die traurige Nachricht, dass Ron, der Überlebende des Busunglücks von 25.07.1966, der vor etwas über einem Jahr in Brechen an der Unglücksstelle war, verstorben ist - nach einem Sturz erholte er sich nicht mehr und verstarb fast auf den Tag genau ein Jahr nach seinem Besuch …Gelangen Sie hier zum Bericht seines Besuches an der Unglücksstelle:

Für langjährige Mitgliedschaft im Verein der Freiwilligen Feuerwehr konnten geehrt werden: Alois Blum (70 Jahre), Manfred Handke (40 Jahre), 25 Jahre: Andreas Klapper, Walter Kremer, Klaus Neukirch, Harald Wingenbach, Renate Dillmann und Gregor Quoika

Bürgermeister und Dienstherr der Wehr Frank Groos nahm zusammen mit dem stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Michael Gläser, dem ehemaligen Wehrführer Dietmar Giesen und neuen Wehrführer Ralf Stahl die folgenden Beförderungen vor: Feuerwehrfrau: Franziska Schneider, Feuerwehrmann: Jan Heun, Holger Keller, Oberfeuerwehrmann: Kurosh Davari, Philipp Schupp, Pascal Stahl, Daniel Zohner, Hauptfeuerwehrmann: Matthias Bittorf, Lukas Preßler, Löschmeister: Fabian Schmaus

Bürgermeister Frank Groos (li) bei der Ernennung von Martin Arnold und Ralf Stahl mit dem Gemeindebrandinspektor Michael Gläser (re)

Jetzt schon vormerken sollten sich Interessierte das Jahreskonzert des Blasorchester am 30.03.2019, den Florianstag am 4.5.2019, am 16.06.2019 das Sommerfest an der Kulturhalle sowie das Kreismusikfeuerwehrfest am 15.06.2019 am Dorfplatz in Oberbrechen.
Mehr Informationen zur Arbeit und den Angeboten der Feuerwehr unter: www.Feuerwehr-Niederbrechen.de

Berlin – „Diese Aktion hat sichtbar gemacht, wie häufig die Feuerwehren für die Bevölkerung im Einsatz sind!“, lobt Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), die Twitteraktion am Europäischen Notruftag. Am 11. Februar hatten 41 Berufsfeuerwehren von Flensburg bis Fürth zwölf Stunden lang unter dem Hashtag #112live getwittert.

...weiterlesen "Bundesweite Aktion zum Notruftag unter DFV-Beteiligung ist Deutschlandtrend"

Gemeinsame Aktion des Basarteams und der Freiwilligen Feuerwehr Weyer war ein voller Erfolg!

Lange wurde geplant, um die Idee des Basarteams für einen Tag zum Thema: „Retter- auch ich kann helfen“ mit der Freiwilligen Feuerwehr Weyer umzusetzen.

...weiterlesen "Kinder begeistern sich in Weyer für Erste Hilfe"