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Werschau/Villmar. 8 Sekunden Vorsprung bei den Knoten- und Stichprüfungen entschieden über den 1. Platz heute bei den Kreisleistungsübungen in Villmar, zu denen die Brandschutzaufsicht des Landkreises Limburg-Weilburg (Kreisbrandinspektor und Kreisbrandmeister) und der Kreisfeuerwehrverband Limburg-Weilburg an die Johann-Christian-Senckenberg-Schule nach Villmar eingeladen hatte. Insgesamt 18 Mannschaften stellten sich dem sportlichen- und feuerwehrtechnisch- sowie theoretischen Wettkampf. 

Brechen-Werschau I erlangte mit 98,7 % den 1. Platz vor Beselich-Obertiefenbach II. Es ging um Sekunden über die das Anlegen des Pfahlstichs mit Spierenstich letztendlich entschied. Es folgten 98,6% für den Marktflecken Merenberg, 97,2% für Beselich-Obertiefenbach III, 96,6 % für Beselich-Obertiefenbach I. Platz 6 ging an die Mannschaft Bechen-Werschau II mit 95,9% vor Hünfelden-Kirberg mit 94,1% auf Platz 7. 92.5% für Hünfelden-Neesbach und 92,2% für Niederhadamar I und der 10. Platz ging an Dornburg-Thalheim mit 90,9%. Weinbach-Elkerhausen belegte mit 90,4% den 11. Platz und Hünfelden-Dauborn II mit 88,4 den 12. Platz. Hünfelden-Ohren mit 88,3%, Haintchen mit 87,7%, Runkel auf Platz 15 mit 87,4%. Niederhadamar II mit 86,9% vor Platz 17 mit 85% für Hünfelden-Dauborn I und die Gastgeber Marktflecken Villmar mit 78,4% auf Platz 18. 

Werschau - Mannschaft I

Die Teilnahme an Feuerwehrleistungswettkämpfen hat bei der Freiwilligen Feuerwehr Werschau Tradition, so nahm 1971 die erste Gruppe auf Kreisebene teil - damals z.B. mit dem Vater der heutigen Wehrführerin, Angelika Viehmann, die ihrerseits 1981 ins Wettkampfgeschehen einstieg und zusammen mit dem späteren Ausbilder der Gruppen -liebevoll "Schleifer" genannt -  1987 das Leistungsabzeichen Gold errang. Fünfmal errangen Wettkampfgruppen aus Werschau den ersten Platz auf Bezirksebene, letztmals 2015. Die höchste Platzierung auf Landesebene gelang 1993 mit dem 5. Platz. 22 Mal errangen die Mannschaften aus Werschau bereits den ersten Platz bei den Kreisleistungsübungen. Der Gemeindebrandinspektor der Gemeinde Brechen, Markus Schütz, ebenfalls aus der Feuerwehr Werschau ist der erste, der das Zusatzleistungsabzeichen "Gold 15" auf Kreisebene errang. Doch der Nachwuchs ist ambitioniert, so durften sich heute Johanna Trabusch und Henrik Trost über das Eiserne Leistungsabzeichen freuen, Anna-Lena Losert und Maurice Kahlheber über das bronzene und Paul Roth über die silberne Auszeichnung. Gold 10 ging an Mike Viehmann. 

Am 15.06.2019 geht es auf Bezirksebene mit den Feuerwehrleistungsübungen in Grebenhain/Nösberts-Weidmoos am dortigen Dorfgemeinschaftshaus weiter. 

Feuerwehr ist man nicht alleine ! Feuerwehr ist man mit Leib, Seele, der Familie und Freunden - Kameradschaft trägt durch schöne Zeiten wie auch schwere - alles zusammen wird auch in Werschau sehr intensiv gelebt und trägt nicht zuletzt auch die Wettkampfmannschaft - so ist der gesellige Ausklang eines solch spannenden Tages genauso wichtig wie die sonntäglichen Vorbereitungen am Feuerwehrhaus. Mehr Informationen zur Arbeit der Feuerwehr Werschau unter: www.Feuerwehr-Werschau.de 

Pokale für den 1. (Mannschaft I) und 6. Platz (Mannschaft II)
Zahlreiche Vertreter aus Kreis-, Landes- und Bundespolitik freuten sich mit den Mannschaften

(Peter Ehrlich / FOTO-EHRLICH.de)

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Die Mannschaft Werschau I vor dem Wettkampf

Wochenlange Vorbereitungen zur Bestform auf den Punkt genau für rund fünf Minuten Übungsszenariopräsentation. Um was geht es ? 

Die Feuerwehrleistungsübungen für den Landkreis Limburg-Weilburg in Villmar an der Johann-Christian-Senckenberg-Schule in Villmar. um 6.30 ging es los mit dem Eintreffen und der Einweisung der Helfer/innen/es. Ab 7.00 Uhr wurde die Startreihenfolge ausgelost, nach der die Mannschaften Werschau I auf Startplatz 7 und Werschau II auf Startplatz 17 kamen. Schlag auf Schlag ging es weiter 7.15 Uhr Begrüßung und Verpflichtung der Schiedsrichter, bevor schon eine Viertelstunde später das theoretische Wissen der Wehrleute abgefordert wurde, die sich zum Ausfüllen der Fragebögen angemeldet hatten oder sich sogar anschickten, die Zusatzfragebögen zur Qualifikation in Silber, Bronze oder Gold zu bezwingen. Vor dem Beginn des praktischen Teils ab 9.00 Uhr stand die Besprechung mit den Schiedsrichtern und Einheitsführern. 

Die Leibchen kennzeichnen die Funktionen während des Wettkampfes

Der Veranstalter der Übungen auf Kreisebene ist die Brandschutzaufsicht des Landkreises Limburg-Weilburg (Kreisbrandinspektor und Kreisbrandmeister) und der Kreisfeuerwehrverband Limburg-Weilburg. Die praktischen Übungen werden auf zwei Bahnen unter Bewertung von zwei Schiedsrichterteams (Landkreis Gießen und Main-Kinzig-Kreis) durchgeführt.

Die Schiedsrichter prüfen und entscheiden über die Punkte -
hier beim Anlegen von Knoten und Stichen

Feuerwehr ist Familie, denn wenn Mama und Papa oder die Geschwister das Handy zücken, um die Leistungen ihrer Sprösslinginnen und Sprösslinge festzuhalten, dann spürt man das Fieber "Feuerwehr", welchem oftmals viele Generationen erliegen.

So ist auch schon der ein oder andere Opa dabei, der nicht selten früher selbst oft führende Funktionen innehatte. Feuerwehr begeistert, auch die vielen Wählerinnen und Wähler, die heute den Weg zum Wahllokal in der Schule suchten und gerne einen Moment verweilten und sich informierten, was denn da so vor sich ginge. 

Die Dienstherren der Feuerwehren sind die Bürgermeister und so konnte man nicht nur "seinen" Bürgermeister begrüßen, sondern auch die anderer Kommunen - immer wieder schön! Zur Siegerehrung stoßen dann noch MdLs und oft auch MdBs dazu. 

Ob die Rocker nach Hessen kommen, entscheidet nun ein Publikumsvoting unter https://www.feuerwehrmagazin.de/video-contest/dorfrocker-konzert-gewinnspiel-jetzt-mit-abstimmen

Mit einem selbstgedrehten und lustigen Kurzvideo stehen die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Neesbach im Finale des Dorfrocker-Konzert-Gewinnspiels. Der Preis ist heiß, denn gemeinsam mit den Party-Rockern wollen die Kameraden ihr neues Feuerwehrauto gebührend in Empfang nehmen.
Ob die Rocker nach Neesbach oder zu den zwei anderen Finalisten kommen, können sie unter www.feuerwehrmagazin.de entscheiden. Bis zum 30. Mail 2019 können sie pro Tag eine Stimme abgeben.
Wer gewonnen hat und bald die Dorfrocker zu einem exklusiven Konzert vor Ort begrüßen darf, wird am 31. Mai 2019 auf feuerwehrmagazin.de und dorfrocker.de bekannt gegeben werden. © Lisa Viehmann 

Wenn man die Augen schloss meinte man, sie kämen im nächsten Moment um die Ecke und spielen auf - doch bis dahin dauert's noch ein paar wenige Tage. Es lohnt sich in jedem Fall, diesen Termin schon mal vorzumerken. Am "Denkmalplatz" am schönen Brunnen in Oberbrechen geben sich die musikalische Ehre und spielen auf: 

Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Dehrn
Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Ellar
Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Haintchen
Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Niederbrechen
Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Villmar
Fanfarenzug der Freiwilligen Feuerwehr Langenbach
Fanfarenzug der Freiwilligen Feuerwehr Mengerskirchen
Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Oberbrechen
Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Wilsenroth

Von der Feuerwehr für die Feuerwehr und für die gesamte Bevölkerung - bei freiem Eintritt erwartet uns ein unvergesslicher Abend. Es lädt ein der Kreisfeuerwehrverband Limburg-Weilburg e.V. und die Feuerwehr Oberbrechen.

Manuel Otto (erster Vorsitzender der Feuerwehr Oberbrechen), Markus Schütz (Gemeindebrandinspektor der Gemeinde Brechen), Landrat Michael Köberle, Thomas Schmidt (Verbandsvorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Limburg-Weilburg), Andreas Lindemaier (Leiter Musikzug Oberbrechen), Markus Reh (Wehrführer Feuerwehr Oberbrechen)

Das 4. Kreisfeuerwehrmusikfest steigt am 15. Juni am Dorfplatz in Oberbrechen

Landrat Michael Köberle: Musikfest zeigt das hohe Niveau unserer Feuerwehren 

Limburg-Weilburg. Die Vorfreude ist groß: Am Samstag, 15. Juni 2019, 18 Uhr, steigt am Dorfplatz in Oberbrechen das 4. Kreisfeuerwehrmusikfest des Kreisfeuerwehrverbandes Limburg-Weilburg. Landrat Michael Köberle präsentierte während eines Pressegesprächs gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes, Thomas Schmidt, und Vertretern der Freiwilligen Feuerwehr aus Oberbrechen das Programm. Kreisfeuerwehrverband und Feuerwehr Oberbrechen veranstalten das Fest gemeinsam im Rahmen einer Kooperation. „Das Kreisfeuerwehrmusikfest stellt die Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit unserer heimischen Feuerwehrmusik unter Beweis. Die Gruppen demonstrieren ihr hohes Niveau in wechselnden Auftritten, wobei an diesem Abend die Musik eindeutig im Vordergrund stehen wird.“ Nach den Worten von Landrat Köberle soll beim Kreisfeuerwehrmusikfest nämlich bewusst auf lange Redebeiträge verzichtet werden. Der Besuch des Festes ist zudem kostenfrei. 

Das mehrstündige Musikfestival findet im Zwei-Jahres-Rhythmus statt und steht diesmal unter dem Motto „Von der Feuerwehr für die Feuerwehr und die gesamte Bevölkerung“. Zum Abschluss wird es auch bei der vierten Auflage ein gemeinsames Lied aller teilnehmenden Musikgruppen geben. Mitwirkende sind diesmal die Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehren aus Dehrn, Ellar, Haintchen, Niederbrechen und Villmar, die Fanfarenzüge der Freiwilligen Feuerwehren aus Langenbach und Mengerskirchen, der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr aus Oberbrechen sowie der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr aus Wilsenroth. Die bisherigen Kreisfeuerwehrmusikfeste fanden in Ellar, Villmar und Mengerskirchen statt. „Wir freuen uns auf einen tollen Abend. Es wird zugleich auch der Auftakt in unser Festjahr 2020 sein, in dem wir unser 125-jähriges Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Oberbrechen feiern werden“, erläuterte der Abteilungsleiter Musikzug, Andreas Lindemaier, der den Anwesenden abschließend die Konzeption für das Kreisfeuerwehrmusikfest auf dem Dorfplatz in Oberbrechen erläuterte.    © Landkreis Limburg-Weilburg

Manuel Otto, Markus Reh, Markus Schütz, Landrat Michael Köberle, Andreas Lindemaier, Benedikt Ibel und der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Thomas Schmidt (von links), freuen sich auf das Kreisfeuerwehrmusikfest 2019 in Oberbrechen.

Am Freitag gegen 0:15 Uhr wurde die Feuerwehr Bad Camberg zu einem schweren Unfall auf die Autobahn A3 in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert.

Ein PKW war unter einen Lastwagen geraten, der Fahrer eingeklemmt in seinem Fahrzeug.

Trotz der Versorgungsmaßnahmen des Rettungsdienstes verstarb der Mann noch im Auto. Der Feuerwehr blieb die traurige Pflicht, den Toten aus dem Wrack zu bergen. Weiterhin haben die Einsatzkräfte die Einsatzstelle abgesichert und den Brandschutz sichergestellt.

Vor Ort war das DRK Bad Camberg und der Limburger Stadtbrandinspektor, denn in Rahmen eines Pilotversuchs sendet dieser aus seinem Einsatzfahrzeug Verkehrswarnungen in mehreren Sprachen an die Verkehrsteilnehmer. © Feuerwehr Bad Camberg

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Haintchen/Münster/Niederselters/Eisenbach. Die Jugendwarte hatten ein spannendes und abwechslungsreiches Programm für die teilnehmenden 30 Kinder aus allen vier Ortswehren der Gemeinde Selters vorbereitet.

Von einem Verkehrsunfall in Münster über einen Scheunenbrand mit Menschenrettung über einen Baum auf der Straße im Bereich Haintchen und der Personensuche waren dies Standardanforderungen an die freiwilligen Wehren.

Doch auch ein Feuer darf bei einer Übung nicht fehlen… Die Jugendfeuerwehrmitglieder/innen stellten hierbei jedoch fest, dass hinfahren und löschen nicht die einzige Aufgabe ist, sondern, dass solche Herausforderungen auch einsatztaktisches Vorgehen erfordert.

Die Feuerwehr hat zwar über 1.000 Liter Wasser auf dem Fahrzeug, doch, wenn dieses aus mehreren Strahlrohren auf das Feuer abgegeben wird, ist der Tank doch schnell leer. Wohl dem, der dann bereits auf der Anfahrt weitere Kräfte alarmiert hat.

Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz und so galt es nach den Einsätzen Mensch und Gerät wieder in einen einsatzfähigen Zustand zu versetzen. Fahrzeugwartung und Pflege durfte dabei genauso wenig fehlen wie die Ordnung und Sauberkeit auch in der Unterkunft.

Brandmeldeanlagenalarme störten die einsatzfreien Zeiten, in denen die Kinder gespielt oder sich anderweitig beschäftigt hatten - neben den Ausbildungselementen dieses Wochenendes. So führte ein BMA-Alarm in Eisenbach an die Schutzhütte oder in Niederselters als Fehlalarm zurück zur Wache. Denn auch dies gehört zum Feuerwehralltag dazu.

Das gesellige Miteinander und die Kameradschaft wurde auch bei gemeinsamen Mahlzeiten gepflegt.

Die gemeinsame Abschlussübung fand am Einkaufsmarkt an der B8 statt. Angenommen wurde hierbei ein Flächenbrand neben dem Gebäude, der drohte, auf den Markt überzugreifen.

Einzelne PKW auf dem Parkplatz standen - so das Übungsszenario weiter - bereits in Flammen und mussten gelöscht werden. Die Wasserentnahme erfolgte mittels eines Überflurhydranten. Die Aufgaben wurden verteilt und so konnte die Riegelstellung zum Gebäude durch Haintchen gewährleistet werden. Münster bekämpfte den Flächenbrand und Niederselters und Eisenbach kümmerten sich um die Fahrzeuge.

Bürgermeister Bernd Hartmann und viele weitere Schaulustige wohnten der Übung bei und waren begeistert von der Einsatzleistung der Jugendfeuerwehrler/innen. Müde und zufrieden wurden die Kinder am Sonntagmittag nach dem gemeinsamen Abschlussgrillen voller Eindrücke von ihren Eltern abgeholt.

Wer sich für die Arbeit der Jugendfeuerwehr interessiert, ist herzlich eingeladen mit zu tun. Nähere Informationen hierzu bei den jeweiligen Jugendwarten der Ortsteile. http://www.feuerwehr-selters.de/

Am Samstag gegen 6:30 Uhr musste die Bad Camberger Feuerwehr zu einem brennenden PKW auf die Autobahn Richtung Frankfurt ausrücken. Eine schwarze Rauchsäule war weit zu sehen. Die Standortangabe seitens der Leitstelle lautete „Raststätte Camberg-West“, was aber nicht zutreffend war, tatsächlich stand das brennende Fahrzeug am Hinweisschild vor der Raststätte, also eigentlich im Zuständigkeitsbereich der Feuerwehr Brechen.

...weiterlesen "PKW brennt auf der Autobahn A3"

Niederselters. 1958 begann die damalige Bundesregierung auf Basis der Feuerwehren den Zivilschutz zu gründen - die Wehrmänner aus Niederselters waren dazu bereit- nicht zuletzt wurde ja auch ein neues Löschfahrzeug in Aussicht gestellt. 1963 erhielt die Feuerwehr das LF16/TS - ein Magirus Merkur, welches bis 1984 seinen Dienst versah, bevor es nach Eisenbach abgegeben und später -noch immer diensttauglich- nach Brasilien verschenkt wurde. Im Februar 1999 hat der Bund das LF16/TS für die obligatorische “Mark” an die Gemeinde verkauft, da aufgrund geänderter Gesamtbedingungen der Zivilschutz in den Landesbereich überging. Dort wurde nun reagiert und aus Frankfurt-Sachenhausen ein gleichwertiges Fahrzeug abgezogen, da dieses in Niederselters stationiert werden musste. Seit Beginn an waren Kameraden im 1. Katastrophenschutzzug des Landkreises Limburg-Weilburg tätig, der in der Zusammenarbeit mit anderen Kameraden immer wieder Neu- und Umstrukturierungen durchlief.

Ab dem 1.1.2006 stellt die Stadt Bad Camberg einen komplett eigenen Katastrophenschutzzug auf, in den Niederselters integriert wurde. Zwei Kameraden unterstützten die Abordnung des Landkreises mit dem LF16/TS bei der Flutkatastrophe in Dresden - die gute Pflege und treue Sorge um das Fahrzeug machten sich nicht zuletzt bei diesem harten Dauereinsatz bezahlt. Im Sommer 2015 hatte der technische Prüfdienst das bundeseigene Fahrzeug wegen anstehender Reparaturen und anstehender Neubereifung ausgesondert - das Ende der Ära der Bundeseinheit des Katastrophenschutzes in Niederselters.

Der Bund zog sich weiter zurück und überließ das Thema den Ländern - die sich nun um den Vorhalt für die neuen Gefahren wappnen: Naturkatastrophen und Terrorlagen. Die Gemeinde Selters und das Land Hessen haben jetzt das neue Fahrzeug bereitgestellt:

Das LF 10 Kats Land Hessen: Das Fahrzeug kommt auch bei überörtlichen Einsätzen der Stützpunktwehr zum Einsatz. Aufgebaut wurde das Fahrzeug von Ziegler auf einem Mercedes Benz Atego 1323 AF 4x4  Euro 6. Mit einem automatisiertem Schaltgetriebe Power Shift 3. Der Aufbau besteht aus einer Alpas Bauweise von Ziegler. Mit einer angeflanschten Mannschaftskabine  Ziegler Z-Cab für Gruppenbesatzung. Zur Löschwasserförderung dient eine FPN 10-1000, als Löschmittel steht ein Tank mit 1200 Liter Wasser zur Verfügung und 120 Liter Schaummittel. Zur Beladung gehört ein Waldbrandset vom Land Hessen. Eine TS 16/8 ZS von Ziegler, ein Beladungsmodul Wasserschaden, ein 10.000 Liter Faltbehälter und ein Elektro -Lüfter. Das Fahrzeug verfügt über einen pneumatischen Lichtmasten mit 2x 1000 Watt Strahler und einen Stromerzeuger 13 kVA von Eisemann. In der Ziegler Z-Cab stehen für einen Trupp zwei Atemschutzgeräte zur Verfügung, die während der Anfahrt angelegt werden können. Als Schnellangriff dient ein C- Schlauch  in Buchten.

Pfarrer Joachim Wichmann und Diakon Dr. Walter Simon übernahmen nach der Begrüßung durch Wehrführer und 2.Vorsitzenden der Wehr, Theo Neckermann, die Einsegnung des neuen Fahrzeuges. Diakon Dr. Walter Simon, selbst bei der Feuerwehr, freut sich über diese Technik, auf die man sich verlassen können muss - einerseits, doch andererseits berichtete auch er von Situationen in denen man Grenzen aufgezeigt bekommt. Er lud ein, dann Vertrauen zu finden in dem, der keine Grenzen kennt.

Als 1. Kreisbeigeordneter des Landkreises Limburg Weilburg überbrachte Jörg Sauer die Grüße des Landkreises. Er wies auch auf die organisatorischen Änderungen in der Gesellschaft hin, die eine Tageseinsatzstärke durch lange Wege zwischen Job und Familie belastet, bei gleichzeitig gestiegenen Anforderungen.

Kreisbrandinspektor Georg Hauch bedankte sich bei der Gemeinde, die die Anschaffung mit ermöglicht hat - und damit auch in den Schutz der Gemeinde investiert hat. “Theo bleib dran”, damit ermunterte er den Wehrführer Theo Neckermann.

Thomas Schmidt in seiner Funktion als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes hob die “weichen Komponenten” hervor. Denn es ist ein besonderes Ereignis für einen Feuerwehrkameraden/in, eine solche Indienststellung miterleben zu dürfen. Motivation und Anreiz sieht er in der zeitgemäßen Technik, die hier bereitgestellt wurde. Sicherheit für die Feuerwehrangehörigen durch die Umsetzung aktueller Einrichtungsnormen sind ein wichtiger zusätzlicher Aspekt.

Bürgermeister Bernd Hartmann berichtete, dass das Fahrzeug 234.000 € gekostet hat. Hiervon wurden durch einen Landeszuschuss in Höhe von 99.000 € getragen und die Gemeinde übernahm den Eigenanteil in Höhe von 135.000 €.

Für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit konnte Patrick Pauly und für 50 Jahre Norbert Eufinger nach der offiziellen Schlüsselübergabe geehrt werden. Mehr Informationen zur Arbeit der Wehr unter www.Feuerwehr-Niederselters.de © Peter Ehrlich