Springe zum Inhalt

Villmar, König-Konrad-Straße, Dienstag, 31.03.2020,

(si)Nach dem Brand der König-Konrad-Halle in Villmar (s. Pressemeldung vom 31.03.2020) sucht die Limburger Kriminalpolizei weitere Zeugen. Ersten Ermittlungen zu Folge ist das Feuer im Bereich von mehreren Mülltonen ausgebrochen, welche an der Außenwand der Halle im Bereich des rückwärtigen Parkplatzes standen. Zudem soll laut Zeugenangaben, zwischen 16.30 Uhr und 17.00 Uhr, auf diesem Parkplatz in einigen Metern Entfernung zum Gebäude ein Feuerkorb beziehungsweise ein Grill oder ähnliches gebrannt haben. Aufgrund des derzeitigen Ermittlungsstandes sind daher insbesondere Hinweise zu Fahrzeugen sowie Personen wichtig, welche sich gegebenenfalls zwischen 16.30 Uhr und 17.00 Uhr auf dem rückwärtigen Parkplatz aufgehalten haben. Die Limburger Kriminalpolizei, welche die Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung aufgenommen hat, bittet daher mögliche Zeugen und Hinweisgeber, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer (06431) 91400 zu melden.

Brand der König-Konrad-Halle in Villmar

Limburg-Weilburg. Landrat Michael Köberle und die Bürgermeisterin sowie die Bürgermeister des Landkreises Limburg-Weilburg haben während ihrer regelmäßig stattfindenden Telefonkonferenz das Verhalten von Unternehmen kritisiert, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ehrenamtlich für die Feuerwehren des Landkreises aktiv sind, nach einem Einsatz eine unbezahlte Quarantäne verordnen. „Wir halten es nicht für angezeigt, Personen, die bei einem Einsatz zusammengearbeitet haben, allein deshalb vorsorglich in Quarantäne zu schicken“, betonte Landrat Köberle. ...weiterlesen "Landrat und Bürgermeister: Kein Anlass, Kameraden nach Einsatz in Quarantäne zu schicken"

2

Zur Bildergalerie: https://www.oberlahn.de/Bildergalerie/?gal=10350

Ereignisort: 65606 Villmar, König-Konrad-Straße 33 Ereigniszeit: Dienstag, 31.03.2020, gegen 17:20 Uhr

Am Nachmittag des 31.03.2020 wurde ein Brand im Bereich der König-Konrad-Halle gemeldet. Bei Eintreffen der Feuerwehr stand ein Teil des Daches bereits in Flammen. Der Brand breitete sich weiter aus, so dass große Teile der Halle in Mitleidenschaft gezogen wurden. Personen wurden nach derzeitigem Sachstand nicht verletzt. Der Gebäudeschaden wird derzeit auf ca. mindestens 200.000 EUR geschätzt. Im Zuge der Löscharbeiten wurde die L 3063 zwischen Villmar und Runkel in beide Richtungen voll gesperrt. Die Löscharbeiten und die Straßensperrung dauern an. Die Kriminalpolizei Limburg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Mögliche Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Polizei in Limburg unter der Telefonnummer 06431 / 9140-0 in Verbindung zu setzen.

© Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden

Empfang des Melders vom Walk-In-Bereich mit Abstand

Vielleicht haben sich gestern oder auch heute Morgen wieder einige gewundert, was für ein "Betrieb" bei der Feuerwehr in Niederbrechen zu verzeichnen ist - die Erklärung dazu ist denkbar einfach:

Damit auch alle Feuerwehrleute wissen, wann sie gebraucht werden, wurden sie früher per Sirenenalarmierung freundlich zum Einsatz gerufen. Schon seit vielen Jahrzehnten gibt es dafür aber auch kleinere und diskretere Methoden, die FunkMeldeEmpfänger, die je nach Hersteller unterschiedlich aussehen und Alarmierungen von sich geben können - wenn sie denn im richtigen Funkverkehrsbereich eingebucht - also auf die heimische Leitstelle bequarzt waren.

Eingangsdesinfektion des Melders

Im BOS-Funk diente dazu die 4m-Frequenz, nach der Fünftonfolge, die von der Leitstelle im Einsatzfall ausgesendet wurde, "ging der Melder auf" und die Durchsage der Leitstelle war als Sprachdurchsage zu hören - analog und im Sound eines Funkggerätes. Die Qualität variierte und je nach Standort hörte man die ganze Durchsage oder konnte anhand der ausgelösten Alarmierung erkennen, welche "Schleife" alarmiert wurde und machte sich in Windeseile oder eben nur zügig zum Gerätehaus. Oftmals konnte man bei den analogen Meldern auch nur "ein bisschen" hören, sich es aber zusammenreimen, um was es ging - spätere Melder hatten den Vorteil einer Aufzeichnung der letzten Alarmierungen. 

Abgabe des Melders im Drive-In-Bereich auf dem Hof der Feuerwehr - nein, bitte OHNE Hülle

Und genau hierin liegt der markante Unterschied zu den neuen digitalen Meldern, die auch bei uns nun fast flächendeckend eingeführt wurden in den letzten Jahren - mit einem nicht unerheblichen technischen und vor allem finanziellen Aufwand. 

Genau, so ist es richtig - Abgabe des Melders OHNE Hülle - einfach in die Schneeschippe legen

Die heutigen Digitalmelder sind im Prinzip technisch gesehen wie ein Mobiltelefon, sie enthalten eine SIM-Karte, eine gerätebezogene Programmierung, einen Akku und in der neueren Version auch die Möglichkeit der Bestätigung von Einsatzalarmierungen - WENN, ja WENN eben alles paßt und hierzu gehört auch, dass die Pager, wie sie heute genannt werden, wissen, wo sie hingehören und auf welche Leitstelle sie achten müssen.

Im Hintergrund wartet schon Kamerad Dietmar zur Programmierung - Ein Schwenk und schon ist die Übergabe erfolgt

Denn jede Alarmierung ist höchstindividuell pro Gerät und damit pro Einsatzkraft möglich - natürlich wurden entsprechende Schleifen auch hier umgesetzt, da die Alarmierung sonst etwas umständlich wäre - also wird auch hier gruppenweise alarmiert. 

Ausgangsdesinfektion des Melders durch Kamerad Dietmar nach Aufspielen des Updates

Früher wurde der FunkMeldeEmpfänger nach Fabrikation in der Werkstatt "bequarzt" und tat dann seinen Dienst - zuverlässig, dauerhaft, Tag- und Nacht, viele Tage, bevor er an die Ladestation musste . . . fertig !

Da in den heutigen Meldern natürlich ein Höchstmaß an hochwertiger Technik und vor allem Software verbaut wurde, brachte dies viele Möglichkeiten aber auch Anforderungen mit sich. Und diese Anforderung machte es genau JETZT erforderlich, dass ALLE Melder ein Softwareupdate erhalten mussten, um im Einsatzfall entsprechend ihre Alarmdurchsagen an den/die Träger/in ausrichten können. 

In Zeiten von Corona wurde diese Herausforderung interessant gelöst bei der Feuerwehr in Niederbrechen. Zur Wahrung der Abstände fuhr ein/e Feuerwehrkamerad/in vor, legte seinen unverpackten Melder in die am lang ausgestreckt gehaltene Schneeschippe des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Michael Gläser, der dann mit einem Schwenk zu Dietmar Giesen den Melder weiterreichte. Nach einer ersten Desinfektion des Gerätes, wurde dieses dann in das sog. "Heimzusatzgerät" gesteckt und damit eine Schnittstelle geschaffen zur Software auf dem PC. Innerhalb weniger Sekunden wurde das Softwareupdate aufgespielt, der Melder erneut desinfiziert, in die Schneeschippe gelegt, zum Empfänger geschwenkt, der dann freudig sein frisch upgedatetes Gerät in Empfang nehmen und sich fix vom Hof zugunsten der Kontaktvermeidung entfernte. 

Freudiger Erhalt des sich noch leuchtend freuenden Melders durch den Feuerwehrkamerad Florian

Hoffen wir nun, dass die Melder möglichst lange schweigen, dass sich auch die Feuerwehrleute nicht unnötig in mehr als nötige Nähe begeben müssen, denn auch sie müssen und wollen sich und ihre Familien durch entsprechende Einhaltung der Abstandsregelungen schützen. 

Kommen Sie gut ins Wochenende !

Mehr Informationen zur Arbeit der Feuerwehr unter:

www.Feuerwehr-Niederbrechen.de
auf Facebook: https://www.facebook.com/FFNiederbrechen/
oder: https://www.instagram.com/ff_niederbrechen/

© Peter Ehrlich

v.l.n.r.: Gemeindebrandinspektor Markus Schütz, neuer stellvertretender Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Oberbrechen Dr. Gunther Roth, Bürgermeister Frank Groos, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Oberbrechen, Markus Reh und der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Michael Gläser.

Oberbrechen. In besonderen Zeiten werden selbst die Ernennungen der Wehrführer zu etwas ganz Besonderem – über das normale Maß der persönlichen Bedeutung für den Ernannten. So lagen die Wahlen zum Wehrführer für Markus Reh sowie dessen Stellvertreter Dr. Gunther Roth bereits einige Zeit zurück, doch damit das Amt des Wehrführers auch rechtlich in Kraft treten kann, war noch der offizielle Akt der Ernennung erforderlich. Dies sollte im Rahmen der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr geschehen, die jedoch aufgrund der aktuellen Situation nicht stattfinden konnte.

Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, so Bürgermeister Frank Groos, dass sich die Mannschaft sowie die Bürgerinnen und Bürger auf klare Strukturen verlassen können.

Durch den jetzt vollzogenen Akt werden der Wehrführer und sein Stellvertreter zu Ehrenbeamten auf Zeit ernannt. Die Berufung in das Beamtenverhältnis ist für Führungskräfte in der Feuerwehr notwendig, um bspw. hoheitsrechtliche Befugnisse im Einsatzfall durchsetzen zu dürfen. Aber auch disziplinarisch ist die Berufung ein wichtiges Element, da Ehrenbeamte wie auch alle anderen Beamte besonderen strafrechtlichen Vorschriften unterliegen, bspw. bezüglich Bestechlichkeit und Vorteilsannahme.

Die aktuellen Verordnungen zur Corona-Krise stellten die unabdingbare Ernennung somit vor besondere Herausforderungen. Um die Risiken der Verbreitung des Virus soweit es geht zu vermeiden, wurde daher die Ernennung der beiden Wehrführer kurzerhand in den Hof des Gerätehauses in Oberbrechen verlegt. Mit dem erforderlichen Abstand der Anwesenden untereinander fand Bürgermeister Groos trotz oder auch gerade wegen der nicht alltäglichen Umstände die passenden Worte. Anschließend wurde  Dr. Gunther Roth noch auf das Grundgesetz und die Hessische Verfassung vereidigt. Markus Reh, der bereits seit 2007 im Amt ist, hatte diesen Eid schon zuvor abgelegt.

Mehr Informationen zur Arbeit der Wehr und den aktuellen Entwicklungen auch im Bereich der Online-Fortbildung finden sich auf der neu gestalteten Webseite: www.Feuerwehr-Oberbrechen.de

Zum Videoschnipsel gelangen Sie hier: https://youtu.be/XylfTGGqL2o

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.feuerwehr-oberbrechen.de zu laden.

Inhalt laden

"125 Jahre nach der Gründung unserer Wehr kämpfen wir nun mit der größten Herausforderung für unsere Gesellschaft seit dem 2. Weltkrieg, insbesondere auch für den Feuerwehrdienst. Es muss der Ausbildungs- und Kenntnisstand entsprechend weiter auf hohem Niveau gehalten und an die Problemstellungen rund um COVID-19 angepasst werden. Dies aber ohne uns dazu im Feuerwehrhaus treffen zu können, folglich sind wir gezwungen alternative Lösungen zu suchen." schreibt die Feuerwehr dazu auf Ihrer Webseite.

Ich finde die Idee gut und wünsche allen Beteiligten den Erhalt der Einsatzbereitschaft - bleibt ihr und Eure Familien und Freunde gesund !

In schwierigen Zeiten wie diesen gilt es zusammen zu stehen. Dies dachten sich auch die Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr und des Sportvereins RSV Weyer. Daher organisieren sie spontan eine Nachbarschaftshilfe für Mitbürgerinnen und Mitbürger, die aufgrund der aktuellen Infektionsgefahr ihr Haus nicht verlassen sollten.

Die Sportler des RSV und die Feuerwehrleute nutzen dazu ihre trainings- bzw. übungsfreie Zeit und stellen ihre Dienste der Allgemeinheit zur Verfügung. Dabei bieten sie ihren Mitbürgern Unterstützung bei Einkäufen und Besorgungen im Supermarkt, in der Apotheke, im Baumarkt, außerdem bei Arztbesuchen, beim Gassigehen... und wo sonst noch Hilfe benötigt wird, an. Hilfe wird über eine zentrale Hotline organisiert, bei der sich Mitbürger mit Unterstützungsbedarf melden können: +49 (0)1515 9183308 (B. Lorse) © Torben Thorn

Oberbrechen. Aufgrund der aktuellen Empfehlung der Bundes- und Landesregierung hat sich die Freiwillige Feuerwehr Oberbrechen dazu entschieden, das Jubiläum auf den 21.-23. Mai 2021 zu verschieben.

Das bisher geplante Programm wird auch im Mai 2021 präsentiert freut sich die Feuerwehr. Zusammen mit Seltersreisen wird dann am Freitag, 21.Mai 2021 die Hüttengaudi mit der Band „OhLaLa“ präsentiert und am Sonntag, 23.Mai 2021 findet der traditionelle Festumzug durch Oberbrechen mit anschließendem Beisammensein in der Emstalhalle statt.

Die Feuerwehr bedankt sich für das Verständnis für diese notwendige Entscheidung und freut sich im nächsten Jahr auf ein schönes Fest. Bereits erworbene Tickets für die Hüttengaudi behalten ihre Gültigkeit, können aber auch an der Vorverkaufsstelle zurück gegeben werden.

Alle weiteren Informationen erhalten Sie stets aktuell auch auf der neuen Webseite der Freiwilligen Feuerwehr Oberbrechen. www.Feuerwehr-Oberbrechen.de. Bitte beachten Sie, dass derzeit keine Veranstaltungen oder Übungsstunden stattfinden.
© Freiwillige Feuerwehr Oberbrechen

Am Dienstag, 17. März, wurde die Feuerwehr Elz um 15:29 Uhr erneut auf die Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert. Eine Polizeistreife hatte Flammen aus dem Rad eines niederländischen Lkw-Trailers, der Gefahrstoffe geladen hatte, entdeckt und die Feuerwehr angefordert.
21 Einsatzkräfte rückten daraufhin mit fünf Einsatzfahrzeugen aus.
Sie kamen aber nicht schnell voran. ...weiterlesen "Erneut Lkw-Brand verhindert – Anfahrtswege durch Falschparker blockiert"