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... da ist doch bestimmt was passiert - solche oder ähnliche Anfragen tummeln sich dann im Netz und ja, in der Tat - aber es war zum Glück nur eine Übung:

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Zu einer Übung größeren Ausmasses hatte die Feuerwehr Niederbrechen am Samstagmittag aufgerufen. Um 14 Uhr wurde die Wehr Niederbrechen alarmiert. Das gemeldete Schadensobjekt war ein Brand eines beladenen LKWs zwischen der Firma Gläser und der Straßenmeisterei (dargestellt durch einen Traktor mit Anhänger). Ein LKW-Fahrer hatte den Notruf absetzen können, wollte dann helfen und blieb am Fahrzeug vermisst. Aufgrund eigener Einsatzverpflichtungen standen die Ortsteilwehren Werschau und Oberbrechen bei diesem Einsatzszenario nicht zur Verfügung, weshalb die Wehren aus Runkel und Villmar nachalarmiert wurden. 

Soweit die Einsatzbeschreibung - das besondere daran war die Lage des Schadenobjekts, da sich in unmittelbarer Nähe (Fa. Gläser) größere Mengen Treibstoff und ein Reifenlager einerseits und verschiedene Fahrzeuge und Batterien andererseits bei der Straßenmeisterei zu vermuten sind. Etwas weiter entfernt aber ebenfalls bei der Einsatztaktik zu berücksichtigen ist die neu errichtete Halle der Fa. Eichhorn.

Der Erstangriff erfolgte mittels der Löschfahrzeuge der Feuerwehr Niederbrechen. Parallel dazu wurden Wasserversorgungen über lange Wegstrecken errichtet, bei denen die Wasserentnahme einerseits aus dem neu geschaffenen Entnahmepunkt am Wörsbach und andererseits aus dem Hydrantennetz genutzt wurde.

Durch die Kühlung der gefährdeten Bereiche und Erstellung einer Riegelstellung zum Schutz der Gebäude, Lager und Tanks konnte ein Übergreifen verhindert werden. 

Die Drehleiter der Stadt Runkel unterstützte die Löscharbeiten.

Die Besonderheit bei der Übung, bei der auch Bürgermeister Frank Groos vorbeischaute, war die hohe Entnahme von Wassermengen, die eine Belastung für das Wassernetz darstellen und bei der Einsatztaktik berücksichtigt werden müssen. Das Szenario sah zudem wechselnde Windrichtungen vor, wodurch die starke Rauchentwicklung, die anfänglich Richtung Berger Kirche abzog in Richtung Ortslage Niederbrechen abdrehte und dort zu einer Beeinträchtigung der Bevölkerung geführt hätte. 

Die gute Zusammenarbeit auch mit ortsübergreifender Feuerwehr der Nachbargemeinden ist schon eine lange Tradition, nicht selten waren auch unsere Kräfte bei größeren Schadenslagen in den Nachbargemeinden unterwegs, um die Kameraden zu unterstützen. 

Mehr Informationen zur Arbeit der Wehren unter: 

www.Feuerwehr-Niederbrechen.de

https://www.ffw-villmar.de/

http://feuerwehr-runkel.de/

© Peter Ehrlich / FOTO-EHRLICH.de

Messer, Gabel, Schere, Licht sind für kleine Kinder nichts?

Viel zu oft ist zu lesen, dass Kleinkinder bereits im dritten Lebensjahr mit Zündhölzern heimlich gezündelt haben und dabei die Einrichtung ihres Kinderzimmers in Brand gesetzt haben.

Dabei blieb es nicht nur bei materiellen Schäden in dem Zimmer und dem Löscheinsatz der Feuerwehr. Mehrfach kamen auch Personen zu Schaden bzw. starben durch Rauchvergiftung. ...weiterlesen "Messer, Gabel, Schere, Licht sind für kleine Kinder nichts?"

Donnerstagabend ist Übungsabend bei der Feuerwehr. Neben dem normalen Einsatzgeschehen übt die Wehr an solchen Abenden immer wieder spannende und fordernde Szenarien. Marcel Auth und Patrick Druck waren diesmal für die Planung zuständig und hatten verschiedene Einsatzelemente vorbereitet, die ein Multiple-Case-Management von der Einsatzleitung erforderten. 

Angenommen wurde, dass zwei Bauarbeiter auf dem Gerüst am Neubau arbeiteten. Es kam zu einem Anprall eines PKWs an dieses Gerüst. Hierbei wurde der offensichtlich unter Alkoholeinfluss stehende Fahrer verletzt. Durch den heftigen Anprall wurden die zwei auf dem Gerüst befindlichen Arbeiter in erheblichem Maße verletzt. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war kein Einweiser zu finden, weshalb der Gruppenführer eine erste Lagerkundung vornahm und seine Einsatzkräfte verteilte. Hierbei galt es, parallel drei Verletzte zu versorgen, die Ausleuchtung der Einsatzstelle einzurichten und den Rettungsdienst zu alarmieren und einzuweisen. 

Die Verletzungen des PKW-Fahrers wurden versorgt, der Wärmeerhalt sichergestellt und die Person fortlaufend engmaschig betreut.

Zur Betreuung der verletzten Bauarbeiter im Gerüstbereich, verschafften sich die Einsatzkräfte Zutritt über das Gerüst und nahmen eine erste Lageerkundung und Versorgung sowie Betreuung der Verletzen vor. 

Im ersten Schritt wurde der Verletzte auf der obersten Gerüstebene (Dummy) abgeseilt und zur weiteren Versorgung an den Rettungsdienst übergeben. Anschließend gelang die Rettung des zweiten Verletzten, der zum Glück noch gehfähig war und somit assistiert über die Leiter absteigen und ebenfalls dem Rettungsdienst übergeben werden konnte. 

Während der Abarbeitung dieser Einsätze informierte der Bauarbeiter die Einsatzkräfte, dass eine weitere Person vermisst wird, er wollte nur einen Spatengang machen, wurde aber schon eine geraume Zeit nicht mehr gesehen. 

Die ausgesandten Einsatzkräfte fanden den Polier dann auf dem Baustellenklo, wo er einen Herzinfarkt erlitten hatte und führten auch diese Person der weiteren medizinischen Versorgung zu. Ruhig und routiniert arbeiten die Einsatzkräfte das ihnen gestellte Multiple-Case-Arrangement ab.

Nächtliche Einsätze, oder Einsätze in der Dämmerung bergen stets besondere Gefahren, von der Anfahrt über unter Umständen unbefestigte Wege, dem Aussteigen auf unebenem Gelände, der verminderten Visibilität von Gerät und Personal bis die Einsatzstellenbeleuchtung aufgebaut ist. Große Sorgfalt und Umsicht ist hier von allen Beteiligten gefordert. 

 Wer sich für die Arbeit der Feuerwehr Werschau interessiert, der ist herzlich zu einem virtuellen Besuch auf der Webseite eingeladen oder gerne persönlich zu einem der Übungsabende (Donnerstags 20 Uhr am DGH in Werschau) oder lernen Sie das Team der Feuerwehr am 2. Adventssonntag am 19. Werschauer Weihnachtsmarkt ab 12 Uhr am und im DGH kennen.

www.Feuerwehr-Werschau.de

© Peter Ehrlich / FOTO-EHRLICH.de

Fraport und Partner trainierten die Prozessabläufe bei einer medizinischen Notlage

FRA/ml – Die Fraport AG probte am heutigen Vormittag gemeinsam mit Lufthansa, dem Kompetenzzentrum Hessen vertreten durch das Gesundheitsamt Frankfurt am Main, der Branddirektion Frankfurt, der Sonderisolierstation der Universitätsklinik Frankfurt, sowie Rettungsdiensten und Behörden am Flughafen Frankfurt die Zusammenarbeit im medizinischen Notfall. ...weiterlesen "Notfallübung am Flughafen Frankfurt erfolgreich abgeschlossen"

Am 04.11.2018 fand die diesjährige Abschlussübung der Feuerwehren Kirberg und Ohren statt. Das Übungsobjekt war die „Schottener Wohn- und Pflegeeinrichtung“ in Kirberg, welche aktuell 48 Bewohner umfasst.

Bei dem angenommenen Übungsszenario handelte es sich um einen Brandausbruch im Aufenthaltsbereich des ersten Obergeschosses im vorderen Gebäudeteil, zwei Personen galten zunächst als vermisst. Um den umfangreichen Einsatz zu organisieren, wurden mehrere Abschnitte gebildet, die von dem Einsatzleiter und örtlichen Wehrführer Jürgen Lang aufeinander abgestimmt wurden. ...weiterlesen "Jahresabschlussübung der Wehren Kirberg und Ohren"

FRA/ml – Heute führt die Fraport AG gemeinsam mit ihren Partnern eine groß angelegte Notfallübung durch. Die internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) sowie die European Aviation Safety Agency (EASA) schreiben ein solches Training turnusmäßig alle zwei Jahre vor, um die Betriebsgenehmigung eines Flughafens zu erhalten. Das Szenario wird keinen Einfluss auf den regulären Flugbetrieb haben. © FRAPORT

Rüdesheim, Auf der Lach,     04.11.2018, 18.45 Uhr bis 05.11.2018, 06.55 Uhr,

(pl)Zwischen dem frühen Sonntagabend und Montagmorgen wurde die Rüdesheimer Feuerwehr von Einbrechern heimgesucht.  Die Täter schlugen ein Fenster des Feuerwehrgebäudes in der Straße "Auf der Lach" ein, verschafften sich hierdurch Zutritt zum Büro und entwendeten einen Laptop, einen Moderationskoffer, zwei Handlampen sowie mehrere Getränkedosen. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Rüdesheimer Polizei unter der Telefonnummer (06722) 9112-0 in Verbindung zu setzen.  © Wiesbaden - Polizeipräsidium Westhessen

 

Die Löschzwerge sind die Kindefeuerwehr der Gemeinde Brechen. Einmal im Monat treffen sich die Kids von 6- 10 Jahren mit ihren Betreuern und erleben viele spannende Sachen.

 

Im August stand für die Kids eine Einsatzübung auf dem Plan. Es wurde spielerisch blitzschnell die Einsatzkleidung angezogen und ein Feuer gelöscht.

Wie jedes Jahr, war auch dieses Mal im September ein Ausflug auf dem Programm. Wir besuchten schon die Berufsfeuerwehr Frankfurt, Die Flughafenfeuerwehr und dieses Jahr fuhren wir mit dem Zug nach Limburg, um dort die Feuerwehr zu besuchen. Zunächst schauten wir die ATEMSCHUTZÜBUNGSSTRECKE an. Dort müssen jährlich unsere Feuerwehrmänner- und Frauen mit Anzug und Atemschutzgeräte durch und einen Test bestehen.

Nun, Feuer löschen können wir jetzt, wir wissen auch was Feuerwehrleute für anspruchsvolle Prüfungen bestehen müssen. Aber etwas Wichtiges fehlt noch. Was tu ich, wenn mein Freund sich beim Spielen verletzt? Wie kann ich helfen? Genau das lernten unsere Löschzwerge am vergangenen Samstag. In einem kleinen Erste-Hilfe-Kurs wurde den Jungen und Mädchen unter anderem die „stabile Seitenlage“ gezeigt und wie man einen Verband anlegt.

Der nächste Termin findet am 17.11.2018 von 10-12 Uhr in der Feuerwehr Oberbrechen statt. Wir basteln einen Feuerwehrhelm.

Und am 15.12.2018 findet die alljährliche Weihnachtsfeier statt.

Interessierte Kinder der Gemeinde Brechen im Alter von 6-10 Jahren sind herzlich willkommen. © Kristina Dehbashi / Feuerwehr Oberbrechen

Halloween Einsatz für die Feuerwehr Niederbrechen am REWE Markt Am frühen Abend kam es zu einem Einsatz für die Feuerwehr Niederbrechen. Nachdem aufmerksame Passanten bei der Leitstelle Feuerschein auf dem Dach des Einkaufsmarktes bemerkt und gemeldet haben. Durch die Feuerwehr wurde über Leitern das Dach erkundet und eine brennende Fackel abgelöscht. Dem schnellen Melden und dem routinierten Einsatz der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass es nicht zu weiteren Schäden gekommen ist. Die Feuerwehr verweist in diesem Zusammenhang auch auf die bereits veröffentlichte Mitteilung der Polizei: https://brachinaimagepress.de/halloweenstreiche-nicht-immer-harmlos-·-eltern-sollten-mit-kindern-ueber-streiche-und-moegliche-folgen-sprechen

Am heutigen Mittwochmorgen, 31.10.2018, gegen 6:00 Uhr, kam es zu einem Verkehrsunfall auf der A3, Km 113, Richtung Frankfurt, Höhe Berger Feld, mit 4 beteiligten Fahrzeugen und 4 Verletzten. Es waren an Unfall-Fahrzeugen beteiligt: LKW, PKW, PKW mit beladenem Anhänger, Kleintransporter Der Fahrer des Kleintransporters wurde von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug gerettet.

© Feuerwehr Limburg

Hierzu noch die Polizeimeldung: 

Hoher Sachschaden bei Unfall auf A 3, A 3, zwischen Limburg-Süd und Bad Camberg, Mittwoch, 31.10.2018, 05.45 Uhr

   (si)Ein hoher Sachschaden und zwei verletzte Autofahrer sind das Ergebnis eines Unfalls am Mittwochmorgen auf der A 3 zwischen Limburg-Süd und Bad Camberg. Ein 49-jähriger Lkw-Fahrer mit Anhänger befuhr trotz eines Überholverbotes für Lkw den mittleren von drei Fahrspuren der Autobahn in Fahrtrichtung Bad Camberg, als ein Pkw ebenfalls mit Anhänger den Lkw augenscheinlich auf der rechten Spur überholen wollte. Dabei geriet der 34-jährige Pkw-Fahrer mit seinem Fahrzeug ins Schleudern und prallte gegen den Lkw auf der mittleren Spur. Beide Fahrzeuge schleuderten bei dem Zusammenstoß auf die linke Fahrspur und stießen mit einem dort fahrenden Sprinter zusammen, wobei der Sprinter gegen die Mittelleitplanke geschoben wurde. Im Anschluss konnte ein von hinten, auf der linken Spur, herannahender Pkw nicht mehr rechtzeitig anhalten und stieß mit dem dort zum Stillstand gekommen Lkw zusammen. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 60.000 Euro geschätzt. Sowohl der 34-jährige Pkw-Fahrer als auch der 56 Jahre alte Fahrer des Sprinters wurden bei dem Unfall verletzt und zur Behandlung in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Sowohl die linke als auch die mittlere Fahrspur der Autobahn waren im Bereich der Unfallstelle bis etwa 09.00 Uhr gesperrt. In diesem Zeitraum wurde der Verkehr über die rechte Fahrspur und den Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

©        PD Limburg-Weilburg - Polizeipräsidium Westhessen