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Bundesweite Einkaufsgenossenschaft P.E.G. holt sich fachkundigen Rat aus Limburg: Vincenz-Chefärztin im wissenschaftlichen Beirat

Qualität und Wirtschaftlichkeit in Einklang zu bringen ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Um dies fachgerecht zu bewältigen holt sich Deutschlands älteste Einkaufsgemeinschaft im Gesundheitswesen, die Genossenschaft P.E.G., kompetenten Rat aus dem Limburger St. Vincenz-Krankenhaus: Dr. Patricia Schaub, Chefärztin der Gefäßchirurgie wurde jetzt in den wissenschaftlichen Beirat des Unternehmens berufen. Neben Prof. Dr. Steiner und PD Dr. Hillmeier ist sie nun das dritte Mitglied aus der Vincenz-Chefarztriege im P.E.G.-Beirat.Das Beratungsgremium wird nur mit Medizinern besetzt, die über besondere Erfahrung und Expertise verfügen, und ist jeweils fachspezifisch ausgerichtet. „Dies sichert uns Augenhöhe im strategischen Einkauf für qualifizierte Patientenversorgung und zukunftweisende Empfehlungen für unsere rund 2500 Mitgliedern“, freute sich Anton J. Schmidt, Vorstandsvorsitzender der P.E.G. „Wir holen uns diesen Rat ausschließlich in Kliniken, die mit ausgesucht wissenschaftlichen Standards arbeiten.“

Die  Empfehlungen aus dem wissenschaftlichen Beirat des Unternehmens garantierten  den Mitgliedern der Genossenschaft, die Philosophie einer optimalen Patientenversorgung umsetzen zu können. Indikationsbezogene Beschaffung sei das Schlüsselwort, erläutert Anton Schmidt. Die Anwender, also Ärzte und Pflegekräfte legten fest, welche Anforderungen an Medikalprodukte oder Medizintechnik zu stellen sind. Dieses Procedere komme so direkt den Patienten zugute: „Unsere Entscheidungen sind durch dieses Verfahren leitlinienkonform und entsprechen den klinischen Anforderungen.“ Man wolle eben nicht einfach billig, sondern in nachhaltigem Sinne wirtschaftlich sein: „Wir garantieren damit nicht nur Produkt- sondern auch Handlungssicherheit“, bekräftigte der P.E.G.-Vorstandsvorsitzende.

Besonders wichtig sei der fachliche Rat aus den Beiräten bei der Abwägung des Nutzens bei der Einführung von Innovationen: „Die Mediziner definieren, wann es Sinn macht, medizinische Neuerungen und Entwicklungen umzusetzen.“ So werde sichergestellt, dass nur hochwertige Produkte und Behandlungsmethoden die Patientenversorgung verbessern. Danach erst kommen die Ökonomen zum Zuge und sichern in den Verhandlungen mit den Pharma- und Industriepartnern die Wirtschaftlichkeit. Das Ergebnis sind nicht nur attraktive und marktgerechte Konditionen, sondern vor allem der Einklang von Kostenoptimierung mit patientenorientierter Qualität.

Hintergrund: Die P.E.G. ist die größte bundesweit tätige Einkaufsgemeinschaft für stationäre  Einrichtungen des Gesundheitswesens in Deutschland. Das Unternehmen ist seit 42 Jahren aktiv und agiert als Non-Profit-Unternehmen, das heißt die Mitglieder sind gleichzeitig auch Eigentümer und Kunden. Insgesamt vertritt die P.E.G. 700 Mitglieder mit mehr als 2.450 Gesundheitseinrichtungen, darunter rund 500 Akut-Kliniken. Beschaffung, Fachberatung und Seminare für Kliniken, Reha und Altenheime sind die Schwerpunkte des Unternehmens. © Nicola von Spee, Krankenhausgesellschaft St. Vincenz GmbH