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Brüsseler Fördermittel für Mittelhessen

Regionalkonferenz des EU-Beratungszentrum der Hessischen Landesregierung informiert über „Erasmus+“ und weitere Programme / Europastaatssekretär Mark Weinmeister: „Europäische Fördergelder leisten einen wichtigen Beitrag zur Landesentwicklung“

GIESSEN. Der Hessische Europastaatsekretär Mark Weinmeister betont die Vielfalt der Europäischen Förderprogramme. „Europäische Fördergelder leisten in ganz unterschiedlichen Bereichen einen wichtigen Beitrag zur Landesentwicklung. Die Programme sind so konzipiert, dass hessischen Kommunen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure sie zur Finanzierung vieler verschiedener Projekte nutzen können“, sagte Weinmeister am Montag zur Eröffnung der Regionalkonferenz „Brüsseler Fördertöpfe für Projekte vor Ort“ in der Kongresshalle in Gießen.

Die Veranstaltung, die das EU-Beratungszentrum der Hessischen Staatskanzlei gemeinsam mit dem Europe-Direct-Informationszentrum beim Regierungspräsidium Gießen organisiert hatte, stieß auf große Resonanz: Viele interessierte Bürgerinnen und Bürger, darunter kommunale Vertreter und zivilgesellschaftliche Akteure, informierten sich über die Fördermöglichkeiten, die ihnen die EU-Programme „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ und „Erasmus+“ bieten.

Das Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ soll den Menschen in Europa ein besseres Verständnis der EU und ihrer politischen Entscheidungsprozesse vermitteln und das Bewusstsein für die gemeinsame europäische Geschichte und die gemeinsamen Werte in Europa zu stärken. Es bietet vor allem für Kommunen und zivilgesellschaftliche Organisationen vielfältige Fördermöglichkeiten.

„Erasmus+“ ist das EU-Programm für Bildung, Jugend und Sport. Es soll die Kompetenzen und die Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen verbessern sowie Studienaufenthalte im Ausland und Begegnungen junger Menschen fördern.

„Viele Menschen wissen nicht, dass ein sehr großer Anteil des EU-Haushalts in die Förderprogramme der Europäischen Kommission fließt.“, sagte Staatssekretär Mark Weinmeister. „Alle, die sich mit europäischen Partnern in Projekten für Europa engagieren, sollten deshalb stets prüfen, ob sie Gelder der Europäischen Union beantrag können. Nutzen Sie die Brüsseler Fördertöpfe für Ihre Projekte in Mittelhessen.“ Den abschließenden „Markt der Möglichkeiten“ nutzten viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen, um sich im persönlichen Gespräch mit den Experten über Fördermöglichkeiten für konkrete Projektideen zu informieren oder ihre Erfahrungen auszutauschen.

Die Regionalkonferenz in Gießen ist Teil einer Veranstaltungsreihe der Hessischen Landesregierung, um den Menschen in Hessen die große Bandbreite von EU-Fördermöglichkeiten zu zeigen und sie bei der Suche nach dem passenden Programm zu unterstützen.

Die Hessische Landesregierung unterstützt gezielt Kommunen, Vereine, Verbände, Unternehmen sowie andere Akteure bei der Suche nach geeigneten EU-Fördermitteln. Sie informiert in der Broschüre „Brüsseler Fördertöpfe für Projekte vor Ort“ über EU-Förderprogramme, die kostenfrei im Internet über die unten angegebene Adresse bestellt werden kann. Außerdem stellt die Hessische Landesregierung auf der Internetseite der Hessischen Staatskanzlei ausführlich einzelne EU-Programme vor. Weitere Auskünfte erteilt das EU-Beratungszentrum der Hessischen Landesregierung. Mehr unter https://staatskanzlei.hessen.de/eu-beratungszentrum © Hessische Staatskanzlei