Springe zum Inhalt

BPOLD-KO: Bundespolizei richtet Waffenverbotszone in Bad Soden ein

Bad Soden (ots) - Anlässlich des Sommernachtfestes in Bad Soden erklärt die Bundespolizei den Bahnhof Bad Soden und die Strecken 3641 und 3640 im Zeitraum vom 18. August 2018, 17:00 Uhr bis zum 19. August 2018, 06:00 Uhr zur Waffenverbotszone. Mit dieser gefahrenabwehrenden Maßnahme beabsichtigt die Bundespolizei, die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger, aber auch der an- und abreisenden Festbesucher aktiv zu erhöhen. Das Mitführverbot gilt für alle Schuss- und Schreckschusswaffen, Hieb, Stoß und Stichwaffen, Reizstoffsprühgeräte, Pyrotechnik und Messer aller Art. Ausgenommen von diesem Verbot sind nur Polizeikräfte, der Zoll, die Bundeswehr, der bezirkliche Ordnungsdienst, die Feuerwehr, Rettungsdienste, medizinische Versorgungsdienste, Sicherheitsdienste sowie Gastronomiebetriebe und Handwerker. Grund für die Einrichtung der Waffenverbotszone sind die bundesweiten, aber auch regionalen Ereignisse, bei denen Waffen, insbesondere Messer zum Einsatz kamen oder mitgeführt wurden. Allein 2016 ereigneten sich im Bereich der Bundespolizeidirektion Koblenz 149 Sachverhalte, bei denen die Bundespolizei ein Messer feststellte. Beim alljährlichen Sommernachtsfest in Bad Soden traten immer wieder provozierende und aggressive Personen in Erscheinung. Körperliche Auseinandersetzungen konnten nur durch eine starke Präsenz uniformierter Polizeikräfte und Platzverweise verhindert werden. Zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger wird die Bundespolizei verstärkt Kontrollen durchführen. Bei einem Verstoß gegen das Mitführverbot von Waffen droht dem Betroffenen ein Zwangsgeld von 250 Euro.

©  Bundespolizeidirektion Koblenz