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BPOLD FRA: Sexuelle Belästigung im ICE – Bundespolizei fasst flüchtenden Straftäter

Nach einer kurzen Verfolgungsjagd durch den Fernbahnhof des Flughafens Frankfurt am Main nahm die Bundespolizei am Abend des 6. August einen 28-jährigen Algerier fest. Dieser soll im Intercity Express von München nach Münster (Westfalen) zunächst eine 26-jährige Niederländerin am Arm gestreichelt haben. Als diese ihren Unmut über diese Behandlung zum Ausdruck brachte, beleidigte er die Frau nach Zeugenangaben als "Hure" und "Schlampe" und drohte ihr mit der Faust.

Mitreisende beobachteten den Vorfall und alarmierten umgehend die Bundespolizei. Als diese den mutmaßlichen Straftäter am Fernbahnhof des Frankfurter Flughafens in Empfang nehmen wollte, flüchtete dieser zunächst aus dem einfahrenden Zug, konnte aber noch auf dem Bahnsteig gestellt werden. Bei einer ersten Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann in der Vergangenheit bereits wegen Eigentums- und Drogendelikten polizeilich in Erscheinung getreten war. Da der Algerier darüber hinaus ohne gültigen Fahrschein unterwegs war, leitete die Bundespolizei Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung, Beleidigung und des Erschleichens von Leistungen ein.

©  Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main