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BPOLD FRA: Renitente Maskengegnerin attackiert Bundespolizisten – Schwarzfahrer mit falschen Dokumenten muss in Haft

Frankfurt/Main (ots) - Wegen Leistungserschleichung sitzt ein 33-jähriger Inder nun für einen Monat hinter Gittern. Nachdem er am 24. April bei einer Fahrkartenkontrolle im ICE von Dortmund nach Frankfurt ohne gültigen Fahrschein aufgefallen war, kontrollierten ihn Bundespolizisten am Fernbahnhof des Flughafens. Dabei legte er den Beamten eine gefälschte portugiesische Identitätskarte sowie einen gefälschten portugiesischen Führerschein vor. Über seine Fingerabdrücke ermittelten die Polizisten seine tatsächliche Identität und stellten fest, dass der Mann bereits wegen anderen Fällen von Leistungserschleichung mit Haftbefehl gesucht wurde. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung sowie Leistungserschleichung ein.
Der Mann sitzt nun in der Justizvollzugsanstalt.

Weil eine 39-jährige Tunesierin sich am 25. April bereits vor dem Abflug nach München vehement weigerte, den vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz im Flugzeug zu tragen, alarmierte die Besatzung die Bundespolizei. Der Pilot hatte die Uneinsichtige aufgrund ihrer Weigerungshaltung bereits vom Flug ausgeschlossen, allerdings weigerte sich diese nun, auszusteigen. Die Polizisten forderten die Frau auf, dass Flugzeug zu verlassen. Als diese sich auch den Beamten gegenüber weigerte, wendeten diese unmittelbaren Zwang in Form einfacher körperlicher Gewalt an. Die Tunesierin versuchte nicht nur, sich an den Sitzen festzuklammern, sondern schubste und kratzte die Polizeibeamten, sodass zwei von ihnen leichte Schürfwunden davontrugen. Die Frau wurde vor dem Flugzeug gefesselt und auf die Wache verbracht. Die Bundespolizei übergab die Widerspenstige an die zuständige Landespolizeidienststelle, die nun unter anderem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte gegen die Frau ermittelt.

© Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main