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BPOLD FRA: Mit falschem dänischen Pass nach Kanada – Bundespolizei verhindert Ausreise

Weil ihr der dänische Pass eines Reisenden beim Check-in eher "spanisch" vorkam, verständigte die Mitarbeiterin einer Fluggesellschaft am 17. Juli die Bundespolizei. Die alarmierte Streife stellte schließlich fest, dass es sich bei dem vorgelegten dänischen Reisepass tatsächlich um eine Totalfälschung handelt.

Darüber hinaus waren in dem Dokument gefälschte ungarische Grenzkontrollstempelabdrücke angebracht. Die Beamten nahmen den 49-jährigen Tatverdächtigen daraufhin mit zur Wache. Bei seiner Durchsuchung fanden sie neben einem ebenfalls gefälschten dänischen Führerschein auch die echten albanischen Reisedokumente. In seiner Vernehmung stellte sich heraus, dass der Mann mittels seiner echten albanischen Dokumente zwei Tage zuvor mit einem Flug über die Türkei und Montenegro nach Frankfurt gekommen war. Er gab an, seine Familie in Amerika besuchen zu wollen. Die Bundespolizei stellte die falschen Dokumente sicher und leitete ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung, Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen sowie der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthaltes ein.

Für die zu erwartenden Kosten des Strafverfahrens musste der falsche Däne eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.000 Euro hinterlegen. Am Abend gestattete die Bundespolizei dem Albaner mit seinen echten Dokumenten schließlich die Rückreise nach Montenegro. © Bundespolizei Frankfurt