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Betrüger rufen an in Brechen – Mann überweist 3000 €

 Dienstag, 29.05.2018 bis Mittwoch, 30.05.2018

(si)Betrüger hatten es Mitte der Woche auf einen 48-jährigen Mann aus Brechen abgesehen. Der Täter meldete sich telefonisch bei seinem Opfer und gab sich als Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft Berlin aus.

Am Telefon erklärte man dem 48-Jährigen, dass ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet worden wäre. Im Rahmen dieses Strafverfahrens wäre eine außergerichtliche Einigung möglich. Hierzu müsse der Mann nur 4.500 Euro an ein Konto in der Türkei überweisen. Das gutgläubige Opfer überwies daraufhin 3.000 Euro, ehe der Mann den Betrug bemerkte und Anzeige erstattete.

   Die Polizei rät in solchen Fällen::

   - Gibt sich ein Anrufer als Polizeibeamter oder Mitarbeiter einer Behörde aus,  lassen Sie sich den Namen nennen und rufen Sie Ihre örtliche Polizeidienststelle oder die jeweilige Behörde an. Fragen Sie nach, ob es diese Person bei der Behörde gibt und wie Sie sie erreichen können.

   - Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.

   - Übergeben Sie unbekannten Personen NIEMALS Geld oder Wertsachen, auch nicht Boten oder angeblichen Mitarbeitern der Polizei, der  Staatsanwaltschaft, vom Gericht oder Geldinstituten.

   - Überweisen Sie nach solchen Anrufen kein Geld an Behörden,  Anwälte oder ähnliche Personen und Institute.

   - Wenn Sie solch einen Anruf bekommen haben, verständigen Sie die Polizei und sprechen mit Verwandten oder Bekannten darüber.

©PD Limburg-Weilburg - Polizeipräsidium Westhessen