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Auch die Senioren-Union Limburg-Weilburg warnt vor Engpässen bei Medikamenten

Die Kreisvereinigung der Senioren-Union der CDU in Limburg-Weilburg sieht besorgt auf die Warnungen vor zunehmenden Engpässen bei der Versorgung mit Medikamenten.
„Nach Angaben des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinproduktion sind aktuell knapp 300 Medikamente nicht vorrätig“, klagt der Kreisvorsitzende der Senioren-Union Joachim Veyhelmann. Vor allem wies er darauf hin, dass unter den Medikamenten unter anderem um Krebsmittel und Medikamente für Kinder handelt. Veyhelmann sieht es daher als besondere und eilige Aufgabe an, die Abhängigkeit von außereuropäischen Produktionsmärkten abzubauen und die Arzneimittelforschung und -produktion wieder stärker nach Deutschland und Europa zurückzuholen.
„Wichtige Wirkstoffe – z.B. 90% der weltweit hergestellten Antibiotika - werden aufgrund des hohen Kostendrucks bei deutschen Herstellern nur noch in China oder Indien produziert. Das führt bei weltweiten Krisen und Ereignissen wie der Covid-Pandemie zu Störungen in Lieferketten und zu Rohstoffknappheit. Zwangsläufig kommt es dann zu Ausfällen“, betont Veyhelmann. Er fordert angesichts der bereits in den Apotheken erkennbaren Lieferschwierigkeiten die Bundesregierung dringend auf, die Rahmenbedingungen für die Medikamentenversorgung schleunigst zu ändern und wieder in die Hände deutscher oder europäischer Unternehmen zu geben. Ggf. müssen die Hersteller entsprechend unterstützt werden © Joachim Veyhelmann (MdL)