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Arbeitslos: Identifizierung per Selfie noch bis Jahresende möglich

Selfie-Ident-Verfahren erspart den gesetzlich vorgeschriebenen Gang zur Arbeitsagentur

Die aktuellen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie führen dazu, dass persönliche Vorsprachen in den Agenturen für Arbeit nur eingeschränkt möglich sind. Normalerweise ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass man sich persönlich bei der zuständigen Agentur für Arbeit arbeitslos melden muss, um den Anspruch auf Arbeitslosengeld geltend zu machen. In der Zeit der Pandemie kann dies ausnahmsweise auch telefonisch oder online geschehen. Die Identitätsprüfung muss aber in jedem Fall nachgeholt werden, berichtet die Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar.

Zusätzlicher Service: "Selfie-Ident-Verfahren"

Als zusätzlichen Service bietet die Bundesagentur für Arbeit bis zum 31. Dezember 2020 das "Selfie-Ident-Verfahren" für Kunden der Arbeitsagenturen an. Damit kann die notwendige Identifikation ohne persönliches Erscheinen über Smartphone oder Tablet erfolgen. Für die Online-Identifizierung braucht es drei Dinge: erstens ein App-fähiges Gerät mit Kamera, zweitens eine stabile Internetverbindung und drittens ein gültiges Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass) mit holographischem Merkmal. Kunden, die das Verfahren nutzen können, bekommen ein Schreiben ihrer zuständigen Agentur mit einem QR-Code. Über diesen QR-Code oder durch Aufruf der im Schreiben benannten Internetseite (https://www.arbeitsagentur.de/selfieident) erhält man weitere Informationen zum Verfahren.

Das Angebot, am Selfie-Ident-Verfahren teilzunehmen, ist freiwillig. Sollten sich Kunden der Agenturen dagegen entscheiden, erhalten sie zu einem späteren Zeitpunkt einen Brief mit einem Vor-Ort-Termin, um sich auf herkömmlichem Weg persönlich in ihrer Agentur für Arbeit zu identifizieren. © Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar