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Arbeitsagentur warnt vor gefälschten E-Mails · Betroffen sind sowohl Arbeitgeber, als auch Privatpersonen · Fälle auch im Agenturbezirk Limburg-Wetzlar

Screenshot © Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) warnt vor vermehrt auftretenden Bewerbungsanschreiben per E-Mail an Arbeitgeber. Diese E-Mails können eine Schadsoftware enthalten. Die Ersteller der E-Mail beziehen sich darauf, dass sie sich auf eine ausgeschriebene Stelle bewerben und versuchen den Anschein zu erwecken, dass es sich um eine seriöse Bewerbung handelt. Im Anhang der E-Mail befindet sich das Bild des angeblichen Bewerbers sowie eine ".zip-Datei", in der weitere Unterlagen enthalten sind, darunter ein Erpressungstrojaner in Form einer ".exe-Datei". Diese dürfe nicht ausgeführt werden. Andernfalls verschlüssele die Anwendung die Daten auf der Festplatte. Verdächtige E-Mails sollten daher sofort gelöscht und keine Links angeklickt oder Anhänge geöffnet werden.

Auch Privatpersonen betroffen

Laut BA erhalten aktuell auch Privatpersonen unseriöse E-Mails mit Stellenangeboten. Als Absender werde die Bundesagentur für Arbeit ausgewiesen. Die Beschreibung des Arbeitsangebotes sei meist vage und unkonkret. Gelockt werde mit Homeoffice-Arbeiten und einem außerordentlich hohen Einkommen. Die BA empfiehlt, auch diese Mails und deren Anhänge nicht zu öffnen. Per E-Mail versandte Stellenangebote der Agenturen für Arbeit tragen als Absender die Bezeichnung der örtlichen Arbeitsagentur oder des Arbeitsvermittlers, nicht aber die Bezeichnung "Bundesagentur für Arbeit". Im Zweifel können sich Arbeitsuchende unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 455550 vergewissern, ob die E-Mail von der Arbeitsagentur versandt worden ist.

Nach Angaben der Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar haben auch heimische Arbeitgeber und Privatpersonen entsprechende elektronische Post erhalten.
© Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar