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Arbeit auf Abruf, Rufbereitschaft und Bereitschaftsdienst

Wenn die Arbeit ruft · Kostenlose Veröffentlichung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

Auf eine aktuelle Veröffentlichung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat jetzt die Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar aufmerksam gemacht. Unter dem Titel "Wenn die Arbeit ruft" berichtet die Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit, dass bundesweit 4,5 Prozent der Beschäftigten angeben, Arbeit auf Abruf auszuüben. Dabei vereinbaren Arbeitgeber und Arbeitnehmer lediglich die Arbeitsdauer, nicht aber die Lage der Arbeitszeit. Der Arbeitgeber kann den Beschäftigten dann entsprechend des tatsächlichen Arbeitsanfalls einsetzen. Diese Arbeitsform werde besonders häufig im Hotel- und Gaststättengewerbe eingesetzt und betreffe überdurchschnittlich viele Minijobber, heißt es im zwölfseitigen IAB-Kurzbericht weiter. Rufbereitschaft gehöre hingegen für sechs Prozent der Arbeitnehmer zum Berufsalltag. Dieses Arbeitszeitmodell finde man vor allem im Gesundheitsbereich. Dies gelte auch für Bereitschaftsdienste, von denen 5,5 Prozent der Beschäftigten betroffen seien. Beide Formen kämen häufiger bei Vollzeitbeschäftigten vor.

Wie sich die Arbeitszeitmodelle unterscheiden, welche Arbeitnehmer und Branchen besonders betroffen sind, wie Rufarbeit die Arbeitszufriedenheit sowie Gesundheit beeinflusst und was die Bundesregierung an gesetzlichen Änderungen plant, kann kostenlos im Internet unter http://doku.iab.de/kurzber/2018/kb1418.pdf nachgelesen werden. © Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar