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50 Jahre Städtebauförderung: Millionen aus Bundesmitteln für Wahlkreis Rheingau-Taunus / Limburg

Die gesellschaftlichen, ökologischen, demografischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Stadtentwicklung haben sich in den letzten Jahrzehnten immer wieder verändert. Deswegen unterstützt die Städtebauförderung seit 1971 die Städte und Gemeinden dabei, städtebaulichen Missständen nachhaltig zu begegnen. Davon profitieren Städte und Gemeinden aller Größenordnung – knapp 50 Prozent der Bundesmittel fließen in den ländlichen Raum, wie der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch (CDU) mitteilt. Hinter der Erfolgsgeschichte der Städtebauförderung steht ein besonders ganzheitlicher Ansatz: Anders als andere Förderprogramme werden keine Einzelvorhaben, sondern sogenannte Gesamtmaßnahmen gefördert. Auf der Grundlage eines städtebaulichen Entwicklungskonzepts werden für ein abgegrenztes Fördergebiet Anpassungsbedarfe identifiziert und passgenaue Lösungskonzepte umgesetzt. „Konkrete Einzelmaßnahmen sind damit Ergebnis einer übergeordneten Gesamtstrategie, um so den Orts- oder Stadtteil bestmöglich zu entwickeln. Ganzheitlich meint dabei aber auch das Ebenen übergreifende Zusammenarbeiten von Bund, Ländern und Kommunen sowie die enge Einbindung der Akteure vor Ort – der örtlichen Wirtschaft und insbesondere der Bürger“, erklärt der Bundestagsabgeordnete Willsch.

Aktuell dringende Themen wie Klimawandel, Erhalt lebendiger Innenstädte, sozialer Zusammenhalt, Strukturwandel oder Branchenentwicklung für den Wohnungsbau werden mit den drei neuen Programmen – Lebendige Zentren, Sozialer Zusammenhalt sowie Wachstum und nachhaltige Erneuerung – besser adressiert. Mit insgesamt rund sechs Milliarden Euro hat der Bund so viel wie noch nie in den Städtebau investiert. „Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ist die Städtebauförderung erneut auch zur Krisenbewältigung gefragt: Die Pandemie verändert nicht nur unser gesellschaftliches Leben, sondern auch die Anforderungen an den öffentlichen Raum oder kommunale Infrastrukturen. Mehr denn je ist uns bewusst geworden, wie sehr wir Freiräume mit hoher Aufenthaltsqualität benötigen“, so Willsch weiter.

Seit Beginn der Städtebauförderung 1971 flossen insgesamt je mehr als sechs Millionen Euro nach Limburg und Eltville, mehr als fünf Millionen Euro nach Idstein, und mehr als vier Millionen Euro nach Bad Camberg und Rüdesheim. Seit 2019 wurden so Vorhaben in Bad Camberg mit knapp 660.000€, Geisenheim mit 369.000€, Idstein mit 980.000€, Limburg (580.00€), Oestrich-Winkel (1,1 Millionen €) sowie Rüdesheim am Rhein (1,65 Mio. €) gefördert. „Die Bilanz der letzten Jahre zeigt den Erfolg der Städtebauförderung. Ich freue mich, dass durch Bundesmittel immer wieder konkrete Maßnahmen in meinem Wahlkreis und unserer schönen Heimat gefördert werden“, zeigt sich Willsch erfreut. © Klaus-Peter Willsch (MdB)