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Zwölf Forstämter machen mit – wenn die Corona-Auflagen es zulassen.

Mischbaumarten pflanzen, Eicheln sammeln und säen oder einen Waldrand mit Sträuchern ergänzen: am ersten November-Wochenende zählen die Forstämter in Hessen auf das Bürgerengagement. Dabei kann jeder den Wald vor der eigenen Haustür unterstützen und helfen, ihn klimarobust zu gestalten. „Wir pflanzen nur dort, wo wir die Natur sinnvoll unterstützen und ergänzen können.“ sagte Michael Gerst, Leiter des Landesbetriebs HessenForst, „Unser Ziel ist, dass mindestens vier Baumarten auf einer Fläche wachsen, um so das Risiko zu streuen.“
Die Pflanzflächen sind im ganzen Land verteilt und vielfältig. Doch eines haben sie gemeinsam: die letzten drei Sommer haben ihnen stark geschadet. Es war zu trocken und zu heiß. Die Bäume sind entweder wegen Wassermangels abgestorben oder waren so geschwächt, dass Käfer und Pilze Ihnen den Gar ausgemacht haben. Den Forstleuten blieb oft nur die Ernte der Bäume, um den Befall des Borkenkäfers einzudämmen oder um die Sicherheit im Wald zu gewähren.
Seit November letzten Jahres gibt es die Bürgerbeteiligungskampagne „Unser Wald“. Eine erste hessenweite Pflanzaktion war im Frühjahr abgesagt worden, dazu hatten sich über 3.000 Freiwillige angemeldet. Die große gesellschaftliche Solidarität zeigt sich aber nicht nur in den zahlreichen Anmeldungen zum Pflanzen. Viele Privatpersonen spendeten auch - bislang insgesamt über 100.000 Euro und durch Sponsoring von Firmen und Unternehmen sind viele unterschiedliche Projekte entstanden.
Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Pflanz-Plätze begrenzt. Es gelten die AHA-Regeln. Anmeldungen sind nur über die Homepage von HessenForst möglich. © Hessen Forst