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Marcus Hartnack (hier für die Feuerwehr Hünfelden), Alexander Rembser (Stadtbrandinspektor Bad Camberg) und Mario Bauer (Gemeindebrandinspektor Hünfelden) – stellvertretend für alle Helferinnen und Helfer

Zum Video gelangen Sie hier: https://youtu.be/Hswtm9lpjWs (kopieren und in Browser einfügen)

Hünfelden/Bad Camberg. Es fehlen einem die Worte, um das zu beschreiben, was in den letzten zwei Wochen zwischen Bad Camberg, Hünfelden, Selters (Ts.), Weilrod und den betroffenen Gebieten passiert ist. Die regionale Nähe und das Bewusstsein, dass Unwetter wie diese immer häufiger werden und die Auswirkungen heftiger hat die Menschen auch im Landkreis Limburg-Weilburg zu Helfer/innen werden lassen. Hierbei sind viele über sich hinausgewachsen und haben unvorstellbares geleistet, ob als individuell oder in Gruppen anreisend waren und sind viele Menschen vor Ort. Der stellvertretende Stadtbrandinspektor aus Bad Camberg Alexander Rembser schlug schnell vor einen Transport mit Hilfslieferungen zu organisieren. Parallel zu den Hilfsorganisationen, die sich anfangs auch erst koordinieren mussten, wurde aufgrund geschäftlicher oder privater Verbindungen in die betroffenen Regionen klar, dass pragmatische Hilfe notwendig ist, und weder lange Gespräche, noch Geldsummen zu dem Zeitpunkt hilfreich waren.
Mario Bauer erinnert sich immer noch mit Gänsehaut an den Hilferuf, den er erhielt „Schick‘ uns alles, was Du hast“. Und das, was dann passierte, war unvorstellbar. Nach kurzer Abstimmung mit den jeweiligen Bürgermeisterin/n kam die Hilfe in Gang. Innerhalb weniger Stunden war der erste Konvoi mit Lebensmittel und Werkzeugen organisiert und auf der Straße. Unternehmer und Feuerwehrmann Christopher Herzberg unterstützte die Hilfsaktion ab der ersten Minute. Fast jeder der 25 Konvois wurde durch ein Fahrzeug und Manpower von ihm unterstützt. Die Menschen wollten geben, spenden und wandten sich an die Feuerwehren, die ihrerseits nach kurzer Koordination ein System in die Hilfe brachten. Die Ortswehren wurden als örtliche Sammelstellen kommuniziert, die ihrerseits die Hilfsgüter zur Feuerwehr nach Bad Camberg transportierten, die dann recht schnell zu klein wurde. Und jetzt griffen die Hände ineinander wie ein gut geöltes Zahnrad ins andere. Die Menschen aus der Region brachten in langen Autokonvois genauso ihre haushaltsüblichen oder mit Nachbarn zusammen gesammelten Hilfsgüter wie auch die Feuerwehrzulieferungen von den einzelnen Wehren. Doch damit nicht genug, im Hintergrund wurde telefoniert, recherchiert, koordiniert und so waren zahlreiche Firmen bereit, das Engagement nach vorne zu bringen – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn angefangen mit einer großen Lagerhalle, in der angenommen, sortiert, fakturiert, verpackt und verladen wurde über Helfer, die sich die Klinke in die Hand gaben, bis hin zur Helferverpflegung ergab sich alles wie von selbst. Alexander Rembser von der Freiwilligen Feuerwehr Bad Camberg und Hünfeldens Gemeindebrandinspektor Mario Bauer haben in dieser Zeit das Telefon kaum noch aus der Hand gelegt und die Akkus konnten kaum noch nachgeladen werden, so sehr glühten die Leitungen – Powerbanks wurden zum Begleiter durch die Tage.

Insgesamt konnten so bis zum aktuellen Zeitpunkt 532,4 Tonnen Hilfsgüter angenommen und weitergegeben werden. Mit insgesamt 90 Fahrzeugen wurden diese in Richtung Eifel verbracht. Spenden allein ist super, doch es muss natürlich auch koordiniert sein, damit die Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Gebraucht wurde und wird alles – im Sommer ist sowieso für die Mineralbrunnen immer wieder das Leergut ein Thema, was nicht schnell genug zurück kommt in die Befüllung, auch hier halfen die Feuerwehren nach. SocialMedia und Radiosender wurden zum schnellsten Medium, wenn es darum ging, sich zu vernetzen und die jeweils aktuellsten Nachrichten und Bedarfe weiter zu verbreiten.

Kaum kamen die Lieferungen vorgefahren, wurden sie mit geübten Handgriffen ausgeladen und sortiert. Die Geschwindigkeit war atemberaubend. „Wir konnten gar nicht so schnell LKWs organisieren, wie wir wieder Hilfsgüter liefern wollten“, so Marcus Hartnack (Mitarbeiter im Organisationsteam). „Danke“ alleine ist nur ein Wort, es bedeutet den Menschen in den betroffenen Gebieten jedoch so viel mehr, ist es doch die Hilfsbereitschaft auch im Landkreis Limburg-Weilburg, die mit dieser im Südkreis sicherlich größten Aktion zum Ausdruck brachte, dass die Opfer Unterstützung haben und nicht allein sind! Fast 150 Helferinnen und Helfer der örtlichen Wehren haben alles gegeben bei dieser Aktion. Über 2.500 Stunden ehrenamtliche Arbeit kamen nach ersten Schätzungen zusammen – viele weitere folgen und viele wurde noch nicht mal dokumentiert.

Durch geleistete Geldspenden konnten weitere Dinge beschafft und ermöglicht werden, wie Getränke, Werkzeug, Geräte etc. Der Gesamtwert der geleisteten Waren wird bei über 230.000 € liegen, beziffert Mario Bauer dankbar. Allen Menschen in der Region wünscht das Team viel Kraft und Ausdauer, das Erlebte zu verarbeiten, die Schäden zu beseitigen, zu reparieren und neu zu gründen. Den Helferinnen und Helfern aus dem Landkreis Limburg-Weilburg, Weilrod und weit darüber hinaus gilt ein ganz besonderes DANKESCHÖN, ist es doch die Gewissheit, nicht alleine zu sein in schwierigen Zeiten. Dieses Gefühl der Dankbarkeit verspürten auch die, die bereits im Katastrophengebiet waren, ob zum aktiven Helfen oder Abliefern der Hilfsgüter. Mehr Information zur Arbeit Ihrer Wehren vor Ort auf den jeweiligen Internetseiten. ©️ Peter Ehrlich/FOTO-EHRLICH.de

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