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1. Baucontainer aufgebrochen,

Bad Camberg, Robert-Bosch-Straße, Freitag, 27.08.2021, 17:00 Uhr bis Montag, 30.08.2021, 08:00 Uhr

(wie)Am Wochenende wurde in Bad Camberg ein Baucontainer aufgebrochen. Unbekannte Täter brachen das Vorhängeschloss eines Baucontainers auf einer Ausgrabungsstätte in der Feldgemarkung in der Nähe der Robert-Bosch-Straße auf. Der Container wurde von den Tätern durchsucht und es wurden eine Batterie und ein Benzinkanister entwendet. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Limburg unter der Rufnummer 06431/9140-0 entgegen. ...weiterlesen "Baucontainer aufgebrochen+++Täterfestnahme nach Sachbeschädigung+++Scheiben an mehreren Pkw eingeschlagen"

© Ausstellung-Exponat Museum für moderne Kommunikation, Frankfurt

Nach meinen Ausflügen im tierischen Bereich (s.ganz unten) ging es diesmal in den telekommunikativen Bereich und ich berichte heute als Erlebnisbericht darüber:  Als guten Anlaufpunkt in unserer Region habe ich dafür das Museum für Kommunikation in Frankfurt ausgemacht. Es ist am Schaumainkai 53 gelegen und mit öffentlichen wie auch individuellen Verkehren hervorragend zu erreichen.

Dass das moderne Endgerät mit dem Sie gerade diese Zeilen lesen können, nicht selbstverständlich ist und dahinter eine lange Entwicklungs-Geschichte steht, das kann man in diesem Museum lernen - übrigens ist es für Kinder mindestens genauso interessant wie für Erwachsene. Die Schwerpunkte der Interessenwahrnehmung sind dann höchstwahrscheinlich anders ausgeprägt, während die Kinder sich eher im Mitmachbereich (sofern nicht wg. Corona derzeit außer Betrieb) in den verschiedenen Abteilungen wohlfühlen und sich fragen werden, was das alles für "seltsame" Apparaturen sind, geht bei den Lebenserfahreneren eher das Herz auf, wenn sie alte Telefonapparate oder andere Geräte wieder erkennen, die früher für Verbindungen sorgten.

Dass Telefone früher Kabel hatten, war selbstverständlich, genauso die Wählscheiben der Hubdrehwähler. Wer seinerzeit beim Telefonwunschkonzert oder anderen ähnlichen Dingen mitgemacht hat, kennt es noch, wie man versucht hat, durch ein zurückschieben der Wählscheibe schneller die nächste Ziffer zu wählen - brachte nichts, aber für's Gefühl war's gut ;-). Es folgten dann die Tastentelefone, da ging das mit dem Wählen schon schneller, bis die Verbindung jedoch noch schneller aufgebaut werden konnte, sollte es noch einige Zeit dauern. Dann konnte man Telefonieren, ohne Kabel - die schnurlosen Funktelefone für zuhause waren auf dem Markt, denen dann auch recht bald die ersten analogen Autotelefone folgten. Aufgrund der verbauten Masse an Technik, waren diese im Auto gut einsetzbar, jedoch an Funkzellen gebunden. Erst später wurde das "Handover", das weiterreichen von Funkzelle zu Funkzelle optimiert, so dass wir heute z.B. auf der Autobahn telefonieren können, ohne Gesprächsabbrüche. Dann erst kamen die Funktelefone, die im angelsächsischen Bereich auch noch "Cellulars" heißen, was damit zusammen hängen dürfte.

Die Miniaturisierung, der stetige Ausbau der Netzversorgung bis zu uns "raus auf's Land" machte es dann möglich, auch hier außerhalb der Ballungszentren zu telefonieren - man wartete jährlich auf die neuen Versorgungskarten und wählte dann das bei sich am besten vertretene Netz. Früher waren die Netzzuordnungen noch über die Vorwahlen zu erkennen und seinerzeit konnte man Nachrichten nur netzintern verschicken - der netzübergreifende Versand gelang dann nur über eine ausländische Mitteilungszentrale - und da man bei den ersten Funktelefonen das mit dem Telefonbuch und dem Versand der Nachrichten noch nicht so ganz rund hatte, kannte man die Rufnummern seiner Freunde eben einfach noch auswendig ... denn die musste man hierbei manuell eintippen. Und für den besseren Empfang sorgten die herauszieh- oder -klappbaren Antennen, deren Hotspot möglichst weit weg vom Kopf sein sollte.

Zwischen damals und heute gibt es noch die Welt der Pager, der Personenrufgeräte. Seinerzeit unter dem Namen einem europäischen Namen, später unter anderen modernen Namen bekannt, gelang der Empfang von Tonrufsignalen. Dazu musste man vorher vereinbaren, was was bedeuten sollte 1="Ruf' zuhause an" 2= "Ruf' im Büro an ..." , der Versand von numerischen Zahlenfolgen machte mehr möglich, so konnte man auch ganze Rufnummern übermitteln - das gelang mit Mehrfrequenzhandsendern, die man zu diesem Zweck an den Hörer hielt. Der Versand von alphanumerischen Nachrichten gelang dann wieder noch später mit entsprechend größeren Geräten, eine Technik, die heute noch immer ihren Einsatzzweck hat, aber dank der Möglichkeiten des modernen Mobilfunkgerätes natürlich eher im geschäftlich-medizinischen Bereich liegt, z.B. dort, wo man keine Mobiltelefone verwenden darf, aber Funkversorgung vorhanden ist. Dort könnte man dann auch die BOS-Funkmeldeempfänger zuordnen, mit denen Behörden mit Organisations- und Sicherheitsaufgaben (BOS) alarmiert werden ... Feuerwehr, Rettungsdienst ... "die Piepser" eben...

Nach diesem Rückblick in die Geschichte der Telekommunikation, wie sie auch meine Generation erlebt hat und mit der ich groß geworden bin, ein Blick ins Museum. 

Es ist hell, freundlich und das Team an allen Positionen hilfsbereit und aufmerksam. Zu sehen ist hier der Eingangsbereich:

© Ausstellung Museum für moderne Kommunikation, Frankfurt
Das darf nicht fehlen in dieser Sammlung - das beliebte Fernsprechhäuschen (Telefonzelle): 
Und bei wem da keine Geruchs- und Erlebniserinnerungen spontan in die Nase schießen, der ist wahrscheinlich jünger und dem blieb dieser spezielle Genuss der Telefonepoche "Telefonhäuschen" verwehrt. Man spürt es förmlich in den Fingern, das Hochdrehen der Telefonbücher, bei denen oft Seiten fehlten, der Geruch von allem was man sich vorstellen konnte, die verkratzten Münzautomatentelefonen (bevor die Kartentelefone kamen), die orange/gelb leuchtenden Anzeigen ... oder auch der oben aufliegende Telefonhörer netter Zeitgenossen, die ihr Resttelefongeld dem nächsten widmeten . . . und nicht zuletzt der flackernde Neonschein, der bei mancher Nachtfahrt Orientierung war · © Ausstellung-Exponat Museum für moderne Kommunikation, Frankfurt

Das gute alte Bakelit-Telefon "W48" © Ausstellung-Exponat Museum für moderne Kommunikation, Frankfurt
Derzeit noch bis 5.9. zu sehen die Sonderausstellung "Briefe ohne Unterschrift" © Museum für moderne Kommunikation, Frankfurt

Ich wünsche auf jeden Fall interessante Stunden im Museum - zu empfehlen für Groß und Klein.

Limburg-Weilburg. Landrat Michael Köberle hat gemeinsam mit Geschäftsführer Thomas Schulz und dem Direktor Prozess- und Qualitätsmanagement, Marcel Heneck, den neuen Pflegedienstdirektor Norman Knortz im Kreiskrankenhaus in Weilburg begrüßt. ...weiterlesen "Kreiskrankenhaus: Landrat Köberle begrüßt neuen Pflegedienstdirektor Norman Knortz in Weilburg"

Neuausrichtung des Bürgerservice der Steuerverwaltung erfolgreich

„Mehr als 1,7 Millionen Anrufe, rund eine Million Aufrufe unseres digitalen Finanzamts und viele weitere Serviceangebote helfen den Bürgerinnen und Bürgern, sparen ihnen Zeit, Nerven und mittlerweile fast immer den Weg zum Finanzamt. Unser Bürgerservice kann sich gerade mit dem breiten digitalen Angebot auch bundesweit sehen lassen“, sagte Hessens Finanzminister Michael Bodenberg heute in Wiesbaden. ...weiterlesen "Positives Fazit für die Neuausrichtung des Serviceangebots der Finanzämter"

BRANDGEFAHREN im Privatbereich

Jahr für Jahr ereignen sich in Deutschland rund 200.000 Wohnungsbrände. Die materiellen Kosten, welche bei dieser Art von Bränden entstehen, belaufen sich auf rund eine Milliarde Euro.

Aber nicht nur materielle Schäden sind bei Bränden zu beklagen. Leider kommen auch immer wieder Menschen zu Tode, und das in den häuslichen vier Wänden. Als Todesursache ist es in den meisten Fällen nicht das Feuer was dazu führte, sondern der, bei einem Brand entstehende, giftige Rauch. Rund zwei Drittel der Brandopfer werden Nachts im Schlaf überrascht.

Daher veranstaltet der Fachbereich Brandschutzerziehung und -aufklärung im Kreisfeuerwehrverband Limburg-Weilburg e.V. in Zusammenarbeit mit dem Schornsteinfeger Kreisverband Limburg-Weilburg, der Freiwilligen Feuerwehr der Kreisstadt Limburg an der Lahn sowie der Kreissparkasse Limburg am Samstag, 18. September 2021 von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr auf dem Europaplatz in Limburg einen Informationstag rund um die Themen Brandgefahren im Privatbereich, Lebensretter Rauchmelder, richtiges und sicheres Heizen mit Kamin/Feuerstätte oder aber Energieeinsparung und Umweltschutz.

Hier können sich interessierte Besucher an einem mobilen Feuerlöschtrainer über die richtige Handhabung von Handfeuerlöscher, aber auch über die Auswirkung von zerberstenden Spraydosen informieren. © Yannick Silbereisen

Der Spielkreis Niederbrechen veranstaltet am 02.10.2021 in der Kulturhalle, Dietkircher Str., Niederbrechen einen Herbst-/Winterbasar rund ums Kind.

Verkäufer können sich bei Manuela Gemmel, E-Mail: basarsknb@gmail.com anmelden. Die Anlieferung der Waren ist am 01.10.2021 und die Abholung der nicht verkauften Waren am 03.10.2021. Die genauen Anliefer- und Abholzeiten werden mit Versendung der Basarunterlagen mitgeteilt.

Käufer können sich unter dem Link: https://www.bullsheet.de/S/Anmeldung_zum_Herbst-Winterbasar_Niederbrechen_eKXmLpE4mCrz anmelden bzw. den Link unter der E-Mail: basarsknb@gmail.com anfordern.
Am 02.10.2021 werden die Adressen per Luca-App registriert.
Die Einkaufszeit je 50 Personen beträgt eine Stunde. Schwangere können von 9:30 bis 10:30 Uhr einkaufen. Es dürfen keine Kinder, Verwandte usw. mit in den Saal genommen werden.

Allgemeine Regeln:
Es gelten für Verkäufer und Käufer die vom Landkreis für öffentliche Gebäude erlassenen 3G-Regeln (geimpft, genesen oder getestet). Das bedeutet Kontrolle bei Einlass: 2. Corona-Impfung plus 14. Tage, Genesungsnachweis evtl. plus Impfung bzw. tagesaktueller Corona-Test gültig 24 Std.
In der Kulturhalle müssen FFP2- oder OP-Masken getragen werden. Außerdem sind auf Abstände von 1,5 m zum Nebenmann zu achten.

© Manuela Gemmel, i. A. Spielkreis Niederbrechen

Der 23. „Tag der Regionen“ findet vom 1. September bis 31. Oktober statt –
Führungen, Märkte, Lesungen und mehr – Kostenfreies Programm gibt Überblick

Gießen. „Regionale Strukturen sind nachhaltig und kurze Wege stärken die Regionen, dafür wollen wir mit dem Tag der Regionen sensibilisieren“, sagt Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich. Die 23. Auflage der bundesweiten Aktion findet vom 1. September bis 31. Oktober statt und steht diesmal unter dem Motto „Der lange Weg zu kurzen Wegen“. In Hessen finden zahlreiche Aktionen coronakonform statt. Das Regierungspräsidium Gießen (RP) koordiniert nicht nur die Veranstaltungen, sondern hat sie auch in einem kostenfreien Programm zusammengefasst. ...weiterlesen "Der 23. „Tag der Regionen“ findet vom 1. September bis 31. Oktober statt"

Beraten, begleiten, vermitteln

Vanessa Soukup steht in Limburg Jugendlichen und jungen Erwachsenen zur Seite

Straßen und Plätze, das ist für Vanessa Soukup Arbeitsplatz. Aufsuchende Jugendarbeit nennt sich das, was sie macht. „Streetwork“ ist eine andere Bezeichnung. Seit 1. Februar ist die ausgebildete Pädagogin im Dienst der Stadt. ...weiterlesen "Vanessa Soukup steht in Limburg Jugendlichen und jungen Erwachsenen zur Seite"

2. Motorroller gestohlen,

Niederselters, Seltrisa Ring, Samstag, 28.08.2021, 17:00 Uhr bis Sonntag, 29.08.2021, 10:40 Uhr

(wie) Am Wochenende wurde in Niederselters ein Motorroller von einem Privatgrundstück entwendet. Ein 31-Jähriger stellte seinen Motorroller der Marke Piaggio auf einem Grundstück im Seltrisa Ring ab. ...weiterlesen "Motorroller gestohlen, Körperverletzung durch Pfefferspray, Zu Boden gestoßen und getreten, Maßnahmen zur Schulwegsicherung"

(wie)Am Samstag wurde ein Mann in Werschau überfallen. Unbekannte Täter näherten sich einem 54-Jährigen an seinem Haus. Ein Täter schlug dem Mann unvermittelt ins Gesicht. Danach gingen die Täter in das Haus und entwendeten gezielt Gegenstände, darunter elektronische Geräte und ein Mobiltelefon. Danach flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Der 54-Jährige wurde durch den Schlag verletzt. Die vier Täter sollen 40-50 Jahre alt gewesen sein und ca. 170 bis 180 cm groß. Der schlagende Täter hatte schwarze, die anderen dunkelblonde/ braune Haare. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Limburg unter der Rufnummer 06431/9140-0 entgegen. © Polizeidirektion Westhessen