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Hünfelden. Atemschutzgeräteträger/innen sind die Feuerwehrleute, die schon bei der Brandschutzfrüherziehung bei den Kindern für großes Staunen sorgen! Neben der sowieso schon auffälligen Feuerwehrbekleidung fallen diese durch Vollgesichtsmasken und meist gelbe große Flaschen am Rücken auch an Einsatzstellen nochmal mehr auf – nicht ohne Grund! Die Ausbildung zur Feuerwehrfrau/-mann ist Grundbedingung für die Einsetzbarkeit im Einsatzgeschehen. Ein Höchstmaß an körperlicher und psychischer Belastbarkeit wird jedoch von den Frauen und Männern erwartet, die dort zum Einsatz kommen, wo z.B. Atemgifte in der Luft zu erwarten sind, die eine Umluft unabhängige Versorgung mit Pressluft erforderlich macht und damit eine Brandbekämpfung aus nächster Nähe oder auch die Menschenrettung aus Gefahrbereichen ermöglicht. Jährliche Gesundheitsprüfungen und Fortbildungen reichen hierbei jedoch alleine nicht aus. Um die persönliche, psychische und körperliche Eignung jederzeit zu gewährleisten, müssen im Rahmen der jährlichen Fortbildung neben einer theoretischen Unterweisung mindestens zwei Übungen innerhalb von zwölf Monaten durchgeführt werden, so schreibt es auch die FwDV 7 (Feuerwehr-Dienstvorschrift) vor. Bei der Belastungsübung müssen in einer speziellen Atemschutz-Übungsanlage verschiedene Tätigkeiten verrichtet werden, die eine gewisse körperliche Fitness des Feuerwehrangehörigen voraussetzen. Dabei muss auch die Atemschutzstrecke „durchkrochen“ werden. Hierbei handelt es sich um sich immer wieder ändernde Szenarien mit der Einspielung von Geräuschen, Rauch, Wärme und besonderen Herausforderungen in engen Käfigwegen. Hinzu kommen das Besteigen der Endlosleiter oder der Lauf auf einem Ergometer-Laufband zum Check der gesundheitlichen Parameter. Die zweite Übung soll unter Einsatzbedingungen in einem dafür geeigneten Objekt durchgeführt werden. Bei diesen Übungen soll der Atemschutzgeräteträger einsatztypische Tätigkeiten ausführen; beispielsweise das Retten von Personen, durchführen von Notfallübungen, vornehmen von Strahlrohren mit Schlauchleitungen unter Druck, öffnen von Türen, absuchen von Räumen mit unterschiedlichen Rückwegsicherungen, kennzeichnen von Räumen, besteigen von Leitern, einsteigen in Fensteröffnungen, in Stellung bringen von Ausrüstungsgegenständen, bergen von Gegenständen, verrichten von handwerklichen Arbeiten.

Seit Herbst letzten Jahres stand jedoch die, für die jährlichen Überprüfungen im Kreis Limburg-Weilburg vorgehaltene Atemschutzübungsstrecke, aufgrund der Pandemielage nicht zur Verfügung – geübt werden muss trotzdem, denn die Abarbeitung anfallender Einsatzszenarien läuft weiter.

Die Unfallkasse Hessen hat für die Wehren nun die Möglichkeit geschaffen, dass endlich wieder trainiert werden kann. Der Atemschutzverantwortliche und stellvertretende Gemeindebrandinspektor Diethard Hofmann hat die Initiative ergriffen und für die Feuerwehren der Gemeinde Hünfelden den Startschuss gegeben. „Routine gibt Sicherheit – für sich selbst und die Kamerad/innen“, so Diethard Hofmann. Der Eignungsnachweis G26.3 musste genauso vorgelegt werden, wie ein tagesfrischer Coronaschnelltest, erst dann war die Teilnahme möglich. Zudem musste der letzte Streckendurchgang 2019 oder später erfolgt sein. Eine gesundheitliche Selbsteinschätzung per Fragebogen und die persönliche Eignungsprüfung rundete die Startroutine ab.

Unter dem gültigen Hygienekonzept wurde dann mit der alternativen Belastungsübung begonnen. Von der Kurzprüfung der 300bar-Druckluftflasche und der Atemschutzmaske über die Kontrolle des richtigen Anlegens der Schutzkleidung, ging es über die Anmeldung bei der Atemschutzüberwachung und einer kurzen Einweisung an die Übung. Das Feuerwehrhaus in Dauborn bot ein hervorragendes Übungsterrain, so ging es eine Runde um das Gebäude inkl. Treppe, es folgte eine weitere Runde mit anschließendem Durchkriechen unter zwei Fahrzeugen in der Fahrzeughalle, um dann nach einer weiteren Runde um das Haus – in diesem Fall mit einem rund 20 kg schweren Schaummittelbehälter mittels Steckleiter auf den bereitstehenden Übungstank zu steigen, bevor es dann auf die letzte Runde ums Gebäude ging. Hierbei wurden die Zwischenstände der Druckmanometer an den Flaschen an die Atemschutzüberwachung gemeldet.

Diethard Hofmann freut sich auch über den Anteil weiblicher Feuerwehrleute im Bereich der Atemschutzgeräteträger und ist dankbar, dass auch noch viele Kamerad/innen sich mit über 50 bis 65 dem anstrengenden Dienst stellen. Diese hatten jedoch eine etwas vereinfachtere Anforderung zu erfüllen: Eine Runde ums Feuerwehrhaus mit Kriechen unter zwei Fahrzeugen, einer weiteren Runde ums Feuerwehrhaus mit Schaummittelbehälter, bevor es dann zweimal mittels Steckleiter auf den Übungstank ging.

Ob Atemschutzmaske oder FFP2-Maske, das Funkeln in den Augen der Teilnehmer/innen machte mehr als deutlich, wie sehr sich die Atemschutzgeräteträger/innen gefreut haben, dass es endlich wieder eine Möglichkeit zum Trainieren unter der Maske gibt.

Gemeindebrandinspektor Mario Bauer bedankte sich bei Diethard Hofmann und Daniel Wagner sowie Christian Bender für die Ausarbeitung des Hygienekonzeptes, die Vorbereitung sowie Durchführung und Dokumentation der Übung, die nun alle der rund 60 Atemschutzgeräteträger der Gemeinde Hünfelden bei entsprechender Eignung durchlaufen werden. Mehr Informationen zur Arbeit der Wehr im Internet unter www.Feuerwehr-Huenfelden.de © FOTO-EHRLICH.de/Peter Ehrlich

1. Zwei Jugendliche auf Parkdeck unsittlich berührt, Limburg, Schiede, 26.04.2021, 15.20 Uhr,

(pl)Zwei 16 und 17 Jahre alte Mädchen wurden am Montagnachmittag auf dem oberen Parkdeck eines Parkhauses in der Straße "Schiede" von einem jungen Mann unsittlich berührt. Die beiden Jugendlichen hielten sich gegen 15.20 Uhr auf dem Parkdeck auf, als plötzlich zwei Männer auf sie zugekommen sein sollen. Einer der beiden habe der 16-Jährigen dann an den Oberschenkel gefasst und versucht, sie zu umarmen. ...weiterlesen "Zwei Jugendliche auf Parkdeck unsittlich berührt, Exhibitionist im Wald, Wohnmobil, Anhänger sowie Fahrzeuge auf Grundstück von Einbrechern angegangen, Versuchter Einbruch in Bahnhofsgebäude"

 Wiesbaden, Bundesautobahn, A3, Freitag, 23.04.2021 von 16:00 Uhr bis Montag, 26.04.2021 bis
07:00 Uhr

(mm) Im Verlaufe des Wochenendes beschädigten Unbekannte einen an der Bundesautobahn 3 befindlichen Blitzeranhänger mit einem spitzen Gegenstand.

Der Anhänger zur Messung der Geschwindigkeit war zum Tatzeitpunkt am Fahrbahnrand in Fahrtrichtung Frankfurt, zwischen der Raststätte Medenbach und dem Wiesbadener Kreuz, aufgestellt. Am Morgen des 26.04.2021 stellten die eingesetzten Beamten fest, dass die Heckscheibe des Anhängers von Unbekannten mittels eines unbekannten spitzen Gegenstand zerstört wurde. Ein Vordringen in den Innenraum des Anhängers gelang den Tätern hierbei nicht. Der entstandene Sachschaden beträgt schätzungsweise mehrere Hundert Euro. Täterhinweise liegen den Beamten nicht vor.

Durch die Polizei wurden die Ermittlungen aufgenommen; Hinweisgeberinnen und Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345 - 0 zu melden.

© Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden

Arbeitsschützer vom RP Gießen erinnern an den Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz (Mittwoch, 28. April)
Gießen. „Waldarbeiter schwer verletzt“, „Arbeiter stürzt von Baugerüst“ oder ähnliche Schlagzeilen erinnern immer wieder daran, wie gefährlich manche Berufe sind. Daran zu erinnern, gibt es den Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz (Mittwoch, 28. April). Wie sich am Beispiel von Mittelhessen zeigt, waren die Zahlen von Unfällen im Vorjahr rückläufig. „Im Aufsichtsbezirk des Regierungspräsidiums Gießen – hier sind ca. 430.000 Menschen beschäftigt – gab es rund 2.600 meldepflichtige Arbeitsunfälle“, teilt Dr. Hilde Weigand. Sie ist Leiterin eines der drei Dezernate beim RP Gießen. Diese befinden sich in Gießen und Hadamar. Das RP Gießen ist in den fünf mittelhessischen Landkreisen zwischen Limburg und Schlitz, Münchhausen und Hungen dafür zuständig, die Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften zu überwachen. ...weiterlesen "Rückgang der Unfallzahlen: im Zeichen der Corona-Pandemie"

Aktuelle Informationen des Landkreises Limburg-Weilburg zum Corona-Virus 

Limburg-Weilburg. Die Kreisverwaltung teilt mit, dass im Landkreis Limburg-Weilburg mit Stand Dienstag, 27. April 2021, 0 Uhr, 705 Personen aktiv mit dem Corona-Virus infiziert sind. Sie verteilen sich auf Limburg (198), Weilburg (73), Hadamar (60), Bad Camberg (40), Elz (39), Dornburg (39), Selters (32), Weilmünster (32), Waldbrunn (28), Hünfelden (27), Mengerskirchen (23), Brechen (20), Runkel (19), Weinbach (18), Merenberg (18), Beselich (16), Villmar (12), Elbtal (7) und Löhnberg (4). ...weiterlesen "244,3 Inzidenz, 705 aktiv, Brechen (20), 1.613 in Quarantäne, 38/18 KH, 30.328 geimpft . . ."

Am Morgen des 27. April führten die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Frankfurt am Main sowie die Frankfurter Steuerfahndung Durchsuchungen in 50 Objekten im Rhein-Main-Gebiet, NRW und Bayern sowie acht Festnahmen im Auftrag der Staatsanwaltschaften Frankfurt am Main und Darmstadt durch. Durchsucht wurden die Geschäftsräume von Firmen sowie die privaten Wohnungen der beschuldigten Personen. ...weiterlesen "HZA-F: Zoll, Steuerfahndung und Staatsanwaltschaften zerschlagen Schwarzarbeitsring und illegales Geflecht von Scheinfirmen in der Reinigungsbranche Acht Festnahmen bei Durchsuchungen im Rhein-Main-Gebiet"

Limburg-Weilburg. Durch das Inkrafttreten des 4. Bevölkerungsschutzgesetzes gelten erstmals bundesweit einheitliche Regelungen zu den notwendigen Einschränkungen aufgrund hoher Inzidenzen. Als Schwellenwerte zu den unterschiedlichen Stufen der neuen Regelungen gelten nun die Werte 100, 150 und 165. Diese werden aufgrund der Zahlen ermittelt, die das Robert-Koch-Institut (RKI) täglich bekannt gibt. Die dem RKI vorliegenden Zahlen werden vom Gesundheitsamt des Landkreises Limburg-Weilburg gemeldet und entsprechen somit den im Kreisgebiet bestätigten Corona-Fällen. Da das RKI die Inzidenz anhand der Datenlage um 18 Uhr eines jeden Tages errechnet, weicht diese von der Zahl ab, die der Landkreis Limburg-Weilburg bisher täglich um 12 Uhr ermittelt hat. Die Differenz entsteht, weil in der Zeit von 12 bis 18 Uhr weitere Befunde eingehen und erfasst werden. Um die tägliche Meldung des Landkreises den neuen Vorgaben des 4. Bevölkerungsschutzgesetzes anzupassen, wird auch das Gesundheitsamt nun die Zahlen zugrunde legen, die zu der Uhrzeit erfasst sind, die auch das RKI zu Grunde legt. Die Umstellung erfolgt am Dienstag, 27. April 2021, wodurch es einmalig zu einem verkürzten Meldezeitraum kommt. © Landkreis Limburg-Weilburg

Limburg-Weilburg. Das Weiterbildungsangebot für Frauen „Aufbruch als Chance“ startet voraussichtlich am 30. August 2021 und richtet sich an Frauen, die sich beruflich neu orientieren wollen. Wie die Veranstalterinnen, das Familienzentrum Müze und das Kreisfrauenbüro, mitteilen, musste das für April 2021 geplante Seminar wegen der Corona-Pandemie auf den Herbst verlegt werden. „Wir starten unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen und freuen uns, interessierten Frauen in diesem Jahr noch die Möglichkeit einer Teilnahme zu bieten“, so die Leiterin des Frauenbüros im Landkreis Limburg-Weilburg, Ute Jungmann-Hauff. ...weiterlesen "Weiterbildungsangebot für Frauen: „Aufbruch als Chance“"