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Niederbrechen/Nachdem Weihnachtsmann und Christkind schon längst wieder in den hohen Norden abgereist sind, machte sich pünktlich zu Ostern der Osterhase auf den Weg, um die Aktiven des Kirchenchors „Cäcilia“ mit einem kleinen Ostergruß zu überraschen. Leider sind ja derzeit immer noch keine gemeinsamen Proben und keine Gottesdienstgestaltung mit dem gesamten Chor möglich. ...weiterlesen "Osterüberraschung für die Aktiven des Kirchenchors „Cäcilia“"

1. Fahrzeugteilediebe erwischt, Dornburg, Frickhofen, Bahnhofstraße, Sonntag, 04.04.2021, 19:30 Uhr

(jn)Zwei Männer aus dem Kreis Limburg-Weilburg sind am Sonntagabend im Dornburger Ortsteil Frickhofen festgenommen worden, nachdem sie von einem Zeugen bei einem mutmaßlichen Fahrzeugteilediebstahl auf frischer Tat ertappt worden waren. Um 19:30 Uhr hatte der Zeuge die zwei 32 und 33 Jahre alten Männer auf einem Gelände in der Bahnhofstraße entdeckt, auf dem Fahrzeuge zur weiteren Verwertung abgestellt werden. Allem Anschein nach hatte das Duo das Gelände betreten und sich soeben mit einem Winkelschleifer an dem Katalysator eines Pkw zu schaffen gemacht. Die alarmierten Polizisten nahmen daraufhin die zwei Männer fest und stellten den Winkelschleifer sowie das abgetrennte Fahrzeugteil sicher. ...weiterlesen "Fahrzeugteilediebe erwischt, Personengruppe schlägt sich auf offener Straße, Bäume angesägt,"

Alkoholisierte Autofahrerin ohne Reifen unterwegs Idstein / Waldems 06.04.2021, 22:50 Uhr

(fe) In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde eine alkoholisierte Autofahrerin aus Waldems durch eine Streife der Polizeistation Idstein aus dem Verkehr gezogen. Ein aufmerksamer Zeuge meldete der Polizei zuvor, dass in Idstein ein Pkw mit stark beschädigter Fahrzeugfront sowie fehlendem rechten Vorderreifen und auffälliger Fahrweise unterwegs sei. Es gelang den Beamten anhand der Angaben des Zeugen, den schwarzen 3er BMW im Bereich Waldems zu lokalisieren und die Fahrerin einer Kontrolle zu unterziehen. Dabei stellten sie fest, dass die Frau erheblich alkoholisiert war. Ein durchgeführter Atemalkoholtest zeigte einen Wert von über 3,1 Promille. Die Autofahrerin wurde daraufhin für eine ärztliche Blutentnahme zur Polizeidienststelle gebracht.

Nach ersten Ermittlungen muss die Fahrerin über einen gewissen Zeitraum im Raum Idstein ohne ihren rechten Vorderreifen gefahren sein. Aufgrund des Schadens an ihrem BMW kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Frau zuvor mit dem Fahrzeug eine Unfallflucht begangen haben könnte.

Mögliche Zeuginnen und Zeugen, die das Fahrzeug mit fehlendem Reifen beobachtet haben, oder sogar einen Verkehrsunfall bemerkten, werden gebeten, sich unter (06126) 9394-0 an die Polizeistation Idstein zu wenden.

© Polizeipräsidium Westhessen · Polizeidirektion Rheingau-Taunus

Aktuelle Informationen des Landkreises Limburg-Weilburg zum Corona-Virus

Limburg-Weilburg. Die Kreisverwaltung teilt mit, dass im Landkreis Limburg-Weilburg mit Stand Mittwoch, 7. April 2021, 12 Uhr, 773 Personen aktiv mit dem Corona-Virus infiziert sind. Sie verteilen sich auf Limburg (216), Hadamar (90), Elz (59), Dornburg (51), Weilburg (48), Beselich (44), Runkel (40), Mengerskirchen (37), Waldbrunn (28), Bad Camberg (28), Weinbach (20), Hünfelden (19), Villmar (17), Merenberg (17), Weilmünster (16), Löhnberg (16), Brechen (13), Elbtal (8) und Selters (6). ...weiterlesen "773 aktiv, Brechen (13), 247 verstorben, 726x britische Mutation, 1.663 in Quarantäne, 27/9 KH, 185,1 Inzidenz, 19.625 geimpft"

Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich (2.v.r.) besucht das Biotop „Unterm Nippchen“. Mit dabei sind (v.l.) die RP-Mitarbeiter Martin Schab und Gerhard Schulze-Velmede, Bauamtsleiter Benjamin Zabel und Bürgermeister Bernd Hartmann (r.).

„Hier in Selters ist der Naturschutz Zuhause“

Gießen. „Hier in Selters ist der Naturschutz Zuhause“, sagt Dr. Christoph Ullrich während eines Gemeindebesuchs. Der Regierungspräsident will sich über zwei Projekte informieren: Zum einen das neue Biotop „Unterm Nippchen“ und zum anderen die neue Amphibienleitanlage an der Kreisstraße aus oder in Richtung Eisenbach. Beide Maßnahmen werden vom Regierungspräsidium Gießen (RP Gießen) finanziell gefördert.

In der Mitte einer Insel befinden sich Bruthilfen für zwei Eisvögel.

Die Tour startet am Biotop „Unterm Nippchen“. Ein erster Bauabschnitt ist abgeschlossen. Fünf der geplanten acht Teiche sind in der Auenlandschaft zwischen Bahngleisen und Emsbach bereits entstanden. Bis zu 1800 Quadratmeter groß werden sie sein. Fertig sind auch zwei Brutplätze für Eisvögel, auf einer kleinen Insel mitten im zweiten Teich im Bungalow-Stil errichtet. Mit dem Haufen Totholz und Steinen sowie den 20 gepflanzten Obstbäumen auf dem 9.000 Quadratmeter großen Areal entsteht hier ein idealer Lebensraum für Amphibien, Reptilien und Insekten. Ziel ist es, eine größtmögliche Artenvielfalt anzusiedeln. Die Kosten dafür betragen bislang rund 100.000 Euro. Finanziell beteiligt sind neben dem RP Gießen auch der Landkreis Limburg-Weilburg, der Forstservice Taunus, der NABU Niederselters, der NABU Kreisverband Limburg-Weilburg und die Firma GTS Taunus.

Eine Infotafel weist bereits auf das Biotop hin. Weitere sollen folgen.

„Wir sind stolz auf das Projekt“, sagt Bürgermeister Bernd Hartmann. „Die gemeindlichen Gremien arbeiten hier Hand in Hand, ansonsten wären solche Projekte gar nicht umsetzbar.“ Dass hier ein solch wertvolles Refugium entstehen kann, ist zuallererst einem personellen Glücksfall zu verdanken. Benjamin Zabel ist nicht nur Bauamtsleiter der Gemeinde, sondern auch dem Naturschutz eng verbunden. Seinem Geschick und der Vernetzung ist es geschuldet, dass das Vorhaben nach nur einem halben Jahr Planung und Beantragung umgesetzt werden konnte.

Das Regierungspräsidium Gießen unterstützte die Biotop-Entwicklung mit insgesamt rund 73.000 Euro. „Das Geld, mit dem wir solche Projekte fördern, muss ja irgendwie in die Fläche kommen“, berichtet Gerhard Schulze-Velmede, RP-Dezernatsleiter im Bereich Naturschutz. „Das funktioniert nur da, wo es Menschen gibt, die solche Projekte auch umsetzen.“ Auch sein Kollege Martin Schab, der das Projekt begleitet, sieht nun erstmals das Ergebnis, das genaugenommen ein Zwischenergebnis ist: „Es ist toll zu sehen, was hier entstanden ist und ich bin gespannt, wie sich das Projekt weiterentwickelt.“ Umgekehrt freut sich Bürgermeister Hartmann über das Engagement des Landes Hessen: „Ein Dank geht an das Regierungspräsidium und alle, die sich daran beteiligt haben.“

Bis heute sind für das Projekt 5.000 Kubikmeter Erde bewegt worden. Und bald werden es noch mehr, denn Bauamtsleiter Benjamin Zabel hat den zweiten Bauabschnitt schon im Blick. In dessen Verlauf sollen die verbliebenen drei Teiche entstehen. Nicht nur das, auch das Thema Öffentlichkeitsarbeit hat eine hohe Bedeutung. „Es gibt hier viele, die sich für das Biotop interessieren“, berichtet er. Der Radweg R8 ist nur wenige Meter entfernt. „Und es wird garantiert auch einen Ornithologen-Tourismus geben.“ Damit sich sowohl die Vogelfachleute als auch neugierige Passanten an dem Biotop-Alltag erfreuen können, wird am Eingang des eingezäunten Areals eine vier Meter hohe und überdachte Aussichtsplattform errichtet. Eine Informationstafel steht bereits am Radweg. Weitere sollen folgen. „Wir wollen ja auch die Bürgerinnen und Bürgern dafür begeistern, was sich in der Natur entwickelt, wenn man ihr einen Schonraum gibt“, erläutert Benjamin Zabel.

An den voraussichtlichen Kosten zwischen 130.000 und 150.000 Euro will sich das Regierungspräsidium Gießen wieder beteiligen. „In unserem Regierungsbezirk, der von hier bis nach Schlitz im Osten und von der NRW-Grenze bis in die Wetterau reicht, ist dieses Naturschutz-Projekt herausragend“, sagt RP Christoph Ullrich. Das gelte es nach Kräften zu unterstützen.

Die zweite Station der Tour mit dem Gast aus Gießen ist bereits fertiggestellt. Eine Baustellenabsperrung steht zwar noch, aber die Kröten können den fertigen Tunnel an der Kreisstraße aus oder in Richtung Eisenbach bereits nutzen. „An dieser Stelle hier wurden in einem Jahr auch schon fast 1.000 Kröten von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern umgesetzt“, berichtet Bürgermeister Bernd Hartmann mit der Besuchergruppe an einer der beiden Öffnungen. 12.000 Euro hatte das RP Gießen für die Baumaßnahme bereitgestellt, die nach Abstimmung mit dem Landkreis Limburg-Weilburg sowie mit Bauleistungen durch die Gemeinde Selters pünktlich vor Beginn der massiven Krötenwanderungen umgesetzt werden konnte. „Die Amphibienleitanlage ersetzt die Schutzzäune, die nur durch den großen Einsatz von Freiwilligen errichtet und wieder abgebaut werden konnten“, sagt der Bürgermeister. Das Bauprojekt solle auch deutlich machen, wie hoch die Bedeutung der Artenvielfalt in Flora und Fauna in der Gemeinde angesehen werde. © RP-Gießen

Zur Naturschutz-Tour gehört auch ein Besuch der neuen Amphibienleitanlage (v.l.): RP-Mitarbeiter Martin Schab, Bürgermeister Bernd Hartmann, Bauamtsleiter Benjamin Zabel, Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich und RP-Dezernatsleiter Gerhard Schulze-Velmede.

BGR und Forschungsprojekt MiningImpact untersuchen Umweltauswirkungen eines Manganknollen-Kollektors

Im Rahmen des europäischen JPI Oceans-Forschungsprojektes „MiningImpact“ untersucht die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) mit weiteren Forschungsinstitutionen die Umweltauswirkungen eines Gerätetests im Manganknollengürtel zwischen Hawaii und Mexiko im Pazifik. Ein belgisches Unternehmen erprobt dort mit einem so genannten Kollektor die Aufnahme der metallhaltigen Knollen vom Meeresboden. Die Testarbeiten finden bis Mitte Mai zunächst im belgischen und später im deutschen Manganknollen-Lizenzgebiet statt. Aufgabe der 23 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der BGR und des „MiningImpact“-Konsortiums an Bord des norwegischen Schiffes "ISLAND PRIDE" ist es, ein unabhängiges wissenschaftliches Umweltmonitoring des subindustriellen Gerätetests durchzuführen. ...weiterlesen "Expedition in den Pazifik"