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v.l.n.r. Wehrführer Theo Neckermann, Schriftführer Tino Spalteholz
und 1.Vorsitzender Peter Schier © FOTO-EHRLICH.de/Peter Ehrlich

Niederselters. Mit dieser großen Resonanz auf eine Bitte der Feuerwehr in Niederselters zeigt sich der Vorstand der Feuerwehr ausgesprochen dankbar. Es ist dies ein großes Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung seitens der Bevölkerung, welches Motivation und Antrieb für das tägliche tun ist – dies übrigens oft über viele Generationen hinweg, bedankt sich der erste Vorsitzende des Vereins, Peter Schier.

So sah sie vorher aus
© Feuerwehr Niederselters

Im Sommer wandte sich die Wehr an die Bevölkerung mit der Bitte um Unterstützung: Eine Anfang des 20. Jahrhunderts gefertigte Vereinsfahne mit der Aufschrift „Feuerwehr Niederselters 1884 e.V.“ war in die Jahre gekommen und wies alterungs-, nutzungs- und lagerungsbedingte Schäden auf, wobei die natürlichen Abbauprozesse der Materialien durch schädigende, äußere Einflüsse katalysiert wurden – hierzu zählen: Z.B. Mechanik, Licht- und Staubeinwirkung sowie Klimaschwankungen, so beschreibt es die Diplom-Restauratorin Katharina Mackert aus Bonn, die sich in monatelanger Handarbeit dieser für den Verein wertvollen Fahne angenommen hat. Die fortschreitende, altersbedingte Materialermüdung führte zum Abriss des vorgeschädigten Fahnenblattes vom Fahnenstock. Die Gesamthöhe nach Konservierung beträgt ca. 110cm (ohne Kordelaufhängung) und die Breite ca. 72cm.

Das längsrechteckige Banner mit zwei bemalten Schauseiten ist gearbeitet aus zwei ehemals wohl rotgrundierten- heute nahezu schwarz erscheinenden Gewebelagen. Die Ortsseite zeigt den Schriftzug „Freiwillige Feuerwehr Niederselters 1884 e.V.“ und die Vereinsseite „Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr“ zusammen mit dem Zeichen der Feuerwehr, dem Helm mit gekreuzten Äxten im Mittelfeld, umringt von zwei sich in der unteren Mitte kreuzenden Laubzweige. Die Unterkante des Fahnenblattes ist dreigezackt, wobei die Spitze des mittleren Zackens eine angenähte, schwarz-rot-goldene Quaste ziert. Die Oberkante ist um den Fahnenstock gelegt und durch Vernähen der Lagen daran fixiert.

Der an beiden Enden mit gedrehten Holzknäufen versehene Fahnenstock ist mit einer seitlich des Fahnenblattes fixierten, goldfarbenen Zierkordel mit vier Metallfaden-Fransenquasten geschmückt, die wohl zur Hängung der Fahne dienten. Der Wehrführer Theo Neckermann ist ebenfalls froh und dankbar, dass hier alte Erinnerungen auch für die nachfolgenden Generationen bewahrt werden können und dankte der Restauratorin für die hervorragende Ausführung der Arbeit. Fast 5.000 € sind hier durch das hohe Engagement der Bevölkerung Niederselters zusammen gekommen, freut sich der Schriftführer des Vereins Tino Spalteholz bei der Präsentation der Fahne. Jetzt wird nur noch ein schöner Schaukasten benötigt, in dem die Fahne dann ihre geschützte Aufbewahrung bekommt. Die Kosten für die umfangreiche und werterhaltende Restauration konnten damit gemeinsam gestemmt werden, zeigt sich Peter Schier dankbar. Wer die Arbeit der Feuerwehr unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen, sich z.B. auch als förderndes Mitglied zu engagieren – der Jahresbeitrag beläuft sich auf 24 Euro. Für weitere Fragen steht Ihnen Peter Schier unter Telefon 06483 / 7049 oder Theo Neckermann unter Telefon 06483/ 80155 gerne zur Verfügung. Weitere Informationen zur Arbeit der Wehr unter www.Feuerwehr-Niederselters.de © Peter Ehrlich / FOTO-EHRLICH.de

Als Alternative zu den bisherigen Gesprächskreisen und Foto-Ausstellungen, die corona-bedingt bis auf weiteres leider nicht angeboten werden können, hat der Arbeitskreis Historisches Brechen im September auf seiner Internet-Seite eine neue Rubrik "Wer erkennt wen? Wann war was?“ mit alten Fotos aus allen drei Ortsteilen eingerichtet.

Die Fotos zeigen unbekannte Personen oder Ereignisse aus den drei Ortsteilen der Gemeinde, zu denen Namen, Aufnahmejahr, Ort und weitere Informationen fehlen oder nur sehr vage sind. „Besucher/innen" können eventuell bekannte Hintergrund-Informationen zu den einzelnen Fotos per E-Mail oder einer direkten Rückmelde-Funktion abgeben. Oftmals sind erste vage Informationen (z.B. „Aufnahmezeit: Ende der 1950er“, „100. Jubiläum xy-Verein (?)“) sehr hilfreich, da sie zumindest einen ersten Anhaltspunkt geben oder eine Bestätigung für andere Zeitzeugen sind. Neue Informationen werden den Fotos hinzugefügt, vor allem aber in das umfangreiche Foto-Archiv integriert und bleiben so der Nachwelt erhalten.

Die Initiatoren erhoffen sich über diesen digitalen Zugang eine weitere Erschließung des Foto-Archivs und damit eine weitere Archivierung des vorhandenen Wissens zu Gemeindeereignissen und Einwohnern. Gleichzeitig wird aber auch eine weitere Brücke für eine „Kommunikation über Generationen“ hinweg angeboten, wenn Enkel und Kinder sich anhand der hinterlegten Fotos mit ihren Eltern und Großeltern über „alte Zeiten“ austauschen.

Geplant ist, die hinterlegten Fotos vierteljährlich mit weiteren alten Fotos zu ergänzen, so dass auf diesem Weg viele alte Bilder gezeigt werden können.

Die Fotos können über folgende Internet-Adresse aufgerufen werden: https://www.gemeinde-brechen.de/gemeinde/arbeitskreis-historisches-brechen/wer-erkennt-wen © Gregor Beinrucker

Wer kann etwas zu diesen alten Bildern aus Niederbrechen, Oberbrechen und Werschau sagen? Aus welchem Anlass, wann und wo wurden die Fotos gemacht, wer ist auf den Fotos zu sehen? Viele weitere alte Fotos sind auf der Internetseite des Arbeitskreises Historisches Brechen zu finden. (Quelle: Gemeindearchiv Brechen)

Aufgrund eines inzwischen behobenen Datenbank-Problems hier aktuelle Informationen des Landkreises Limburg-Weilburg zum Corona-Virus, bezogen auf den Zeitraum von Freitag, 18. Dezember 2020, 12 Uhr, bis Sonntag, 20. Dezember 2020, 12 Uhr. Die beiden gestrigen – aufgrund der Datenbank-Problematik fehlerhaften – Mitteilungen haben keine Gültigkeit.
Im Landkreis Limburg-Weilburg sind mit Stand Sonntag, 20. Dezember 2020, 12 Uhr, 857 Menschen aktiv mit dem Corona-Virus infiziert. Sie verteilen sich auf Limburg (265), Hadamar (68), Dornburg (57), Beselich (47), Elz (45), Runkel (44), Brechen (44), Waldbrunn (44), Weilburg (43), Weilmünster (41), Bad Camberg (32), Weinbach (26), Hünfelden (26), Selters (23), Merenberg (18), Löhnberg (10), Mengerskirchen (10), Villmar (9) und Elbtal (5).
Insgesamt gab es bislang 3328 bestätigte Fälle (+ 266 zum 18.12.2020), 2418 Personen sind inzwischen genesen (+ 109 zum 18.12.2020).
1978 Menschen befinden sich im Landkreis derzeit in Quarantäne. 53 Personen sind leider in Verbindung mit dem Corona-Virus verstorben, zuletzt zwei Personen in einem Altenpflegeheim in Beselich und im Krankenhaus in Limburg.
In den Krankenhäusern des Landkreises befinden sich aktuell 98 zuvor positiv auf das Corona-Virus getestete Patientinnen und Patienten, 73 im Normalpflegebett und 25 im Intensivbett.
Die Inzidenz beträgt 309,3, was nach Angaben der Kreisverwaltung auch auf die seit 10 Tagen geltende Allgemeinverfügung des Landkreises Limburg-Weilburg hinsichtlich der Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen zurückzuführen ist, nach der Personal, Patientinnen und Patienten, Bewohnerinnen und Bewohner von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen regelmäßig und auch alle Besucherinnen und Besucher vor dem Eintritt in diese Einrichtungen getestet werden.
Die Umsetzung dieser Allgemeinverfügung sorgt natürlich für erheblich mehr Testungen. Die Inzidenz beschreibt die Anzahl der Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner. Im Landkreis Limburg-Weilburg wird dazu die Einwohnerzahl von 172.328 zugrunde gelegt.
Corona-Fälle gibt es im Landkreis derzeit in 11 Schulen und Kindertagesstätten sowie in 6 Einrichtungen. Auf ausdrücklichen Wunsch der Einrichtungen verzichtet der Landkreis auf die Nennung weiterer Details. © Landkreis Limburg-Weilburg

Gestern Vormittag (19.12.2020) hat die Frankfurter Autobahnpolizei mobile Kontrollen durchgeführt. Im Rahmen dessen wurden einige Verstöße geahndet.

Zwischen 07.00 und 13.00 Uhr haben die Beamten auf den Autobahnen rund um Frankfurt am Main umfangreiche Kontrollen durchgeführt. Dabei haben sie insgesamt 21 Gurtverstöße festgestellt und geahndet. ...weiterlesen "Bundesautobahnen: Zu schnell, zu dicht und nicht angeschnallt – Frankfurter Autobahnpolizei führt Kontrollen durch"

- Die Bundesanwaltschaft hat heute (20. Dezember 2020) aufgrund eines Haftbefehls des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs vom 20. Mai
2020 die

deutsche Staatsangehörige Leonora M.

bei ihrer Einreise am Flughafen Frankfurt am Main durch Beamte des Landeskriminalamtes Sachsen-Anhalt festnehmen lassen.

Die Beschuldigte ist teilweise als Jugendliche mit Verantwortungsreife, teilweise als Heranwachsende der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland (§ 129a Abs. 1 Nr. 1 StGB, § 129b Abs. 1 Sätze 1 und 2 StGB) in drei Fällen dringend verdächtig, Zudem besteht der dringende Tatverdacht der Beihilfe zu einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit (§ 7 Abs. 1 Nr. 3 VStGB, § 27 StGB) sowie des Verstoßes gegen das Waffengesetz (§ 52 Abs.
1 Nr. 2 lit. b) WaffG). ...weiterlesen "GBA: Festnahme wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in der ausländischen terroristischen Vereinigung „Islamischer Staat (IS)“u.a."

, Ort: Wiesbaden-Bierstadt, Bierstadter Höhe / Aukammallee, Zeit: Freitag, 18.12.2020, 21.45 Uhr bis 22.30 Uhr

(cp) Ein Streit auf einer Gartenparty führte am späten Freitagabend zu gleich zwei Schlägereien in der Bierstadter Höhe und in der Aukammallee. Wo genau das Geschehen seinen Ursprung nahm, wollte keiner der Beteiligten sagen, wohlwissend, dass man ja gegen die Corona-Verordnung verstoßen habe. Klar wurde nur, dass es irgendwo eine größere Party in einem Gartengrundstück gab. Hier geriet ein 16-Jähriger mit einem 18-Jährigen und dessen zwei Begleitern in Streit. ...weiterlesen "WI: Schlägereien nach Gartenparty"

--Verkehrsunfallflucht in Selters-- Im Zeitraum vom Donnerstagabend, 18.00 Uhr, bis Freitagabend, 20.45 Uhr, wurde in Selters-Eisenbach ein geparktes Fahrzeug beschädigt. Bei dem Daimler wurde die linke hintere Tür eingedrückt. Der Unfallverursacher entfernte sich, ohne seinen Pflichten nachzukommen. An dem abgestellten PKW entstand ein Schaden von ca. 1.500 Euro. Etwaige Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Limburg unter
06431/9140-0 zu melden.

--Unfall mit leicht verletzter Person in Limburg-- Am gestrigen Samstag, gegen 15.00 Uhr, kam es auf der B8 in Lindenholzhausen zu einem Unfall, bei dem ein 59-jähriger aus Hadamar leicht verletzt wurde. Die 50-jährige Unfallverursacherin aus Limburg wollte auf ein Tankstellengelände einbiegen und übersah dabei den entgegenkommenden PKW. Es kam zum Zusammenstoß, wobei ein Schaden von ca. 1.500 Euro entstand. Der verletzte Fahrer musste in einem Krankenhaus behandelt werden.

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