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Hünfelden/Neesbach. 761 Einwohner/innen in Neesbach dürfen sich mit ihrer Freiwilligen Feuerwehr freuen. Nach genau dreißig Jahren treuen Dienstes, wird nun das bisherige Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) in Ruhestand geschickt. Es wird in Kürze auf dem freien Markt verkauft. Das neue Fahrzeug ist ein TSF-W, ein Tragkraftspritzenfahrzeug – Wasser. Zusammen mit den anderen sechs Ortsteilen erfährt der taktische Brandschutz durch diese Komponente für die über 9.700 Einwohner der Gesamtgemeinde eine deutlich Aufwertung.

Mit diesem TSF-W ist nun ist jede Wehr in Hünfelden mit einem wasserführenden Fahrzeug ausgestattet. Die Lagen der letzten Sommer haben den Bedarf hierfür deutlich gemacht, unterstreicht Gemeindebrandinspektor Mario Bauer die Bedeutung des Fahrzeuges für die Gemeinde. 24 Einsatzkräfte (davon 3 Frauen) und eine aktive Kinder- und Jugendfeuerwehr werden das Fahrzeug in den Ausbildungs-, Übungs- und natürlich Einsatzdienst übernehmen. Das Fahrzeug hat gemäß Normung eine Staffelbesatzung, die aus sechs Personen besteht und eine Beladung für eine Löschgruppe von neun Personen.

Durch den Förderverein sowie Spenden der eigenen Führungskräfte in Höhe von insgesamt 4.000 Euro konnte die Anschaffung einer Wärmebildkamera realisiert werden. Das Fahrgestell im Wert von ca. 43.500,- Euro der Firma Iveco wurde durch das Land Hessen finanziert. Hinzu kamen 60.000 Euro für Aufbau und Beladung (Aufbau durch Firma ADIK), die durch die Gemeinde Hünfelden dargestellt wurden. Die Normbeladung erfolgte nach den Vorgaben des Landes Hessen.

Diethard Hofmann (stv..Gemeindebrandinspektor), Silvia Scheu-Menzer, Stefan Preußer (stv. Wehrführer), Lars Schmidt (Wehrführer), Helga Natz, Christoph Viehmann (Gerätewart und Planer des Fahrzeuges), Mario Bauer (Gemeindebrandinspektor)

Die jetzige Beladung musste bis dato in 2 Feuerwehrfahrzeugen transportiert werden, dadurch hat sich die Schlagkraft nun wesentlich erhöht. Die durchdachte Anordnung und Lagerung der Beladung vereinfacht erheblich die Entnahme des benötigten Materials. Allein die LED Rundumbeleuchtung im Aufbau sichert einen klaren Blick, im Dunkeln, bei der Entnahme.

Ein Hygienebord gibt die Möglichkeit unmittelbar nach Ende jedes Einsatz die Hände mit Seife zu waschen. Beim Rückwärtseinparken in die Fahrzeughalle, macht zusätzlich ein Signalton, auf sich aufmerksam. Eine ebenso neue Tragkraftspritze der Marke Rosenbauer Fox 4 ist verladen und kann bis zu 2250l/min fördern. Zusatzbeladung; Drucklüfter, Wärmebildkamera, Scotty – Schaumpistole, Rauchverschluss und Komponenten für die Waldbrand - Brandbekämpfung. Der Löschwassertank beinhaltet 1000 Liter.

Der pneumatische LED Lichtmast ist mit vier starken LED Strahlern ausgestattet. Wie alle Feuerwehrfahrzeuge in Hünfelden, ist das TSF-W auch mit einem modernen Einsatzinformationstablet ausgestattet. Die Ersatzbeschaffung wurde von Beginn an vom Stellv. GBI Diethard Hofmann in Rat und Tat begleitet. Die Anschaffung eines Feuerwehrfahrzeuges ist mit enormem zeitlichen und organisatorischen Aufwand verbunden und nimmt oft viele Jahre in Anspruch in ehrenamtlicher Eigenleistung sind hier über 200 Stunden zu nennen.

Normalerweise ist die Ankunft eines neuen Feuerwehrfahrzeuges mit großem kameradschaftlichem Interesse und herzlicher Geselligkeit verbunden, beides kann derzeit nicht stattfinden. Die Feuerwehren müssen im Einsatzfall die Fahrzeuge der anderen Wehren und ihre Leistungsmöglichkeiten kennen – eine Vorstellung des neuen Fahrzeuges wird in der nächsten Zeit in vielen kleinen Ausbildungseinheiten vorgestellt.

Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer übergab den Schlüssel an Wehrführer Lars Schmidt zusammen mit den Gemeindebrandinspektoren Mario Bauer, seinem Stellvertreter Diethard Hofmann und wünschte allzeit gute, unfallfreie und sichere Fahrt und, dass alle wieder gesund von den Einsätzen zu ihren Familien zurück kehren.

Die Feuerwehren der Gemeinde Hünfelden bedanken sich für die freundliche Unterstützung durch die Bevölkerung. Wer sich für die Arbeit der Wehren interessiert, ist herzlich zur Kontaktaufnahme eingeladen: https://www.feuerwehr-huenfelden.de/ © Peter Ehrlich /FOTO-EHRLICH.de

Giessen (ots) - Verhältnismäßig ruhig verlief der heutige Einsatztag anlässlich des Weiterbaus der Autobahn A49 am heutigen zweiten Adventssonntag.

Heute fanden planmäßig keine Baumfällarbeiten im Bereich der Ausbautrasse statt. ...weiterlesen "A 49: 27. Einsatztag im Dannenröder Forst – Neue Barrikaden am Morgen – Friedliche Versammlungen am Nachmittag"

Aktuelle Informationen des Landkreises Limburg-Weilburg zum Corona-Virus

Im Landkreis Limburg-Weilburg sind mit Stand Sonntag, 6. Dezember 2020, 12 Uhr, 516 Menschen aktiv mit dem Corona-Virus infiziert. Sie verteilen sich auf Limburg (181), Hadamar (51), Weilmünster (35), Runkel (34), Weilburg (32), Bad Camberg (32), Elz (22), Hünfelden (20), Beselich (20), Selters (18), Weinbach (11), Brechen (11), Dornburg (10), Löhnberg (9), Merenberg (8), Villmar (6), Waldbrunn (6), Mengerskirchen (5) und Elbtal (5).

Insgesamt gab es bislang 2386 bestätigte Fälle (+ 86 zum Vortag), 1849 Personen sind inzwischen genesen (+ 27 zum Vortag).

1456 Menschen befinden sich im Landkreis derzeit in Quarantäne, 21 Personen sind leider in Verbindung mit dem Corona-Virus verstorben, zuletzt eine ältere Bewohnerin eines Seniorenzentrums, die zuvor positiv auf das Corona-Virus getestet worden war.

In den Krankenhäusern des Landkreises befinden sich aktuell 45 positiv auf das Corona-Virus getestete Patientinnen und Patienten, 34 im Normalpflegebett und elf im Intensivbett. Die Inzidenz beträgt 190,9.

Positive Corona-Fälle gibt es nach verstärkten Testungen im Dorea-Pflegeheim in Runkel, in der Vitos Teilhabe in Weilmünster sowie in den Seniorenheimen Maria Hilf in Obertiefenbach und St. Blasius in Frickhofen. (C) Landkreis Limburg-Weilburg

Innenminister Peter Beuth und Sozialminister Kai Klose:
„Drei Millionen FFP2-Masken für Pflegeeinrichtungen“
Landesregierung stattet Pflegebereich in Vorweihnachtszeit mit Masken aus

Wiesbaden. Hessens Altenpflegeeinrichtungen erhalten in der Vorweihnachtszeit rund drei Millionen FFP2-Schutzmasken, damit sich sowohl die Pflegefachkräfte als auch die Bewohnerinnen und Bewohner in den Heimen weiterhin bestmöglich schützen können. In der kommenden Woche wird die „Task Force Koordinierung Beschaffungsmanagement und Verteilung“ im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport die Masken an die Landkreise und kreisfreien Städte ausliefern, die diese dann in eigener Verantwortung an die jeweiligen Einrichtungen verteilen können. Neben der Altenpflege und -hilfe sollen auch die Jugendhilfe, Eingliederungshilfen und weitere kommunale Bedarfe in Hessen ausgestattet werden. ...weiterlesen "„Drei Millionen FFP2-Masken für Pflegeeinrichtungen“Landesregierung stattet Pflegebereich in Vorweihnachtszeit mit Masken aus"