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Mit über 55 Anlehnbügeln und Boxen will die Stadt neue Möglichkeiten schaffen, in Limburg Fahrräder gut und sicher abzustellen. Die Zeit der bisher aufgestellten Bügel ist vorbei, die neue Technik ist deutlich platzsparender, diebstahlsicherer und vielseitiger. Insgesamt entstehen somit 115 neue Abstellplätze, das entspricht fast einer Verdoppelung der städtischen Abstellplätze in dem Innenstadtbereich. Derzeit gibt es etwa 130 Einstellplätze (ohne Parkbad). ...weiterlesen "Neue Abstellanlagen: Offensive für Räder in der Limburger Innenstadt"

Aktuelle Informationen des Landkreises Limburg-Weilburg zum Corona-Virus
Die Kreisverwaltung teilt mit, dass im Landkreis Limburg-Weilburg mit Stand Montag, 23. November 2020, 12 Uhr, 480 Personen aktiv mit dem Corona-Virus infiziert sind. Sie verteilen sich auf Limburg (152), Hünfelden (39), Hadamar (37), Bad Camberg (31), Elz (29), Weilmünster (26), Weilburg (24), Dornburg (24), Runkel (23), Beselich (17), Waldbrunn (16), Selters (13), Mengerskirchen (11), Brechen (9), Weinbach (8), Elbtal (8), Villmar (5), Löhnberg (5) und Merenberg (3).
Insgesamt gab es bislang 1793 bestätigte Fälle (+ 10 zum Vortag), 1296 Personen sind inzwischen genesen (+ 10 zum Vortag).
1759 Menschen befinden sich im Landkreis derzeit in Quarantäne. 17 Personen sind leider in Verbindung mit dem Corona-Virus verstorben.
In den Krankenhäusern des Landkreises befinden sich aktuell 34 Corona-Infizierte, 22 Personen im Normalpflegebett und zwölf im Intensivbett. Die Inzidenz beträgt 181,1. © Landkreis Limburg-Weilburg

Christdemokraten stellten Liste für Kommunalwahl auf

Dornburg – Die Mitglieder des CDU-Gemeindeverbandes Dornburg haben am vergangenen Freitag bei ihrer Mitgliederversammlung die Liste für die Wahl zur Gemeindevertretung am 14. März 2021 aufgestellt. Angeführt wird die Liste vom amtierenden Fraktions- und Parteivorsitzenden Peter Trottmann (Frickhofen). Er zeigte sich erfreut über die insgesamt starke Liste aus bewährten Gemeindevertreterinnen und -vertretern und neuen Personen. „Wir möchten mit dieser Liste an die erfolgreichen Ergebnisse der letzten Kommunalwahl anknüpfen“, so Trottmann. ...weiterlesen "Das Team der CDU Dornburg ist komplett"

50 Euro für die Beprobung von toten Wildschweinen und vereinfachte Einsendung
Hessen verstärkt die Maßnahmen zur Früherkennung der Afrikanischen Schweinepest (ASP). „Die frühzeitige Erkennung der Afrikanischen Schweinepest ist entscheidend für eine erfolgreiche Bekämpfung. Je früher der Ausbruch der Tierseuche in Hessen erkannt wird, desto schneller und wirkungsvoller können wir sie bekämpfen und die wirtschaftlichen Schäden gering halten“, erklärte Umweltministerin Priska Hinz heute in Hessen. ...weiterlesen "Afrikanische Schweinepest: Umweltministerium erhöht Aufwandsentschädigung"

1. Einbrecher dringen durch Fenster ein, Limburg, Blumenröder Straße, Freitag, 20.11.2020, 16.30 Uhr bis Sonntag, 22.11.2020, 17.30 Uhr

(si)Im Laufe des Wochenendes haben sich ...weiterlesen "Gegen Laterne gefahren – Fahrer alkoholisiert, E/D, Streit eskaliert, Autos beschädigt, Briefkasten erheblich beschädigt, 1,8‰-…von der Fahrbahn abgekommen"

Polizei Presse A 49: Anlässlich der Fortsetzung der Rodungsarbeiten:
Komplexe Konstruktionen gefährden Ausbaugegner*innen

Giessen (ots) - Die Ausbaugegner*innen bringen sich vielfach im Rahmen ihres Protestes in erhebliche Lebensgefahr. Die Einsatzkräfte finden in vielen Fällen sehr fragile Strukturen vor: Es werden Materialen verwendet, die weder für solche Bauten zugelassen, ...weiterlesen "A49: Komplexe Konstruktionen gefährden Ausbaugegner*innen"

Die Stadt Limburg unterstützt als Werbepartner das freie W-Lan-Netz in der Limburger Innenstadt, welches zum 1. Januar 2021 von einem lokalen Energieversorger installiert wird. Dies teilte Bürgermeister Dr. Marius Hahn in der Stadtverordnetenversammlung mit. Die Kosten für die Werbeanzeigen auf der Landingpage des W-Lans betragen rund 900 Euro pro Monat. ...weiterlesen "Stadt Limburg unterstützt freies W-Lan"

Der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch (CDU) begrüßt die Pläne, die Clay-Kaserne in Wiesbaden mit der Ansiedelung des Afrika-Kommandos der US-Army aufzuwerten. Bereits heute leben in und um Wiesbaden rund 20.000 Amerikaner, die entweder selbst als Soldaten oder als Mitarbeiter in der Kaserne beschäftigt sind oder entsprechende Familienangehörige haben. ...weiterlesen "Willsch begrüßt Aufwertung der Clay-Kaserne in Wiesbaden"

Europa und Mittelhessen klimaneutral machen

Europe-Direct-Informationszentrum mit digitaler Diskussion über den europäischen Green Deal in Mittelhessen

Gießen. Europa steht vor großen Herausforderungen, nicht erst seit der Corona-Pandemie. Schon seit Jahren diskutiert die EU darüber, welchen Platz sie in Zukunft in der Welt einnehmen will. "Der Klimawandel bedroht unsere Lebensgrundlagen. Europa steht vor der Aufgabe, dass das Wirtschaftswachstum vom Ressourcenverbrauch entkoppelt werden muss", eröffnete Thorsten Brunzema vom Team Europe der EU-Kommission das Expertengespräch mit Karin Ohm-Winter, Abteilungsleiterin für Umwelt im RP Gießen. "Wo wollen wir investieren, um die Wirtschaft, um die Industrie zu transformieren?" Diese Fragen standen dann auch im Fokus der Online-Diskussion des Europe-Direct-Informationszentrums (EDIC) Gießen.

Gegenüber dem Referenzjahr 1990 seien bereits beachtliche Einsparungen bei der CO2-Emmission erreicht worden, doch reichten diese nicht aus, um die Auswirkungen des Klimawandels zu beschränken, erläuterte Brunzema. "Die leichtesten Früchte haben wir bereits geerntet in der Klimapolitik. Mit den Zielen minus 50 Prozent in 2030 bzw. klimaneutral bis 2050 wird es schwieriger. Das wird hart. Das sind die schwierigsten Technologien." Kernpunkt sei dabei sicher die Versorgung mit sauberer, erschwinglicher und sicherer Energie. Es bedürfe hier eine Sektorenintegration und einer gemeinsamen EU-Energieinfrastruktur. "Ausgehend davon benötigen wir eine neue Industriestrategie und einen Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft, damit auch die Industrie entsprechend mobilisiert wird." Notwendig dafür seien jährliche Investitionen von rund drei Prozent des BIP in die Energiesysteme. Ohne eine Ausweitung des EU-Emissionshandelssystems und die Einführung eines CO2-Grenzausgleichsystems bei gleichzeitigem Aufbau von Leitmärkten für klimaneutrale und kreislauforientierte Produkte könne das kaum gelingen.

Dass die Maßnahmen rund um den Green Deal nicht in Stein gemeißelt seien und es sich vielmehr um einen laufenden Prozess handele, konnte auch Karin Ohm-Winter bestätigen: "Die bereits erreichten Ziele haben viel damit zu tun, dass in den vergangenen Jahren beim Ressourceneinsatz sich der Fokus vom reinen Verbrauch immer stärker über die Wiederverwendung hin zur Vermeidung verschoben hat. Das kann man ganz deutlich im Bereich des Abfalls sehen." Als positives Beispiel aus der Region nannte sie ein Biomasseheizwerk an einem traditionsreichen Furnierwerk im Lahn-Dill-Kreis. "Die Energieeffizienz ist um 90 Prozent gesteigert worden, da der anfallende Holzabfall der Energieerzeugung für die Produktion zugeführt wird." Tagtäglich müssten sie und ihre Kolleginnen und Kollegen der Fachdezernate europäische Vorgaben, wie die Richtlinie zu Industrieemissionen umsetzen, damit neben der Energieeffizienz, auch Abfallvermeidung sowie der Einhaltung von Boden- und Wasserqualität entsprechend Rechnung getragen werden.

Die EU wirkt im Bereich Klima und Umwelt. Da waren sich die Experten sicher. "Neben der Weiterentwicklung der Technologien, der Sensibilisierung der Bevölkerung und dem Ausbau Erneuerbarer Energien müssen Verbraucherinnen und Verbraucher stärker regionale Produkte und Angebote nutzen. Denn kürzere Wege bedeuten vielfach auch ein geringerer Ressourceneinsatz", resümierte Ohm-Winter. Thorsten Brunzema ergänzte abschließend, dass es eine große Herausforderung sei, eine globale Wirtschaft und Industrie mit dem Erfordernis kurzer Wege zu verbinden. "Wir alle müssen bereit sein für Veränderung. Europa kann aber der erste klimaneutrale Kontinent werden."

Einen Mitschnitt der Veranstaltung können Interessierte auf der Facebook-Seite des EDIC Gießen aufrufen. © RP-Gießen