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Wiesbaden (ots) - Am Samstag fand in der Zeit zwischen 14:00 und 19:00 Uhr eine
Kundgebung der Organisation "Querdenken 611 Wiesbaden" in den Wiesbadener
Reisingeranlagen statt. An der Versammlung nahmen ca. 180 Personen teil.
Parallel fand auf dem gegenüberliegenden Bahnhofsvorplatz eine
Gegenveranstaltung der Organisation "Omas gegen rechts Wiesbaden" mit ca. 50
Teilnehmern statt.

Beide Versammlungen verliefen störungsfrei.

(C) Polizeipräsidium Westhessen

Dornburg - Die Mitglieder der CDU Dornburg haben am vergangenen Freitag Andreas Höfner als Kandidaten für die Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr nominiert. Er erhielt 80,5 Prozent der Stimmen. Im Rahmen der Mitgliederversammlung, die vom CDU-Kreisvorsitzenden Andreas Hofmeister geleitet wurde, war der 57jährige Höfner vom Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes zur Nominierung vorgeschlagen worden. „Andreas Höfner hat den Vorstand aufgrund seiner fachlichen Qualifikationen und seiner bisherigen Arbeit überzeugt“, erklärte der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Peter Trottmann.
„Tue es gerne für Dornburg.“
Vor der geheimen Abstimmung hatte Höfner sich vorgestellt und dabei einen Blick auf seine beiden ersten „spannenden, herausfordernden, aber auch schönen“ Amtszeiten geworfen. Er erklärte: „Politik ist kein Zuckerschlecken und ich weiß, dass es zuweilen Kritik an mir gibt. Ich will mich weiterhin nach besten Kräften einsetzen, das Amt als Diener aller Dornburgerinnen und Dornburger auszuüben – so schwer es zuweilen sein mag, alle Interessen unter einen Hut zu bekommen.“ Als Bürgermeister müsse er die Gesamtgemeinde im Auge behalten. Zugleich präsentierte er seine Ideen und Vorhaben für Dornburg in den nächsten Jahren. Er sei gerne Bürgermeister und sehr froh und dankbar, in der Gemeinde, in der er aufgewachsen ist und bis heute mit seiner Familie lebt, etwas bewegen zu können: „Ich tue es gerne für Dornburg“.
Generationengerechtigkeit pur
Höfner ist seit 2009 Verwaltungschef im Dornburger Rathaus. Seinem Einsatz ist es zu verdanken, dass sich die Haushaltsituation in den letzten Jahren wesentlich verbessert hat: Die Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinde Dornburg konnte von 2009 bis 2020 sehr deutlich reduziert werden. Es müsse das Ziel sein, den Kindern keine Schulden zu überlassen, sagte Höfner. Mit Blick auf die weitere Haushaltskonsolidierung gab sich der ausgewiesene Verwaltungsfachmann zuversichtlich: „Wir haben gut gewirtschaftet und können sinkende Steuereinnahmen im Zuge der Corona-Pandemie nun einigermaßen gut bewältigen.“ Dornburg stehe gut da. So soll es nach Ansicht der Mitglieder der CDU Dornburg auch bleiben, um die Aufgaben der kommenden Jahre anzugehen. Solide Finanzen machen auch morgen Gestaltungsspielräume in allen Ortsteile möglich, solide Finanzen sind Generationengerechtigkeit pur.
„Sicherer Blick für das Machbare“
Auch aufgrund seiner früheren Tätigkeit als Regierungsdirektor im Hessischen Verkehrs- und Wirtschaftsministerium ist Höfner im Kreis und im Land gut vernetzt und pflegt umfangreiche Kontakte zu anderen Behörden und Entscheidungsträgern. Mit viel Engagement erreichte er in den vergangenen Jahren zudem finanzielle Förderungen für zahlreiche Maßnahmen in allen Dornburger Ortsteilen. Mit Nachdruck vertritt er die Interessen der Gemeinde auch in Land und Kreis, wie die beiden anwesenden Landtagsabgeordneten Andreas Hofmeister und Joachim Veyhelmann (beide CDU) bestätigten. Die Herausforderungen der nächsten Jahre möchte Höfner motiviert, optimistisch und mit dem „sicheren Blick für das Machbare“ angehen. Die Kommunal- und Bürgermeisterwahl findet am 14. März 2021 statt.
Bundestagswahl 2021
Mit der Wahl von Delegiertenlisten traf die Mitgliederversammlung zudem erste Vorbereitungen für die Bundestagswahl im Herbst 2021. Passend dazu ließ der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch Grüße an die Mitglieder der CDU Dornburg ausrichten, da er selbst aufgrund der Sitzungswoche des Bundestages in Berlin weilte. Er freue sich darauf, die CDU Dornburg und ihren Bürgermeisterkandidaten Andreas Höfner bei den Wahlen im nächsten Jahr zu unterstützen.

(C)
Peter Trottmann
Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Dornburg

428

bestätigte Fälle
gestern: 428 (+/-0)

396

genesen
 gestern: 395 (+1)

0

neue Fälle
 gestern: 2 (-2)

24

aktive Fälle
 gestern: 25 (-1)

8

Verstorbene
 gestern: 8 (+/-0)

7,5*

Bestätigte Neuerkrankungen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner
 gestern: 8,1 (-0,6)

*Ab 20 gelten folgende Maßnahmen (Download als PDF).
Stand: 12.09.2020, 12 Uhr
Detaillierte Zahlen finden Sie hier >>

© Landkreis Limburg-Weilburg

Diebstahl Handy Tatort: 65549 Limburg, Wichernweg Tatzeit: Do., 10.09.2020, zw. 14:30 und 17:00 Uhr Während eines Wohnungsumzuges wurde aus einem nicht verschlossenen Pkw ein Handy der Marke Samsung S7 Edge entwendet. Mögliche Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Polizeistation Limburg unter (06431) 91400 in Verbindung zu setzen. ...weiterlesen "Handydiebstahl, Sofa in Brand gesteckt, gegenseitige KV, VU-Flucht, Ohne Führerschein aber mit Schlagring"

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Gruppenbild mit den Teilnehmer/innen und Vorstand nach dem Gottesdienst

Goldener Grund. Ehrenamtlich haben sich 16 Menschen aus der Region in den letzten Monaten zum Hospizhelfer ausbilden lassen. Unter der Leitung von Gemeindereferentin Anne Schmitt und Dekanin i.R. Heinke Geiter absolvierten sie den Kurs “Zur Sterbebegleitung befähigen” in 100 Unterrichtsstunden. Vermittelt wurden hierbei Themen wie Motivation, Stärken und Grenzen der Helferpersönlichkeit, die praktische Hospizarbeit in Familie, Pflegeheim und Krankenhaus, Umgang mit Sterbenden und Angehörigen in der Begleitung, Demenziell Erkrankte in der Sterbebegleitung, Schmerzen lindern - Leid tragen: Palliativmedizin und Palliativpflege, Chancen und Grenzen von Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung, Bestattungskultur, mit Trauer leben lernen - Begleitung in der Trauer.

St. Ferrutius

Ein Praktikum von mindestens 20 Stunden rundete die Ausbildung ab. Hierbei entsprechen die Kurse der Qualitätsanforderung zur Vorbereitung Ehrenamtlicher in der Hospizarbeit des Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verbandes e.V. .


In der Pfarrkirche St. Ferrutius wurde ein feierlicher Rahmen für den Sendungs-Gottesdienst gestaltet - soweit dies unter Corona-Bedingungen eben möglich war.

Dekanin i.R. Heinke Geiter

Dekanin i.R. Heinke Geiter und Gemeindereferentin Anne Schmitt gestalteten einen Gottesdienst und erbaten den Segen für die neuen Hospizbegleiter/innen und die neue Koordinatorin Ricarda Brück sowie alle, die sie auf diesem Wege - auch in den eigenen Familien - unterstützt haben und dies weiter tun werden. Der 1. Vorsitzende der Hospizhilfe Goldener Grund e.V., Bastian Michailoff, sorgte für den musikalischen Rahmen zusammen mit seiner Frau Viola Linscheid.

Bastian Michailoff, sorgte für den musikalischen Rahmen zusammen mit seiner Frau Viola Linscheid

Für jede/n nun startenden Hospizhelfer/in gab es neben der Urkunde, die unter anerkennenden und stärkenden Applaus der Anwesenden überreicht wurde, auch ein kleines Präsent sowie eine Sonnenblume. Wir tragen nicht die Last eines anderen oder der Angehörigen, wir helfen zu tragen und gehen mit - oft einen sehr persönlichen Weg - aber dies wird nur dann gelingen, wenn sich Sterbende/r und Begleiter/in bereit sind, aufeinander einzustellen. Am Ende seines Weges weiß der Mensch selbst am besten, wieviel Nähe, Hilfe oder auch Abstand gewünscht ist - hieraus kann Nähe entstehen, die vielleicht sogar über den Tod hinauswächst, so die 2. Vorsitzende Anne Schmitt in ihrer Ansprache.

Koordinatorin Ricarda Brück

Irgendwann ist es Zeit, Abstand zu nehmen, einen Menschen gehen zu lassen - diese Situation kann für die Hospizbegleiter durchaus zu einer Belastung werden, doch auch dann sind sie nicht alleine. Ricarda Brück, die neue Koordinatorin freute sich über eine wunderbare Gruppe von Menschen, die sich auch als Gruppe gefunden hat und sich gemeinsam tragen wird. Traurig sein, Luft holen, Trauer - all dies wird helfen, daneben werden Supervisionsmöglichkeiten geschaffen und regelmäßige Treffen, um mit dem Erlebten in den Austausch und damit auch in die Verarbeitung gehen zu können.
Ja zu sagen und sich der Ausbildung zu stellen, um Sterbenden zu helfen - der Dank von Seminarleiterinnen und der anwesenden Bürgermeister/in Silvia Scheu-Menzer, Jens-Peter Vogel, Frank Groos (Bürgermeister Bernd Hartmann hat Grüße entbieten lassen, konnte nicht dabei sein) war herzlich und trägt ebenfalls diese Initiative mit. Die, so Jens-Peter Vogel, in der Bevölkerung auf große Anerkennung gestoßen ist - man habe sie sozusagen richtig erwartet und ist dankbar, dass es nun losgehen kann. Die offene hospizliche Haltung, vom anderen her zu schauen und ihn bei seinen/ihren Möglichkeiten zu unterstützen - das zeichnet die Helfer/innen aus. Dekanin i.R. Heinke Geiter sprach den Segen gab den nun Startenden Zuversicht und die Gewissheit, dass Sie nicht alleine sind. Offene Herzen und helfende Hände wurden von allen Seiten geboten und die Erfahrung von Dekanin i.R. Heinke Geiter, die mit 20 Jahren Erfahrung in der Hospizhilfe Idstein viel Know-How einbringen kann, steht bereit. Wer sich für die Arbeit der Hospizhilfe interessiert, ist herzlich eingeladen am 30.09.2020 um 19:30 Uhr ins Pfarrheim der Pfarrei St. Ferrutius zu kommen, um sich darüber zu informieren. Der neue Kurs startet am 7.11.2020. Viele weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden sich auch auf der Webseite : www.Hospizhilfe-Goldener-Grund.de Ab 1.10.2020 gibt es auch ein ständiges Büro in der Bahnhofstraße 21 in Bad Camberg (ehem. Elektrogeschäft), wo auch die Koordinatorin Ricarda Brück anzutreffen sein wird.
Die neuen Hospizhelfer/innen sind: Kerstin Conradi, Doris Böß-Lawaczeck, Marco Egert, Axel Eufinger, Harald Falk, Annette Hönscher, Petra Jährig, Doris Kluge-Zimmermann, Alexandra Knau, Anni Marek, Lydia Monselewski, Cornelia Reining-Herborn, Heinz-Otto Stern, Holger Strohm, Ute Theis und Heike Willert.

v.l.n.r. Bürgermeister der Stadt Bad Camberg Jens-Peter Vogel, Gemeindereferentin und 2. Vorsitzende Anne Schmitt, Kassiererin Brigitte Eisel, Bürgermeisterin der Gemeinde Hünfelden Silvia Scheu-Menzer, 1. Vorsitzender Bastian Michailoff, Schriftführerin Carmen Millbrodt und Bürgermeister der Gemeinde Brechen Frank Groos – nicht im Bild wg. Krankheit verhindert, der Bürgermeister der Gemeinde Selters, Bernd Hartmann

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