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Wie der DRK-Blutspendedienst mitteilt, sind die Bestände der Blutkonserven in den letzten Tagen stark gesunken. Ursachen seien die anhaltende Urlaubszeit, die hohen Temperaturen der letzten Wochen sowie der Ausfall zahlreicher Blutspendetermine, da zahlreiche Räumlichkeiten aufgrund der Corona-Beschränkungen nicht genutzt werden können. Eine ausreichende Anzahl an Blutspenden ist für die Heilung und Lebensrettung aber oftmals das wichtigste Kriterium. ...weiterlesen "DRK bittet dringend um Blutspenden – Termin in Niederselters am 14.09."

Sanierung, Neubau, Faulgasgewinnung – Die Ertüchtigung der Anlage hat begonnen

Niederbrechen/Goldener Grund. Fast 40 Jahre nach der Grundsteinlegung am 12.12.1980 steht die Kläranlage in Niederbrechen vor ihrer größten Umbaumaßnahme. Höhere Anforderungen an die Reinigungsleistung für den Parameter Phosphat, die Kapazitätserweiterung, Sanierung vorhandener Betonbauwerke sowie die Erneuerungen der maschinellen und elektrotechnischen Ausrüstungen stehen auf dem Plan – und all das unter Aufrechterhaltung der Abwasserreinigung und Schlammbehandlung - denn die Reinigungsanforderungen gelten auch während dieser Zeit. Jahrelange intensive Planungen mit verschiedenen nationalen und europaweiten Ausschreibungen sind bereits durchgeführt worden und weitere Ausschreibungen sind in der Vorbereitung.

Beim aktuellen Pressetermin mit Bürgermeistern der betroffenen Kommunen, dem Planungsbüro und weiteren Gemeindevertretern informierte Dipl.-Ing. Matthias Fink in seiner Funktion als Geschäftsführer des Kläranlagenbetriebsverbands Ems- und Wörsbachtal über den aktuellen Stand vor Ort. Coronabedingt verschob sich diese Vorstellung vom eigentlichen Baubeginn des ersten Bauabschnitts im Mai auf nunmehr September. Aber so konnten die Besucher schon die laufenden Arbeiten und ersten Umsetzungen in Augenschein nehmen. So gehört zum ersten Bauabschnitt die Sanierung des Zulaufpumpwerks, Sandfangs und Eindickers und deren Ausrüstung mit neuer Maschinentechnik. Die Rechenanlage und Schlammentwässerung werden vollständig neu gebaut und die zugehörigen Elektro- und Schaltanlagen ebenfalls komplett erneuert. Die Funktionalität wird während der bis Frühjahr 2021 geplanten Zeit durch aufwendige Provisorien aufrecht erhalten.

Bild vor dem provisorischen Zulaufpumpwerk: Bürgermeister der Gemeinde Brechen und stellvertretender Verbandsvorsteher Frank Groos, Bürgermeisterin der Gemeinde Hünfelden und Verbandsvorsteherin Silvia Scheu-Menzer, Bürgermeister des Marktfleckens Weilmünster, Mario Koschel, Beigeordnete der Gemeinde Selters, Monika Baumann, Bürgermeister der Gemeinde Villmar Matthias Rubröder und Verbandsgeschäftsführer Matthias Fink

Ein oberirdisches Pumpwerk mit Umgehungsleitung ist errichtet und eine Einrichtung zum Grobstoffrückhalt mit provisorischer Stromversorgung sind hierzu in Betrieb gegangen und sicherlich die derzeit augenfälligsten Installationen im Klärwerk. Die Sanierung des Sandfangs, der Eindicker, des Pumpwerks und der Neubau der Schlammentwässerung wurden ebenso begonnen, nicht zuletzt, um zügig voranzukommen und den Betriebsablauf der Kläranlage möglichst gut einzubeziehen – der Betrieb ist überwacht und die schnelle Reaktion bei Störungen durch Rufbereitschaft sichergestellt. Für Bau-, Maschinen- und Elektrotechnik des ersten Bauabschnittes wurden Aufträge von insgesamt rund 5,7 Millionen Euro (einschl. 19% MwSt, ohne Baunebenkosten) vergeben.

Noch in 2020 werden die noch zu beauftragenden Arbeiten des zweiten Bauabschnittes beginnen. Hierbei wird dann die komplette biologische Reinigungsstufe mit Belebungsbecken und Nachklärbecken neu gebaut. Um ausreichend Platz für die neuen Bauwerke zu schaffen wird der Wirtschaftsweg entlang der Kläranlage weiter Richtung Osten verlegt und ein komplett neuer Verfahrensschritt errichtet. Mit der neuen Klärschlamm-Faulung wird der entstehende Klärschlamm so behandelt, dass Faulgas gewonnen wird.

Vorstellung durch Verbandsgeschäftsführer Dipl.-Ing. Matthias Fink am Bauplan

Mit dem Ziel mindestens 70% des gesamten Energiebedarfs der Kläranlage gewinnen zu können, wird es in einem Blockheizkraftwerk zu Strom und Wärme umgewandelt. 10 Millionen Investitionskosten werden für diese Arbeiten des zweiten Bauabschnitts veranlagt. Die Maschinen- und Elektrotechnik folgt nach und nach. Der Abwasserverband Goldener Grund wird hierbei – nach aktuellem Stand – rund 27.000.000 € investieren. 2,1 Millionen Euro gewährt das Land Hessen für die Phosphatelimination und der Bund beteiligt sich mit 500.000 € an der Verfahrensumstellung auf die Faulung, weil dadurch der Primärenergiebedarf und damit auch die Treibhausgasemissionen der Kläranlage ganz erheblich verringert werden. Für den Einsatz besonders energiesparender Maschinentechnik erhält der Abwasserverband vom Bund weitere knapp 260.000 € - die gesamte Baumaßnahme wird rund vier Jahre dauern. Die Förderungen der Bundesmittel gehören zur „Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundes“, hebt Fink bei seiner Vorstellung der Pläne vor. Der Bund initiiert und fördert seit 2008 damit zahlreiche Projekte, die bei der Senkung der Treibhausgasemissionen einen Beitrag leisten.

An der Ortsrandlage unterhalb der Berger Kirche gelegen leistet die Kläranlage seit nunmehr vier Jahrzehnten hervorragende Dienste mit ihrer engagierten Mannschaft, die Tag und Nacht dafür sorgt, dass rund 3.000.000m³Abwasser aus der Region geklärt werden.

Der Abwasserverband wurde 1973 gegründet und die Bemessungsgrundlage für die Einwohnergleichwerte liegt bei 38.000 – so dass die angeschlossenen 27 Entlastungsanlagen einen unverzichtbaren Dienst leisten für die Kommunen Brechen, Hünfelden, Villmar mit dem Ortsteil Weyer, Selters mit dem Ortsteil Münster und Weilmünster mit dem Ortsteil Wolfenhausen.

Die Verbandsvorsteherin Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer bedankte sich zusammen mit ihrem Stellvertreter Bürgermeister Frank Groos bei den planenden, durchführenden und den Betrieb weiterhin aufrecht erhaltenden Firmen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und freut sich über eine Investition in die Zukunft für die nächsten guten drei Jahrzehnte – je nachdem, wie sich die Gesellschaft, Politik oder Umweltauflagen national und international entwickeln werden. (Peter Ehrlich /FOTO-EHRLICH.de)

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Auch in diesem Jahr bietet wir, der Hospizdienst Goldener Grund, einen Kurs an für Menschen, die Sterbende und ihre Angehörigen ehrenamtlich begleiten möchten.  In einem Zeitraum von fünf Monaten mit ca. 120 Unterrichtsstunden und 20 Stunden Praktikum werden neben der eigenen Auseinandersetzung mit Tod und Sterben die Themen Hospizbewegung, Sterbebegleitung, Trauer, Patientenvorsorge, Spiritualität, Demenz, Palliativmedizin und ethische Entscheidungen am Lebensende bearbeitet.
Interessierte am Kurs sind herzlich zu unserem Kennenlern- und Informationsabend am 30.09.2020 um 19:30 ins Pfarrheim nach Würges (Neue Straße 6) eingeladen.  Anmeldung erforderlich!
Sind Sie neugierig geworden oder haben Sie Fragen an uns? Melden Sie sich gerne:  Ricarda Brück (Koordinatorin) Tel.: 015117614195 E-Mail: koordination@hospizhilfe-goldener-grund.de © Hospizhilfe Goldener Grund

Limburg-Weilburg. Bisher sind 20 Auszubildende in ihr erstes Ausbildungsjahr bei der kreiseigenen Gesellschaft für Ausbildung und Beschäftigung (GAB) gestartet. Landrat Michael Köberle ließ es sich natürlich nicht nehmen, die Neuzugänge zu begrüßen. ...weiterlesen "Landrat Köberle begrüßte die neuen Auszubildenden der GAB"

Die Jahreshauptversammlung des PeeZ e.V. 2020
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Die ursprünglich für April 2020 geplante JHV des PeeZ e.V. wurde aufgrund
der Pandemie-Maßnahmen vorläufig auf unbestimmte Zeit ausgesetzt.
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gemäß §5 des Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivilrecht, bis zum April 2021 auszusetzten. Bis dahin bleiben auch die Vorstandsmitglieder im Amt, deren Amtzeit im April 2020 beendet gewesen wären. Für Feierlichkeiten und öffentliche Events bleibt das Jugendzentrum weiterhin bis auf unbegrenzte Zeit geschlossen.

Der PeeZ e.V.-Vorstand Volker Heider 1. Vorsitzender

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Aktuelle Informationen des Landkreises Limburg-Weilburg zum Corona-Virus

Limburg-Weilburg. Landrat Michael Köberle teilt mit, dass im Landkreis Limburg-Weilburg mit Stand Mittwoch, 9. September 2020, 12 Uhr, 20 Personen aktiv mit dem Corona-Virus infiziert sind. Sie verteilen sich auf Limburg (7), Villmar (6), Weilburg (3), Elz (2), Dornburg (1) und Brechen (1). Insgesamt gab es bislang 420 bestätigte Fälle (+ 2 zum Vortag), 392 Personen sind inzwischen genesen (+ 1 zum Vortag). 203 Menschen befinden sich im Landkreis derzeit in Quarantäne. Acht Personen sind leider in Verbindung mit dem Corona-Virus verstorben.  © Landkreis Limburg-Weilburg

 

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Tierbeauftragte Martin: „Laute Töne sind belastend und erschrecken Tiere“
Am Donnerstag, den 10. September 2020, findet in der Zeit von 11 bis 11.20 Uhr ein bundesweiter Warntag zur Warnung vor Naturkatastrophen, Reaktorunfällen oder unvorhergesehenen lebensbedrohlichen Ereignissen statt.
Bei dem Probealarm werden bundesweit Sirenen mit lautem Heulton in Städten und Dörfern erschallen, Warn-Apps piepen, Radiowarnungen erfolgen und weitere Sirenen der Feuerwehr und Polizei zu hören sein.
Für Tiere bedeutet dies eine ggf. furchtauslösende Belastung, so Martin: „Die Töne sind sehr laut und anhaltend, Tiere können sie nicht einordnen und verstehen. Insbesondere bei Pferden wäre es denkbar, dass sie panisch werden und von der Weide ausbrechen. Hunde könnten sich verkriechen wollen oder auch ausdauernd bellen und jaulen.“
Die Landesbeauftragte bittet daher alle Tierbesitzer auf, ihre Tiere rechtzeitig zu sichern. Sie sollten an diesem Tag im Stall oder Zuhause gesichert werden. Im besten Fall bleiben Tierhalter in der Nähe, um ihre Tiere zu beruhigen und Panikattacken zu verhindern, so Martin. Sollten Tierhalter unsicher sein, können sie eine Tierarztpraxis aufsuchen und sich weitergehend beraten lassen. © Landestierschutzbeauftragte

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