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Gegen Abend brannte ein Mähdrescher in voller Ausdehnung in der Gemarkung Hünfelden beim Eintreffen der Einsatzkräfte. Die Rauchsäule war weithin sichtbar. Insgesamt waren 48 Einsatzkräfte vor Ort. Im Einsatz waren die Wehren Mensfelden, Nauheim, Heringen, Dauborn und später Hahnstätten. Mit vor Ort war der erste Beigeordnete der Gemeinde Hünfelden sowie die Polizei und die untere Wasserschutzbehörde. Im Erstangriff wurde Wasser und später Löschschaum zum Einsatz gebracht, um den brennenden Dieseltank zu löschen. Der verbliebene Tankinhalt wurde vom Eigentümer abgepumpt und die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher, um im Falle einer Rückzündung schnell reagieren zu können.

Aufgrund der großen Entfernung wurde keine Wasserversorgung über lange Wegstrecke eingerichtet, sondern ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen genutzt. Zusätzlich stand ein benachbarter Landwirt mit einem 13.000 Liter Tankfahrzeug für die Löscharbeiten bereit. Ein Dank an dieser Stelle an alle eingesetzten Kräfte. Wichtig ist nach wie vor, bei den zunehmend steigenden Temperaturen achtsam zu sein und bei Entstehungsbränden schnell und umsichtig zu reagieren. Die Gefahr von Flächenbränden ist allgegenwärtig, so der einsatzleitende stellvertretende Gemeindebrandinspektor Diethard Hofmann. Mehr Informationen zur Arbeit der Hünfeldener Wehren auch auf der Webseite https://www.feuerwehr-huenfelden.de/ - ein Dank auch an die interkommunale Zusammenarbeit mit den Kameraden der Wehr aus Hahnstätten. © Peter Ehrlich / FOTO-EHRLICH.de

Zahlenräume erspielen an der Schule im Emsbachtal – Sportliche Straßenspiele warten auf die Kinder

Niederbrechen. Wenn aus einer Idee etwas wunderbar Buntes wird, dann haben Menschen sich zusammen Gedanken gemacht und diese farbenfroh in auf den Schulhof gebracht. So auch an der Schule im Emsbachtal. Die Kinder dürfen sich spätestens nach den Ferien auf drei neue Attraktionen auf dem unteren Schulhof freuen. Die Projektinitiative ging von der Schulsozialarbeit aus und Hand in Hand ging es an die Umsetzung. In Coronazeiten Farbakzente für die Schulgemeinde setzen, das war die Grundidee. Zusammen mit Anna Krmek, Kerstin Janoszka und Stefan Eichhorn fand Schulsozialarbeiterin Madlen Wagner verlässliche Partner, die als „Macher/in“ zupacken und eigeninitiativ die Ursprungsidee mit hohem Engagement fortentwickelt und in die Tat umgesetzt haben.

So entstand auf dem unteren Schulhof an der Schule im Emsbachtal ein Hindernisparcour, der zum Spielen genauso einlädt, wie auch das Spielfeld mit Farbpunkten. Für die spielerische Erarbeitung des Zahlenraumes von 1-10 wurde zusätzlich in kreativer Zusammenarbeit mit Scid&Harti Design eine „Monsterwand“ erschaffen, die schon in Kürze fertig gestellt den Kindern eine ballaktive Bilderwand sein wird. Für den Betrachter sind es sicherlich „nur“ Farbpunkte oder „bunte Bilder“, doch, damit wird richtig was bewegt, freut sich das Team um Madlen Wagner.

Spielerisch und fast unbemerkt werden hier alle Sinne trainiert: Reaktion, Bewegung, Hand-Auge-Koordination, Motorik, Geschicklichkeit, Teamfähigkeit, Konzentration, Farbenlehre, Zahlenlernen, Sprache, Fremdsprache und und und – ein Spiel wird lebendig und erlebbar mit der unendlichen Phantasie der Kinder. Die Beschriftung in Deutsch oder Englisch – im Rahmen der Partizipation der Kinder an wichtigen Entscheidungen, wurde sich für die englische Beschriftung entschieden, denn schon ab der 3. Klasse gehört Englisch zum Unterrichtsangebot an der Schule im Emsbachtal. Nach Anleitung durch die unterstützende Firma Swarco Limburger Lackfabrik GmbH, die sonst für flüssige Fahrbahnmarkierungsmaterialien zuständig zeichnet, wurden die Farbakzente gesetzt. Nach intensiver Reinigung des Untergrundes konnten die thermoplastischen Farben auf eine Grundierung aufgebracht werden – die Haltbarkeit wird mit rund 20 Jahren angegeben, so dass hier auch ein nachhaltiges Spielvergnügen für mehrere Jahrgänge entstand. Die Finanzierung des Projektes erfolgte aus Fördergeldern, wofür ein herzliches Danke ausgesprochen wurde. Lebendige und erlebbare Schulsozialarbeit mit Integration der Schulgemeinde, das ist es, was die Schule im Emsbachtal auszeichnet und so bunt und spannend macht. Mehr Informationen zur Schule unter www.Schule-im-Emsbachtal.de.

Lehrer- und Schülerhefte sind eng aufeinander abgestimmt . Kostenlose Ausgaben gibt es im Internet

Auf folgende zwei neu erschienene, eng aufeinander abgestimmte Unterrichtsmaterialien für die Berufsorientierung in den Schulen hat jetzt die Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar hingewiesen. ...weiterlesen "Neues Unterrichtsmaterial zur Berufswahl erschienen"

Zentrale, hessenweite Anlaufstelle informiert über psychosomatische Behandlung

Weilmünster, 29. Juli 2020 – Mehr Service, bessere Erreichbarkeit: Vitos hat für seine psychosomatischen Kliniken einen zentralen, hessenweiten Aufnahme- und Belegungsservice eröffnet. Für Patientinnen und Patienten gibt es damit eine gut erreichbare Anlaufstelle bei allen Fragen rund um den stationären Aufenthalt und die psychosomatische Behandlung. ...weiterlesen "Vitos Aufnahmeservice Psychosomatik ist gestartet"

Limburg-Weilburg/Bad Camberg – Die Freien Demokraten des Kreisverbands Limburg-Weilburg aus Bad Camberg und Umgebung laden am Dienstag, den 4. August um 19 Uhr Mitglieder und Interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem Austausch über aktuelle Themen mit der Landtagsabgeordneten und Kreisvorsitzenden Marion Schardt-Sauer in den Biergarten des Restaurants Waldschloss in Bad Camberg ein. Auch lokalpolitische Themen sollen dort in sommerlicher Atmosphäre diskutiert werden. © Tobias Kress

  1. Mercedes zerkratzt, Limburg, In der Schwarzerde, 28.07.2020,

04.00 Uhr bis 19.45 Uhr, (pl)Unbekannte Täter haben im Verlauf des Dienstags in Limburg die Beifahrertür eines geparkten schwarzen Mercedes zerkratzt. ...weiterlesen "Auto mit Flüssigkeit beschädigt, Autofahrerin mit Rettungshubschrauber ins Krankenhaus"

Oberbrechen. Auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Oberbrechen wurde die besondere Zeit überbrückt mit Schulungen und Treffen, die virtuell abgehalten wurden, lediglich bei Einsätzen traf man sich persönlich. Die Arbeit bei der Feuerwehr ist vielfältig, ein wichtiger Bereich ist in jedem Fall auch die Verbringung von Einsatzkräften, Wasser und Material zum jeweiligen Einsatzort. Dass dies bei den hiesigen landschaftlichen und baulichen Situationen sowie Park- und Straßensituationen nicht immer einfach ist, das wird spätestens dann klar, wenn man die Anfahrt zu einem Einsatzort miterlebt hat. Ein Fahrzeug mit dem Gewicht von über 10 PKWs (bis zu 13.000kg) und nicht gerade unauffälligen Außenausmaßen von über  7 Metern und über 2,5 Meter Breite sowie einer Höhe von mehr als 3 Metern will sicher beherrscht und schadfrei zum Einsatzort navigiert werden. Die Kontrolle über einen PKW zu halten ist schon manchmal schwer, da die Ausmaße unterschätzt werden, wieviel schwerer ist dies bei einem Feuerwehrauto, bei dem zusätzlich die Beladung besondere fahrphysikalische Anforderungen stellt ? 

Neben den Einweisungsfahrten für neue Fahrer und den Fahrsicherheitstrainings gehören aber auch zusätzliche Trainings in den Gemeinden für die Maschinisten – wie die Fahrer der Feuerwehrautos funktionell bezeichnet werden – mit dazu. Die Sonderausbildung in den Sommerferien bei der Freiwilligen Feuerwehr Oberbrechen erfolgt in Kleingruppen mit Abstand, doch Wehrführer Markus Reh ist froh, seine Kamerad/innen wieder persönlich zu sehen, es ist eben doch etwas anderes als eine online-basierte Ausbildung vor dem Monitor.

Zusammen mit dem Corona-Ausbilder-Team hatte er für seine Kameraden mehrere Aufgaben vorbereitet: Bei einer dieser Aufgaben galt es in einem mit Pylonen gekennzeichneten Bereich , das Feuerwehrfahrzeug nur mittels Einweiser in den Bereich einzufahren. Das Gefühl für die Ausmaße des großen Fahrzeugs zu bekommen und zu spüren, wie es sich bei den unterschiedlichen Fahrmanövern und Geschwindigkeiten verhält ist das, was es zu vermitteln galt, so Reh am Rande der Übung. Natürlich haben die neueren Fahrzeuge zwischenzeitlich eine Rückfahrkamera verbaut, doch auch damit bekommt man nicht überall alles mit – somit ist der Einsatz einer zweiten Person, die den rückwärtigen Bereich einer Fahrt sichert unabdingbar, sich auf den Kameraden nahezu „blind“ verlassen zu können ebenfalls. In einem zweiten Übungsteil ging es um das Handling bei langsamer und zügiger Kurvenfahrt um Pylone, die in zweifacher Fahrzeuglänge auseinander aufgestellt waren. Wie schnell 20 km/h dabei sein können, wie viele schnelle Lenkbewegungen erforderlich sind und inwieweit sich das eigene Verhalten der Automatikschaltung dabei auf das Fahren ausüben . . .  das sind Erfahrungen, die man spüren muss, um sie entsprechend bei diesen Übungen vermittelt bekommt.

Noch die ganzen restlichen Ferien wird die Sonderausbildung für Maschinisten stattfinden, so dass sowohl den Coronaauflagen Rechnung getragen werden als auch der Übungsbetrieb kontrolliert wieder starten kann. Schon bald werden weitere Ausbildungselemente dazu kommen, die sich dann um die Wasserentnahme, -förderung aus offenem Gewässer sowie Bedienung der Pumpen und Aggregate kümmern werden.  Nach den Sommerferien werden dann wieder alle Aktiven der Feuerwehr Oberbrechen in Kleingruppen den Übungsbetrieb aufnehmen.  Mehr Informationen zur Arbeit der Feuerwehr Oberbrechen unter www.Feuerwehr-Oberbrechen.de © Peter Ehrlich / FOTO-EHRLICH.de

Aktuelle Informationen des Landkreises Limburg-Weilburg zum Corona-Virus

Limburg-Weilburg. Landrat Michael Köberle teilt mit, dass im Landkreis Limburg-Weilburg mit Stand Mittwoch, 29. Juli 2020, 12 Uhr, elf Personen aktiv mit dem Corona-Virus infiziert sind. Sie verteilen sich auf Hadamar (4), Bad Camberg (4), Beselich (2) und Villmar (1). Insgesamt gab es bislang 315 bestätigte Fälle (+ 2 zum Vortag), 297 Personen sind inzwischen genesen (+ 1 zum Vortag). 89 Menschen befinden sich im Landkreis derzeit in Quarantäne. Sieben Personen sind leider in Verbindung mit dem Corona-Virus verstorben. © Landkreis Limburg-Weilburg

Nach dem Weinfest und den Summer Games muss nun auch das Oktoberfest aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Auflagen abgesagt werden. Die Stadt Limburg ist Veranstalter des Festes und reiht sich mit der Absage in eine ganze Reihe anderer Feste ein, so wurde zum Beispiel am Montag der Lullusmarkt in Bad Hersfeld abgesagt. ...weiterlesen "Das Limburger Oktoberfest fällt aus"


Die Schattenseite des Sommers: Hautkrebs durch zu viel Sonne

Regierungspräsidium Gießen gibt Tipps zum Schutz vor UV-Belastung - Beschäftigte im Freien sind besonders gefährdet - Tipps für Arbeitnehmer und -geber

Gießen. Sommer, Sonne - da ist gute Laune vorprogrammiert. Doch so sehr Licht und Wärme die Psyche stärken, darf eines nicht vergessen werden: der Schutz vor der UV-Belastung. ...weiterlesen "Regierungspräsidium Gießen gibt Tipps zum Schutz vor UV-Belastung"