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Verteilen eine Million Schutzmasken an die Kommunen des Landkreises (von links): Yannick Silbereisen, Landrat Michael Köberle, Büroleitender Beamter Michael Lohr und Frank Naumann

Limburg-Weilburg. Der Landkreis Limburg-Weilburg versorgt die Bürgerinnen und Bürger mit Schutzmasken, um sie vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen. „Wir als Landkreis sind dafür deutlich in Vorkasse getreten und haben eine Million Mund- und Nasenschutzmasken bestellt, die wir unseren Städten und Gemeinden zum Selbstkostenpreis ohne eigene personelle Aufwände zur Verfügung stellen. Dabei handelt es sich um klassische Mund- und Nasenschutzmasken der Kategorie M1, zusätzlich werden den Kommunen auch sogenannte FFP2-Masken für medizinische Bereiche übergeben“, erläuterte Landrat Michael Köberle, der sich selbst ein Bild von der Verpackung der Masken für die einzelnen Kommunen machte, die ihr jeweiliges Kontingent am Mittwoch, 6. Mai 2020, abholen können. Frühzeitig hatte sich der Landkreis nach den Worten des Landrats um die Beschaffung von einer Million Schutzmasken für die Bürgerinnen und Bürger bemüht und die Bestellung bereits am 8. April 2020 getätigt, somit weit vor der Einführung der Maskenpflicht am 27. April. Seit Montag, 4. Mai 2020, 22 Uhr, befindet sich nun die gesamte Ware im Landkreis. Michael Köberle dankte in diesem Zusammenhang dem Leiter des Amtes für Finanzen und Organisation, Michael Lohr, sowie dem zuständigen Mitarbeiter Frank Naumann für die Beschaffung der Masken.

Aufgeschlüsselt erhalten die Städte und Gemeinden auf Basis deren Bestellung folgende Mengen an M1-Masken: Beselich 29.584; Brechen 36.424; Bad Camberg 82.864; Dornburg 46.131; Elbtal 13.179; Elz 43.881; Hadamar 70.007; Hünfelden 52.984; Limburg 210.000; Löhnberg 24.673; Mengerskirchen 31.000; Merenberg 5.000; Runkel 52.997; Selters 46.620; Villmar 38.494; Waldbrunn 6.000; Weilburg 75.484; Weilmünster 40.000 und Weinbach 24.750. Zusätzlich erhalten folgende Städte und Gemeinden FFP2-Masken: Beselich 350; Brechen 300; Dornburg 200; Elbtal 200; Hadamar 350; Hünfelden 500; Limburg 100; Löhnberg 100; Merenberg 200; Runkel 60; Selters 100; Villmar 300; Waldbrunn 100; Weilburg 1.500 und Weinbach 350.

Der Landkreis Limburg-Weilburg setzt damit nach den Worten des Landrats die umfangreiche Versorgung seiner Bürgerinnen und Bürger mit Schutzkleidung konsequent fort. Zuvor waren bereits die Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden mit 25.000 Schutzmasken ausgestattet worden, die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer hatten zum Neustart der Schulen rund 21.000 Masken erhalten, die der Landkreis allesamt selbst finanziert hatte. Auch Krankenhäuser, Arztpraxen, Pflegeheime und weitere medizinische Bereiche wurden bereits mit Schutzkleidung versorgt. „Wir tun seitens des Landkreises aktiv alles dafür, um unsere Bürgerinnen und Bürger vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen. Zugleich gibt es überall in unserem Landkreis eine große Hilfsbereitschaft und ein starkes Engagement. Dieses Zusammenspiel bestärkt mich in meiner Überzeugung, dass wir diese Krise gemeinsam meistern werden“, so Landrat Michael Köberle abschließend. © Landkreis Limburg-Weilburg

Siehe hierzu auch: 

Maskenausgabe in Brechen am 07.05.2020

„Gemeinsam gegen das Virus“
05.05.2020 Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
Gesundheitsminister Klose hat seine Regierungserklärung „Gemeinsam gegen das Virus – zusammenhalten, solidarisch sein, einander schützen“ im Landtag gehalten.
Das neue Coronavirus SARS-Cov-2 ist seit Wochen das alles bestimmende Thema. Ein Patentrezept für den Umgang mit dem Virus gibt es nicht, ebenso wenig gibt es bisher einen Impfstoff oder ein wirksames Medikament. „Um Menschenleben zu retten, hat die ganze Welt eine Vollbremsung eingeleitet. Auch wir haben das getan und so wichtige Zeit gewonnen, die wir intensiv zur Vorbereitung genutzt haben“, erklärt der hessische Minister für Soziales und Integration, Kai Klose, in seiner Regierungserklärung heute, in der er zunächst über die aktuelle Situation in Hessen und die ergriffenen Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus berichtete. ...weiterlesen "„Gemeinsam gegen das Virus – zusammenhalten, solidarisch sein, einander schützen“"

1. Einbrecher scheitern an Eingangstür, Waldbrunn-Fussingen, Bergstraße, Montag, 27.04.2020 bis Montag, 04.05.2020, 20.15 Uhr

(si)Zwischen Montag der letzten Woche und Montag dieser Woche haben Einbrecher in der Bergstraße in Fussingen versucht, in ein Einfamilienhaus einzudringen. Nachdem es den Unbekannten nicht gelang die Eingangstür des Wohnhauses aufzuhebeln, ergriffen sie unerkannt die Flucht. ...weiterlesen "Oberbrechen am Abend: Abfälle verbrannt, Zwei Fußgänger bei Unfall schwer verletzt, uvam."

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Nachdem der ursprünglich vorgesehene Termin zur Ausgabe der Alltagsmasken aufgrund von Lieferschwierigkeiten leider abgesagt werden musste, gibt die Gemeinde Brechen nun einen neuen Ausgabetermin bekannt. Die Ausgabe erfolgt am Donnerstag, 07.05.2020.
Um lange Warteschlangen am Rathaus zu vermeiden, werden an diesem Tag Ausgabestellen in allen drei Ortsteilen eingerichtet:
• für Niederbrechen: Foyer der Kulturhalle, Runkeler Straße
• für Oberbrechen: Verwaltungsstelle, Frankfurter Straße
• für Werschau: Dorfgemeinschaftshaus, Hessenstraße

Hier können Bürginnen und Bürger aus dem jeweiligen Ortsteil in der Zeit von 09.00 – 12.00 Uhr und von 14.00 – 18.00 Uhr Masken erwerben.
Bitte beachten Sie, dass an diesem Tag im Rathaus keine Masken ausgegeben werden!
Pro Haushalt kann ein Paket mit je 12 Masken zu einem Preis von 5,00 € erworben werden. Die Gebühr ist passend in bar mitzubringen. Eine EC-Zahlung ist an den Ausgabestellen nicht möglich. Bitte bringen Sie auch Ihren Personalausweis mit.
Sollten Sie an diesem Tag verhindert sein, können Sie die Masken ab Freitag, 08.05.2020 am Ausgabeschalter des Rathauses erwerben.
Bürgerinnen und Bürger denen es nicht möglich ist, die Masken für ihren Haushalt persönlich abzuholen, werden gebeten, sich telefonisch unter 06438/91290 mit dem Bürgerbüro in Verbindung zu setzen.

© Gemeinde Brechen

Die Gemeinde hält auch in Krisenzeiten an der bewährten soliden Haushaltspolitik fest. Nach dem Motto „Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not“ konnten beispielsweise bereits 2 Monate auf die Kitagebühren, und damit auf einen beträchtlichen fünfstelligen Betrag im Haushalt nicht nur ausgesetzt, sondern verzichtet werden. Diese finanzielle Entlastung wurde mit der Zustimmung aller Fraktionen zum Wohle der Familien beschlossen. Durch die aber noch völlig offenen finanziellen Folgen der Coronakrise hat sich die Gemeinde Brechen dazu entschieden, die vom Landkreis erworbenen Masken zum Selbstkostenpreis an Haushalte weiterzugeben, die einen Bedarf anmelden. Selbstverständlich verfolge ich die Diskussionen zu diesem Thema in den verschiedenen Medien und mir ist bewusst, dass die Ausgabe der Masken zum Selbstkostenpreis nicht nur auf Zustimmung stoßen wird. Letztlich muss das jede Kommune nach ihren finanziellen Möglichkeiten bewerten. Es gibt eine Mundschutzpflicht, die auch mit einfachen Mitteln und schon vorhandenen Schals und Tüchern erfüllt werden kann. Die Möglichkeit, für ca. 40 Cent pro Stück Alltagsmasken bei der Gemeinde zu erhalten, ist lediglich als ergänzendes Angebot zu verstehen, um die Versorgung mit Masken jedem Haushalt zu erleichtern“ © Bürgermeister Frank Groos hierzu auf Facebook (https://www.facebook.com/buergermeistergroos/)

Siehe auch: 

Landkreis Limburg-Weilburg versorgt seine Städte und Gemeinden: 36.424 für Brechen