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POL-WI: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Wiesbaden und des Polizeipräsidiums Westhessen: Hessischer Minister der Finanzen, Staatsminster Dr. Thomas Schäfer tot aufgefunden

Wiesbaden (ots) - 28.03.2020, gg. 10.20 Uhr ICE-Bahnstrecke im Bereich der Gemarkung Hochheim, Main-Taunus-Kreis

Heute Vormittag wurde der Rettungsleitstelle eine leblose Person im Bereich der Bahngleise der ICE-Bahnstrecke in der Gemarkung Hochheim gemeldet. Einsatzkräfte fanden nach einer Absuche am Einsatzort eine männliche Leiche auf. Aufgrund der Verletzungen konnte die Identität des Mannes nicht unmittelbar festgestellt werden.

Kriminalbeamte des Polizeipräsidiums Westhessen leiteten umgehend ein Todesermittlungsverfahren ein. Dabei wurde festgestellt, dass es sich bei dem Toten um den 54-jährigen Hessischen Finanzminister Dr. Thomas Schäfer handelt.

Aufgrund der Gesamtumstände, der umfangreichen Tatortarbeit, der Befragung zahlreicher Zeugen, der Auffindesituation vor Ort sowie technischer und kriminalwissenschaftlicher Auswertungen und Untersuchungen, ist von einem Freitod von Herrn Dr. Schäfer auszugehen. Die Ermittlungen wurden im Verlauf des heutigen Tages bis in die Abendstunden von zahlreichen Beamtinnen und Beamten des Polizeipräsidiums Westhessen, in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Landeskriminalamt, durchgeführt.

Wir bitten aufgrund der Gesamtumstände und mit Rücksicht auf die Angehörigen von Rückfragen zu dieser Meldung abzusehen. Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden und das Polizeipräsidium Westhessen werden daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine weiteren Angaben zum Sachverhalt machen.

© Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden

Wenn sich der heutige Tag zu Ende neigt und die Geschäfte in der Region schließen, haben sich einige ihren Feierabend ganz besonders verdient für sich selbst und für die Zeit mit der Familie. 

Ein ganz herzliches DANKESCHÖN an alle, die in der Produktion, Zulieferung, Verkauf und Entsorgung arbeiten und die dazu beitragen, dass wir täglich frisch und trotz allen wahnwitzigen Situationen in diesen Tagen FREUNDLICH und ZUVORKOMMEND bedient werden. Mit diesem Sonnenuntergangsbild von gestern Abend über unserer Einkaufsmeile in Brechen ergeht ein lieber Gruß an alle unter allen Dächern dieser Märkte, an die Jungs und Mädels in allen Bereichen, die für uns da sind. 

Ruht Euch aus und genießt die so kostbare Zeit mit Euren Familien - tankt Energie, und wir freuen uns auf ein Wiedersehen in der nächsten Woche.

Ihr macht einen tollen Job - gerade und speziell in diesen Zeiten unter ganz besonderen Vorzeichen ! 

© FOTO-EHRLICH.de

In der Corona-Krise wird es zu deutlich mehr Fällen von häuslicher Gewalt kommen als sonst. Davon geht der WEISSE RING aus, Deutschlands größte Hilfsorganisation für Opfer von Kriminalität. „Wir müssen leider mit dem Schlimmsten rechnen“, sagt Jörg Ziercke, Bundesvorsitzender des WEISSEN RINGS. ...weiterlesen "WEISSER RING befürchtet deutliche Zunahme an Gewalttaten"

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Robert-Koch-Institut: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

Johns Hopkins University & Medicine https://coronavirus.jhu.edu/map.html

Landkreis Limburg-Weilburg: https://www.landkreis-limburg-weilburg.de/https://www.landkreis-limburg-weilburg.de/

Infoseiten auf Bundesregierung.de: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus

Das Land Hessen informiert hier: www.Corona.Hessen.de

Seite für Antragstellungen ab Montag, 30.03.2020: http://www.rpkshe.de/coronahilfe/

 

Verkehrsunfallflucht Tatort: L 3278 Gem. 65589 Hadamar-Niederzeuzheim Tatzeit: Fr., 27.03.2020, 15:50 Uhr Eine Pkw-Fahrerin befuhr die Landesstraße von Hadamar aus kommend in Fahrtrichtung Niederzeuzheim.

Kurz vor einer Kurve kam ihr ein Fahrzeug auf ihrer Fahrbahn entgegen, welcher trotz Gegenverkehr im Kurvenbereich überholt hatte. Die Pkw-Fahrerin geriet bei dem Ausweichmanöver nach rechts über den Grünstreifen und bliebt im angrenzenden Feld stehen. ...weiterlesen "Verkehrsunfallflucht, VU"

Empfang des Melders vom Walk-In-Bereich mit Abstand

Vielleicht haben sich gestern oder auch heute Morgen wieder einige gewundert, was für ein "Betrieb" bei der Feuerwehr in Niederbrechen zu verzeichnen ist - die Erklärung dazu ist denkbar einfach:

Damit auch alle Feuerwehrleute wissen, wann sie gebraucht werden, wurden sie früher per Sirenenalarmierung freundlich zum Einsatz gerufen. Schon seit vielen Jahrzehnten gibt es dafür aber auch kleinere und diskretere Methoden, die FunkMeldeEmpfänger, die je nach Hersteller unterschiedlich aussehen und Alarmierungen von sich geben können - wenn sie denn im richtigen Funkverkehrsbereich eingebucht - also auf die heimische Leitstelle bequarzt waren.

Eingangsdesinfektion des Melders

Im BOS-Funk diente dazu die 4m-Frequenz, nach der Fünftonfolge, die von der Leitstelle im Einsatzfall ausgesendet wurde, "ging der Melder auf" und die Durchsage der Leitstelle war als Sprachdurchsage zu hören - analog und im Sound eines Funkggerätes. Die Qualität variierte und je nach Standort hörte man die ganze Durchsage oder konnte anhand der ausgelösten Alarmierung erkennen, welche "Schleife" alarmiert wurde und machte sich in Windeseile oder eben nur zügig zum Gerätehaus. Oftmals konnte man bei den analogen Meldern auch nur "ein bisschen" hören, sich es aber zusammenreimen, um was es ging - spätere Melder hatten den Vorteil einer Aufzeichnung der letzten Alarmierungen. 

Abgabe des Melders im Drive-In-Bereich auf dem Hof der Feuerwehr - nein, bitte OHNE Hülle

Und genau hierin liegt der markante Unterschied zu den neuen digitalen Meldern, die auch bei uns nun fast flächendeckend eingeführt wurden in den letzten Jahren - mit einem nicht unerheblichen technischen und vor allem finanziellen Aufwand. 

Genau, so ist es richtig - Abgabe des Melders OHNE Hülle - einfach in die Schneeschippe legen

Die heutigen Digitalmelder sind im Prinzip technisch gesehen wie ein Mobiltelefon, sie enthalten eine SIM-Karte, eine gerätebezogene Programmierung, einen Akku und in der neueren Version auch die Möglichkeit der Bestätigung von Einsatzalarmierungen - WENN, ja WENN eben alles paßt und hierzu gehört auch, dass die Pager, wie sie heute genannt werden, wissen, wo sie hingehören und auf welche Leitstelle sie achten müssen.

Im Hintergrund wartet schon Kamerad Dietmar zur Programmierung - Ein Schwenk und schon ist die Übergabe erfolgt

Denn jede Alarmierung ist höchstindividuell pro Gerät und damit pro Einsatzkraft möglich - natürlich wurden entsprechende Schleifen auch hier umgesetzt, da die Alarmierung sonst etwas umständlich wäre - also wird auch hier gruppenweise alarmiert. 

Ausgangsdesinfektion des Melders durch Kamerad Dietmar nach Aufspielen des Updates

Früher wurde der FunkMeldeEmpfänger nach Fabrikation in der Werkstatt "bequarzt" und tat dann seinen Dienst - zuverlässig, dauerhaft, Tag- und Nacht, viele Tage, bevor er an die Ladestation musste . . . fertig !

Da in den heutigen Meldern natürlich ein Höchstmaß an hochwertiger Technik und vor allem Software verbaut wurde, brachte dies viele Möglichkeiten aber auch Anforderungen mit sich. Und diese Anforderung machte es genau JETZT erforderlich, dass ALLE Melder ein Softwareupdate erhalten mussten, um im Einsatzfall entsprechend ihre Alarmdurchsagen an den/die Träger/in ausrichten können. 

In Zeiten von Corona wurde diese Herausforderung interessant gelöst bei der Feuerwehr in Niederbrechen. Zur Wahrung der Abstände fuhr ein/e Feuerwehrkamerad/in vor, legte seinen unverpackten Melder in die am lang ausgestreckt gehaltene Schneeschippe des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Michael Gläser, der dann mit einem Schwenk zu Dietmar Giesen den Melder weiterreichte. Nach einer ersten Desinfektion des Gerätes, wurde dieses dann in das sog. "Heimzusatzgerät" gesteckt und damit eine Schnittstelle geschaffen zur Software auf dem PC. Innerhalb weniger Sekunden wurde das Softwareupdate aufgespielt, der Melder erneut desinfiziert, in die Schneeschippe gelegt, zum Empfänger geschwenkt, der dann freudig sein frisch upgedatetes Gerät in Empfang nehmen und sich fix vom Hof zugunsten der Kontaktvermeidung entfernte. 

Freudiger Erhalt des sich noch leuchtend freuenden Melders durch den Feuerwehrkamerad Florian

Hoffen wir nun, dass die Melder möglichst lange schweigen, dass sich auch die Feuerwehrleute nicht unnötig in mehr als nötige Nähe begeben müssen, denn auch sie müssen und wollen sich und ihre Familien durch entsprechende Einhaltung der Abstandsregelungen schützen. 

Kommen Sie gut ins Wochenende !

Mehr Informationen zur Arbeit der Feuerwehr unter:

www.Feuerwehr-Niederbrechen.de
auf Facebook: https://www.facebook.com/FFNiederbrechen/
oder: https://www.instagram.com/ff_niederbrechen/

© Peter Ehrlich

v.l.n.r.: Gemeindebrandinspektor Markus Schütz, neuer stellvertretender Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Oberbrechen Dr. Gunther Roth, Bürgermeister Frank Groos, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Oberbrechen, Markus Reh und der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Michael Gläser.

Oberbrechen. In besonderen Zeiten werden selbst die Ernennungen der Wehrführer zu etwas ganz Besonderem – über das normale Maß der persönlichen Bedeutung für den Ernannten. So lagen die Wahlen zum Wehrführer für Markus Reh sowie dessen Stellvertreter Dr. Gunther Roth bereits einige Zeit zurück, doch damit das Amt des Wehrführers auch rechtlich in Kraft treten kann, war noch der offizielle Akt der Ernennung erforderlich. Dies sollte im Rahmen der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr geschehen, die jedoch aufgrund der aktuellen Situation nicht stattfinden konnte.

Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, so Bürgermeister Frank Groos, dass sich die Mannschaft sowie die Bürgerinnen und Bürger auf klare Strukturen verlassen können.

Durch den jetzt vollzogenen Akt werden der Wehrführer und sein Stellvertreter zu Ehrenbeamten auf Zeit ernannt. Die Berufung in das Beamtenverhältnis ist für Führungskräfte in der Feuerwehr notwendig, um bspw. hoheitsrechtliche Befugnisse im Einsatzfall durchsetzen zu dürfen. Aber auch disziplinarisch ist die Berufung ein wichtiges Element, da Ehrenbeamte wie auch alle anderen Beamte besonderen strafrechtlichen Vorschriften unterliegen, bspw. bezüglich Bestechlichkeit und Vorteilsannahme.

Die aktuellen Verordnungen zur Corona-Krise stellten die unabdingbare Ernennung somit vor besondere Herausforderungen. Um die Risiken der Verbreitung des Virus soweit es geht zu vermeiden, wurde daher die Ernennung der beiden Wehrführer kurzerhand in den Hof des Gerätehauses in Oberbrechen verlegt. Mit dem erforderlichen Abstand der Anwesenden untereinander fand Bürgermeister Groos trotz oder auch gerade wegen der nicht alltäglichen Umstände die passenden Worte. Anschließend wurde  Dr. Gunther Roth noch auf das Grundgesetz und die Hessische Verfassung vereidigt. Markus Reh, der bereits seit 2007 im Amt ist, hatte diesen Eid schon zuvor abgelegt.

Mehr Informationen zur Arbeit der Wehr und den aktuellen Entwicklungen auch im Bereich der Online-Fortbildung finden sich auf der neu gestalteten Webseite: www.Feuerwehr-Oberbrechen.de

Zum Videoschnipsel gelangen Sie hier: https://youtu.be/XylfTGGqL2o

Umweltministerin Hinz: „Förderung der ländlichen Entwicklung kommt bei den Bürgerinnen und Bürgern an!“

„Wir wollen die ländlichen Räume in Hessen stärken und die Bürgerinnen und Bürger sowie die Wirtschaft vor Ort direkt unterstützen. Die Zahlen des zurückliegenden Förderjahres zeigen, unsere Maßnahmen der Dorf- und Regionalentwicklung kommen an. ...weiterlesen "Stärkung der Dorf- und Regionalentwicklung"

Funkenflug
bei Gleisarbeiten verursachen Brand mit hohem Sachschaden
Schleifarbeiten auf den Bahngleisen führten am Freitagabend gegen 23.20 Uhrzu
einem starken Funkenflug, der zunächst eine Brombeerhecke in Höhe der
Wiesbadener Landstraße 18 in Brandsetzte. Von dieser griffen die Flammen ...weiterlesen "1.400.000 € Brandschaden nach Schleifarbeiten-31 PKW beschädigt und 20 Personen betroffen"